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A Look Back: Berlin and the Deutsche Historische Museum 


The Deutsche Historische Museum was the only museum I had planned on visiting in Berlin that I actually made it to, in March. It was a cold, blustery day, and I only had a few hours to explore (and I was already tired from walking around the city), so I speed browsed (that’s a thing) most of the exhibits the museum had to offer, which is a pity because it had much I wanted to see. Still, it was a pleasant visit, and one of my favorite things about Berlin! 

10

April 22

Jet-lag big time today.
We allowed ourselves to sleep in until 11AM, at which point we forced ourselves to get up and get going…

Destination…the German History Musuem.

The S-Bahn workers were on strike today so we took the bus instead. The bus station is a short 15 minute walk from our apartment. Bus 100 turned out to be really crowded and we had a difficult time determining which station to disembark at. The visual display of stop names was not working and our German is basically non-existent so the audio recording was not too intelligible for us either. Using the map and the stops outside the bus, we figured it out . Yes, we are bad at asking for help.

The Deutsches Historisches Museum (11Euros with audio guide), presented to the public in Berlins’s Baroque Zeughaus, or formal Arsenal, boasts more than 8000 exclusive exhibits spread over two levels. ‘Germany, through pictures and documents’ has only been open as a permanent exhibit since 2006. Germany’s two thousand year history, as chequered as it is dynamic, is placed in a European & International context throughout the exhibit and does not shy away from the shameful bits.

Here is a REALLY basic summary:

Historical & Medieval Germany before 1871: By the middle of the 19th century, Germany was still not a unified country. Not even the Romans managed to unite it. It was but a collection of over 350 principalities and 1,000 small states. This fragmentation and the feudal nature of the society led to frequent conflict, including the devastating 30 Years War and high levels of poverty & dissatisfaction.

1871: founding of the German Empire after Prussia’s victory in the Franco-Prussian war. Wilhelm #1 & Otto Van Bismark very popular. Rapid industrialization followed.

World War 1: Germany pledged full support for Austria’s invasion of Serbia and Europe slid into war. We know how this ended.

The Weimar Republic and World War II: Political upheaval, reparations and the loss of territory led to economic instability and hyperinflation in the early 1920s. In the 1932 Reichstag elections, the National Socialist Party led by Adolf Hitler, gained the largest share of the popular vote and at the beginning of 1933 Hitler was appointed Chancellor. Within weeks of taking office Hitler turned Germany into a dictatorship. Germany under Hitler set off World War II. It ended six years later, in spring 1945, with Germany’s capitulation. 50 million lives lost.

Germany divided: The victorious British, French, American and Soviet allies divided Germany and Berlin into four zones of occupation, each under the control of one ally. In 1949, the three western zones were united to form the Federal Republic of Germany (Bundesrepublik Deutschland) and the Soviet zone became the German Democratic Republic (Deutsche Demokratische Republik). Over the next 40 years the two states would develop very differently. In 1961 the Berlin Wall was built, dividing the city in two, to stop East Berliners from escaping communism which turned to our not to be all it was cracked up to be.

Fall of the Wall & Reunification: By 1989, a growing number of East Germans were deeply dissatisfied with their lives in confinement. Taking advantage of the changing political climate demonstrators thronged the streets demanding political change. Finally, on 9 November 1989, the Berlin Wall fell. On 3 October 1990, Germany was reunited. In 1991, public vote decided to move the country’s capital back to reunited Berlin.

Museumsbesuche am 05.05.2015, Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen / Tip des Berliner Stadtmagazin

Deutsches Historisches Museum

Unter den Linden 2
10117 / Berlin Tel.: 030 - 20304 - 444Homepage: http://www.dhm.de

Museumsbesuche am 05.05.2015 ab 10:00Uhr

Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen

Die Ständige Ausstellung des DHM im Zeughaus

Die Einrichtung einer Dauerausstellung, in der sich Besucher über die Epochen der deutschen Geschichte in ihrem europäischen Zusammenhang informieren können, sah die Gründungskonzeption als zentrale Aufgabe des Deutschen Historischen Museums an. Mit der ständigen Ausstellung im Berliner Zeughaus, die seit Pfingsten 2006 für die Öffentlichkeit zugänglich ist, erfüllt das DHM den anspruchsvollen, noch nie zuvor in diesem Umfang gestellten Bildungsauftrag. Mehr als 8 000 historische Exponate berichten von Menschen, Ereignissen, Ideen und Abläufen während rund 2 000 Jahren deutscher Vergangenheit, vom 1. Jahrhundert vor Christus bis in die Gegenwart.

In der Konzeption für die Arbeit des Deutschen Historischen Museums, die im Gründungsjahr 1987 von einer Kommission aus 14 namhaften deutschen Wissenschaftlern vorgelegt wurde, lauten zentrale Aussagen zur Zielsetzung der Institution wie folgt:

Das Museum soll Ort der Besinnung und der Erkenntnis durch historische Erinnerung sein. Es soll informieren, die Besucher darüber hinaus zu Fragen an die Geschichte anregen und Antworten auf ihre Fragen anbieten. Es soll zur kritischen Auseinandersetzung anregen, aber auch Verstehen ermöglichen und Identifikationsmöglichkeiten bieten. […] Das Museum soll mit den ihm eigenen Mitteln den Wissens- und Erfahrungsbestand der Besucher bereichern, ihre historische Vorstellungskraft anregen und ihnen selbständige Urteile erleichtern.

Die Ständige Ausstellung kommt diesem Auftrag mit Hilfe einer detailliert geplanten Zusammenstellung von rund 8 000 aussagekräftigen, originalen Objekten aus nahezu allen Bereichen der menschlichen Lebenswelt in Vergangenheit und Gegenwart nach. Als historische Zeugnisse geben diese Exponate dem Betrachter Kunde von vergangenen Dingen, und als historische Zeugnisse werden sie in der Ausstellung nach ihrem jeweiligen Informationsgehalt zur deutschen Geschichte befragt. Im Ergebnis werden anschauliche und den historischen Realitäten möglichst eng verpflichtete Schilderungen zu den spezifischen Ereignissen und Lebensumständen jeder Epoche entwickelt. Der Fokus der Befragung wechselt in Abhängigkeit von den prägenden politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen einer jeden Zeit. Durch die Vorgehensweise entsteht ganz bewusst keine lineare oder zielgerichtete Darstellung historischer Prozesse, wie sie in vielen Nationalmuseen des 19. und 20. Jahrhunderts dargeboten wurde, sondern eine epochenspezifisch differenzierte, historisch-kritische Nachzeichnung der vielfältigen Verläufe, der Kontinuitäten, aber auch der Brüche und Fehlentwicklungen der deutschen Geschichte. Die erweiterte Perspektive nimmt immer auch Europa in den Blick, so dass die deutsche Geschichte durchgängig in ihrem europäischen Kontext dargestellt werden kann. Auf diesem Wege wird Besuchern aus dem In- und Ausland die Möglichkeit eröffnet, Informationen zu allen wesentlichen Aspekten der wechselvollen Geschichte der Deutschen zu gewinnen, die als Basis für eine eigenständige Urteilsfindung und Auseinandersetzung dienen können.

Bei allen historisch bedingten Unterschieden im Detail geben die Darstellungen der ständigen Ausstellung auch Auskünfte zu einem konzeptionell klar definierten Kreis von Grundkonditionen der politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Existenz im deutschsprachigen Raum durch die Jahrhunderte. Um die Besucher für diese Themenfelder zu sensibilisieren, werden von Beginn an acht mit der Sachverständigenkommission erarbeitete Leitfragen herausgestellt, die als Hilfsmittel zur Erschließung der Fülle des Exponat- und Informationsangebotes dienen sollen:

* Deutschland – Wo liegt es?
* Die Deutschen – Was hielt sie zusammen?
* Wer herrschte, wer gehorchte, wer leistete Widerstand?
* Woran glaubten die Menschen, wie deuteten sie die Welt?
* Wovon lebten die Leute?
* Wer mit wem gegen wen? Konflikt und Kooperation in der Gesellschaft
* Was führt zum Krieg, wie macht man Frieden?
* Wie verstehen die Deutschen sich selbst?

