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Deutsche Rapper und ihr Wortschatz

Was

Heute geht’s um eine Sache, die mir sehr am Herzen liegt.

Ich bin in letzter Zeit kaum zum bloggen gekommen weil ich in den letzten Monaten an einem Big Data Projekt für PULS vom Bayerischen Rundfunk gearbeitet hab.

Titel: “Wer hat den Größten…? Deutsche Rapper und ihr Wortschatz.”

Das Ziel war rauszufinden, wie groß die Wortschätze der bekanntesten deutschen Rapper sind.

Als Vergleichswerte hab’ ich noch einen Auschnitt aus Goethes Faust und Lyrics von Helene Fischer dazu gepackt.

Viele Energydrinks und Excel-Listen später hab ich endlich die Ergebnisse am Start!

Ergebnis

Wer, wie abgechnitten hat, findet ihr hier.

Behind the Zahlen

Wie wir genau bei der Analyse vorgegangen sind, was die Zahlen eigentlich aussagen und auch was einige von den Rappern dazu sagen, wie sie abgeschnitten haben, findet ihr auch auf der Seite.

Dafür müsst ihr nur ne Weile nach unten scrollen.

Wir haben versucht es responsiv wie möglich zu machen. Auf’m Mac im Safari siehts gut aus, aufm Iphone auch – also wenn man es horizontal hält, auf einem Bein steht und es in kreisenden Bewegungen rhythmisch schüttelt…

Mehr

Bei Red Bull hab ich ein Interview zu dem Projekt gegeben.

Für mehr Infos, folgt mir auf Twitter.

Fiva Mc & Radrum - Verlorene Zeit

Ich hab soviel verpasst von den wichtigen Dingen, 
soviel nicht gemacht und das ohne Grund 
und weil solche Gedanken doch eigentlich nichts bringen, 
halt ich die Augen zu und die Hand vor den Mund.
Ich bin krankhaft gesund und dumm gebildet, 
schön geschminkt und schlecht gelaunt, 
so maßlos mutig, dass ich zu feig bin fürs Leben, 
so maßlos feig, dass ich mir selbst alles glaub 
und es fällt nicht mal wem auf. 
Ich geh’ nicht mal mehr raus,
zieh’ mich nicht mal mehr aus, 
meine Kleider, die Haut,
die mich nicht mal mehr braucht.
Ich bin dünn wie Papier. 
Alles scheint durch mich, 
nur mein’ ich, hier scheint kein Licht, 
kein ich, kein du,
nur der Tisch und der Stuhl und das Glas hör'n mir zu. 
Und weil mich niemand sieht, ist mir egal was ich tu.
Und weil ich gar nichts mach’, seh ich allem nur zu.
Mit dem Glas in der Hand, vor dem Tisch auf dem Stuhl 
fühlt sich alles so an, wie es ist.
Und umso mehr man vergisst was passiert, 
wird das Glas wieder leer,
jeder Tag zu kurz und die Stunden zu lang.
Wozu jeder Morgen? Ich fang nichts damit an 
Wozu jeder Abend, wenn ich nicht schlafen kann. 
Wach sein tut weh, ohne Tatendrang.
Damit ich atmen kann, halt ich Fenster geschlossen, 
Türen verriegelt und mein Herz in der Hand.
Und Zug um Zug vergess’ ich 
die Stimme, die es gut mit mir meint 
und mir sagt, dass man was ändern kann. 
Schau dir die Augenränder an. Ich hab lange Zeit nachgedacht, 
ob Vergangenheit zu ändern ist, doch es ist nicht möglich, 
denn alles, was ich nicht tat, ist ab jetzt mein Hindernis 
und glaub mir, das zu überwinden geht nicht.
Ich leb’ nicht mehr in meinen Träumen, die sind geplatzt.
Der Rest ist Ballast und landet im Glas. 
Es macht mir Spaß nichts mehr zu spüren 
von dem, was ich vergaß zu tun, 
als es die beste Zeit dafür war, 
weil es nur die Zeit dafür gab. 
Es ist vorbei, kein Traum, kein Ziel, auf das man sich freut.
Es gibt nichts, was so fehlt,
wie verlorene Zeit.

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Selbst wenn wir uns alles erzählen, obwohl keiner was fragt, hab ich in all der Zeit doch noch nicht alles gesagt. Denn es gibt da eine Sache, die ich so sehr an dir schätze: Durch dich ändert sich der Blick auf alles, denn dein Lächeln verdreht Köpfe. Die Welt wird wieder bunt, wenn ich die Augen öffne. Durch dich ändert sich der Blick auf alles, denn dein Lächeln verdreht Köpfe.

- Fiva & Das Phantom Orchester

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Fiva & Das Phantom Orchester - Glotz nicht, Schüttel dich

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Fiva - Das Beste ist noch nicht vorbei