er ist leer

Zugfahrt

Ich sitze in einem Zug. Ich bin schon vor Ewigkeiten eingestiegen und mein Ziel ist noch nicht in Sicht.
Die Fahrt ist so lang… Ich sehe vom Fenster weg auf den Platz neben mir. Er ist leer. Wenn doch wenigstens jemand mit mir reisen würde…
Gerade saß dort noch jemand. Ein Mädchen. Wir sind zwar nicht zusammen losgefahren, aber sie hat sich zu mir gesetzt, als sie dazu gestiegen ist.
Wir haben lange zusammen gesessen und auch, als ich umgestiegen bin, ist sie bei mir geblieben.
Wir hatten dieselbe Richtung, aber nicht das gleiche Ziel. An der letzten Station musste sie aussteigen und jetzt fahre ich wieder allein. Genau so allein wie vorher.
Wir erreichen die nächste Haltestelle und die Türen öffnen sich. Ein paar Menschen steigen aus, ein paar kommen dazu. Es sind viele Menschen. Keiner ist wie der andere.
Da kommt ein anderes Mädchen auf mich zu. Sie lächelt und fragt, ob der Platz noch frei sei. Ich sage: “Nein, tut mir leid, er ist besetzt.” Ich stelle meine Tasche auf den Sitz und blockiere ihn, damit sie mir nicht zu nahe kommt. Sie geht weiter.
Ich bin überrascht von mir selbst. Ich drehe mich um und will sie zurückrufen, doch sie ist schon weg.
Wieso weise ich sie ab? Sie wirkte doch nett.
Alle anderen haben schon einen Platz gefunden und der Zug fährt weiter. Jetzt kann ich die Tasche wieder runter nehmen.
Traurig blicke auf den leeren Sitz. Ich bin allein. Ich reise allein. Oder ich reise zusammen und werde zurückgelassen. Aber kommt dann doch mal jemand auf mich zu, weise ihn ab.
Wieso? Ich weiß es selbst nicht…
Der Zug fährt immer weiter. Ich steige nicht aus. Ich habe noch eine lange Reise vor mir. Diese Reise geht mein Leben lang.
Denn diese Reise ist mein Leben.

wenn

du mich suchst und dann
nach oben siehst:

der luftraum über uns braucht einen mond
der rund und schön die blicke
auf sich zieht

das macht den himmel wahr
wenn er vergisst
wie leer er
ist

Mein Kopf, er ist so leer, so leer wie noch nie, doch irgendwie ist er so voll, wie schon lange nicht mehr. Ich habe nichts zusagen, doch irgendwie so viel, ich weiß nicht wie, und wo ich anfangen soll. Ich weiß nicht, wie ich diese Leere in mir, in meinem Kopf beschreiben, anderen erklären soll, wo ich anfangen soll, wie ich anfangen soll, damit es verständlich ist. Ich finde es unglaublich schwer sowas zu erklären, sodass man es versteht, denn in meinem Kopf ist so ein Chaos, das kann sich keiner vorstellen. Ich wünsche so etwas niemanden, es ist die Hölle etwas sagen zu wollen, aber nicht zu wissen wie.
—  verbautezukunft
fear-and-robotics replied to your post: “I still think they’re the jerks who have us…

“They made both me and my brother become parents. Look at this.” Fürchten holds out a little boy with blonde hair, goggles, and a blank expression. He just sorta stares. “Look. Er ist leer.”

Oooh yeah, that’s the part of the anonymous that Willow hated the most out of everything they’ve done: Forceful impregnation. She shivered. “Yeah I heard about them doing that.. Gross stuff, that. Sorry you had to go through with that.” Well, Fürchten did seem happy, but that doesn’t take away from the fact the impregnation was likely against her will. Yuck yuck yuck. “Cute kid, though..?”