Diese Fragen werden durch die Ausstellung nicht explizit beantwortet. Vielmehr wird es dem Besucher selbst überlassen, anhand der Darstellungen zu eigenen Antworten und Interpretationen der Zusammenhänge zu gelangen.
Die Geschichtsvermittlung erfolgt also absichtsvoll nicht in belehrender Form und mit dem Anspruch auf absolute Wahrheiten, sondern als Anleitung zur eigenen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit im Hinblick auf die Fragestellungen unserer Zeit. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.berliner-stadtmagazin.de.

1945 – Défaite. Libération. Reconstruction.
Douze pays d'Europe après la Deuxième Guerre Mondiale
24 avril au 25 octobre 2015 au Musée Historique Allemand Berlin


Fotograf: Jewgeni Chaldej
© Sammlung Ernst Volland und Heinz Krimmer,
Stiftung Deutsches Historisches Museum

Corporate Identity Conference, Speaker 2015:


Dr. Ingmar Ahl – Karg-Stiftung
Elisabeth Breitkopf-Bruckschen – Deutsches Historisches Museum
Marietta Fuhrmann-Koch – Universität Heidelberg
Patrick Märki – KMS Team
Peter Martin – Martin et Karczinski
Prof. Emanuel Raab – Fachhochschule Bielefeld
Andreas Rotzler – Interbrand CEE
Daniel Thoma – thoma+schekorr
Martha Tracey – Givaudan
Bastian von Lehsten – Novamondo
Ronald Wild – Deutsche Lufthansa

10th of June 2015 Bielefeld, Germany

Museumsbesuche am 04.05.2015, Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen / Tip des Berliner Stadtmagazin

Deutsches Historisches Museum

Unter den Linden 2
10117 / Berlin Tel.: 030 - 20304 - 444Homepage: http://www.dhm.de

Museumsbesuche am 04.05.2015 ab 10:00Uhr

Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen

Die Ständige Ausstellung des DHM im Zeughaus

Die Einrichtung einer Dauerausstellung, in der sich Besucher über die Epochen der deutschen Geschichte in ihrem europäischen Zusammenhang informieren können, sah die Gründungskonzeption als zentrale Aufgabe des Deutschen Historischen Museums an. Mit der ständigen Ausstellung im Berliner Zeughaus, die seit Pfingsten 2006 für die Öffentlichkeit zugänglich ist, erfüllt das DHM den anspruchsvollen, noch nie zuvor in diesem Umfang gestellten Bildungsauftrag. Mehr als 8 000 historische Exponate berichten von Menschen, Ereignissen, Ideen und Abläufen während rund 2 000 Jahren deutscher Vergangenheit, vom 1. Jahrhundert vor Christus bis in die Gegenwart.

In der Konzeption für die Arbeit des Deutschen Historischen Museums, die im Gründungsjahr 1987 von einer Kommission aus 14 namhaften deutschen Wissenschaftlern vorgelegt wurde, lauten zentrale Aussagen zur Zielsetzung der Institution wie folgt:

Das Museum soll Ort der Besinnung und der Erkenntnis durch historische Erinnerung sein. Es soll informieren, die Besucher darüber hinaus zu Fragen an die Geschichte anregen und Antworten auf ihre Fragen anbieten. Es soll zur kritischen Auseinandersetzung anregen, aber auch Verstehen ermöglichen und Identifikationsmöglichkeiten bieten. […] Das Museum soll mit den ihm eigenen Mitteln den Wissens- und Erfahrungsbestand der Besucher bereichern, ihre historische Vorstellungskraft anregen und ihnen selbständige Urteile erleichtern.

Die Ständige Ausstellung kommt diesem Auftrag mit Hilfe einer detailliert geplanten Zusammenstellung von rund 8 000 aussagekräftigen, originalen Objekten aus nahezu allen Bereichen der menschlichen Lebenswelt in Vergangenheit und Gegenwart nach. Als historische Zeugnisse geben diese Exponate dem Betrachter Kunde von vergangenen Dingen, und als historische Zeugnisse werden sie in der Ausstellung nach ihrem jeweiligen Informationsgehalt zur deutschen Geschichte befragt. Im Ergebnis werden anschauliche und den historischen Realitäten möglichst eng verpflichtete Schilderungen zu den spezifischen Ereignissen und Lebensumständen jeder Epoche entwickelt. Der Fokus der Befragung wechselt in Abhängigkeit von den prägenden politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen einer jeden Zeit. Durch die Vorgehensweise entsteht ganz bewusst keine lineare oder zielgerichtete Darstellung historischer Prozesse, wie sie in vielen Nationalmuseen des 19. und 20. Jahrhunderts dargeboten wurde, sondern eine epochenspezifisch differenzierte, historisch-kritische Nachzeichnung der vielfältigen Verläufe, der Kontinuitäten, aber auch der Brüche und Fehlentwicklungen der deutschen Geschichte. Die erweiterte Perspektive nimmt immer auch Europa in den Blick, so dass die deutsche Geschichte durchgängig in ihrem europäischen Kontext dargestellt werden kann. Auf diesem Wege wird Besuchern aus dem In- und Ausland die Möglichkeit eröffnet, Informationen zu allen wesentlichen Aspekten der wechselvollen Geschichte der Deutschen zu gewinnen, die als Basis für eine eigenständige Urteilsfindung und Auseinandersetzung dienen können.

Bei allen historisch bedingten Unterschieden im Detail geben die Darstellungen der ständigen Ausstellung auch Auskünfte zu einem konzeptionell klar definierten Kreis von Grundkonditionen der politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Existenz im deutschsprachigen Raum durch die Jahrhunderte. Um die Besucher für diese Themenfelder zu sensibilisieren, werden von Beginn an acht mit der Sachverständigenkommission erarbeitete Leitfragen herausgestellt, die als Hilfsmittel zur Erschließung der Fülle des Exponat- und Informationsangebotes dienen sollen:

* Deutschland – Wo liegt es?
* Die Deutschen – Was hielt sie zusammen?
* Wer herrschte, wer gehorchte, wer leistete Widerstand?
* Woran glaubten die Menschen, wie deuteten sie die Welt?
* Wovon lebten die Leute?
* Wer mit wem gegen wen? Konflikt und Kooperation in der Gesellschaft
* Was führt zum Krieg, wie macht man Frieden?
* Wie verstehen die Deutschen sich selbst?

Diese Fragen werden durch die Ausstellung nicht explizit beantwortet. Vielmehr wird es dem Besucher selbst überlassen, anhand der Darstellungen zu eigenen Antworten und Interpretationen der Zusammenhänge zu gelangen.
Die Geschichtsvermittlung erfolgt also absichtsvoll nicht in belehrender Form und mit dem Anspruch auf absolute Wahrheiten, sondern als Anleitung zur eigenen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit im Hinblick auf die Fragestellungen unserer Zeit. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.berliner-stadtmagazin.de.
Museumsbesuche am 03.05.2015, Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen / Tip des Berliner Stadtmagazin

Deutsches Historisches Museum

Unter den Linden 2
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Museumsbesuche am 03.05.2015 ab 10:00Uhr

Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen

Die Ständige Ausstellung des DHM im Zeughaus

Die Einrichtung einer Dauerausstellung, in der sich Besucher über die Epochen der deutschen Geschichte in ihrem europäischen Zusammenhang informieren können, sah die Gründungskonzeption als zentrale Aufgabe des Deutschen Historischen Museums an. Mit der ständigen Ausstellung im Berliner Zeughaus, die seit Pfingsten 2006 für die Öffentlichkeit zugänglich ist, erfüllt das DHM den anspruchsvollen, noch nie zuvor in diesem Umfang gestellten Bildungsauftrag. Mehr als 8 000 historische Exponate berichten von Menschen, Ereignissen, Ideen und Abläufen während rund 2 000 Jahren deutscher Vergangenheit, vom 1. Jahrhundert vor Christus bis in die Gegenwart.

