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Fight fire with fire!

The Mercedes-AMG GT S at the 2015 Interschutz show. The major International exhibition for fire protection/disaster relief, rescue and safety is an attraction for firefighters, rescue services and disaster aid organizations all over the world.

[Mercedes-AMG GT S | Combined fuel consumption: 9.6-9.4 l/100 km | CO2 emission: 224-219 g/km | http://mb4.me/EfficiencyStatement]

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Das echte Rettungsdienst-Gesetz; oder Murphys Rettungsdienstgesetze
  • 1:Luft geht rein und raus, Blut läuft rundherum. Jede Änderung dieses Zustandes ist schlecht.
  • 2:Erzähl nicht beim Familienessen von „Deinem Tag“
  • 3:Je mehr Zeug jemand im RD am Gürtel hängen hat, desto neuer ist er im Job.
  • 4:Untersuch zuerst die, die sich an die Brust greifen, dann die, die bluten. Und danach kümmer dich um den Rest der Jammerlappen.
  • 5:Wenn du zum Patienten, dessen Angehörigen oder Schaulustigen etwas sagst und es hat sich gut angefühlt, es zu sagen, war es das falsche.
  • 6:Jede Blutung stoppt. Irgendwann.
  • 7:Dummheit kann man nicht heilen. Nur sedieren.
  • 8:Wenn es feucht, klebrig und nicht deins ist – Finger weg!
  • 9:Rettungsdienst besteht aus Langeweile, unterbrochen durch Momente der reinen Panik
  • 10:Gutes Klebeband repariert fast alles.
  • 11:Es ist kein Kompliment, wenn dich ein Polizist als zynisch bezeichnet.
  • 12:Jeder Schmerz ist irgendwann vorbei. Spätestens, wenn es aufhört, wehzutun.
  • 13:Es gibt keine Lehrbuchfälle.
  • 14:Sage nie zu einem zyanotischen Patienten „Schlumpf“
  • 15:Wenn du jemanden fragst, wieviel er getrunken hat, multipliziere die Anzahl der alkoholischen Getränke, die er angibt, mit drei
  • 16:Nimm bei jeder Frau zwischen 6 und 100 an, dass sie schwanger ist – bis das Gegenteil bewiesen ist.
  • 17:Krieg Angst, wenn ein Kind zu ruhig wird.
  • 18:Du darfst einem unangenehmen oder aggressiven Patienten keinen Aufschlag berechnen.
  • 19:Deinem EKG einen Kosenamen zu geben, ist unnötig.
  • 20:Solange Dummheit endemisch ist, brauchst du dir um deine Arbeitsstelle keine Sorgen zu machen.
  • 21:Mach dir um die Schusswunde weniger Sorgen, als um die Angehörigen.
  • 22:Notfälle passieren erst, wenn du isst.
  • Schlussfolgerung 1:Wenn RDler nicht essen würden, gäbe es weniger Unfälle.
  • Schlussfolgerung 2:bestell Essen immer zum Mitnehmen.
  • 23:Das Rettungsdienst-Zeit-Gesetz:
  • Die Entfernung zum nächsten Einsatz und die notwendige Zeit bis der Patient versorgt und im KH ist steigt, je weniger Zeit bis zum Schichtende bleibt.
  • 24:Rettungsdienst-Schwerkraft-Gesetz:
  • Was auch immer dir runterfällt, es rollt sofort dahin, wo es du am wenigsten erreichen kannst
  • 25:Die Atemstillstand-Regel:
  • Patienten, die sich übergeben und intubiert werden müssen, hatten als letzte Mahlzeit Döner mit extra viel Knoblauch und Zwiebeln, eingelegten Hering und dazu viel Bier
  • 26:Wenn du nach Mitternacht zu einem Verkehrsunfall kommst, und niemand ist betrunken – such weiter. Da fehlt noch einer.
  • 27:Die erste Ausrüstungsregel: jedes Teil wird perfekt funktionieren. Bis die Garantie abgelaufen ist oder du es WIRKLICH brauchst.
  • 28:Die zweite Ausrüstungsregel: austauschbare Teile sind nicht austauschbar.
  • 29:Die Toiletten-Regel: wenn ein Einsatz zwischen 05:00 und 07:00 Uhr kommt, befindet sich der Patient auf der Toilette.
  • Wenn du gerade auf der Toilette warst, kommt kein Einsatz.
  • Wenn du nicht gerade auf der Toilette warst, wirst du es bald bereuen.
  • Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Einsatz kommt, steigt mit der vergangenen Zeit, zu der du zuletzt auf der Toilette warst.
  • 30:Das Triage-Prinzip: je weniger der Patient schreit und jammert, desto schwerer ist er verletzt.
  • 31:Das Licht-Gesetz: je schwerer die Verletzung, desto weniger Licht hast du, um diese zu untersuchen.
  • 32:Das Platz-Gesetz: je mehr Platz gebraucht wird, um einen Patienten zu behandeln, desto enger ist der Raum, in dem sich der Patient befindet.
  • 33:Die Gewichts-Theorie: je schwerer der Patient ist, desto mehr Treppen musst du ihn runtertragen. Ab einem Patientengewicht von 75kg ist der Fahrstuhl kaputt.
  • 34:Das Gesetz der Sondersignale: Blaulicht und Martinshorn wird von anderen Verkehrsteilnehmern grundsätzlich ignoriert.
  • Schlussfolgerung:Sondersignale machen vorübergehend blind und taub.
  • 35:Die Regel-Regel: sobald eine Regel als allgemeingültig akzeptiert ist, tritt eine Ausnahme auf.
  • 36:In der Schule lernst du die Regelfälle, in der Praxis die Ausnahmen.

