dekaden

Felfedezéske

Ritkán fedez fel az ember bármit történelmileg, még nagyon kis piszlicsárét is, úgyhogy most eléggé örülök. 

Kilenc hónapja került pont elő itten, egy matrica kapcsán, hogy vajon mivel fényképezett Farkas Bertalan az űrben. Akkor hosszú kutakodás után sem találtam semmit erről, ezt írtam csak:

Aztán elindult a matrica-rage, aminek a nagy találata nekem fotóbuzinak a Hasselblad levonó, amit a hetvenes évek végén kapott nagyanyám, amikor több cég között velük is tárgyalva az akkor még csak elméletben létező magyar űrhajósnak keresték a megfelelő kamerát.

Nem tudom biztosan, de nem hinném, hogy végül Hasselbladdal hajózott volna.

De most szuper lelet került elő nagyanyám hagyatékából, konkrétan ez itt alább, ami alapján viszont tök egyértelmű, hogy bizony a magyar hajózó személyzet a dekadens nyugat lelketlenül tömegtermelt kamerájára lett kiképezve, ez is repült aztán a Szojuz-36 fedélzetén Farkassal.  

A lelethez tartozik a közleményen és a fotón kívül egy nagyanyámnak írt személyes levél a Hasselblad nemzetközi üzletekért felelős igazgatójától, amit innen kiszedtem. 

Igazán perverzek koncentráljanak a borítékon a Hasselblad 2000 FC/M pecsétre, ami a kor direkt marketingjének csúcsa lehetett, gondolom minden borítékra felkerüt, ami kiment akkoriban a cég irodáiból. 

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Lifelover “Dekadens” (Full album 2009) . Swedish dsbm .

Talkin' 'bout my generation

Wer unter 40 und halbwegs intelligent ist erkennt wohl ohne Probleme, dass die unzähligen Kolumnen und Reportagen über die „gescheiterte“ Generation Y und die unmotivierten, egoistischen Millennials so nicht stimmen können. Wer eine ganze Generation als narzisstische Underachiever abstempelt macht sich offensichtlich nicht die Mühe, sich auch nur ansatzweise mit den Menschen, über die er schreibt auseinanderzusetzen. Allein schon die Bezeichnung „Generation Y“ selbst zeigt die Weltfremdheit derer, die diesen Begriff prägten. Wir, die Unmotivierten, die ewig Fragenden, die Unglücklichen ohne Grund – aber sind wir das?

Um einen objektiven Blick auf diese Generation zu werfen (soweit ein Blick auf eine gesamte Generation objektiv sein kann, da dieser immer Subkulturen und auch regionale, sowie nationale Unterschiede ignoriert) muss man erst mal definieren, wer eigentlich zur „Generation Y“ gehört. Manche sagen es wären die Jahrgänge der späten 70er bis in die frühen 90er Jahren, manche schließen die 70er-Jahrgänge aus dieser Bezeichnung aus. Andere sehen alle, die bis 1999 geboren wurden als Teil dieser Generation an. Für die Autoren negativer Darstellungen über diese Generation – meine Generation, wenn man so will – ist es aber oft einfach: Wer jünger ist, als sie selbst, gehört dazu und ist Teil des Problems. Denn ein Problem gibt es bei diesen schrecklichen jungen Menschen, darüber scheinen sie sich einig zu sein. Wir maßen uns an unglücklich zu sein, in dieser perfekten Welt, hinterlassen von den Babyboomern. Irgendwie sind wir zu individuell, aber auch zu angepasst. Wir ecken an, weil wir persönliches Glück auch mal vor Karriere und Beruf stellen, aber andererseits sichere Arbeitsplätze wollen. Wir passen nicht in ein zementiertes Weltbild, das nur Karriere, Effizienz und Familie als Fixpunkte im Leben akzeptiert. Wenn man sich von diesem von Klischees und Fehldarstellungen dominierten Bild abwendet, muss man sich wohl oder übel Gedanken machen, was die tatsächlichen Unterschiede zwischen G-X und G-Y sind und wie sie zustande kamen.