In der Konzeption für die Arbeit des Deutschen Historischen Museums, die im Gründungsjahr 1987 von einer Kommission aus 14 namhaften deutschen Wissenschaftlern vorgelegt wurde, lauten zentrale Aussagen zur Zielsetzung der Institution wie folgt:

Das Museum soll Ort der Besinnung und der Erkenntnis durch historische Erinnerung sein. Es soll informieren, die Besucher darüber hinaus zu Fragen an die Geschichte anregen und Antworten auf ihre Fragen anbieten. Es soll zur kritischen Auseinandersetzung anregen, aber auch Verstehen ermöglichen und Identifikationsmöglichkeiten bieten. […] Das Museum soll mit den ihm eigenen Mitteln den Wissens- und Erfahrungsbestand der Besucher bereichern, ihre historische Vorstellungskraft anregen und ihnen selbständige Urteile erleichtern.

Die Ständige Ausstellung kommt diesem Auftrag mit Hilfe einer detailliert geplanten Zusammenstellung von rund 8 000 aussagekräftigen, originalen Objekten aus nahezu allen Bereichen der menschlichen Lebenswelt in Vergangenheit und Gegenwart nach. Als historische Zeugnisse geben diese Exponate dem Betrachter Kunde von vergangenen Dingen, und als historische Zeugnisse werden sie in der Ausstellung nach ihrem jeweiligen Informationsgehalt zur deutschen Geschichte befragt. Im Ergebnis werden anschauliche und den historischen Realitäten möglichst eng verpflichtete Schilderungen zu den spezifischen Ereignissen und Lebensumständen jeder Epoche entwickelt. Der Fokus der Befragung wechselt in Abhängigkeit von den prägenden politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen einer jeden Zeit. Durch die Vorgehensweise entsteht ganz bewusst keine lineare oder zielgerichtete Darstellung historischer Prozesse, wie sie in vielen Nationalmuseen des 19. und 20. Jahrhunderts dargeboten wurde, sondern eine epochenspezifisch differenzierte, historisch-kritische Nachzeichnung der vielfältigen Verläufe, der Kontinuitäten, aber auch der Brüche und Fehlentwicklungen der deutschen Geschichte. Die erweiterte Perspektive nimmt immer auch Europa in den Blick, so dass die deutsche Geschichte durchgängig in ihrem europäischen Kontext dargestellt werden kann. Auf diesem Wege wird Besuchern aus dem In- und Ausland die Möglichkeit eröffnet, Informationen zu allen wesentlichen Aspekten der wechselvollen Geschichte der Deutschen zu gewinnen, die als Basis für eine eigenständige Urteilsfindung und Auseinandersetzung dienen können.

Bei allen historisch bedingten Unterschieden im Detail geben die Darstellungen der ständigen Ausstellung auch Auskünfte zu einem konzeptionell klar definierten Kreis von Grundkonditionen der politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Existenz im deutschsprachigen Raum durch die Jahrhunderte. Um die Besucher für diese Themenfelder zu sensibilisieren, werden von Beginn an acht mit der Sachverständigenkommission erarbeitete Leitfragen herausgestellt, die als Hilfsmittel zur Erschließung der Fülle des Exponat- und Informationsangebotes dienen sollen:

* Deutschland – Wo liegt es?
* Die Deutschen – Was hielt sie zusammen?
* Wer herrschte, wer gehorchte, wer leistete Widerstand?
* Woran glaubten die Menschen, wie deuteten sie die Welt?
* Wovon lebten die Leute?
* Wer mit wem gegen wen? Konflikt und Kooperation in der Gesellschaft
* Was führt zum Krieg, wie macht man Frieden?
* Wie verstehen die Deutschen sich selbst?

Diese Fragen werden durch die Ausstellung nicht explizit beantwortet. Vielmehr wird es dem Besucher selbst überlassen, anhand der Darstellungen zu eigenen Antworten und Interpretationen der Zusammenhänge zu gelangen.
Die Geschichtsvermittlung erfolgt also absichtsvoll nicht in belehrender Form und mit dem Anspruch auf absolute Wahrheiten, sondern als Anleitung zur eigenen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit im Hinblick auf die Fragestellungen unserer Zeit. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.berliner-stadtmagazin.de.
Museumsbesuche am 02.05.2015, Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen / Tip des Berliner Stadtmagazin

Deutsches Historisches Museum

Unter den Linden 2
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Museumsbesuche am 02.05.2015 ab 10:00Uhr

Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen

Die Ständige Ausstellung des DHM im Zeughaus

Die Einrichtung einer Dauerausstellung, in der sich Besucher über die Epochen der deutschen Geschichte in ihrem europäischen Zusammenhang informieren können, sah die Gründungskonzeption als zentrale Aufgabe des Deutschen Historischen Museums an. Mit der ständigen Ausstellung im Berliner Zeughaus, die seit Pfingsten 2006 für die Öffentlichkeit zugänglich ist, erfüllt das DHM den anspruchsvollen, noch nie zuvor in diesem Umfang gestellten Bildungsauftrag. Mehr als 8 000 historische Exponate berichten von Menschen, Ereignissen, Ideen und Abläufen während rund 2 000 Jahren deutscher Vergangenheit, vom 1. Jahrhundert vor Christus bis in die Gegenwart.

In der Konzeption für die Arbeit des Deutschen Historischen Museums, die im Gründungsjahr 1987 von einer Kommission aus 14 namhaften deutschen Wissenschaftlern vorgelegt wurde, lauten zentrale Aussagen zur Zielsetzung der Institution wie folgt:

Das Museum soll Ort der Besinnung und der Erkenntnis durch historische Erinnerung sein. Es soll informieren, die Besucher darüber hinaus zu Fragen an die Geschichte anregen und Antworten auf ihre Fragen anbieten. Es soll zur kritischen Auseinandersetzung anregen, aber auch Verstehen ermöglichen und Identifikationsmöglichkeiten bieten. […] Das Museum soll mit den ihm eigenen Mitteln den Wissens- und Erfahrungsbestand der Besucher bereichern, ihre historische Vorstellungskraft anregen und ihnen selbständige Urteile erleichtern.

Die Ständige Ausstellung kommt diesem Auftrag mit Hilfe einer detailliert geplanten Zusammenstellung von rund 8 000 aussagekräftigen, originalen Objekten aus nahezu allen Bereichen der menschlichen Lebenswelt in Vergangenheit und Gegenwart nach. Als historische Zeugnisse geben diese Exponate dem Betrachter Kunde von vergangenen Dingen, und als historische Zeugnisse werden sie in der Ausstellung nach ihrem jeweiligen Informationsgehalt zur deutschen Geschichte befragt. Im Ergebnis werden anschauliche und den historischen Realitäten möglichst eng verpflichtete Schilderungen zu den spezifischen Ereignissen und Lebensumständen jeder Epoche entwickelt. Der Fokus der Befragung wechselt in Abhängigkeit von den prägenden politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen einer jeden Zeit. Durch die Vorgehensweise entsteht ganz bewusst keine lineare oder zielgerichtete Darstellung historischer Prozesse, wie sie in vielen Nationalmuseen des 19. und 20. Jahrhunderts dargeboten wurde, sondern eine epochenspezifisch differenzierte, historisch-kritische Nachzeichnung der vielfältigen Verläufe, der Kontinuitäten, aber auch der Brüche und Fehlentwicklungen der deutschen Geschichte. Die erweiterte Perspektive nimmt immer auch Europa in den Blick, so dass die deutsche Geschichte durchgängig in ihrem europäischen Kontext dargestellt werden kann. Auf diesem Wege wird Besuchern aus dem In- und Ausland die Möglichkeit eröffnet, Informationen zu allen wesentlichen Aspekten der wechselvollen Geschichte der Deutschen zu gewinnen, die als Basis für eine eigenständige Urteilsfindung und Auseinandersetzung dienen können.

