ekligen

anonymous asked:

Soll ich meinen Freund verlassen? Er hat mich betrogen und ich liebe ihn aber zu sehr um einfach zu sagen hier ist Schluss aber er macht auch nicht den Eindruck als würde es ihm wirklich leid tun oder ihn überhaupt wirklich interessieren

Ich hab auch ne Freundin, ne ziemlich gute Freundin, die ziemlich lange mit einem Jungen zusammen war, mit ziemlich lange meine ich so gute 2 Jahre (was in der Zeit von Tinder und Sex mit 13 schon ne ordentliche Zeit ist, wenn du mich fragst) und auf jeden Fall hat sie ihn auch wirklich ziemlich geliebt und er hat sie auch ziemlich geliebt und immer gut und fair behandelt. Das war irgendwie ganz besonders was die beiden da zusammen hatten, weil es nun mal irgenwie nicht so “normal” gewirkt hat, verstehst du? Und an einem Abend an dem wir alle mal wieder ziemlich blau waren, blauer als die Flasche von dem ekligen Mischbier was wir zum Ende des Abends auch nur noch in uns reingekippt haben, weil das gute Zeug schon längst leer war, an diesem Abend, dass weiß ich noch ganz genau, da haben wir die beiden so gefragt wieso ihre Beziehung zu gut läuft wie sie nun mal lief und wir waren wirklich betrunken und nach dem wir die Frage 3 mal wiederholt hatten damit auch der letze Suffi in der Ecke verstanden hat worum es hier grade geht, ist er mit seinem Oberkörper nach vorne in Kreis gekommen, ein bisschen zu weit und ein bisschen zu viel aber das ist ja normal wenn man schon ein, zwei oder fünf Bierchen zu viel intus hat und er meinte: 

“Unsere Liebe ist wie ein Feuer und auch wenn meine Freundin offensichtlich heißer ist als Feuer je werden kann, halten wir dieses Feuer immer am brennen, weil wenn du in der Wildnis sitzt und es draußen (was keinen Sinn gemacht hat, weil die Wildnis logischerweise draußen ist aber gut) kalt und dunkel ist, ist dieses Feuer das einzige ist was dir Schutz und wärme bietet und wenn du dich nicht um dieses Feuer kümmerst, es nicht am brennen hältst, ihm keine Luft zum Atmen gibst dann wird sich jemand anderes an dieses Feuer setzten und du läufst im Dunkel nachhause (was halt auch so Null Sinn gemacht hat und außerdem irgenwie ein ein bisschen blödes Ende für sone romantische Metapher war aber ok so wars halt)” 

Und ich erinnere mich noch ganz genau wie wir alle entweder kurz vorm heulen waren, weil er das so süß gesagt hatte oder kurz vorm lachen, weil er für die paar Setzte nämlich gute 7 Minuten gebraucht hat und ständig neu anfangen musste. haha 

Und sie saßs halt hinten im Kreis, neben aber trotzdem hinter ihm und hat ihn angeguckt, eigentlich eher angestarrt, die ganzen 7 Minuten die er nun mal brauchte und das war diese Art von starren die sich so ziemlich jeder von uns wünscht, dieses “hoffentlich starrt mich irgendwann auch mal jemand so an” - starren und ich schwöre du hast in ihrem Gesicht gesehen, dass sie sich mit jedem mal wo er neu angefangen hat, mit seiner typisch tollpatschigen Art die selben Sätze wieder und wieder zu sagen, immer und immer mehr in ihn verliebt hat. Mehr als sie es vorher sowieso schon tat.

Da waren die beiden vielleicht 11 Monate zusammen und alles war nahezu perfekt, eigentlich kann man sich hier dieses kritische “nahezu” nahezu schon sparen. Es war perfekt. 


