embryologie

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Développement d'un embryon de souris / mouse embryo developing

source : Cambridge University

Tubes digestifs d'embryons de poulet, caille, poisson zèbre et souris

The digestive tracts of chick E12 (from left), quail E12, zebra finch E13, and mouse E16,5 embryos are shown with the mesenteric tissue still attached. The top row shows the relative size of the eggs (or embryo, in the case of the mammal).

Composite photo courtesy of Natasza Kurpios

source : What’s behind the predictably loopy gut, Harvard Science 2011

derstandard.at
"Alle 90 Minuten ein neues Stockwerk", so entsteht ein Mensch - Mensch - derStandard.at › Wissenschaft

Schweizer Forscher studierten den genauen Ablauf der Ontogenese

Lausanne - Forscher der ETH Lausanne (EPFL) und der Universität Genf (Unige) sind den Mechanismen der Ontogenese, also der Entwicklung eines Lebewesens von der befruchteten Eizelle bis zum vollständig ausgebildeten Körper, nachgegangen und fanden heraus, dass dabei ein exakter Zeitplan eingehalten wird. Seine richtige Form erhält ein Embryo innerhalb von rund 48 Stunden.

Wie das Forscherteam unter der Leitung von Denis Duboule (EPFL und Unige) und Danil Noordermeer (EPFL) berichtet, wächst der Embryo “von oben nach unten, ein Stockwerk nach dem anderen”. So besteht der Mensch laut den Forschern aus rund dreißig horizontalen Abschnitten, die mehr oder weniger der Anzahl Wirbel entsprechen. Alle neunzig Minuten entsteht ein neues Stockwerk. Die Gene, die den Hals-, Brust- und Lendenwirbeln und dem Steißbein entsprächen, treten genau zum richtigen Zeitpunkt in Aktion.

Timing ist alles

Würde der Zeitplan nicht exakt eingehalten, hätten man beispielsweise Rippen an den Lendenwirbeln, wird Duboule zitiert. Damit alles nach dem strengen Zeitplan ablaufen kann, hat die DNA gewissermaßen die Rolle einer Uhr übernommen. Die für die Bildung von Gliedmaßen und Wirbelsäule verantwortlichen Hox-Gene weisen denn auch eine Besonderheit auf: Sie liegen in vier Gruppen auf der DNA-Kette exakt hintereinander in einer bestimmten Reihenfolge. Im Anfangsstadium des Embryos schlummern laut EPFL diese Hox-Gene noch, sie sind in einen “DNA-Knäuel” verpackt. Doch wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, beginnt sich der Faden abzuwickeln. Dieser funktioniert ähnlich wie eine Lochkarte, die beim Durchlaufen der Maschine Befehle erteilt: Zuerst kommen die für die Bildung der Halswirbel zuständigen Gene aus dem Knäuel und beginnen zu arbeiten, dann ist der Brustkorb an der Reihe und so weiter bis zum Steißbein.

“In zwei Tagen ist der Faden schließlich vollständig abgewickelt und alle Stockwerke des Embryos sind fertiggestellt”, erklärt Denis Duboule. Dieses System sei die erste in der Genetik entdeckte “mechanische” Uhr und erkläre die bemerkenswerte Genauigkeit. Das an der EPFL entdeckte Phänomen gilt für viele Lebewesen, vom Menschen über den Blauwal und die Insekten bis hin zu bestimmten Würmern. (APA/red)

Cellularization of fruit fly embryos

Reconstruction of fruit fly embryos undergoing cellularization. Cellularization is used as a model to understand the regulation of cell division. The investigation of differences between wildtype (top) and mutants like drop out (bottom) will help to unravel aberrant gene function in cancer and other diseases.

photographie de Daniel Hain (Division of Cell and Developmental Biology, College of Life Sciences)

Régulation génétique lors de l'embryogenèse

Animals develop according to a programed pattern – they follow one line from head to tail, and another from back to belly. In fruit fly embryos this pattern of development is orchestrated by a protein called dorsal, which switches certain genes on and off. Dorsal levels are spread unevenly around the embryo’s girth. The amount determines which genes are expressed where, which in turn dictates the fate of new cells. This embryo cross section shows the system at work. Each colour represents a different gene. At the top, where there is least dorsal protein, a gene called dpp (stained yellow) is turned on. At the bottom, high concentrations of dorsal switch on another gene (red). So this fluorescent pinwheel helps scientists understand how the right sorts of cells end up in the right place.

source BPoD

External image

Angelike Stathopoulos
California Institute of Technology, USA
Published in Developmental Cell
Embryon de poulet / Chicken embryo

The ethereal organism in the centre of this image is a newly fertilised chicken, captured just two days into its embryonic existence. The surrounding haven of blood vessels, known as a vasculature, acts as a tiny life support mechanism to the developing creature, which at this stage is roughly the size of a five pence piece. This network of veins and arteries connects the chicken to the rest of the egg, enabling the embryo to feed on the rich underlying yolk. The embryo already displays a tiny heart and brain. The trailing bottom half of the organism will become the chicken’s body on which its wings and legs will emerge
Photographie de Vincent Pasque, University of Cambridge, Wellcome Images