Bei allen historisch bedingten Unterschieden im Detail geben die Darstellungen der ständigen Ausstellung auch Auskünfte zu einem konzeptionell klar definierten Kreis von Grundkonditionen der politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Existenz im deutschsprachigen Raum durch die Jahrhunderte. Um die Besucher für diese Themenfelder zu sensibilisieren, werden von Beginn an acht mit der Sachverständigenkommission erarbeitete Leitfragen herausgestellt, die als Hilfsmittel zur Erschließung der Fülle des Exponat- und Informationsangebotes dienen sollen:

* Deutschland – Wo liegt es?
* Die Deutschen – Was hielt sie zusammen?
* Wer herrschte, wer gehorchte, wer leistete Widerstand?
* Woran glaubten die Menschen, wie deuteten sie die Welt?
* Wovon lebten die Leute?
* Wer mit wem gegen wen? Konflikt und Kooperation in der Gesellschaft
* Was führt zum Krieg, wie macht man Frieden?
* Wie verstehen die Deutschen sich selbst?

Diese Fragen werden durch die Ausstellung nicht explizit beantwortet. Vielmehr wird es dem Besucher selbst überlassen, anhand der Darstellungen zu eigenen Antworten und Interpretationen der Zusammenhänge zu gelangen.
Die Geschichtsvermittlung erfolgt also absichtsvoll nicht in belehrender Form und mit dem Anspruch auf absolute Wahrheiten, sondern als Anleitung zur eigenen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit im Hinblick auf die Fragestellungen unserer Zeit. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.berliner-stadtmagazin.de.
Museumsbesuche am 01.05.2015, Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen / Tip des Berliner Stadtmagazin

Deutsches Historisches Museum

Unter den Linden 2
10117 / Berlin Tel.: 030 - 20304 - 444Homepage: http://www.dhm.de

Museumsbesuche am 01.05.2015 ab 10:00Uhr

Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen

Die Ständige Ausstellung des DHM im Zeughaus

Die Einrichtung einer Dauerausstellung, in der sich Besucher über die Epochen der deutschen Geschichte in ihrem europäischen Zusammenhang informieren können, sah die Gründungskonzeption als zentrale Aufgabe des Deutschen Historischen Museums an. Mit der ständigen Ausstellung im Berliner Zeughaus, die seit Pfingsten 2006 für die Öffentlichkeit zugänglich ist, erfüllt das DHM den anspruchsvollen, noch nie zuvor in diesem Umfang gestellten Bildungsauftrag. Mehr als 8 000 historische Exponate berichten von Menschen, Ereignissen, Ideen und Abläufen während rund 2 000 Jahren deutscher Vergangenheit, vom 1. Jahrhundert vor Christus bis in die Gegenwart.

In der Konzeption für die Arbeit des Deutschen Historischen Museums, die im Gründungsjahr 1987 von einer Kommission aus 14 namhaften deutschen Wissenschaftlern vorgelegt wurde, lauten zentrale Aussagen zur Zielsetzung der Institution wie folgt:

Das Museum soll Ort der Besinnung und der Erkenntnis durch historische Erinnerung sein. Es soll informieren, die Besucher darüber hinaus zu Fragen an die Geschichte anregen und Antworten auf ihre Fragen anbieten. Es soll zur kritischen Auseinandersetzung anregen, aber auch Verstehen ermöglichen und Identifikationsmöglichkeiten bieten. […] Das Museum soll mit den ihm eigenen Mitteln den Wissens- und Erfahrungsbestand der Besucher bereichern, ihre historische Vorstellungskraft anregen und ihnen selbständige Urteile erleichtern.

Die Ständige Ausstellung kommt diesem Auftrag mit Hilfe einer detailliert geplanten Zusammenstellung von rund 8 000 aussagekräftigen, originalen Objekten aus nahezu allen Bereichen der menschlichen Lebenswelt in Vergangenheit und Gegenwart nach. Als historische Zeugnisse geben diese Exponate dem Betrachter Kunde von vergangenen Dingen, und als historische Zeugnisse werden sie in der Ausstellung nach ihrem jeweiligen Informationsgehalt zur deutschen Geschichte befragt. Im Ergebnis werden anschauliche und den historischen Realitäten möglichst eng verpflichtete Schilderungen zu den spezifischen Ereignissen und Lebensumständen jeder Epoche entwickelt. Der Fokus der Befragung wechselt in Abhängigkeit von den prägenden politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen einer jeden Zeit. Durch die Vorgehensweise entsteht ganz bewusst keine lineare oder zielgerichtete Darstellung historischer Prozesse, wie sie in vielen Nationalmuseen des 19. und 20. Jahrhunderts dargeboten wurde, sondern eine epochenspezifisch differenzierte, historisch-kritische Nachzeichnung der vielfältigen Verläufe, der Kontinuitäten, aber auch der Brüche und Fehlentwicklungen der deutschen Geschichte. Die erweiterte Perspektive nimmt immer auch Europa in den Blick, so dass die deutsche Geschichte durchgängig in ihrem europäischen Kontext dargestellt werden kann. Auf diesem Wege wird Besuchern aus dem In- und Ausland die Möglichkeit eröffnet, Informationen zu allen wesentlichen Aspekten der wechselvollen Geschichte der Deutschen zu gewinnen, die als Basis für eine eigenständige Urteilsfindung und Auseinandersetzung dienen können.

Bei allen historisch bedingten Unterschieden im Detail geben die Darstellungen der ständigen Ausstellung auch Auskünfte zu einem konzeptionell klar definierten Kreis von Grundkonditionen der politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Existenz im deutschsprachigen Raum durch die Jahrhunderte. Um die Besucher für diese Themenfelder zu sensibilisieren, werden von Beginn an acht mit der Sachverständigenkommission erarbeitete Leitfragen herausgestellt, die als Hilfsmittel zur Erschließung der Fülle des Exponat- und Informationsangebotes dienen sollen:

* Deutschland – Wo liegt es?
* Die Deutschen – Was hielt sie zusammen?
* Wer herrschte, wer gehorchte, wer leistete Widerstand?
* Woran glaubten die Menschen, wie deuteten sie die Welt?
* Wovon lebten die Leute?
* Wer mit wem gegen wen? Konflikt und Kooperation in der Gesellschaft
* Was führt zum Krieg, wie macht man Frieden?
* Wie verstehen die Deutschen sich selbst?

Diese Fragen werden durch die Ausstellung nicht explizit beantwortet. Vielmehr wird es dem Besucher selbst überlassen, anhand der Darstellungen zu eigenen Antworten und Interpretationen der Zusammenhänge zu gelangen.
Die Geschichtsvermittlung erfolgt also absichtsvoll nicht in belehrender Form und mit dem Anspruch auf absolute Wahrheiten, sondern als Anleitung zur eigenen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit im Hinblick auf die Fragestellungen unserer Zeit. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.berliner-stadtmagazin.de.
Museumsbesuche am 30.04.2015, Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen / Tip des Berliner Stadtmagazin

Deutsches Historisches Museum

Unter den Linden 2
10117 / Berlin Tel.: 030 - 20304 - 444Homepage: http://www.dhm.de

Museumsbesuche am 30.04.2015 ab 10:00Uhr

Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen

Die Ständige Ausstellung des DHM im Zeughaus

Die Einrichtung einer Dauerausstellung, in der sich Besucher über die Epochen der deutschen Geschichte in ihrem europäischen Zusammenhang informieren können, sah die Gründungskonzeption als zentrale Aufgabe des Deutschen Historischen Museums an. Mit der ständigen Ausstellung im Berliner Zeughaus, die seit Pfingsten 2006 für die Öffentlichkeit zugänglich ist, erfüllt das DHM den anspruchsvollen, noch nie zuvor in diesem Umfang gestellten Bildungsauftrag. Mehr als 8 000 historische Exponate berichten von Menschen, Ereignissen, Ideen und Abläufen während rund 2 000 Jahren deutscher Vergangenheit, vom 1. Jahrhundert vor Christus bis in die Gegenwart.