Aber so wie das nun mal ist, wie die Zeit nun mal so spielt und jetzt kommen wir dem eigentlich Punkt auch endlich mal ein bisschen naher, irgendwann hat das nachgelassen. Irgendwann hat er immer wieder Sachen gebracht die man nicht bringen sollte wenn man von jemandem so geliebt wird wie er es wurde und wenn man jemand so liebt wie er es eigentlich hätte tun sollen, Irgendwann rief er sie Abends nicht mehr an, was er eigentlich so gut wie jeden Abend gemacht hat wenn er nicht grade langes Training hatte oder zu viel Stress in der Schule. Irgendwann hat er ihr ständig nur noch abgesagt, hat viel mit seinen Freunden, uns  gemacht und irgendwann wann deswegen auch nur noch nach gelogen. Sie ist für ihn irgendwann in einfach in den Hintergrund gerückt, keiner weiß wann oder wieso das angefangen hat, keiner hat es bemerkt. Wieso frag ich mich manchmal heute noch. Sie hat ständig versucht ihm wieder näher zu kommen, an ihn ranzukommen, ohne Erfolg. Er hat sie nie betrogen und vielleicht war das auch der Grund warum es um so schmerzhafter für sie war einzusehen dass das was die beiden hatten, dieses vom ihm so süß metaphorisch beschriebene “Feuer”  mit der Zeit einfach seine wärme verloren hat, nahezu schon völlig zu Eis erstarrt ist. 

Es hat sich zwischen den beiden nichts mehr geändert. Monate später ist er nach Australien gegangen, für ein Auslandsjahr und um von dem “ganzen Shit” in Berlin weg zu kommen, wie er meinte. Ich glaube einfach um den Kopf frei zu bekommen was nicht mal in einer 3,4 Millionen Einwohnerstadt wie Berlin so einfach möglich ist, wenn sich der Krieg in deinem Kopf abspielt. Ihr gings so schlecht, Wochen lang, Monate lang, das ganze Jahr über und Teile davon stehlen ihr bestimmt auch noch heute manchmal den Schlaf auch wenn sie heute niemand mehr darauf anspricht. Es war zu Ende mit den beiden.

Als er dann nach 13 Monaten wieder gekommen ist (er hat noch eine Zeit lang dort Urlaub gemacht, weil hier sowieso Sommerferien waren) und wir ihn alle “zuhause” empfangen haben, saßen wir wieder aller zusammen da, betrunken von dem Guten und später ekligen Zeug, aus den blauen Glasflaschen, alles war so wie früher, für einen Moment, alle waren happy, weil alle so lange gewartet hatten, auf den Moment dass er wieder da ist und er war da. Er ja aber sie nicht. 

Sie hatte sich in Hamburg auf der Uni beworben, für was weiß ich nicht mehr, ich konnte mir diese Fachbezogen komplizierten Namen für Studiengänge noch nie merken aber auf jeden Fall wurde sie angenommen 2 Wochen nach dem er wieder nach Berlin zurück gekommen war. 

Letzten Herbst haben wir ihre Abschiedsparty gefeiert, diesmal mit nur gutem Zeug, ohne diesen ekligen Blaue-Flasche-Bier-Abklatsch und mit all ihren Freunden und alle waren da. Und es wird dich jetzt denke ich mal nicht mehr überraschen wenn ich sage: “Alle, Alle außer Er”, weil er natürlich nicht da war, weil er natürlich nicht eingeladen wurde, natürlich nicht. So gegen Ende der Party waren wir zu dritt draußen mal eine rauchen, Sie, Ich und eine Freundin von uns die aber wie wir es von ihr gewohnt sind schon wieder ziemlich voll war und wir saßen da nun draußen mit der Kippe und weiß nicht wieso und woher das aus mir kam oder warum mir das auf einmal so auf der Zunge brannte aber ich hab sie angeguckt und ich meinte: “Wieso ist er nicht hier? Willst du ihn nicht nochmal sehen bevor du gehst? Ich glaube ich könnte es nicht ohne ihn gesehen zu haben.” 

Und dann hat sie mich angeguckt und hat dann etwas gesagt was sich so in meinen Gedächtnis gebrannt hat als wäre es das Feuer von dem die beiden immer sprachen, sie meinte:

“Ich hab den ganzen Abend unterbewusst darauf gehofft und das obwohl ich versucht hab mich mit jeder Zelle meines Körpers dagegen zu wehren aber weißt du ich hab so viele Momente damit verbracht mir auszumalen was passieren würde und wie es wäre wenn wir uns wieder treffen und was mit dieser berühmten 2. Chance ist über die immer alle reden, hat er das verdient?”

