feuerbestattung

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Bestattungen Landshut - Weichselgärtner, Erfahrung seit 1929.

Bei Bestattung und Trauerhilfe ist das Unternehmen Weichselgärtner aus Landshut ein zuverlässiger und gefühlvoller Partner.

Bestattungen Landshut, Hans Weichselgärtner & Co. oHG (Bildquelle: Hans Weichselgärtner & Co. oHG)

Mit der Kompetenz und Erfahrung von nunmehr 88 Jahren Firmengeschichte ist Weichselgärtner einer der ältesten und renommiertesten Bestatter in Landshut und Umgebung. Eine Bestattung ist immer etwas ganz persönliches und soll die Wünsche und Vorstellungen der Angehörigen und des Verstorbenen erfüllen. Dabei ist neben der passenden Zeremonie und Bestattungsart auch die aktive Trauerhilfe ein wichtiger Teil der Aufgaben eines modernen Bestatters. Unter Berücksichtigung aller Rechts- und Gesundheitsvorschriften bietet Bestattungen Weichselgärtner in Landshut eine umfassende Begleitung und Unterstützung im Trauerfall. Die genaue und durch Zertifikat des Berufsverbandes belegte Ausbildung der Mitarbeiter bietet den Angehörigen die Sicherheit, dass ihr Verstorbener mit der ihm zustehenden Sorgfalt und Pietät behandelt wird und auch die Angehörigen sich auf eine persönliche und wohlbedachte Organisation verlassen können. Das breite und günstige Leistungsspektrum von Bestattungen Weichselgärtner kann jederzeit und 24 Stunden am Tag direkt und unkompliziert angefordert werden. Nähere Informationen zum Landshuter Bestattungsunternehmen finden Sie auf unserer Webseite:

www.weichselgaertner.com (http://www.weichselgaertner.com/index-flash.htmlwww.weichselgaertner.com (http://www.weichselgaertner.com/index-flash.html)

Hier werden u.a. Fragen wie “Was ist zu tun bei einem Trauerfall?” beantwortet. Das Bestattungsinstitut aus Landshut informiert z.B. über die Benachrichtigung des Arztes und über die Abstimmung mit dem Pfarrer und den Angehörigen. Alle organisatorischen Abläufe rund um einen Todesfall wie z. B. die Todesanzeige oder ein Blumenarrangement sowie die letzte Behandlung des Körpers für eine Aufbahrung werden durch Fachkräfte professionell ausgeführt. Daneben können auch bereits zu Lebzeiten umfassende Vorsorgeleistungen in Anspruch genommen werden, denn Vorsorge sollte ein wichtiger Teil in der Lebensplanung sein. Regelt sie doch alle Details zur Entlastung der Hinterbliebenen und ermöglicht so eine Bestattung ganz nach Wunsch. Wenn dazu noch über eine Versicherung auch die Bezahlung gesichert wird, ist auch die finanzielle Entlastung der Angehörigen gegeben. Der Familienbetrieb aus Landshut steht also auch in der Vor- und Nachsorge mit seiner langjährigen Erfahrung zuverlässig und pietätvoll zur Seite.

Hans Weichselgärtner & Co. oHG

Firmenkontakt
Hans Weichselgärtner & Co. oHG
I. Weichselgärtner
Gestütstr. 2
84028 Landshut
0871/22853
info@weichselgaertner.com

http://www.weichselgaertner.com

Pressekontakt
Kunze Medien AG
Christiane Reiner
Maria-Josepha-Str. 6-8
80802 München
089/38187-187
christiane.reiner@kunze-medien.de

http://www.kunze-medien.de

Der Rohling

Die Urne, die gestaltet wird, besteht aus unbehandeltem Stahl; sie ist 260 mm hoch, der Durchmesser beträgt 185 mm und sie wiegt 0,3 kg. Ihre Form ist typisch für einfache, in großer Stückzahl produzierte Urnen in Deutschland. Sie wird in dieser unbehandelten Form nicht für Bestattungen eingesetzt, sondern dient als Basis für den weiteren Verarbeitungsprozess des Großteils der industriell hergestellten Urnen in Deutschland.

Während die industriell hergestellten Endprodukte die Erfordernisse des Marktes widerspiegeln, kommt es bei diesem Projekt vor allem auf den individuellen Zugang des Gestalters zum Thema an. Es gibt daher keine gestalterischen Vorgaben, sofern die Funktion der Urne für den späteren Gebrauch nicht eingeschränkt wird. Damit ist gemeint, dass zum Beispiel die kleinen Öffnungen an den Seiten der Urne frei bleiben müssen, um die Urne in den Erdboden führen zu können. 

Feuerbestattung II

Obwohl die Erdbestattung immer noch als traditionellste Form der Bestattung gesehen wird, entwickelte sich die Feuerbestattung innerhalb der letzten fünf Jahrzehnte zur vorrangigen Bestattungsart und gilt fortan vielen Menschen als die modernere, hygienischere und einfach angemessenere Bestattungsform. Dabei gibt es in der Akzeptanz der Feuerbestattung starke regionale Unterschiede: In Städten ist die Kremation verbreiteter als auf dem Land, niedrige Fallzahlen sind in erster Linie in katholisch geprägten Regionen zu beobachten. Besonders hohe Einäscherungsquoten treten in den Städten auf, in denen die ersten Krematorien errichtet worden sind; in den neuen Bundesländern liegen die Werte über dem Bundesdurchschnitt, da die Feuerbestattung vom Staatssozialismus gefördert wurde.