In der Konzeption für die Arbeit des Deutschen Historischen Museums, die im Gründungsjahr 1987 von einer Kommission aus 14 namhaften deutschen Wissenschaftlern vorgelegt wurde, lauten zentrale Aussagen zur Zielsetzung der Institution wie folgt:

Das Museum soll Ort der Besinnung und der Erkenntnis durch historische Erinnerung sein. Es soll informieren, die Besucher darüber hinaus zu Fragen an die Geschichte anregen und Antworten auf ihre Fragen anbieten. Es soll zur kritischen Auseinandersetzung anregen, aber auch Verstehen ermöglichen und Identifikationsmöglichkeiten bieten. […] Das Museum soll mit den ihm eigenen Mitteln den Wissens- und Erfahrungsbestand der Besucher bereichern, ihre historische Vorstellungskraft anregen und ihnen selbständige Urteile erleichtern.

Die Ständige Ausstellung kommt diesem Auftrag mit Hilfe einer detailliert geplanten Zusammenstellung von rund 8 000 aussagekräftigen, originalen Objekten aus nahezu allen Bereichen der menschlichen Lebenswelt in Vergangenheit und Gegenwart nach. Als historische Zeugnisse geben diese Exponate dem Betrachter Kunde von vergangenen Dingen, und als historische Zeugnisse werden sie in der Ausstellung nach ihrem jeweiligen Informationsgehalt zur deutschen Geschichte befragt. Im Ergebnis werden anschauliche und den historischen Realitäten möglichst eng verpflichtete Schilderungen zu den spezifischen Ereignissen und Lebensumständen jeder Epoche entwickelt. Der Fokus der Befragung wechselt in Abhängigkeit von den prägenden politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen einer jeden Zeit. Durch die Vorgehensweise entsteht ganz bewusst keine lineare oder zielgerichtete Darstellung historischer Prozesse, wie sie in vielen Nationalmuseen des 19. und 20. Jahrhunderts dargeboten wurde, sondern eine epochenspezifisch differenzierte, historisch-kritische Nachzeichnung der vielfältigen Verläufe, der Kontinuitäten, aber auch der Brüche und Fehlentwicklungen der deutschen Geschichte. Die erweiterte Perspektive nimmt immer auch Europa in den Blick, so dass die deutsche Geschichte durchgängig in ihrem europäischen Kontext dargestellt werden kann. Auf diesem Wege wird Besuchern aus dem In- und Ausland die Möglichkeit eröffnet, Informationen zu allen wesentlichen Aspekten der wechselvollen Geschichte der Deutschen zu gewinnen, die als Basis für eine eigenständige Urteilsfindung und Auseinandersetzung dienen können.

Bei allen historisch bedingten Unterschieden im Detail geben die Darstellungen der ständigen Ausstellung auch Auskünfte zu einem konzeptionell klar definierten Kreis von Grundkonditionen der politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Existenz im deutschsprachigen Raum durch die Jahrhunderte. Um die Besucher für diese Themenfelder zu sensibilisieren, werden von Beginn an acht mit der Sachverständigenkommission erarbeitete Leitfragen herausgestellt, die als Hilfsmittel zur Erschließung der Fülle des Exponat- und Informationsangebotes dienen sollen:

* Deutschland – Wo liegt es?
* Die Deutschen – Was hielt sie zusammen?
* Wer herrschte, wer gehorchte, wer leistete Widerstand?
* Woran glaubten die Menschen, wie deuteten sie die Welt?
* Wovon lebten die Leute?
* Wer mit wem gegen wen? Konflikt und Kooperation in der Gesellschaft
* Was führt zum Krieg, wie macht man Frieden?
* Wie verstehen die Deutschen sich selbst?

Diese Fragen werden durch die Ausstellung nicht explizit beantwortet. Vielmehr wird es dem Besucher selbst überlassen, anhand der Darstellungen zu eigenen Antworten und Interpretationen der Zusammenhänge zu gelangen.
Die Geschichtsvermittlung erfolgt also absichtsvoll nicht in belehrender Form und mit dem Anspruch auf absolute Wahrheiten, sondern als Anleitung zur eigenen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit im Hinblick auf die Fragestellungen unserer Zeit. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.berliner-stadtmagazin.de.
Museumsbesuche am 29.04.2015, Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen / Tip des Berliner Stadtmagazin

Deutsches Historisches Museum

Unter den Linden 2
10117 / Berlin Tel.: 030 - 20304 - 444Homepage: http://www.dhm.de

Museumsbesuche am 29.04.2015 ab 10:00Uhr

Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen

Die Ständige Ausstellung des DHM im Zeughaus

Die Einrichtung einer Dauerausstellung, in der sich Besucher über die Epochen der deutschen Geschichte in ihrem europäischen Zusammenhang informieren können, sah die Gründungskonzeption als zentrale Aufgabe des Deutschen Historischen Museums an. Mit der ständigen Ausstellung im Berliner Zeughaus, die seit Pfingsten 2006 für die Öffentlichkeit zugänglich ist, erfüllt das DHM den anspruchsvollen, noch nie zuvor in diesem Umfang gestellten Bildungsauftrag. Mehr als 8 000 historische Exponate berichten von Menschen, Ereignissen, Ideen und Abläufen während rund 2 000 Jahren deutscher Vergangenheit, vom 1. Jahrhundert vor Christus bis in die Gegenwart.

In der Konzeption für die Arbeit des Deutschen Historischen Museums, die im Gründungsjahr 1987 von einer Kommission aus 14 namhaften deutschen Wissenschaftlern vorgelegt wurde, lauten zentrale Aussagen zur Zielsetzung der Institution wie folgt:

Das Museum soll Ort der Besinnung und der Erkenntnis durch historische Erinnerung sein. Es soll informieren, die Besucher darüber hinaus zu Fragen an die Geschichte anregen und Antworten auf ihre Fragen anbieten. Es soll zur kritischen Auseinandersetzung anregen, aber auch Verstehen ermöglichen und Identifikationsmöglichkeiten bieten. […] Das Museum soll mit den ihm eigenen Mitteln den Wissens- und Erfahrungsbestand der Besucher bereichern, ihre historische Vorstellungskraft anregen und ihnen selbständige Urteile erleichtern.

Die Ständige Ausstellung kommt diesem Auftrag mit Hilfe einer detailliert geplanten Zusammenstellung von rund 8 000 aussagekräftigen, originalen Objekten aus nahezu allen Bereichen der menschlichen Lebenswelt in Vergangenheit und Gegenwart nach. Als historische Zeugnisse geben diese Exponate dem Betrachter Kunde von vergangenen Dingen, und als historische Zeugnisse werden sie in der Ausstellung nach ihrem jeweiligen Informationsgehalt zur deutschen Geschichte befragt. Im Ergebnis werden anschauliche und den historischen Realitäten möglichst eng verpflichtete Schilderungen zu den spezifischen Ereignissen und Lebensumständen jeder Epoche entwickelt. Der Fokus der Befragung wechselt in Abhängigkeit von den prägenden politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen einer jeden Zeit. Durch die Vorgehensweise entsteht ganz bewusst keine lineare oder zielgerichtete Darstellung historischer Prozesse, wie sie in vielen Nationalmuseen des 19. und 20. Jahrhunderts dargeboten wurde, sondern eine epochenspezifisch differenzierte, historisch-kritische Nachzeichnung der vielfältigen Verläufe, der Kontinuitäten, aber auch der Brüche und Fehlentwicklungen der deutschen Geschichte. Die erweiterte Perspektive nimmt immer auch Europa in den Blick, so dass die deutsche Geschichte durchgängig in ihrem europäischen Kontext dargestellt werden kann. Auf diesem Wege wird Besuchern aus dem In- und Ausland die Möglichkeit eröffnet, Informationen zu allen wesentlichen Aspekten der wechselvollen Geschichte der Deutschen zu gewinnen, die als Basis für eine eigenständige Urteilsfindung und Auseinandersetzung dienen können.

