eurovisionsongcontest

Hello, 

regarding the Italian entry for Eurovision Song Contest 2017, I’d like to tell you what the song is about. I’ve been reading a looot of comments, people yelling “cultural appropriation” and “racism” which are two very importants problems in our society.


The song is called “Occidentali’s Karma” and it’s by Francesco Gabbani. 

Occidentali” of course is not an English word, it’s Italian and it means “Westeners”. So the title is basically “Westeners’ Karma”. 
(I might also explain why this anglicism in particular but then the post would be too long)


Because the whole song is a CRITIC to Western misuse (and abuse) of wisdom, religions, concepts that belong to Oriental cultures. 

The song mocks all those people that act all spiritual and stuff but don’t go deep enough to understand a culture, or a religion. The words you hear in the song, and that make you angry because you think it’s wrong that he, a white Italian guy, is singing them, are actually quotes. He’s not making fun of a culture when he says Namaste: he’s quoting those who get tattoos of stuff they don’t get and that say random foreign words just to be cool, and yes, he’s making fun of those people.

He’s basically saying; “look at us, we go look for wisdom in Orient and we come back quoting stuff to look cool and enlightened but in the end we’re all “naked apes” dancing (he literally says “La Scimmia Nuda”, ahem https://en.wikipedia.org/wiki/The_Naked_Ape)


He’s not an idiot. He knows what he’s singing about. He knows the importance of the many Oriental cultures and religions and he also knows those people who act like “web’s know-it-all” (”i tuttologi del web”, as he says in the song) and pretend to be experts of those cultures, because they had a yoga lesson once or because they eat sushi every Friday. He talks about evolution, he uses scientific and religious terms as someone who’s trying to look cool would use them. (Namaste? Aleeeè!) (ever been to a footbal match? Aleeee alee aleee aleeee) (same thing)


I KNOW that cultural appropriation is a very important problem, but Francesco Gabbani knows too and he’s basically as pissed as you are, and he made a good song about it. 

I know that if you don’t speak Italian and look at the lyrics you’d start screaming, but instead of using, idk, google translate (which is terrible when it comes to Italian, go ask my high school professors who still yell at the students who use it for their homework), ask us to translate it. Ask us what the hell is the talking about. what people is he talking about.

And that said, see you at Eurovision, come dance with us 

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#🎧 #EurovisionSongContest - Salvador Sobral - Amar Pelos Dois (Portugal) LIVE at the first Semi-Final

#instasound #sounds #tuesday #night #eurovision #Portugal (em Lousada, Portugal)

Made with Instagram

I love his head in this picture, so cute. ♥

Kristian Kostov :  Dear #TeamKris members! Thank you for the 35000 subscribers on YouTube! We’ve grown so big, before I knew it! As I’ve promised, I am producing lots of content just for you. So hurry and watch the fresh-outta-the-oven vlog! In the video I’ve answered your questions in FOUR different languages (jk 3, actually)! Hope you like it! Oh and BTW, I’ve got snails on MY FACE!!!

Eurovision Song Contest 2014 - Flags in final order 

(Sorry, but the self-made flags of the Big 5 + Denmark haven’t been revealed yet, but anyway I thought this was really a nice  idea of the DR.)

Have fun on Saturday and enjoy the show ♥ 

Abiballrede

Ich weiß nicht, ob es eine gute Idee war, mich diese Rede halten zu lassen, aber jetzt müssen wir da eben gemeinsam durch.
Kleine Vorwarnung: Der Anfang ist ein bisschen radikal - was will man von einem Mädchen mit Fastglatze anderes erwarten - aber keine Sorge: es gibt einen Wendepunkt und ein Happy End.

Als meine Schwester in der Vorschule war, kam sie eines Tages nach Hause, und sagte: „Wir haben heute gelernt, dass 3+4=7 ist, und 4+3 ist auch =7. Ich befürchte, dieses Mathe wird schwierig".

Und sie sollte Recht behalten:

12 Jahre lang haben wir uns mit Formeln, Theorien und anderen „wichtigen“ Dingen herumgeschlagen. Inhalten, die uns auf die „Realität“ außerhalb der Schule vorbereiten sollten.
Klar, weil ich morgens auch immer aufwache, ein riesiges Vakuum vor meinem Bett, und mir dann sofort die essentielle Frage durch den Kopf schießt: „Feder oder Stein? Was kommt zuerst unten an?“. Oder weil mir ständig Dichter und Kurzgeschichtenautoren über den Weg laufen, mir ihren Text unter die Nase halten und schreien: „Such die Metapher, such!“.
Ich meine, wie kann man überhaupt glücklich werden, ohne zu wissen, worin der Unterschied zwischen Alkanen, Alkenen und Alkinen liegt? Und es sind nicht nur die Vokale.

