eselspinguin

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In der Antarktis leben fünf Pinguin-Arten.

Unteranderem die Eselspinguine (Bild 1 & 2), die mit der Kraft ihrer Flügel sich im Wasser fortbewegen und springen können als ob sie fliegen würden. Bild 3 zeigt wie ein junger Eselspinguin direkt aus dem Schnabel der Eltern aufnimmt. Die Zunge der Pinguine hat Widerhaken, damit Krill und Fische nicht mehr entkommen können.

Bekannter sind die Königspinguine. Die Jungtiere verlieren ihr braunes Gefieder im Alter von 11 bis 13 Monaten (Bild 4). In einer Kolonie wie Salisbury Plains, South Georgia, werden jährlich 50.000 Pinguine geboren (Bild 5).

Sie alle leben in den letzten weitgehend unberührten Meere des Planeten, den antarktischen Ozean. Der ökologische Wert der Gebiete ist unumstritten: Das massenhafte Krill-Vorkommen im hochproduktiven Ökosystem des Südpolarmeers ist Nahrungsgrundlage auch für verschiedene Arten von Robben, Walen, Albatrossen und Fischen. 

Doch leider ist ihre Heimat bis heute nicht ausreichend geschützt. Die zuständige CCAMLR-Konferenz hat sich wieder nicht auf ein Meeres-Schutzgebiet einigen können und hat den Fischereiinteressen den Vorzug gegeben. Aber wir bleiben dran!

Fotos von Michael Poliza.