Bei allen historisch bedingten Unterschieden im Detail geben die Darstellungen der ständigen Ausstellung auch Auskünfte zu einem konzeptionell klar definierten Kreis von Grundkonditionen der politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Existenz im deutschsprachigen Raum durch die Jahrhunderte. Um die Besucher für diese Themenfelder zu sensibilisieren, werden von Beginn an acht mit der Sachverständigenkommission erarbeitete Leitfragen herausgestellt, die als Hilfsmittel zur Erschließung der Fülle des Exponat- und Informationsangebotes dienen sollen:

* Deutschland – Wo liegt es?
* Die Deutschen – Was hielt sie zusammen?
* Wer herrschte, wer gehorchte, wer leistete Widerstand?
* Woran glaubten die Menschen, wie deuteten sie die Welt?
* Wovon lebten die Leute?
* Wer mit wem gegen wen? Konflikt und Kooperation in der Gesellschaft
* Was führt zum Krieg, wie macht man Frieden?
* Wie verstehen die Deutschen sich selbst?

Diese Fragen werden durch die Ausstellung nicht explizit beantwortet. Vielmehr wird es dem Besucher selbst überlassen, anhand der Darstellungen zu eigenen Antworten und Interpretationen der Zusammenhänge zu gelangen.
Die Geschichtsvermittlung erfolgt also absichtsvoll nicht in belehrender Form und mit dem Anspruch auf absolute Wahrheiten, sondern als Anleitung zur eigenen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit im Hinblick auf die Fragestellungen unserer Zeit. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.berliner-stadtmagazin.de.
Museumsbesuche am 28.04.2015, Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen / Tip des Berliner Stadtmagazin

Deutsches Historisches Museum

Unter den Linden 2
10117 / Berlin Tel.: 030 - 20304 - 444Homepage: http://www.dhm.de

Museumsbesuche am 28.04.2015 ab 10:00Uhr

Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen

Die Ständige Ausstellung des DHM im Zeughaus

Die Einrichtung einer Dauerausstellung, in der sich Besucher über die Epochen der deutschen Geschichte in ihrem europäischen Zusammenhang informieren können, sah die Gründungskonzeption als zentrale Aufgabe des Deutschen Historischen Museums an. Mit der ständigen Ausstellung im Berliner Zeughaus, die seit Pfingsten 2006 für die Öffentlichkeit zugänglich ist, erfüllt das DHM den anspruchsvollen, noch nie zuvor in diesem Umfang gestellten Bildungsauftrag. Mehr als 8 000 historische Exponate berichten von Menschen, Ereignissen, Ideen und Abläufen während rund 2 000 Jahren deutscher Vergangenheit, vom 1. Jahrhundert vor Christus bis in die Gegenwart.

In der Konzeption für die Arbeit des Deutschen Historischen Museums, die im Gründungsjahr 1987 von einer Kommission aus 14 namhaften deutschen Wissenschaftlern vorgelegt wurde, lauten zentrale Aussagen zur Zielsetzung der Institution wie folgt:

Das Museum soll Ort der Besinnung und der Erkenntnis durch historische Erinnerung sein. Es soll informieren, die Besucher darüber hinaus zu Fragen an die Geschichte anregen und Antworten auf ihre Fragen anbieten. Es soll zur kritischen Auseinandersetzung anregen, aber auch Verstehen ermöglichen und Identifikationsmöglichkeiten bieten. […] Das Museum soll mit den ihm eigenen Mitteln den Wissens- und Erfahrungsbestand der Besucher bereichern, ihre historische Vorstellungskraft anregen und ihnen selbständige Urteile erleichtern.

Die Ständige Ausstellung kommt diesem Auftrag mit Hilfe einer detailliert geplanten Zusammenstellung von rund 8 000 aussagekräftigen, originalen Objekten aus nahezu allen Bereichen der menschlichen Lebenswelt in Vergangenheit und Gegenwart nach. Als historische Zeugnisse geben diese Exponate dem Betrachter Kunde von vergangenen Dingen, und als historische Zeugnisse werden sie in der Ausstellung nach ihrem jeweiligen Informationsgehalt zur deutschen Geschichte befragt. Im Ergebnis werden anschauliche und den historischen Realitäten möglichst eng verpflichtete Schilderungen zu den spezifischen Ereignissen und Lebensumständen jeder Epoche entwickelt. Der Fokus der Befragung wechselt in Abhängigkeit von den prägenden politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen einer jeden Zeit. Durch die Vorgehensweise entsteht ganz bewusst keine lineare oder zielgerichtete Darstellung historischer Prozesse, wie sie in vielen Nationalmuseen des 19. und 20. Jahrhunderts dargeboten wurde, sondern eine epochenspezifisch differenzierte, historisch-kritische Nachzeichnung der vielfältigen Verläufe, der Kontinuitäten, aber auch der Brüche und Fehlentwicklungen der deutschen Geschichte. Die erweiterte Perspektive nimmt immer auch Europa in den Blick, so dass die deutsche Geschichte durchgängig in ihrem europäischen Kontext dargestellt werden kann. Auf diesem Wege wird Besuchern aus dem In- und Ausland die Möglichkeit eröffnet, Informationen zu allen wesentlichen Aspekten der wechselvollen Geschichte der Deutschen zu gewinnen, die als Basis für eine eigenständige Urteilsfindung und Auseinandersetzung dienen können.

Bei allen historisch bedingten Unterschieden im Detail geben die Darstellungen der ständigen Ausstellung auch Auskünfte zu einem konzeptionell klar definierten Kreis von Grundkonditionen der politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Existenz im deutschsprachigen Raum durch die Jahrhunderte. Um die Besucher für diese Themenfelder zu sensibilisieren, werden von Beginn an acht mit der Sachverständigenkommission erarbeitete Leitfragen herausgestellt, die als Hilfsmittel zur Erschließung der Fülle des Exponat- und Informationsangebotes dienen sollen:

* Deutschland – Wo liegt es?
* Die Deutschen – Was hielt sie zusammen?
* Wer herrschte, wer gehorchte, wer leistete Widerstand?
* Woran glaubten die Menschen, wie deuteten sie die Welt?
* Wovon lebten die Leute?
* Wer mit wem gegen wen? Konflikt und Kooperation in der Gesellschaft
* Was führt zum Krieg, wie macht man Frieden?
* Wie verstehen die Deutschen sich selbst?