Ich war so gefesselt in dem Moment, wegen dem was sie gesagt hat und dem Alkohol (natürlich) und ich hab sie vollkommen erwartungsvoll gefragt: “Hat Er?”

Und sie meinte:

 “Im Grunde verdient jeder eine 2. Chance aber nicht für den selben Fehler.

Sie reden von tausenden Brüdern -
Ich hab’ eine Handvoll mit Freunden
Die paar sind mehr wert, als eine Millionen dieser ekligen Heuchler
—  Kontra K
Ich höre schon immer das Blut in meinen Adern, es spielt mir ein Lied;
Von Familiendramen, Räubergeschichten, Drogendelikten, Selbstmordattacken, ekligen Ratten und Wölfen im Schatten.
Vom Rennen durch Scherben, Wunden und Narben im Herzen,
von tausenden Chancen bekommen um sie dann wieder wegzuwerfen.
—  Kontra K
Ein viel zu weiter Weg, durch das tiefste Dunkel, wo deine Augen nichts mehr sehen.
Ich fühle mich schon wie acht Mal gelebt.
Aus den Wolken auf Beton, dann aus dem Elend auf die Beats.
Ich höre schon immer das Blut in meinen Adern, es spielt mir ein Lied.
Von Familiendramen, Räubergeschichten, Drogendelikten, Selbstmordattacken, ekligen Ratten und Wölfen im Schatten.
Vom Rennen durch Scherben, Wunden und Narben im Herzen.
Von tausenden Chancen bekommen um sie dann wieder wegzuwerfen.
Er hatte so viel Potential verschenkt, wollte einfach nur noch weg, viel zu schwer war sein Gepäck.
Doch was mein Schatten noch nicht wusste, weiß ich jetzt:
-Die besten Diamanten findet man nur unter tausend Tonnen Dreck-
—  Kontra K ~ aus dem Schatten ins licht
Sie reden von tausenden Brüdern -
Ich hab eine Handvoll mit Freunden.
Die paar sind mehr wert, als eine Millionen dieser ekligen Heuchler,
denn sie verzeihen dir auch wenn du sie mal enttäuscht hast.
—  Wo sie scheitern - Kontra K

anonymous asked:

ich hoffe niemand denkt, dass es bei meinem ayranwitz um diesen ekligen fertig-ayran aus dem supermarkt geht

Respektier bitte jedes Ayran, sonst verpetz ich dich bei Erdoğan

allofthiswillburn  asked:

bin letztens von der Schule heim gekommen, lauf in unsere Einfahrt, an die direkt der Zaun grenzt und dann steht da eiskalt mein schon in die Jahre gekommener Nachbar mit nem ekligen weißen Unterhemd an und frisst nen Apfel. Im Gebüsch wohlgemerkt. Ich natürlich vesucht meinen halben Herzinfarkt zu verbergen (man will ja höflich sein), grüße ihn freundlich, und er sieht mich mit offenem Mund völlig entgeistert an als ob er noch nie nen Menschen gesehen hätte ??????? wtf der typ ist strange