12 Jahre lang haben wir jeden Tag erneut versucht, in uns zu gehen, um den Heiligen Gral zwischen Grammatik, Geometrie und Gesteinsschichtenamen (vier Alliterationen, vier!) zu suchen. Dieses sagenumwobene Etwas namens: Motivation. Ich vermute ja, einer unserer „humorvollen“ Lehrer hat sie mitgenommen, als er zum Lachen in den Keller ging.

12 Jahre lang haben wir Freunde und Mitstreiter zurücklassen müssen, und nicht etwa, weil sie dümmer waren. Wenn Noten ein Zeichen von Intelligenz wären, hätte ich als Einserschülerin wohl nicht solche Schwierigkeiten mit Kindersicherungen. Nein, sie wurden ausgesiebt, weil sie nicht in der gleichen Zeit mit den gleichen Lehrmethoden aufnehmen und reproduzieren konnten. Weil ihnen die Themen im Unterricht nicht schmeckten, und schon gar nicht durch den Trichter, wie einer Stopflebergans auf schnellstem Wege in den Magen gepumpt.

12 Jahre lang mussten wir uns anhören, was man unserem „jungen“ Gehirn, anscheinend eine dem Berliner Flughafen gleiche Baustelle, noch nicht zumuten kann, wozu wir noch nicht fähig sind, was „die Großen“ schon besser können. „Die Großen“, die gleichzeitig ganz genau wussten, was man uns schon abverlangen, was in diesem Alter von einem Menschen „erwartet“ werden kann.
Als ob wir  bis Level 18 alle in die gleichen Fähigkeiten investieren hätten. Als ob man ohne Cheats und Mods in einem Spielverlauf Krieger, Schamane und Jäger der höchsten Stufe werden könnte.

Aber egal wie hart es war, jetzt haben wir den Endboss, das Abi, besiegt.
Wir waren „12 Years A Slave“, und jetzt holen wir uns dafür den Oscar.

Oder in den Worten der diesjährigen, bärtigen Gewinnerin des Eurovisionsongcontests: „Steigt aus der Asche, wie ein Phönix“. Manche werden beim ersten Flugversuch vielleicht abstürzen, viele später ins Nest zurückkehren. Aber jetzt ist die Zeit zum Ausschwärmen, jetzt ist die Glut noch heiß.
Hier drin wartet das Feuer darauf, Barrikaden zum Einsturz zu bringen, neue Wege in zugewachsene Ecken des Lebens zu brennen.

Und dass die Flamme in der ganzen Zeit nicht erloschen ist, haben wir auch den 12 Jahren, oder besser der 12 zu verdanken.

Der 1, weil wir Einzelkämpfer sind, die nicht aufgegeben, die sich immer wieder aufgerafft und nicht den leichtesten Pfad gewählt haben. Weil wir den Druck getragen und jeder Herausforderung die Stirn geboten haben.

Der 2, weil es immer jemanden neben uns gab.
Da waren Freunde, neue und alte, die uns wieder und wieder Platz zum Atmen verschafft haben, die die viel zu schnelle Zeit still stehen haben lassen, um sich zu sammeln und sich wiederzufinden. Freunde, mit denen wir alles teilen konnten, Freuden und Sorgen, Träume und Ängste.
Da waren Eltern, die immer wieder Holz nachgelegt haben, mit ihrem Trost und ihrem Glauben an uns. Die uns ermutigt haben, das Beste aus uns herauszuholen, aber ohne zu vergessen, dass wir Menschen sind, und nicht nur „guter“ oder „schlechter“ Schüler.
Und da waren auch Lehrer, die uns fesseln und inspirieren konnten. Die wirklichen ihre Aufgabe erfüllt und uns „gelehrt“ haben.

All diese Menschen und wir selbst haben 12 Jahre lang ihr möglichstes dafür getan, damit heute der Funken überspringen und die Bombe explodieren kann. Nicht falsch verstehen, Sumreen.

Und schon wieder zitiere ich eine fragwürdige Sängerin, deren Musik ich eigentlich gar nicht mag:

„Baby, du bist ein Feuerwerk. Komm zeig ihnen, was du wert bist. Lass sie staunen, während du den Himmel erhellst“.

Lasst es krachen.

Sherlock Holmes does know music. So, the only show Sherlock really likes to watch on TV is the ESC (EurovisionSongContest), because he can’t deduce the voting on all European people and he likes music – a lot! Molly on the other hand, not gifted with deducing everything, knows almost every time who will win! He pretends it doesn’t bother him, but he really wants to know how she does it, because the rest of the year she is absolute tone-deaf… hmmm (by @manney-sherlock)