erd

little bit of Jewish history: for several centuries, Jews didn’t have fixed, hereditary surnames. they went by “Name son of Father” or similar. Ashkenazi Jews mostly didn’t start taking on surnames until the 18th and 19th century, when surnames were made a condition of being recognized as citizens of modern nations. and apparently there was one Jew in Germany who thought hey, if we’ve got to take it a surname, let’s make it a damn good one.

so this is the name he picked:

Wolfe­schlegel­stein­hausen­berger­dorff­welche­vor­altern­waren­gewissen­haft­schafers­wessen­schafe­waren­wohl­gepflege­und­sorg­faltig­keit­be­schutzen­vor­an­greifen­durch­ihr­raub­gierig­feinde­welche­vor­altern­zwolf­hundert­tausend­jah­res­voran­die­er­scheinen­von­der­erste­erde­mensch­der­raum­schiff­genacht­mit­tung­stein­und­sieben­iridium­elek­trisch­motors­ge­brauch­licht­als­sein­ur­sprung­von­kraft­ge­start­sein­lange­fahrt­hin­zwischen­stern­artig­raum­auf­der­suchen­nach­bar­schaft­der­stern­welche­ge­habt­be­wohn­bar­planeten­kreise­drehen­sich­und­wo­hin­der­neue­rasse­von­ver­stand­ig­mensch­lich­keit­konnte­fort­pflanzen­und­sicher­freuen­an­lebens­lang­lich­freude­und­ru­he­mit­nicht­ein­furcht­vor­an­greifen­vor­anderer­intelligent­ge­schopfs­von­hin­zwischen­stern­art­ig­raum

and the fun doesn’t stop there. roughly translated, this name means “Ages ago, there were conscientious shepherds whose sheep were well tended and carefully protected against attack by their rapacious enemies. Twelve hundred thousand years ago there appeared before these first earthmen, at night, a spaceship powered by seven stone and iridium electric motors. It had originally been launched on its long trip into stellar space in the search for neighboring stars that might have planets revolving about them that were inhabitable and on which planets a new race of intelligent humanity might propagate itself and rejoice for life, without fear of attack by other intelligent beings from interstellar space.”

and then this gentleman’s great-great-grandson was given a 26-word “first name” featuring names beginning with each successive letter of the alphabet: Adolph Blaine Charles David Earl Frederick Gerald Hubert Irvin John Kenneth Lloyd Martin Nero Oliver Paul Quincy Randolph Sherman Thomas Uncas Victor William Xerxes Yancy Zeus.

but of course that’s impractical for everyday use, so he often went by the name Hubert B. Wolfe + 666, Sr. he was born in Germany in 1904 or 1914, emigrated to Philadelphia, and died in 1997.

there is no part of this that is not incredible to me.

Fragt mich mal was, wär echt toll...