Quelle: Cordes, Sven:“Ich will ja niemandem zur Last fallen”: Sozialwissenschaftliche Perspektiven auf die Ökonomisierung im Bestattungswesen, Grin Verlag, 2012.  

Feuerbestattung I

Die Wiederentdeckung der Feuerbestattung im späten 19. Jahrhundert spielt eine große Rolle und ist Teil der durch den Bedeutungsverlust von institutionalisierten Kirchen, Technisierung und den Hygienediskurs geprägten Entwicklungen seit der Aufklärung. Dabei gilt sie als Meilenstein und Epizentrum deutlicher Umwälzungen und Brüche in der Bestattungskultur. Ihre Anhänger hatten vielschichtige Gründe, die sie für die Feuerbestattung vortrugen: Ärzte und Hygieniker sahen gesundheitliche Vorteile in der Feuerbestattung; Zudem entwickelte sich in bestimmten Kreisen eine Aversion gegen das langsame Verwesen des Körpers in der Erde; man bevorzugte, den Körper durch Einäscherung dem Verwesungsprozess zu entziehen. Befürchtet wurde die Verschmutzung von Luft und Wasser durch gefährliche, von verwesenden Leichen ausgehende Stoffe. Diese Angst vor dem Verwesen wird durch eine naturwissenschaftliche Argumentation rational legitimiert, indem die Zerstörung des Leichnams durch „a ‘hygienic’ technological process than by dirty, smelly old nature“ (einen 'hygienischen’, technologischen Prozess, statt durch die schmutzig-stinkende, alte Natur) (Nölle 2003: 60 zit. n. Walter 1990: 42) geschieht. Neben einem aufgeklärten Bildungsbürgertum, das antiken Idealen nacheiferte und sich an der Feuerbestattung des klassischen Altertums orientierte, schlossen sich den Feuerbestattungsvereinen auch Vertreter der Sozialdemokraten und der Arbeiterbewegung an, die in der Feuerbestattung eine kostengünstigere Alternative erblickten, um die ausgebeutete Arbeiterschaft finanziell zu entlasten.

Quelle: Cordes, Sven:“Ich will ja niemandem zur Last fallen”: Sozialwissenschaftliche Perspektiven auf die Ökonomisierung im Bestattungswesen, Grin Verlag, 2012.

Eine Urne ist ...

… ein Behältnis, welches der Aufbewahrung der Asche von Verstorbenen dient und heutzutage größtenteils unterirdisch beigesetzt wird. Die Asche wird nach dem Verbrennungsvorgang in eine Blechkapsel gegeben, welche danach versiegelt und in eine Überurne – die sogenannte Schmuckurne – gesetzt wird.

Die Verwendung in Mitteleuropa ist ab etwa 1300 v. Chr. durch Funde nachgewiesen und beginnt demnach mit der späten Bronzezeit. Das Zeitalter der modernen Feuerbestattung in Deutschland ist mit der Inbetriebnahme des Krematoriums in Gotha 1878 zu verzeichnen.

Im 19. Jahrhundert bestanden Schmuckurnen überwiegend aus Naturstein und hatten imposante Ausmaße: Als maximale Höhe wurden 80 cm, als größtmöglicher Durchmesser 40 cm angegeben. Eisen, Bronze, Zink, Kupfer, Keramik, Glas oder Kunststeinmaterialien wurden zu dieser Zeit jedoch ebenfalls verwendet.

Während die ersten Urnenbestattungen nach Einführung der Feuerbestattung in Deutschland überirdisch entweder in Kolumbarien oder auf der Grabstelle erfolgten, ging man zu Beginn des 20. Jahrhunderts zur Platz sparenden unterirdischen Aschenbeisetzung über. Seit den 1930er Jahren findet – neben den zuvor erwähnten, kostspieligen Werkstoffen – auch die Verwendung von Kunstharz als preisgünstigere Variante zur Gestaltung der Schmuckurne weite Verbreitung. In jüngster Vergangenheit wurde vermehrt die Forderung nach Vergänglichkeit im Erdboden geäußert. Als Resultat wurden Urnen aus dünnwandigem Eisenblech mit galvanischer Kupfer- oder Messingauflage entwickelt; zudem gibt es seit Mitte der 1990er Jahre vermehrt Urnen aus biologisch abbaubaren Naturstoffen.

Quelle: Cordes, Sven:“Ich will ja niemandem zur Last fallen”: Sozialwissenschaftliche Perspektiven auf die Ökonomisierung im Bestattungswesen, Grin Verlag, 2012.

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Artist: Totale Vernichtung
Title: Der verheerende Zyklon
Album: Feuerbestattung
Release: 2012
Label: Darker Than Black Records