filmt

Alle ballern keiner stirbt
alle ziehen keiner schiebt
Alle auf Sendung keiner filmt
Alle werfen keiner trifft
Alle drauf keiner drunter
Alle Teller aber kein Besteck
Haste Sarazar als Freund...
  • *Piet frisiert Hardi, Brammen filmt, Valle kommt vorbei*
  • Brammen: Oh wir haben einen Gast: der Valle! 'Ne, isser schon wieder weg, der Vallezar.
  • Piet: Ja, bleib lieber fern.
  • Hardi: Oh mann....
  • Valle: *kommt zurück und sieht Hardi* Oh mein Gott....
  • Piet: Geil, oder?!
  • Valle: Was geht denn da?
  • Piet: Ja, ich...das ist ne Bestrafung. Das ist 'ne Bestrafung.
  • Hardi: So muss ich jetzt den ganzen Livestream aussehen...
  • Valle: Das geht doch noch, das könnte noch schlimmer kommen.
  • Piet: WAS?! Wie könnte ich es denn noch schlimmer machen?
  • Hardi: DANKESCHÖN, Valle, ja! Jetzt hast du ihn noch auf Ideen gebracht.
  • Valle: Wenn du das zum Beispiel alles grade runter machst...*kämmt mit den Fingern Hardis Haare nach vorn*
  • *alle außer Hardi brechen in Gelächter aus*
  • Piet: Eigentlich voll die gute Idee!
  • Valle: Und dann 'ne Rolle nach vorne!
  • Brammen: Haste Sarazar als Freund, brauchst du keine Feinde mehr.

anonymous asked:

Im neuen Video auf dem DAT ADAM Kanal, greekyland 2015, ist das bei circa 5 minunten Justin Bieber, der mit deiner Kamera filmt?

Ja :D

5

Wir fahren mit Sadocks Van durch die Stadt, Kenna auf dem Beifahrersitz, ich auf der vorderen Rückbank; die Musik laut, die Gespräche vorn immer undeutlicher. Ich höre von dem Plan, eine Ziege auf Sadocks Grundstück zu schlachten; irgendwas mit Ritual und Massai. Das macht mich nervös, ich schätze, ich erwähne nicht zu ersten Mal, dass ich Vegetarierin bin. Es geht raus aus der Stadt, auf dem Weg sammeln wir zwei Freunde von Sadock ein und verteilen uns gemütlich im Auto. Je unwegsamer die Straßen werden, desto grüner wird der Straßenrand, desto weniger Hütten verbergen die Sicht auf die hügelige Landschaft. Wir durchqueren eine riesige Zuckerrohrplantage und landen schließlich auf einem schmalen, hügeligen Weg, der uns nach einer Dreiviertelstunde vor einen Maschendrahtzaun führt. Es ist die Begrenzung um Sadocks Grundstück, das er vor Kurzem gekauft hat. Er will dort eine Farm bauen und ein paar Gästehäuser. Noch ist alles wild bewachsen, aber die Arbeiter sind schon geschäftig dabei, den Zaun einzubetonieren. Es gibt keinen Betonmischer, die Arbeiter haben einfach einen Haufen Kieselsteine auf das Gras geschüttet, Zement dazu gekippt und eine Mulde in die Mitte geschaufelt, in die sie Wasser aus Eimern hineingießen. Ein wenig mit der Schaufel umgerührt, auf die Schubkarre geladen und auf geht’s - das ist richtig harte Arbeit. Nebenan setzen wir uns auf Campingstühle vor ein Feuer und legen immer wieder Holzscheite nach.

Was es eigentlich mit der Ziege auf sich hat, frage ich Sadock. Er meint: Lass es dir von Kenna erklären, dann sehen wir, ob sie es richtig verstanden hat. Sie erzählt mir, dass Sadock Frieden mit den Massai schließen muss, denen die Grundstücke neben seinem gehören. Da die Massai an Geister glauben, werden während der Schlachtung der Ziege bestimmte Regeln aufgestellt, bei deren Verstoß schlimme Dinge passieren werden (irgendwas mit Geistern und so…). Das soll garantieren, dass die Massai das Grundstück nicht betreten oder irgendwelche Bösartigkeiten anstellen. Und jemand muss das Blut trinken. Um das Ganze auf den Punkt zu bringen: Sadock und seine Freunde wollen in erster Linie einen netten Barbecue veranstalten. Meine ethischen und moralischen Bedenken angesichts meines Beiwohnens bei der Schlachtung eines Tieres kreischen schrill durch mein Gehirn, werden jedoch hin und wieder von der leisen Staccato-Melodie der Neugier unterbrochen.