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Es wird gesagt wir seien ein “Saufverein”, dein einzigen Brand den wir wirklich löschen würden sei der Brand am Morgen danach… Aber ihr müsst das auch mal von unserer Seite aus sehen. Wir werden nachts aus dem Tiefschlaf gerissen, lesen auf unseren Funkmeldeempfänger den Text: “VU” für viele bedeutet das nichts. Aber für uns heißt es, das ein Mensch unsere Hilfe braucht. Auch wenn wir am nächsten Morgen zur Schule oder Arbeit müssen, wir rücken aus! Wenn wir denn aber am Einsatzort, in diesen Falle Verkehrsunfall, ankommen, erleben wir so manchen Albtraum! Ich hörte bereits von Kameraden, dass sie den Auftrag bekamen: “Sucht den Kopf des Kleinkindes!”… Der Kopf wurde gefunden… Und nach den Einsatz setzten sich die Kameraden hin, und tranken Bier. Ich kann das verstehen! Das Kind war erst DREI Jahre alt… Und da kann man verstehen, das man diesen Anblick nicht so leicht verdauen kann. Und anstatt dieses Erlebnis sofort mit in den Schlaf zunehmen, setzten sie sich hin und sprachen dadrüber. Der Alkohol half ihnen dabei. Jeder kennt das, Alkohol löst die Hemmungen! 
Und auch sonst ist mal ein Zusammensitzen nicht schlecht! Falls es zu einen Brandeinsatz kommen sollte, vertraut man seinen Kameraden sein eigenes Leben an, da einige von uns in das brennende Haus gehen!  Man muss bedenken, wir als Freiwillige!! riskieren unser Leben, um das, uns meistens unbekannten Personen, zu retten! Wir zahlen sogar dafür! Sowohl durch Mitgliedsbeiträge, als leider auch in einigen Fällen mit unseren Leben. Und dann beschwert ihr euch, das wir mal ein Bier trinken? 
Wir verlangen nicht viel! Wir wollen nicht als Helden gelobt werden, wir sind auch nur Menschen! Aber wir bitten um Verständnis! Falls wir mal ein Bierchen trinken, denkt nicht immer sofort an “Saufverein”! Denkt mal dadrüber nach, was wir vielleicht durchgemacht haben… Und wenn wir mal mit Martinshorn nachts um drei durch die Straße fahren, denkt nicht sofort, “alter es ist drei uhr nachts!”, sondern hofft lieber, dass den Freiwilligen Kameraden nichts passiert, und das ihnen so ein mancher schlimmer Anblick erspart bleibt!
Und eines möchte ich euch nahe legen! Kommt in die Feuerwehr! Denn es ist nicht möglich Leben zu retten, wenn man zu wenig Personal hat… Und wenn euer Leben aufs Spiel zu setzten nichts für euch ist, denn werdet Fördermitglied, oder erkennt unsere harte Arbeit wenigstens an!