derlei

29.11.

Der heutige Tag stand unter dem Zeichen Wäsche waschen, Dinge in der Stadt besorgen und derlei gewöhnliche Sachen Spektakulär würde es erst gegen Abend. Thai cooking mit Kun San…:) Geneinsam gekauft und zubereitet wurde:
Red Curry (Spicey….) mit Reis
Gebratener Barsch mit karamelisiertem Knoblauchpfeffer
Gebratenes Schwein
Omelett mit Insekten (gegrillte Grillen)
Nachbar Eeh brachte eine Flasche Chivas Regal und gegrillte Pilze. Sehr gesellig. Beim nächsten mal probiere ich die Bambuswürmer…Und nein, wir haben kein Fleisch gegessen, falls sich das gerade jemand gefragt hat 😂 Morgen geht es dann nach Laos.

November 2016

Analoge Angewohnheiten

Ich sehe einen Film auf dem Computer, pausiere die Wiedergabe kurz und überlege mir während der Pause, doch lieber was anderes machen und den Film morgen weiterkucken zu wollen. Ich bin schon dabei, mir den Stand der Laufzeitanzeige des Players zu merken, um dann morgen schnell die richtige Stelle zu finden, als mir bewußt wird, was für ein Unsinn das ist.

Die Angewohnheit, Abspielgeräte nicht längere Zeit auf Pause bzw. Standbild stehen zu lassen, stammt aus der Zeit der analogen Magnetbandaufnahmen. Damals konnte es vorkommen, daß der Lesekopf ein länger dort verharrendes Band demagnetisiert oder bei Videorecordern sogar durch die Reibung seiner Rotation über selbiges mechanisch beschädigt. Davor wurde damals zumindest immer gewarnt – erlebt habe ich derlei Unbill nie. Schon bei CD-/DVD-Spielern ist solch Vorsicht aber Unsinn und längeres Pausieren allenfalls durch den Wunsch des Energiesparens begründet, und bei Software-Playern auf dem Computer ist es dann endgültig egal.

Trotzdem ist das “man soll ja nicht so lange auf Pause stellen” immer noch drin im Kopf.

Beim Sinnieren über diesen Effekt fallen mir noch weitere früher mal begründete, heute aber sinnlose bis alberne Verhaltensweisen an mir auf: die Abneigung, beim Auto längere Zeit bei stehendem Motor die Zündung anzulassen (konnte bei Unterbrecherzündung u. U. zu Durchbrennen der Zündspule führen, sagte man damals) und die Angewohnheit, ein nicht anspringendes Auto durch Gasgeben beim Startversuch überzeugen zu wollen (bei Vergasern sicher manchmal hilfreich, im Zeitalter der elektronischen Kraftstoffeinspritzung aber eher ein Cargo-Kult).

(Ermel)