Wir sitzen also mit ein paar weiteren Freunden am Lagerfeuer und geben vermutlich ein seltsames Bild ab: Sechs einheimische Männer und zwei weiße Frauen sitzen gemütlich in ihren Camping-Stühlen, während drei Männer daneben schwitzend Beton schleppen. Der Nachbar kommt herüber, setzt sich mit ans Feuer und diskutiert mit Sadock. Seltsamerweise filmt Sadocks Freund den Nachbarn, während er redet. Auf dem Heimweg erzählt er uns, dass der Nachbar ständig für irgendetwas Geld möchte (weil er selbst keins hat) und dafür alle möglichen Gründe sucht. Dieses Mal wollte er Geld für die Straße zum Grundstück haben.

Während wir warten und Sadock Hunger bekommt, macht er sich unter den großen Steinen neben uns auf die Suche nach Kleintieren. Ich vermute, er will Käfer grillen, aber er kommt stattdessen mit ein paar Skorpionen wieder. Die kann man trocknen und im Kühlschrank aufbewahren und dann seine Gerichte damit verfeinern, sagt er. Ah ja, denke ich. Er schubst die Skorpione unsanft Richtung Feuer und betäubt sie damit soweit, dass sie nicht mehr stechen können, aber auch nicht tot sind. Er muss nicht lang auf mich einreden, bis er mir die Tiere auf die Hand setzen darf. Eins nach dem anderen, mein Herz schlägt minimal schneller. Was passiert, wenn sie stechen, will ich wissen, nachdem er das zweite Skorpion auf meiner Handfläche platziert hat. Du müsstest sofort ins Krankenhaus, sagt er. Ah ja, denke ich. Vielleicht hätte ich das vorher mal fragen sollen. Als alle vier meiner paralysierten neuen Freunde parallel neben- und hintereinander auf meiner Handinnenfläche Platz genommen haben, ist mir das schon fast zu viel Nähe. Man soll es beim ersten Date ja nicht gleich übertreiben mit dem Körperkontakt und ich sage Sadock, dass das jetzt ganz nett war, ich die Kleinen aber dann doch lieber wieder loswerden will. Ein paar Minuten später sehe ich, wie die Beinchen zweier der Gefangenen verdächtig zu zucken anfangen. Ich beobachte sie den ganzen weiteren Abend, wie sie da in ihrem Wassertank-Deckel sitzen und eine konspirative Sitzung abhalten. Man muss schließlich Freund wie Feind immer im Auge behalten.

Nach drei Stunden am Feuer, die Dunkelheit schon im Nacken, fragen Kenna und ich, wo die Ziege denn nun bleibe. Als wäre diese Information zweitrangig (ich dachte, deshalb sind wir hier?!), klärt uns einer von Sadocks Freunden auf, dass es heute keine Ziege gibt und damit auch keinen Barbecue. Er zeigt uns auf seinem Handy ein Foto der Ziege, die es hätte werden sollen. Der Massai, von dem sie die Ziege kaufen wollten, wollte ungefähr 70 Euro für das Tier haben, was völlig übertrieben ist. Aber scheinbar sind die Massai sehr unzufrieden über Sadocks Grundstücks-Kauf und wollen ihm damit zeigen, wer hier das Sagen hat. Wir sitzen also unverrichteter Dinge wieder im Van, Sadock hat die Skorpione irgendwo in seine Tasche gepackt und ich begebe mich in Angriffsstellung. Ich befürchte, dass sich das ein oder andere der Tiere vielleicht auf die Flucht begeben hat. Sadock hat Hunger und fährt deshalb ein wenig zu schnell über die durchlöcherte Straße; von Zeit zu Zeit hüpfen wir in unseren Sitzen auf und ab. Mir soll es recht sein, ich kann meinen Magen auch schon knurren hören.

Liebe Ziege, ich bin so dankbar, dass du von einigen traditionellen Massai gerettet wurdest. Das Messer lag schon bereit, die Glut war heiß genug. Vielleicht lag es einzig und allein an meiner vegetarischen Ausstrahlung, dass du heute noch am Leben bist.

Karma, Baby.

Nachtrag: drei Tage später musste doch eine Ziege dran glauben. Bestimmt, weil ich nicht dabei und mein vegetarischer Spirit zu weit entfernt war. Nachdem ich die Bilder der Schlachtung gesehen habe, bin ich gottfroh, dass das ohne mich ablief. Ich hätte mich vermutlich zwischen Messer und Tier gestürzt und wäre an seiner Statt verblutet.