1: Wie alt?
2: Was machst du in deiner Freizeit?
3: Wie groß?
4: Haarfarbe?
5: Augenfarbe?
6: Instagram?
7: Rauchst du?
8: Hast du schon mal geraucht?
9: Hast du schon mal Drogen genommen?
10: Vor was hast du Angst?
11: Was macht dich glücklich?
12: Hast du ein Vorbild?
13: Traumberuf?
14: Treibst du Sport?
15: Was interessiert dich?
16: Die letzte Nachricht die du bekommen hast?
17: Die letzte Nachricht die du verschickt hast?
18: Hast du Haustiere?
19: Wieso bist du bei Tumblr?
20: Wenn du in der Zeit reisen könntest, wohin würdest du reisen?
21: Welchen Ort willst du unbedingt mal sehen?
22: Kannst du ein Instrument spielen?
23: Bist du künstlerisch begabt?
24: Würdest du mit der Person, der du zuletzt geschrieben hast, schlafen?
25: Wo würdest du gern Urlaub machen?
26: Das wichtigste in einer Beziehung?
27: Bist du lieber mit Jungs oder Mädchen befreundet?
28: In welchen großen Städten warst du schon?
29: Trinkst du oft?
30: Interessiert dich Politik?
31: Crush?
32: Welche Superkraft würdest du nie haben wollen?
33: Bist du nachtragend?
34: Hast du Angst im Dunkeln?
35: Hast du Geschwister?
36: Beschreibe dich in einem Wort:
37: Magst du deinen Namen?
38: Wie würdest du gern heißen?
39: Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?
40: Wie lange hast du schon Tumblr?
41: Gibt es Leben außerhalb der Erde?
42: Kannst du deine Zunge rollen?
43: Kannst du mehrere Dinge gleichzeitig tun?
44: Bist du verliebt?
45: Letztes Konzert?
46: Was war das schlimmste was dir je passiert ist?
47: Gibt es etwas, dass du gern vergessen würdest?
48: Wurdest du schon mal gemobbt?
49: Bist du stur?
50: Bist du schüchtern?
51: Hast du schon mal etwas gestohlen?
52: Erstes Konzert?
53: Schlechtestes Konzert?
54: Bestes Konzert?
55: Welche Superkraft hättest du gerne?
56: Warst du schon mal auf einem Festival?
57: Welche/n Band/Musiker möchtest du mal live sehen?
58: Wie lange kannst du die Luft anhalten?
59: Willst du mal heiraten?
60: Willst du mal Kinder haben?
61: Kannst du einen blöden Witz erzählen?
62: Was hast du zuletzt geträumt?
63: Was würdest du gerne mal jemanden ins Gesicht sagen?
64: Kannst du Ski fahren?
65: Isst du Oliven?
66: Was ist unter deinem Bett?
67: Etwas unverzeihbares?
68: Wirst du schnell eifersüchtig?
69: Was siehst du gern für Serien
70: Bist du tollpatschig?
71: Hast du eine blöde Angewohnheit?
72: Welche Hobbys hast du?
73: Wann hast du zum letzten mal jemanden geküsst?
74: Schenkst du gerne?
75: Wirst du gerne beschenkt?
76: Was findest du total eklig?
77: Hast du schon mal etwas übernatürliches erlebt?
78: Was ziehst du zum Schlafen an?
79: Gibt es jemanden der dich hasst?
80: Hattest du schon mal einen Sextraum?
81: Schläfst du mit offener Tür?
82: Hattest du schon mal einen Blackout?
83: Wurdest du schon mal verhaftet?
84: Hattest du schon mal einen One-Night-Stand?
85: Auf was schaust du jemanden als erstes?
86: Was hast du zuletzt gegessen?
87: Magst du Glücksspiel?
88: Hast du einen Rat für uns?
89: Hast du Sommersprossen?
90: Glaubst du an Karma?
91: Dein (kompletter) Vorname?
92: Spielst du gern Brettspiele?
93: Etwas das du täglich tust?
94: Hast du schon mal zufällig einen Prominenten getroffen?
95: Bist du zufrieden mit dir?
96: Hast du einen Spitznamen?
97: Was bedeutet deine Url?
98: Wohnst du noch bei deinen Eltern?
99: Gehst du zur Schule?
100: In welchen Ländern warst du schon?
101: Gibt es eine Person, für die du alles tun würdest?