Diese Fragen werden durch die Ausstellung nicht explizit beantwortet. Vielmehr wird es dem Besucher selbst überlassen, anhand der Darstellungen zu eigenen Antworten und Interpretationen der Zusammenhänge zu gelangen.
Die Geschichtsvermittlung erfolgt also absichtsvoll nicht in belehrender Form und mit dem Anspruch auf absolute Wahrheiten, sondern als Anleitung zur eigenen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit im Hinblick auf die Fragestellungen unserer Zeit. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.berliner-stadtmagazin.de.
Museumsbesuche am 27.04.2015, Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen / Tip des Berliner Stadtmagazin

Deutsches Historisches Museum

Unter den Linden 2
10117 / Berlin Tel.: 030 - 20304 - 444Homepage: http://www.dhm.de

Museumsbesuche am 27.04.2015 ab 10:00Uhr

Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen

Die Ständige Ausstellung des DHM im Zeughaus

Die Einrichtung einer Dauerausstellung, in der sich Besucher über die Epochen der deutschen Geschichte in ihrem europäischen Zusammenhang informieren können, sah die Gründungskonzeption als zentrale Aufgabe des Deutschen Historischen Museums an. Mit der ständigen Ausstellung im Berliner Zeughaus, die seit Pfingsten 2006 für die Öffentlichkeit zugänglich ist, erfüllt das DHM den anspruchsvollen, noch nie zuvor in diesem Umfang gestellten Bildungsauftrag. Mehr als 8 000 historische Exponate berichten von Menschen, Ereignissen, Ideen und Abläufen während rund 2 000 Jahren deutscher Vergangenheit, vom 1. Jahrhundert vor Christus bis in die Gegenwart.

In der Konzeption für die Arbeit des Deutschen Historischen Museums, die im Gründungsjahr 1987 von einer Kommission aus 14 namhaften deutschen Wissenschaftlern vorgelegt wurde, lauten zentrale Aussagen zur Zielsetzung der Institution wie folgt:

Das Museum soll Ort der Besinnung und der Erkenntnis durch historische Erinnerung sein. Es soll informieren, die Besucher darüber hinaus zu Fragen an die Geschichte anregen und Antworten auf ihre Fragen anbieten. Es soll zur kritischen Auseinandersetzung anregen, aber auch Verstehen ermöglichen und Identifikationsmöglichkeiten bieten. […] Das Museum soll mit den ihm eigenen Mitteln den Wissens- und Erfahrungsbestand der Besucher bereichern, ihre historische Vorstellungskraft anregen und ihnen selbständige Urteile erleichtern.

Die Ständige Ausstellung kommt diesem Auftrag mit Hilfe einer detailliert geplanten Zusammenstellung von rund 8 000 aussagekräftigen, originalen Objekten aus nahezu allen Bereichen der menschlichen Lebenswelt in Vergangenheit und Gegenwart nach. Als historische Zeugnisse geben diese Exponate dem Betrachter Kunde von vergangenen Dingen, und als historische Zeugnisse werden sie in der Ausstellung nach ihrem jeweiligen Informationsgehalt zur deutschen Geschichte befragt. Im Ergebnis werden anschauliche und den historischen Realitäten möglichst eng verpflichtete Schilderungen zu den spezifischen Ereignissen und Lebensumständen jeder Epoche entwickelt. Der Fokus der Befragung wechselt in Abhängigkeit von den prägenden politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen einer jeden Zeit. Durch die Vorgehensweise entsteht ganz bewusst keine lineare oder zielgerichtete Darstellung historischer Prozesse, wie sie in vielen Nationalmuseen des 19. und 20. Jahrhunderts dargeboten wurde, sondern eine epochenspezifisch differenzierte, historisch-kritische Nachzeichnung der vielfältigen Verläufe, der Kontinuitäten, aber auch der Brüche und Fehlentwicklungen der deutschen Geschichte. Die erweiterte Perspektive nimmt immer auch Europa in den Blick, so dass die deutsche Geschichte durchgängig in ihrem europäischen Kontext dargestellt werden kann. Auf diesem Wege wird Besuchern aus dem In- und Ausland die Möglichkeit eröffnet, Informationen zu allen wesentlichen Aspekten der wechselvollen Geschichte der Deutschen zu gewinnen, die als Basis für eine eigenständige Urteilsfindung und Auseinandersetzung dienen können.

Bei allen historisch bedingten Unterschieden im Detail geben die Darstellungen der ständigen Ausstellung auch Auskünfte zu einem konzeptionell klar definierten Kreis von Grundkonditionen der politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Existenz im deutschsprachigen Raum durch die Jahrhunderte. Um die Besucher für diese Themenfelder zu sensibilisieren, werden von Beginn an acht mit der Sachverständigenkommission erarbeitete Leitfragen herausgestellt, die als Hilfsmittel zur Erschließung der Fülle des Exponat- und Informationsangebotes dienen sollen:

* Deutschland – Wo liegt es?
* Die Deutschen – Was hielt sie zusammen?
* Wer herrschte, wer gehorchte, wer leistete Widerstand?
* Woran glaubten die Menschen, wie deuteten sie die Welt?
* Wovon lebten die Leute?
* Wer mit wem gegen wen? Konflikt und Kooperation in der Gesellschaft
* Was führt zum Krieg, wie macht man Frieden?
* Wie verstehen die Deutschen sich selbst?

Diese Fragen werden durch die Ausstellung nicht explizit beantwortet. Vielmehr wird es dem Besucher selbst überlassen, anhand der Darstellungen zu eigenen Antworten und Interpretationen der Zusammenhänge zu gelangen.
Die Geschichtsvermittlung erfolgt also absichtsvoll nicht in belehrender Form und mit dem Anspruch auf absolute Wahrheiten, sondern als Anleitung zur eigenen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit im Hinblick auf die Fragestellungen unserer Zeit. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.berliner-stadtmagazin.de.
Museumsbesuche am 26.04.2015, Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen / Tip des Berliner Stadtmagazin

Deutsches Historisches Museum

Unter den Linden 2
10117 / Berlin Tel.: 030 - 20304 - 444Homepage: http://www.dhm.de

Museumsbesuche am 26.04.2015 ab 10:00Uhr

Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen

Die Ständige Ausstellung des DHM im Zeughaus

Die Einrichtung einer Dauerausstellung, in der sich Besucher über die Epochen der deutschen Geschichte in ihrem europäischen Zusammenhang informieren können, sah die Gründungskonzeption als zentrale Aufgabe des Deutschen Historischen Museums an. Mit der ständigen Ausstellung im Berliner Zeughaus, die seit Pfingsten 2006 für die Öffentlichkeit zugänglich ist, erfüllt das DHM den anspruchsvollen, noch nie zuvor in diesem Umfang gestellten Bildungsauftrag. Mehr als 8 000 historische Exponate berichten von Menschen, Ereignissen, Ideen und Abläufen während rund 2 000 Jahren deutscher Vergangenheit, vom 1. Jahrhundert vor Christus bis in die Gegenwart.

In der Konzeption für die Arbeit des Deutschen Historischen Museums, die im Gründungsjahr 1987 von einer Kommission aus 14 namhaften deutschen Wissenschaftlern vorgelegt wurde, lauten zentrale Aussagen zur Zielsetzung der Institution wie folgt:

Das Museum soll Ort der Besinnung und der Erkenntnis durch historische Erinnerung sein. Es soll informieren, die Besucher darüber hinaus zu Fragen an die Geschichte anregen und Antworten auf ihre Fragen anbieten. Es soll zur kritischen Auseinandersetzung anregen, aber auch Verstehen ermöglichen und Identifikationsmöglichkeiten bieten. […] Das Museum soll mit den ihm eigenen Mitteln den Wissens- und Erfahrungsbestand der Besucher bereichern, ihre historische Vorstellungskraft anregen und ihnen selbständige Urteile erleichtern.

