erde eins

Ein tiefer Atemzug der Eiskalten Luft durch meine Lungen, der Blick in die Sterne gerichtet. Der ruhige Ton des Windes der die Eiskristalle über den Gipfel bläst. Stille kehrt in mir ein. Ein Überwältigendes Gefühl hier zu stehen auf 2’700 Meter über dem Meer. Die Unendlichkeit vor mir, ganz klein fühle ich mich im Angesicht des Sternen bedeckten Himmels. Was mag bloss alles in diesem Meer aus leuchtenden Punkten auf uns warten?
Dieser Moment wird es nie wider so geben wie es ihn jetzt gibt, ich halte ihn auf diesem Bild fest. Morgen wird sich dieses Kunstwerk der Natur wiederholen, doch bis dahin wird es sich komplett verändern, auch wenn es uns nicht auffallen wird. Bis dahin wird sich nicht nur das Sternenmeer verändern sondern jedes einzelne Leben auf unserer Erde wird sich ein Stück weit verändern. Genauso wie die Dunkelheit über mir gehen auch diese Gedanken in das Unendliche.
Als ich mich umdrehte bemerkte ich ein Helles Gelb schimmerndes Licht aufgehen. Der Vollmond schleicht sich hinter den gewaltigen Bergen hervor. Es scheint fast so als wäre er der kleine Bruder der Sonne der in der Dunkelheit auf uns hinab blickt und das geschehen auf der Welt verfolgt.
Ich bin nur eine kleine Schachfigur in einem Universum in dem es scheint als würde es noch eine Menge Geheimnisse geben. Sie zu lüften und zu entdecken wird mir nicht möglich sein. Ich kann nur fantasieren was sich alles hinter unserem kleinen einzigartigen Sonnensystem verbirgt.


Photo by @daventuree 16.03.2017

Sie steht da und starrt die Lehrerin an. Hört auf alles war zunehmen. Hört auf die Rufe der Kameraden zu hören. Hört auf zu Atmen. Ihr Kopf scheint zu explodieren und irgendwann kann sie sich endlich lösen. Irgendwann bricht alles über sie hinaus und sie rennt aus dem Gebäude. Auf den Hof und mitten im Rennen stolpert sie und fällt hin. Sie bleibt auf dem Boden liegen und fängt an zu schluchzen. Sie schlägt mit den Fäusten auf die Erde ein und schreit sich das Herz aus der Seele. Ihr Blickfeld ist schon lange verschwommen und sie blendet alles aus. Sie merkt nicht wie Lehrer kommen und sie in den Arm nehmen. Ihr geht nur immer wieder dieser Satz durch den Kopf:“ Sie ist tot. Sie hat sich umgebracht. Alle Hilfe kam zu spät.” Dieser Satz scheint sich in Dauerschleife in ihrem Kopf abzuspielen. Sie kommt nicht mit dem Gedanken klar, sie nun nie mehr zu sehen. Ihre beste Freundin. Die Stimmen die leise auf sie einreden versucht sie auszublenden. “Alles wird gut!” Doch plötzlich scheint sie sich zu fassen und fängt an laut los zuschreien. “VERDAMMT NICHTS WIRD GUT! NIE MEHR! VERDAMMT WARUM HAT SIE DAS GETAN!” Dann sinkt sie wieder auf die Knie und bricht endgültig zusammen…

Erst wenn wir sagen, wir lassen uns das nicht mehr gefallen, erfahren wir, wer wir wirklich sind und was wir zu tolerieren bereit sind. Erst wenn man uns prüft, werden uns diese Dinge klar. Erst dann erwachen wir, erkennen wir, wer wir sind. Und dann werden es auch andere sehen und uns zur Seite stehen. Denn wenn du weißt, wofür du stehst, fällt das Stehen am schwersten.

Jonathan Kent zu seinem Sohn Superman in Superman: Erde Eins (geschrieben von J. Michael Straczynski)