Ugh was ist das denn für einer? o.O

Meine letzten Worte gehen an dich mein Engel, vielleicht hörst du mir ja diesmal zu..
Erinnerst du dich, als ich so verdammt oft davon sprach, wie müde ich doch sei, worauf du mir immer nur ein “Geh doch schlafen mein Engel” als Antwort geben konntest? Hör genauer hin, wenn dir das jemand mitten am Tag sagt, denn ich meinte jedes mal eine ganz andere Müdigkeit, als die, die durch Schlaf verschwindet.
Ja genau du hast mir nicht wirklich zugehört und dieser Abschied ist das Resultat für alles. Ich will dir noch einmal Danke sagen. Für die Tage, an denen du mich aus der Hölle nahmst und dieses winzige Gefühle, dieser kleine Geschmack des Himmels oh Gott ja, der warst du. Tage, an denen du mich zum Lachen brachtest, als ich am weinen war. Kleine Momente in meinem Leben, die alles ausmachten. Danke dafür. Doch der größte Dank gilt den letzten Monaten mein Engel. Die Monate, in denen du mich wieder nachhause brachtest. Da wo ich hingehöre. Das was ich verdient habe. Und auch wenn du heute sagst, dass es dir leid tut mir mein Herz in tausend Teile gebrochen zu haben, kann ich es nicht ernst nehmen, denn hätte es dir leid getan, hättest du vielleicht mal versucht es wieder zu reparieren. Aber nein, du warst mit anderen Dingen beschäftigt und mein Gott ich kanns ja verstehen. Ich bin nicht der Mensch, in den man sich unsterblich verliebt und nach dem man verrückt wird. Ich schaffe es nunmal jeden irgendwann von mir wegzustoßen und alles wegen meiner verdammt ekligen, egoistischen Art. Ich war dir nie wichtig und du warst nie stolz auf mich. Hast immer versucht von uns abzulenken und etwas gefunden das wichtiger war als ich. Und jede Nacht schatz erinnerst du dich? Jede verdammte Nacht hast du mir erzählt, ich wäre das Beste für dich. Und jede Nacht hast du etwas gefunden, das besser war, als ich. Ich kanns verstehen, ehrlich. Ich hasse mich selbst, wie soll ich da erwarten, dass mich jemand anderes mag? Ich kann dir all das wirklich nicht übel nehmen, ich geh mit mir selbst genauso um. Aber bei dir habe ich mich einfach angefangen zu lieben. Habe angefangen mich zu akzeptieren, so wie du mich die Tage akzeptiert hast. Ich habe seit unserer Trennung jeden Tag zu Gott gebeten, dass er auf dich aufpasst, dass er ein Mädchen für dich hat, dass dich irgendwann so glücklich macht, wie du mich glücklich gemacht hast. Jeder meiner Atmezüge ging an dich und auch der letzte wird dir gewidmet. Denn egal was du mir angetan hast, egal wie sehr ich dich manchmal von mir abgestoßen habe, egal wie viel schlechtes du aus meinen Worten raushören konntest, du warst immer mehr als alles für mich. Du warst der Grund morgens aufzustehen, der Grund weiterzukämpfen, weiterzumachen. Wohlmöglich war das auch Grund, weshalb ich es jetzt beenden muss - du bist nicht da und mir fehlt der Grund mein Engel, mir fehlt die verdammte Luft, ich kann kaum atmen. Was soll ich noch sagen, hier bin ich nun mein Schatz, mal wieder am Fallen, wie man es nicht anders von mir kennt. Und diesmal bist du nicht da, um mich sanft aufzufangen. Ich weiß nicht, vielleicht ist es auch besser, dass du mich nicht mehr fängst, dann fällt es mir wenigstens leichter komplett zu fallen, denn all die Monate habe ich zu Gott gebeten, dass er mich endlich mal so tief fallen lässt, dass man mich nicht mehr retten kann. Und ich glaube dieser Fall ist für jetzt gedacht. Mein Engel, bitte denk daran, dass ich immer bei dir bin auch wenn du es vielleicht bald nicht mehr sehen kannst. Wenn du weinst, werde ich deine Träne sein. Wenn du lachst werde ich dein Lachen sein. Ich bin immer über dir und werde höchstpersönlich auf dich aufpassen. Ich bin bald dein Engel, so wie ich es immer sein wollte.