Karma, Baby?

Privatperson / Darsteller

Man filmt nicht mehr sein Leben, man lebt, um filmen zu können.

In diese Richtung entwickelt sich YouTube gerade für mich und das ist auch der Grund, wieso es auf meinem Kanal so still geworden ist. Ich habe das Gefühl Freundschaften, Beziehungen - das ist alles mehr Schein als Sein und jeder ist ein Darsteller in einer großen Soap. Kein Wunder also, dass der Zuschauer denkt, er könne mitbestimmen, wie die Story weitergeht, denn viele orientieren sich schlicht an dem, was gesehen werden will.

Ich möchte hier gar nicht mit dem Finger auf andere zeigen, ich wollte nur klarstellen, dass es bei mir keine Abstimmungen über meinen Content gibt. Wer meine Profile verfolgen will, ist herzlich eingeladen aber erwartet kein “Wenn ihr wollt dass ich XY mache, dann zeigt es mit einem Daumen.” - Ich bestimme meine Inhalte, meine Interessen, mein Leben. Meine Community weiß das, es kommen aber immer mal wieder Leute auf meine Profile, die anderes gewohnt zu sein scheinen.

“Das machst du nur um mich/uns zu provozieren!” Ist tatsächlich etwas, was ich sehr oft zu hören kriege - Du glaubst also ich treffe Entscheidungen in meinem Leben (was ziehe ich an, mit wem verbringe ich Zeit, was konsumiere ich, wo wohne ich, was poste ich, was zeige ich) erst, nachdem ich alle Zuschauermeinungen gedanklich durchgegangen bin, und dann entscheide ich mich für das, was dich provoziert?

👏🏻

Fremde Meinungen, zu egal was, haben keinerlei Einfluss auf irgendwas, was ich sage oder tue. Ihr könnt weiterhin eure Zeit damit verschwenden, euch darüber aufzuregen, ihr könnt überall kommentieren, was ihr scheiße findet, wenn es euch so unter den Fingernägeln brennt, aber erwartet nicht, dass ich mein Verhalten oder mein Leben danach ausrichte.

Ansonsten besteht auch immer noch die Möglichkeit, einfach nicht mehr zu verfolgen, was ich mache. Und das war eigentlich alles, was ich loswerden wollte. Ich hätte es auch weiterhin ignorieren können, weil es keinen Unterschied macht, aber vielleicht hilft es ja jemandem, zu verstehen. Es schien nötig zu sein. :)

☁ Existenzprüfung

Die Luft war klar hier oben. Der Himmel über den Begen war dunkel, orange und rote Wolken drängten sich, türmten sich auf an ihnen als wollen, sie noch überragen, höher aufstreben gen Dunkelheit. Der Hoizont, die Trennlinie zwischen Bergen und Himmel nur ein verschwommener, grauer Streifen, in dem sich lautlos, mit ruhigem Rucken Seelenstränge wanden.
Er brauchte sie nicht einmal zu sehen, ihre Anwesenheit durchdrang ihn immer. Mit verschränkten Armen blickte Alexander über die Landschaft. Unter seinen Füßen der Stein des Berggipfels.
Nur das Sirren und angestrengte Atmen neben ihm störte die erhabene Atmosphäre. Spatzen hatte kein Gefühl für Stimmung.
Alexander neigte ihm den Kopf zu, als er zu ihm trat. Die Stäbe in seinen Schulterblättern vibrierten so schnell, dass kaum eine Bewegungs auszumachen war und als er Alexanders Aufmerksamkeit auf sich bemerkte schoss er ihm einen vernichtenden Blick zu, der ewige Zorn darin noch geschürt vom Schmerz. Was ihm an Größe fehlte, machte er an Groll wett. Er bestand quasi aus nichts anderem. Es lag in allem was er tat, jedem Wort und jeder Geste.
Der Kleinere betrachtete die Stränge, die vor ihm in der Luft zuckten und die Leere, die Alexander umgab wie eine Aura der Unnahbarkeit, der Unnatürlichkeit – und es schien ihm Angst zu machen. Alexander wusste, wann er Angst hatte. Er sah sie aus dem Augenwinkel, in jeder noch so kleinen Veränderung der Haltung, spürte sie in der furchsamen anspannung, die die Menschen ebenso umgab wie ihn umgab, was sie fürchteten, er nahm es auf über jede Pore.
Spatzen regte sich unbehaglich. „Wahrscheinlich weil du keine Seele hast“, kommentierte er bitter.
Er sah den Skywhale in der Ferne, die fließenden Bewegungen der segmentierten Panzerung wie bei einem Kinderspielzeug. Er schloss die Augen und spürte den Wind in seinen Haaren. An der Narbe an seinem Kopf. Und er spürte auch die schwarz nässende Vereiterung in den Energieströmen.
„Vielleicht habe ich als einziger eine eigene.“
Und damit stieß er sich ab.