102: Hast du Höhenangst?
103: Hast du Piercings?
104: Hast du Tattoos?
105: Möchtest du Tattoos?
106: Warst du schon einmal unglücklich verliebt?
107: Würdest du gerne mal zum Mond fliegen?
108: Würdest du gern auf einer einsamen Insel leben?
109: Bester Pizzabelag?
110: Beschreibe dein Zimmer/deine Wohnung?
111: Benutzt du oft “Herzchen”?
112: Gibst du Gegenständen manchmal Namen?
113: Was würdest du dir gerne abgewöhnen?
114: Was war die längste Zeit die du am Stück wach warst?
115: Was regt dich auf?
116: Bist du in diesem Moment alleine?
117: Hast du schon mal jemanden über Tumblr kennengelernt?
118: Hast du schon mal überlegt deinen Tumblr zu löschen?
119: Kennen deine Freunde deinen Tumblr?
120: Hörst du manchmal Radio?
121: Siehst du viel Fernsehen?
122: Verschickst du manchmal Sprachnachrichten?
123: Spielst du Computerspiele/ Konsole?
124: Machst du oft Selfies?
125: Spielst du Handyspiele?
126: Wenn du ein Haustier hättest, wie würdest du es nennen?
127: Würdest du gern ein Straßenschild stehlen, wenn ja was für eins?
128: Schaust du noch Zeichentrickfilme?
129: Wann hast du das letzte mal einen echten Brief geschrieben?
130: Hast du schon mal eine Waffe abgefeuert?
131: Bist du Vegetarier oder Veganer? Wenn ja, warum?
132: Hast du Flugangst?
133: Würdest du gern deine Zukunft kennen?
134: Wärst du lieber jünger oder älter als du jetzt bist?
135: Kann man mehr als einen Menschen richtig lieben?
136: Bist du gern allein?
137: Bist du faul?
138: Bist du neugierig?
139: Bist du religiös?
140: Bist du gerade glücklich?
141: Bist du geduldig?
142: Bist du schon mal fremdgegangen?
143: Das beste Frühstück?
144: Schreibst du Tagebuch?
145: Wenn du ein Haustier hast, für wie viel Geld würdest du es verkaufen?
146: Spielst du noch mit Lego?
147: Lieber zu viel oder zu wenig schlafen?
148: Lieblingsfarbe?
149: Lieblingseis?
150: Lieblingsessen?
151: Lieblingsserie?
152: Lieblingsbuch?
153: Lieblingsband/Musiker?
154: Lieblingsmonat?
155: Lieblingsjahreszeit?
156: Lieblingsfilm?
157: Lieblingsküche? ( deutsch, italienisch, indisch, griechisch… )
158: Lieblingspflanze/blume?
159: Lieblingskleidungsstück?
160: Lieblingswebsite?
161: Lieblingswort?
162: Drei Dinge die du magst
163: Drei Dinge die du hasst
164: Drei Dinge die gut riechen
165: Drei Lieder die du zuletzt gehört hast
166: Drei Blogs die du magst
167: Drei Gründe morgens aufzustehen
168: Drei Randomfacts
169: Drei Worte die dich beschreiben
170: Drei Wünsche frei, was wünschst du dir?
171: Hunde oder Katzen?
172: Warme oder kalte Getränke?
173: Brüste oder Kätzchen?
174: Wald oder Strand?
175: Berge oder Meer?
176: Party oder Filmabend?
177: Ahoi oder Hey?
178: Blond, Brünett, Schwarz oder Rot?
179: Füller oder Bleistift?
180: Weihnachten oder Geburtstag?
181: Zufall oder Schicksal?
182: Erdbeeren, Himbeeren oder Blaubeeren?
183: Onlineshopping oder Läden abklappern?
184: Chips oder Schokolade?
185: Unsichtbar sein oder Zeitreisen?
186: Brüste oder Po?
187: Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang?
188: Samstag oder Sonntag?
189: Sommer oder Winter?
190: Chaos oder Ordnung?
191: Pudding oder Joghurt?
192: Eisbären oder Pinguine?
193: Kreuzfahrt oder Flugreise?
194: Fahrrad oder Bahn/Bus?
195: Wein oder Bier?
196: Vodka oder Rum?
197: Sex oder Pizza?
198: Ketchup oder Mayo?
199: Findest du mich schön? ( keine Anons )
200: Gefällt dir mein Blog? ( keine Anons )