Die Ständige Ausstellung kommt diesem Auftrag mit Hilfe einer detailliert geplanten Zusammenstellung von rund 8 000 aussagekräftigen, originalen Objekten aus nahezu allen Bereichen der menschlichen Lebenswelt in Vergangenheit und Gegenwart nach. Als historische Zeugnisse geben diese Exponate dem Betrachter Kunde von vergangenen Dingen, und als historische Zeugnisse werden sie in der Ausstellung nach ihrem jeweiligen Informationsgehalt zur deutschen Geschichte befragt. Im Ergebnis werden anschauliche und den historischen Realitäten möglichst eng verpflichtete Schilderungen zu den spezifischen Ereignissen und Lebensumständen jeder Epoche entwickelt. Der Fokus der Befragung wechselt in Abhängigkeit von den prägenden politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen einer jeden Zeit. Durch die Vorgehensweise entsteht ganz bewusst keine lineare oder zielgerichtete Darstellung historischer Prozesse, wie sie in vielen Nationalmuseen des 19. und 20. Jahrhunderts dargeboten wurde, sondern eine epochenspezifisch differenzierte, historisch-kritische Nachzeichnung der vielfältigen Verläufe, der Kontinuitäten, aber auch der Brüche und Fehlentwicklungen der deutschen Geschichte. Die erweiterte Perspektive nimmt immer auch Europa in den Blick, so dass die deutsche Geschichte durchgängig in ihrem europäischen Kontext dargestellt werden kann. Auf diesem Wege wird Besuchern aus dem In- und Ausland die Möglichkeit eröffnet, Informationen zu allen wesentlichen Aspekten der wechselvollen Geschichte der Deutschen zu gewinnen, die als Basis für eine eigenständige Urteilsfindung und Auseinandersetzung dienen können.

Bei allen historisch bedingten Unterschieden im Detail geben die Darstellungen der ständigen Ausstellung auch Auskünfte zu einem konzeptionell klar definierten Kreis von Grundkonditionen der politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Existenz im deutschsprachigen Raum durch die Jahrhunderte. Um die Besucher für diese Themenfelder zu sensibilisieren, werden von Beginn an acht mit der Sachverständigenkommission erarbeitete Leitfragen herausgestellt, die als Hilfsmittel zur Erschließung der Fülle des Exponat- und Informationsangebotes dienen sollen:

* Deutschland – Wo liegt es?
* Die Deutschen – Was hielt sie zusammen?
* Wer herrschte, wer gehorchte, wer leistete Widerstand?
* Woran glaubten die Menschen, wie deuteten sie die Welt?
* Wovon lebten die Leute?
* Wer mit wem gegen wen? Konflikt und Kooperation in der Gesellschaft
* Was führt zum Krieg, wie macht man Frieden?
* Wie verstehen die Deutschen sich selbst?

Diese Fragen werden durch die Ausstellung nicht explizit beantwortet. Vielmehr wird es dem Besucher selbst überlassen, anhand der Darstellungen zu eigenen Antworten und Interpretationen der Zusammenhänge zu gelangen.
Die Geschichtsvermittlung erfolgt also absichtsvoll nicht in belehrender Form und mit dem Anspruch auf absolute Wahrheiten, sondern als Anleitung zur eigenen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit im Hinblick auf die Fragestellungen unserer Zeit. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.berliner-stadtmagazin.de.
Museumsbesuche am 25.04.2015, Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen / Tip des Berliner Stadtmagazin

Deutsches Historisches Museum

Unter den Linden 2
10117 / Berlin Tel.: 030 - 20304 - 444Homepage: http://www.dhm.de

Museumsbesuche am 25.04.2015 ab 10:00Uhr

Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen

Die Ständige Ausstellung des DHM im Zeughaus

Die Einrichtung einer Dauerausstellung, in der sich Besucher über die Epochen der deutschen Geschichte in ihrem europäischen Zusammenhang informieren können, sah die Gründungskonzeption als zentrale Aufgabe des Deutschen Historischen Museums an. Mit der ständigen Ausstellung im Berliner Zeughaus, die seit Pfingsten 2006 für die Öffentlichkeit zugänglich ist, erfüllt das DHM den anspruchsvollen, noch nie zuvor in diesem Umfang gestellten Bildungsauftrag. Mehr als 8 000 historische Exponate berichten von Menschen, Ereignissen, Ideen und Abläufen während rund 2 000 Jahren deutscher Vergangenheit, vom 1. Jahrhundert vor Christus bis in die Gegenwart.

In der Konzeption für die Arbeit des Deutschen Historischen Museums, die im Gründungsjahr 1987 von einer Kommission aus 14 namhaften deutschen Wissenschaftlern vorgelegt wurde, lauten zentrale Aussagen zur Zielsetzung der Institution wie folgt:

Das Museum soll Ort der Besinnung und der Erkenntnis durch historische Erinnerung sein. Es soll informieren, die Besucher darüber hinaus zu Fragen an die Geschichte anregen und Antworten auf ihre Fragen anbieten. Es soll zur kritischen Auseinandersetzung anregen, aber auch Verstehen ermöglichen und Identifikationsmöglichkeiten bieten. […] Das Museum soll mit den ihm eigenen Mitteln den Wissens- und Erfahrungsbestand der Besucher bereichern, ihre historische Vorstellungskraft anregen und ihnen selbständige Urteile erleichtern.

Die Ständige Ausstellung kommt diesem Auftrag mit Hilfe einer detailliert geplanten Zusammenstellung von rund 8 000 aussagekräftigen, originalen Objekten aus nahezu allen Bereichen der menschlichen Lebenswelt in Vergangenheit und Gegenwart nach. Als historische Zeugnisse geben diese Exponate dem Betrachter Kunde von vergangenen Dingen, und als historische Zeugnisse werden sie in der Ausstellung nach ihrem jeweiligen Informationsgehalt zur deutschen Geschichte befragt. Im Ergebnis werden anschauliche und den historischen Realitäten möglichst eng verpflichtete Schilderungen zu den spezifischen Ereignissen und Lebensumständen jeder Epoche entwickelt. Der Fokus der Befragung wechselt in Abhängigkeit von den prägenden politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen einer jeden Zeit. Durch die Vorgehensweise entsteht ganz bewusst keine lineare oder zielgerichtete Darstellung historischer Prozesse, wie sie in vielen Nationalmuseen des 19. und 20. Jahrhunderts dargeboten wurde, sondern eine epochenspezifisch differenzierte, historisch-kritische Nachzeichnung der vielfältigen Verläufe, der Kontinuitäten, aber auch der Brüche und Fehlentwicklungen der deutschen Geschichte. Die erweiterte Perspektive nimmt immer auch Europa in den Blick, so dass die deutsche Geschichte durchgängig in ihrem europäischen Kontext dargestellt werden kann. Auf diesem Wege wird Besuchern aus dem In- und Ausland die Möglichkeit eröffnet, Informationen zu allen wesentlichen Aspekten der wechselvollen Geschichte der Deutschen zu gewinnen, die als Basis für eine eigenständige Urteilsfindung und Auseinandersetzung dienen können.

Bei allen historisch bedingten Unterschieden im Detail geben die Darstellungen der ständigen Ausstellung auch Auskünfte zu einem konzeptionell klar definierten Kreis von Grundkonditionen der politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Existenz im deutschsprachigen Raum durch die Jahrhunderte. Um die Besucher für diese Themenfelder zu sensibilisieren, werden von Beginn an acht mit der Sachverständigenkommission erarbeitete Leitfragen herausgestellt, die als Hilfsmittel zur Erschließung der Fülle des Exponat- und Informationsangebotes dienen sollen:

* Deutschland – Wo liegt es?
* Die Deutschen – Was hielt sie zusammen?
* Wer herrschte, wer gehorchte, wer leistete Widerstand?
* Woran glaubten die Menschen, wie deuteten sie die Welt?
* Wovon lebten die Leute?
* Wer mit wem gegen wen? Konflikt und Kooperation in der Gesellschaft
* Was führt zum Krieg, wie macht man Frieden?
* Wie verstehen die Deutschen sich selbst?

Diese Fragen werden durch die Ausstellung nicht explizit beantwortet. Vielmehr wird es dem Besucher selbst überlassen, anhand der Darstellungen zu eigenen Antworten und Interpretationen der Zusammenhänge zu gelangen.
Die Geschichtsvermittlung erfolgt also absichtsvoll nicht in belehrender Form und mit dem Anspruch auf absolute Wahrheiten, sondern als Anleitung zur eigenen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit im Hinblick auf die Fragestellungen unserer Zeit. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.berliner-stadtmagazin.de.