Es war warm.
Es war unbequem.
Es war alles im allem sehr unerfreulich.
Darius saß an Deck des Skywhale, weil sie natürlich keine Kabinen für sie hatten und er nicht den lieben langen Tag stehen konnte, zwischen sich und der Tiefe nur Tonnen Fleisch und Metall und irgendwelche Hydraulik.
Es war nicht leicht würdevoll zu sitzen.
Und es war zu warm für seine enge Uniform. Obwohl der Abend bereits dämmerte.
Er war froh, dass immerhin das Gossenmädchen ihn gerade nicht filmte, denn er war sehr darin vertieft mürrisch zu schauen. Dennoch richtete er seinen Kragen – nur zur Sicherheit – und ließ den Blick missmutig über Deck schweifen.
Mylius trug endlich Fesseln, Vesna hielt sich vorerst zurück ihm das Gewebe vom Leib zu ziehen (er würde sie dringend bei der nächsten Gelegenheit loswerden), Shara filmte gedankenverloren die ach-so-wundervolle Landschaft um sie sich später anzusehen, wenn man ihr in der Zelle nicht die Kamera wegnahm und sein Sick gab Ruhe.
Noch.
Seine letzte Gletschermilch hatte er schon vor Tagen aufgebraucht und er spürte schon das Bedürfnis, das leise Prickeln der Energie, die ungefragt durch ihn sickerte und sich anlagerte.
Er musste es einfach hinter sich bringen.
Und momentan konnte es dennoch schlimmer sein, im Großen und Ganzen. Wenn auch nicht viel.
Er sah in die Ferne, wo Sychae sei Dank – oder wie man es nahm – die Gräue am Horizont und die Schwärze am Himmel die Wolken fraßen und die Seelenstränge sichtbar machten, wie Parasiten, die aus ihren Körpern krochen, um zur Dunkelheit zu streben.
Mit hochgezogener Augenbraue und mehr oder inder enerviert sah er zu seiner Brust hinab und an dem Geflecht aus gelben, ungleichen Lichtfäden entlang, das sich mit den der anderen kreuzte, in der Ferne verlor, oder in ihnen.
Er verzog missfallend das Gesicht.
Und dann surrten sie.
Ein unangenehmes Prickeln lief ihm über den Rücken, wo er sich anlehnte, das sich steigerte, er wandte sich um-
Energie knisterte über die Metallpanzerung, die Seelenstränge zuckten weg davon und Darius konnte gerade noch aufspringen und den Kopf hochreißen um zu sehen, was die Quelle war, doch da tauchten die Tonnen Fleisch unter ihm schon in die Tiefe und das langgezogene, dröhnende Wehklagen des gepanzerten Viehs füllte seine Ohren.
„Sycha!“ Er stolperte zur Seite und das Zucken wurde intensiver, die Frequenz der Seelenstränge schlug aus und die Luft um sie wurde ein einziges, elektrisiertes Knistern. Sein Blick zuckte hektisch über Deck, sah die anderen ebenso überrascht, die Besatzung-
Er schrie was seine Lungen hergaben danach, dass jemand etwas tun solle und wurde unterbrochen, als ihn die nächste Erschütterung aus dem Tritt brachte, sein Herz setzte aus und Panik spülte in leerem Schock wie ein Schwall eiswasser ins Gesicht durch seinen ganzen Körper, als er sich irgendwo festzuhalten versuchte, aber da nichts mehr war, er das Gleichgewicht verlor, sich nicht einmal abstützen konnte und als der Skywhale sich ruckhaft bewegte mit dem Kopf gegen den Boden schlug, der ihm von der Seite entgegen kam.

29/03/2012

FIRST MARATHON - CRONENBERG HORRORS

  1. Shivers (1975) (**/**)
  2. Rabid (1977) (**/**)
  3. Scanners (1981) ***/***)
  4. The Dead Zone (1983) (***/***)
  5. Existenz (1999) (***/***)

First marathon completed, pretty quickly. Foreveralonesstayhome. My scores first, Nickys second. Although there was no disparity of opinion really, apart from Existenz being my favourite of the batch, and Scanners his. We like what we like and we hate what we hate. Some fairly weak films considering, thats the problem picking a director where I’d seen most of the major works. Oh well, the point was to clean up and find hidden gems. Maybe next time.

