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MORTARA TRIUMPHIERT IN SPIELBERG – WEHRLEIN IST HALBZEIT-LEADER

MORTARA TRIUMPHIERT IN SPIELBERG – WEHRLEIN IST HALBZEIT-LEADER

Er hatte es nach seiner Pole-Position im Qualifying angekündigt. „Wir haben hier das schnellste Auto“, sagte Edoardo Mortara. Er sollte nach dem 40-minütigen ersten DTM-Lauf auf dem Red Bull Ring Recht behalten. Der Italiener fuhr – trotz eines gebrochenen Daumens – in Spielberg einen souveränen Sieg nach Hause. Sein Audi RS 5 DTM spulte zuverlässig eine Runde nach der anderen ab und trug Mortara…

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Wehrlein nach Funk-Affäre: «fair wieder an die Spitze»

Am Tag nach der Funk-Affäre von Spielberg verkniff sich DTM-Pilot Pascal Wehrlein emotionale Ansagen in Richtung Audi.

«Ich möchte niemandem drohen, ich möchte nicht mit solchen Aktionen in Zukunft für Furore sorgen, so wie es Audi jetzt gemacht hat», sagte der Mercedes-Fahrer im TV-Sender Sky Sport News HD und kündigte mit Blick auf die verlorene Führung im Deutschen Tourenwagen Masters «volle Attacke» an: «Ich möchte fair wieder zurück an die Spitze kommen.»

Zuvor schrieb der 20-Jährige auf Facebook: «Für mich hat sich der Fall erledigt. Die Sportkommissare haben es nach Auswertung der Videos und Daten als ABSICHT eingestuft.» Dahinter folgte noch ein - später gelöschter - bitterer Gruß: «Viel Spaß beim Sportgericht.»

Dort landet der Satz «Timo, schieb ihn raus» von Audis Motorsportchef Wolfgang Ullrich womöglich noch vor dem nächsten DTM-Rennen in Russland am 29. August. Sekunden nach der laut Ullrich versehentlichen Ansage rammte Audi-Fahrer Timo Scheider in Spielberg die Mercedes von Wehrlein und Robert Wickens von der Strecke. Die Sportkommissare disqualifizierten den zweimaligen DTM-Champion noch am gleichen Tag und verwiesen den Fall an das Sportgericht des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB).

Wehrlein war als Führender der Meisterschaft gestartet. Mit einem Start-Ziel-Sieg übernahm Audi-Fahrer Mattias Ekström die Gesamtführung nach dem zehnten von 18 Saisonrennen. «Was mich am meisten an der Situation ärgert ist, dass aktiv in die Meisterschaft eingegriffen wurde und mir Punkte damit weggenommen wurden. Ich möchte aber niemandem Körperverletzung oder sonst was unterstellen», sagte Wehrlein.

Mit unterschiedlichen Schilderungen sorgte Ullrich zunächst für weitere Verwirrung und Unmut, am Ende teilte er dann schriftlich mit: «Es kam im TV wirklich so rüber, als hätten wir Timo (Scheider) die Anweisung gegeben, einen Konkurrenten von der Strecke zu schieben. Doch das war definitiv nicht der Fall.»

Ob der Österreicher wegen des Imageschadens nun Konsequenzen seines Arbeitgebers Audi befürchten muss, ist unklar. «Wir werden uns zu diesem Thema nicht mehr äußern. Das ist ein schwebendes Verfahren», sagte ein Sprecher auf dpa-Anfrage.

Mercedes’ DTM-Chef Ulrich Fritz erwartet grundsätzlich eine Strafe für den Autobauer aus Ingolstadt. «Wir haben da Vertrauen in die Kommissare und den DMSB. Nur dem Timo Scheider eine Strafe zu geben, wäre aber zu kurz gesprungen», sagte Fritz in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. «Es muss im Urteil ein deutliches Zeichen geben, weil ein solches Verhalten nicht toleriert werden kann.»

Vor Gericht droht Scheiders Audi-Team Phoenix der Lizenzentzug. Dabei können dessen Chef Ernst Moser und seine Ingenieure gar nichts für die Ansage ihres obersten Motorsportchefs. Wie und ob Ullrich für den Satz bestraft werden kann, ist allerdings unklar.

Der Österreicher hatte in der Branche bis zum Sonntagmittag den Ruf als fairer Sportsmann - und muss nun wie Scheider einen großen Image- und Respektsverlust fürchten. «Wenn es den Funkspruch gab, dann sollte derjenige, der das gemacht hat, nie wieder auf eine Rennstrecke dürfen», schimpfte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff unmittelbar nach Rennende. «Das tut man nicht. Den Meisterschaftsführenden abzuschießen, ist indiskutabel und unter jeder Würde.»

Tabellenstände DTM

Infos zum DTM-Rennen in Spielberg

Mitteilung zur Scheider-Strafe auf dtm.com

Urteilsbegründung des DMSB

Scheider für Crash bestraft

Scheider für Crash bestraft

Audi-Pilot Timo Scheider ist nach dem DTM-Rennen im österreichischen Spielberg am Sonntag für den “Abschuss” des Mercedes-Fahrers Pascal Wehrlein disqualifiziert worden.

Das teilte die Rennleitung am Abend mit. Scheider hatte in der letzten Runde den Formel-1-Ersatzfahrer Wehrlein und dessen Markenkollegen Robert Wickens von der Strecke befördert – nach Ansicht der Rennkommissare mit Absicht.

“Na…

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Halbzeit in der DTM: Audi stärkste Marke

Halbzeit in der DTM: Audi stärkste Marke

DTM gastiert auf dem Red Bull Ring in Spielberg (Österreich)

Audi führt in der Fahrer- und Hersteller-Meisterschaft

Jamie Green und Mattias Ekström mit „offenen Rechnungen“

Der Red Bull Ring im österreichischen Spielberg ist am ersten August-Wochenende Schauplatz der beiden nächsten DTM-Rennen. Audi kommt mit einer Doppelspitze in der Fahrerwertung und als führender Hersteller in die Steiermark.

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Rennfahrer Neureuther: "Das hat Suchtpotenzial"

Rennfahrer Neureuther: “Das hat Suchtpotenzial”

Felix Neureuther zögerte kurz, dann winkte er ab. Nein, diese Schlappe kann er verschmerzen.

“Hier steht der Spaß im Vordergrund. Das Sportliche ist nicht so wichtig. Es gibt schlimmere Niederlagen”, sagte Neureuther SPORT1.

Der 31-Jährige hatte am Samstag im Rahmenprogramm der DTM auf dem Red Bull Ring in Spielberg beim Audi TT Cup sein Rennsport-Debüt gefeiert. In der Nachwuchsserie traten…

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DTM: DMSB-Berufungsgericht bestätigt Blomqvist-Ausschluss

Das Berufungsgericht des DMSB (Deutscher Motor Sport Bund) hat den Ausschluss von Tom Blomqvist beim DTM-Rennen auf dem Norisring am 28. Juni 2015 inhaltlich bestätigt. Dem BMW Team RBM wurde vorgeworfen, im BMW M4 DTM ein elektronisches System verbaut zu haben, das nicht dem technischen Reglement entspricht und einen Einfluss auf die Fahr­eigenschaften hat. Dieser Argumentation der…

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