Studentenfutter

Einzig und allein mit einem Studentenfuttermix bewaffnet, kletterte ich über eine sehr instabil wirkende, extrem durchgerostete Leiter auf das Hausdach einer längst geschlossenen Fabrikanlage, öffnete die Tüte, während ich der Sonne bei ihrem Untergang zu schaute und versuchte die Rosinen auf die Dächer der unten parkenden Autos zu werfen.
Die Rosinen mussten aus einem ganz einfachen Grund fallen: Niemand mag diese verschrumpelten ekligen Dinger.
Nun ja, zugegeben mochte ich sie aber das ersparte ihnen trotzedem nicht ihr Schicksaal. Desweiteren legte ich die Haselnüsse neben mir auf den alten Schornstein. Ich sah mir mit einem aufkommenden Lächeln den kleinen aussortierten Haufen an und genoss meinen übriggebliebenden Nussmix, welcher mittlerweile nur noch aus drei Nusssorten bestand.
Sie hätte mir wie immer in kürzester Zeit diese Haselnüsse, die wir übrigens beide mochten,weggegessen. Doch saß ich auf jenem Dach, auf welchem sie letzten August ebenfalls hinaufkletterte. Es war an einem so ähnlichen Abend wie diesen, einem, an dem die Sommerzeit ihren Höhepunkt erlebt hatte, einige Mücken in der noch vom Tag aufgeheizten Luft schwirrten und am Himmel sich langsam ein helles Orange zwischen das graue Hellblau schob, jenes später über ein blutendes Rot in die tiefe Schwärze einer klaren, lauwarmen Sommernacht münden sollte.
Auch sie öffnet sich eine Studentenfuttertüte, doch aß sie die Rosinen, obwohl diese ja niemand mag und nein auch sie nicht.
Nun legte sie die Tüte nieder, nahm Anlauf und drückte sich mit aller Kraft von der Hausdachkante, als wäre diese ein Sprungbrett, nur warteten unten die Autodächer auf sie statt das tiefe Blau eines Wasserbeckens.
Ob das wirklich so ablief weiß ich nicht. Ich weiß nur das sie an einem Abend im August in aller Einsamkeit sprang und Tage später fand ich auf diesem Dach auch eine Studentenfuttertüte, bei der nur die Rosinen fehlten und die Haselnüsse fein aussortiert auf einem Haufen daneben lagen.
Nun kletterte ich wieder hinunter und hinterließ meinen mühevoll angelegten Haselnusshaufen, der in der mitlerweile sehr tief stehenden Sonne einen langen Schatten warf. Als ich die rostige Leiter überlebt hatte und unten angekommen war, stand ich nun auf dem Bürgersteig, aß einige Rosinen von der Straße und schoss die anderen unter die parkenden Autos. Plötzlich sah ich eine Taube auf dem alten Schornstein des Fabrikdaches. Sie pickte sich ein paar Nüsse aus dem Haufen, flog hinunter, landete auf dem Dach eines mir gegenüberparkenden Autos und ich könnte schwören, dass wir für zwei Sekunden Augenkontakt hatten, bevor sie in den immer dunkler werdenden Abendhimmel verschwand.

Sie reden von tausenden Brüdern - Ich hab’ eine Handvoll mit Freunden
Die paar sind mehr wert, als eine Millionen dieser ekligen Heuchler
Denn sie verzeihen dir auch wenn du sie mal enttäuscht hast
Und auch wenn dann alles brennt, kann ich seelenruhig in Flammen stehn
Denn ich hab mein Bestes gegeben dagegen anzugehen
—  Kontra K - Wo sie scheitern
Morgens aufgewacht und mich auf jeden Scheißtag gefreut, wegen dir. Weil ich wusste, dass es dich gibt. Sofort auf's Handy geguckt und gelächelt bei jeder Nachricht von dir. Dich in der Schule, wo all die ekligen Menschen sind, vermisst. Den Weg nach Hause gerannt um mit dir schreiben zu können. Den ganzen Tag. Gott, ich war so glücklich. Ich bin nur wegen dir so spät schlafen gegangen, obwohl ich es liebe zu schlafen. Du hast mich vollendet. Und wo bist du jetzt, hm? Ach, scheiß drauf. Bleib da wo du bist. Ich bin lange über dich hin weg.

Ich weiß, ich könnte den ekligen Sekt locker gegen ein Bier tauschen, aber du meintest, dass Frauen die Sekt trinken mehr Stil haben.
Und genau in diesem Moment verschluckte ich mich an meinem Bier und musste loslachen. Das kann nicht dein Ernst sein, habe ich dich gefragt. Doch du winktest nur ab, als hätte ich keine Ahnung von was ich spreche. Und ich weiß, dass ich das nicht für mich mache sondern für dich, aber das ist schon okay so. Ich will nur, dass du mich durch andere Augen siehst. Das du mich überhaupt mal siehst