Interesting to see where he started, those sexual themes that would be shown with mo

Story time:

Im Mai war ich mit meiner besten Freundin in Kopenhagen. Wir kommen aus SH, die Fahrt sollte eigentlich ca 4 Stunden dauern, 5x umsteigen. Hinfahrt lief auch glatt, Urlaub war super. Wir machen gemeinsam Musik und ich hab meine Ukulele dabei.
Wir sitzen also am Abreisetag am Bahnhof in Kopenhagen, warten auf unseren Zug, und vertreiben uns die Zeit mit Ukulele und Gesang. Eine Minute vor Abfahrt hält auf unserem Gleis ein Zug. Ein Mann mit einer großen, fetten Kamera steigt aus. Sieht uns, hält genau drauf. Fragt uns danach, ob es okay ist, dass er uns filmt, und ob er das Material im neuen Dänische Bahn- Werbespot verwenden möge. Wir so whatever.
Da er schonmal da ist, fragen wir ihn auch gleich, ob das unser Zug sei, nur um sicher zu gehen. Er erklärt uns, nein, die (nur dänischen) Bahnhofsansagen meinten, unser Zug führe vom anderen Gleis und zwar genau jetzt. Dieser hier geht weiter in die Wallapampa.
Wir springen also auf, erwischen unseren Zug mit Müh und Not - und finden heraus, dass unsere Platzreservierung doppelt bebucht wurde. Wir stehen also. Die Klimaanlage scheint kaputt zu sein. Wir sprechen einen Fahrgast an, von Bahnpersonal keine Spur. Nein, sagt der Fahrgast. Die Klimaanlage ist nicht kaputt. Die Heizung ist in Dänischen Zügen immer an. Draußen sind 25 Grad, drinnen 35.
Wir steigen an unserem Bahnhof aus, finden unseren Zug auf einem völlig anderen Gleis als angekündigt, steigen ein und warten. Und warten. Und warten. Warten eine halbe Stunde lang.
Dann kommt eine Durchsage auf Dänisch (ein liebes Ömchen übersetzt), dieser Zug führe nicht. Wer nach Flensburg will, muss einen Umweg fahren und den Zug nehmen, der am anderen Ende des Bahnhofs in zwei Minuten abfährt. Keine Begründung, keine Entschuldigung. Einfach sö.
Alle Fahrgäste des Zuges stürmen mit Koffern und Kinderwagen, Hunden uns Omas zum anderen Zug. Er ist voll. Die Hälfte bleibt draußen stehen. Irgendwo weint ein Kind.
Wir sind zum Glück noch mitgekommen. Der Rest der Reise durch Dänemark ist geprägt von Kühltruhenklimaanlagen, fehlenden Ansagen, Saunazügen, fehlenden Ansagen, Verspätungen und fehlenden Ansagen.

Endlich sind wir in Flensburg. Wir steigen in unseren Zug, der genau die drei Minuten Verspätung hat, die er braucht, um uns den Anschlusszug verpassen zu lassen. Es ist mir egal. Ich umarme den Kartenkontrolleur. klopft mir verständnisvoll auf die Schulter und fragt “Dänische Bahn?”. Ich nicke. Eine Träne rollt über meine Wange. Er erklärt mir, wie ich einen Teil des Fahrpreises zurückerstattet bekommen kann, wenn ich mehr als eine oder zwei Stunden Verspätung habe. Nach 6 ½ Stunden statt 4 bin ich zu Hause. Nie wieder Dänische Bahn.

TL;DR: Die Dänische Bahn hat mich die Deutsche Bahn lieben gelehrt.

youtube

“Marcel Schmelzer filmt behind the scenes bei der BVB-Fanüberraschung”

Nur mit DJ, dafür mit “richtig Bock” spielte sich Casper durch sein Schaffen - offensichtlich begeistert vom initimen Rahmen. / Immer wieder warf er sich in die Menge, nahm den Zuschauern das Handy aus der Hand und filmte selbst.
—  neuepresse.de 

Wenn ihr eine Sternschnuppe seht, verschwendet nicht den Augenblick, um ein Foto zu machen. Filmt nicht die ganze Zeit auf einem Konzert oder versucht nicht zwanghaft ein gutes Foto von den Blitzen zu bekommen. Genießt den Augenblick, denn er wird in eurer Erinnerung bleiben. Es ist viel schöner, das Erlebnis im Kopf zu haben, als auf einem Bild.