Um nicht zu sehr in die Details zu gehen, kann man sagen, dass die Generation-X von Eltern erzogen wurde, die den zweiten Weltkrieg erlebt haben. Diese sehnten sich nach einer Zeit des Chaos nach Sicherheit und glaubten, dass man auf einem langen Weg über harte Arbeit zu Wohlstand kommen kann – ein Weltbild, dass sich für viele als richtig erwies und das sie an die nächste Generation weitergab. Und erneut erwies es sich als richtig. Und zusätzlich zu alldem entfiel die große Krise, die die Generation zuvor prägte. Also erneut ein Grund, das rosige Bild der Zukunft weiterzugeben und es noch auszuschmücken. Die Babyboomer hatten den Wohlstand schon erreicht – was bleibt also für die Kinder dieser? Was sollen diese erreichen? Klar ist: Was auch immer sie machen, soll mit Erfolg und Wohlstand belohnt werden. Also trichtern es die Eltern den Kindern schon früh ein: Du bist etwas besonderes. Du kannst alles erreichen. Du bist besser, intelligenter, ehrgeiziger als andere, also wirst du auch viel erreichen. Eine solche projizierte Erwartungshaltung erzeugt Druck. Sie erzeugt aber auch Fehlvorstellungen. Denn während die Generation-X noch einen harten Weg der Arbeit als Voraussetzung für Wohlstand ansahen, entfällt dieser Weg in den Köpfen ihrer Kinder. Erfolg muss sofort kommen und zeichnet sich dadurch aus, dass er größer ist als der anderer.

Uns wurde eine Welt der unbegrenzten Möglichkeiten versprochen und wir bekamen die Wirklichkeit. Eine Wirklichkeit, die nicht schlecht ist, aber hinter den Erwartungen zurückbleibt. Die Wirklichkeit, nicht intelligenter und individueller als alle andere zu sein enttäuscht Jetzt ist es einfach, die Schuld dafür auf Andere abzuschieben. Doch man kann diese Grundvoraussetzung auch anders sehen. Mit der zerbrochenen Vorstellung schnell aufzusteigen und in jedem Lebensaspekt zu brillieren gibt es die Möglichkeit den Anspruch zu verlagern. Den ohnehin unsicheren Job nicht als Mittelpunkt des Lebens zu sehen macht frei dazu, andere Dinge vorzuschieben. Wieso sich totarbeiten, wenn man sowieso nie Chef wird? Wieso Familie und Freunde hinten anstehen lassen, wenn auch weniger Arbeit einen akzeptablen Lebensstil bringt? Wieso sinnlos konsumieren wenn man auch teilen kann? Der neue Anspruch ans Leben sorgt für einen stillen Umbruch, der sich sehr leise einstellt. „Wir sind jung und brauchen das Glück“, schrieb Kerstin Bund und sie trifft den Nagel auf den Kopf. Wir wollen Selbstbestimmung, wir wollen Glück und der Rest ist zweite Wahl. Wir sind keine Revolutionäre, sondern optimieren lediglich. Wir arbeiten, aber wir arbeiten nicht sinnlos. Vielleicht werden wir die Welt verändern, vielleicht nicht. Wer weiß das schon?

Egoistisch sind wir deswegen auf jeden Fall nicht, denn die neue Selbsteinstellung treibt die Gesellschaft genauso wenig in die emphatische Isolation, wie soziale Medien uns asozial machen. Man muss sich nur anschauen, wie sie heute schon unsere Gemeinschaft in neue Richtungen lenkt. Share Economy – Car Sharing, Couchsurfing, Kleiderkreisel und 3D-Druck – es wird wieder getauscht, unnötiger Konsum wird minimiert. Das sind nur Symptome einer größeren Veränderung, die sich nur langsam einstellt. Wo sie uns hinführt? Wer kann das sagen.. Auf jeden Fall ist es eine Veränderung, die von der neuen Generation ausgehen wird. Als Generation sind wir nicht gescheitert, dazu hatten wir noch gar nicht die Möglichkeit. Unsere Zeit ist das morgen und übermorgen. Und ob wir am dritten Tag mit einem Kater aufwachen, oder eine neue Welt geschaffen haben, das sehen wir in ein paar Dekaden.

Orban viktornak igaza van

Mert a magyar homoszexuálisok nem tanusítanak provokatív magatartást, bezzeg a dekadens nyugaton, a bécsi fertőben igen. És tessék meg is van a következménye, mert tegnapelőtt majdnem halálragázoltam két a bicikliút közepén smároló leszbikust meg a kutyáikat, mert a harmadik csöngetésre sem ugrottak félre nekem meg nem fog rendesen a fékem, aztán ki kellett bogozni a kutyapórázt a provokatív melegek csak vihorásztak provokatívan én meg arra gondoltam, hogy bazdmeg bárcsak én is lennék szerelmes annyira, hogy ne érdekeljen, hogy most ment át valaki a kutyámon kerékpárral.

És Ale meg a pasija is tök provokatívan nyuszizott a konyhánkban reggel és provokatívan csináltak reggelit nekem amíg zuhanyoztam, hogy ne késsek el a szitanyomó műhelyből.

(Viktor te sose leszel annyira boldog ember mint az a két szerelmes nő a bringaút közepén. Te frusztrált fasz.)