Thomas Lux, “Ode to the Unbroken World, Which Is Coming”

It must be coming, mustn’t it? Churches
and saloons are filled with decent humans.
A mother wants to feed her daughter,
fathers to buy their children things that break.
People laugh, all over the world, people laugh.
We were born to laugh, and we know how to be sad;
we dislike injustice and cancer,
and are not unaware of our terrible errors.
A man wants to love his wife.
His wife wants him to carry something.
We’re capable of empathy, and intense moments of joy.
Sure, some of us are venal, but not most.
There’s always a punchbowl, somewhere,
in which floats a…
Life’s a bullet, that fast, and the sweeter for it.
It’s the same everywhere: Slovenia, India,
Pakistan, Suriname—people like to pray,
or they don’t,
or they like to fill a blue plastic pool
in the back yard with a hose
and watch their children splash.
Or sit in cafes, or at table with family.
And if a long train of cattle cars passes
along West Ridge
it’s only the cattle from East Ridge going to the abattoir.
The unbroken world is coming,
(it must be coming!), I heard a choir,
there were clouds, there was dust,
I heard it in the streets, I heard it
announced by loudhailers
mounted on trucks.

anonymous asked:

do you have any tips for young writers?

Read widely, and deeply, and over again. Reading is not an avoidance of writing; I think it’s study. The more you read, the better you understand what language is capable of — specifically on a technical level, how it functions, or might be worked into functioning, in the telling of X. And discerning how someone else’s sentences work, or someone else’s poems break, or why precisely you need to go for a walk after reading someone else’s essay is not copy or emulation, but apprenticeship. (Frank McCourt: ”He says, Ah, boys, boys, You can make up your own minds but first stock them. Are you listening to me? Stock your minds and you can move through the world resplendent.”) Surround yourself with evidence of what language can do and it will agitate and add to your own perspective, which is the seat of your own voice.

Don’t think too much about audience. Write first of all for yourself, on behalf of what moves and matters to you, and maybe second of all for a few people you love. I think write to them, rather than for or at or, strictly speaking, about them? While I’m sure these are, in some sense, four distinct actions, I also suspect — I mean, I personally find — there’s a lot of overlap. These people you love might be writers, too, whose work and minds you admire, and whose reactions you trust; they might not be writers at all. But it helps to have a small, grounding faction outside of yourself: a spotting mechanism, not for approval but as a gauge of your own patterns.

Be prepared for rejection, of course. I would not put—especially in the context of just starting out—too much emphasis on publication, or really much at all. Don’t be in a rush. (Having said that, I’ve been in a rush before; it’s a good lesson and a good feeling, but learn it and move on.) Don’t bother trying to decode shades of rejection in a response. Instead, do try to sit through several stages of thinking something is Done. I don’t know if I know when something is done, but I’ve learned to ride out the exhilaration of having written a piece: to expect the doubt and not short-circuit it, to go back and reconsider, and to do this maybe, probably, several times. And on the question of rejection: it will happen a lot, and you can’t know the reason in each instance. A lot of extremely-competant-to-unimpeachable-to-truly-great writing is turned down because of space or length or outside/contractual deadline or notable similarity to something else recently accepted. When you are sending your work out, try to keep both these things in mind: that it may not be about your work, and that your work may not be ready.

Keep a list of passages from literature that move you. Make playlists of songs that round out or score what you’re trying to write, if that feels like a natural and adjacent organizing point re: themes and feeling – a mutable soundtrack to your narrative-in-progress, an inexact mirror. (But maybe don’t listen to the playlists while you write; I don’t know about that.) (I’m extremely unmusical, and not even adept at expressing what I’m responding to in music or why, but a song can lay me out for a day or more. Once, a friend who is widely artistically talented said she thought she might be so enamored of music in part because it eludes her creatively. I think this is right: the marooning comes about precisely because I lack musical talent or inclination, because I am so inarticulate about how other people’s talent operates and affects, because it would seem I am never able to do anything about [the feeling]. I am unequipped to respond; my reaction gets lodged. So on one hand, when I’m writing I’m often trying, in the context of my subject, to pin down, put words to, this actual feeling — the visceral lodging/dislodging — that music sometimes generates. On the other, I’m challenged by the dubious prospect of cultivating the feeling for effect, of learning how to generate it and deliver it to the page myself, from scratch or somewhat at will.) What I mean to say is music might be another check, like people. And this other check may not be music, but painting or photography or fabric or—.

This is advice is never far from me:

Eileen Myles

Martha Graham to Agnes de Mille

Elena Ferrante

Octavia Butler

On that last bit: make writing a daily habit, no matter how little time you may be able to give it. You will have to learn for yourself when to push through blockage or malaise or distractibility, and when to go for that proverbial or actual walk. Whatever your habit entails, keep at it. I’m excited for you. xo