defekte

Opinia.

Dzień dobry. Przychodzę do Was tak na szybko, bo jestem zniesmaczona pewną sytuacją. Na początek powiem Wam co się wydarzyło a następnie co o tym myślę. Mam nadzieję, że będzie to miało jakiś sens i uda mi się zbytnio nie rozpisywać, a przekazać to co najważniejsze.

Idąc dzisiaj drogą mijałam się z pewnymi dziewczynami, wróć dziewczynkami, bo według mojej informacji są to uczennice gimnazjum. Owe dziewczynki z trzema tonami tapety, brwiami narysowanymi od szklanki i co najważniejsze z e-papierosem w dłoni. Typowe dorosłe na pokaz, szły na przeciw mnie i gdy tylko mnie ujrzały zaczęły chichotać. Czy ja mam coś na twarzy? W końcu gdy były wystarczająco blisko jedna z nich rzuciła hasło “brzydki ryj”. Okej. Każdy ma prawo do swojej opinii. Sytuacja taka i komentarz tej dziewczynki w moją stronę nie był pierwszą taką sytuacją. Szkoda, że jest taka odważna tylko z swoimi koleżankami lub gdy ja jestem sama ale to nie ważne. Ogólnie gdy usłyszałam komentarz tej dziewczynki przez chwile było mi przykro ale szybko mi przeszło. Po pierwsze nie mam zamiaru przejmować się rozpieszczoną gówniarą a po drugie znam swoją wartość i wiem, że za piękna nie jestem ale nie będę przejmować się opinią kogoś kto najwyraźniej musi wyglądać gorzej niż ja, bo ukrywa się pod toną makijażu. Ja nie mam problemu wyjść na ulice, tym bardziej gdy wychodzę na dziesięć minut z psem bez makijażu. A jeśli komuś to przeszkadza, niech pamięta, że świat ma cztery strony, nie musi patrzyć na mnie. Ale zmierzając do sedna, jestem ciekawa czy ową dziewczynę tak wychowali rodzice, w co wątpię. Bardzo współczuję córki, chociaż założę się, że nawet nie mają pojęcia co wyprawia i jaki brak szacunku ma ich córka do starszych. Bo mimo, że nie wyglądam na swój wiek jestem pewna, że jestem od niej co najmniej pięć lat starsza, ale nie będę Wam truć o szacunku do innych. Każdy z Nas został wychowany inaczej. Zmierzając do sedna. Pamiętajcie, że po świecie chodzą osoby piękne jak i przeciętne. Nie każdy musi wyglądać jak modelka, nie każdy musi być piękny i czasem to nie jest wina człowieka jak wygląda. Ktoś ma pryszcze, ktoś duży nos, ktoś inny krzywe zęby. Każdy z nas ma inny defekt ale gdyby tak każdy z nas wyglądał identycznie świat byłby nudny. Zastanówcie się czasem co i o kim i do kogo mówicie. Komentarz tej dziewczyny po mnie spłynął i nawet natchnął by coś do Was napisać ale wiem, że parę lat temu pewnie odeszłabym z płaczem i przepłakała trzy kolejne noce. Uważajcie na to co mówicie, bo słowa ranią czasem bardziej niż czyny. Nie chce Wam truć tylko, nawet jeśli ktoś jest Waszym zdaniem naprawdę brzydki, nim wyrazicie swoją opinię, nim wyśmiejecie go przy wszystkich by się popisać “odwagą”, zastanówcie się co Wy byście poczuli gdyby ktoś mówił tak o Was. I pamiętajcie, nie ma ludzi idealnych. Nie wszyscy muszą wyglądać jak wymalowane lalki, może ktoś lubi siebie takim jakim jest i nie musi się dowartościowywać makijażem. Mówi się, że tak mało osób się akceptuje. To wina społeczeństwa. Bo jeśli nie wyglądasz jak modelka z pierwszych stron gazet oznacza, że jesteś brzydki. Pamiętajcie, że nie każdego stać na kosmetyczki i markowe ciuchy. Różni ludzie chodzą po ziemi. Zróbcie z tym postem co chcecie ale mam nadzieję, że przynajmniej jedna osoba zmieni po nim swoje postępowanie, swoje spojrzenie na świat. 

Miłego dnia :)

sarrcastrophe  asked:

Woran erkennst du 'echte' Freunde?

Es ist so schwierig für mich, diese Frage zu beantworten; in letzter Zeit stelle ich immer öfter fest, dass Worte meinen Vorstellungen von dem, was ich sagen will, nicht gerecht werden … Ich persönlich brauche viel Zeit für mich selbst, lasse kaum jemanden an meiner Welt teilhaben und die wenigen Freundschaften, die ich habe, sind sehr tiefgründig und intensiv, weshalb sie ebenfalls viel Zeit in Anspruch nehmen. Damit kommt nicht jeder klar; ich betreibe keinen Smalltalk und halte keinen Kontakt zu Leuten, die ich nicht eh jeden Tag um mich habe. Jeder Mensch definiert ‘echte’ Freunde wahrscheinlich sehr individuell.

Ich dachte immer, Freunde sind einfach Leute, mit denen du dich umgibst um nicht allein zu sein. Unter allen Menschen in deiner Umgebung die Exemplare, die du am wenigsten Scheiße findest halt. Es hat einfach mein ganzes Leben nie jemanden gegeben, der wirklich zu mir gepasst hat und deswegen habe ich unbewusst angefangen, mich anzugleichen, um Anschluss zu haben. Mir war das nie so bewusst, ich dachte immer, jeder ist eigentlich einsam und verstellt sich ein bisschen, um in Gesellschaft nicht weird rüber zu kommen.

Für mich war diese Einsamkeit wie gesagt Normalität und ich befand mich gerade in einem neuen Lebensabschnitt: Ich war kurz vor meiner Abschlussprüfung (Ausbildung zur Mediengestalterin), in keiner Beziehung mehr, wollte alleine nach Köln ziehen und mich dort dann komplett auf meine Videos konzentrieren.

Ardy kannte ich damals nur oberflächlich aber ich hab schon immer gemerkt, dass er jemand ist, den ich mögen könnte. (Anziehung?) Wir haben immer nur sporadisch geschrieben, bis wir uns irgendwann zum ersten Mal außerhalb von YouTube Veranstaltungen verabredet haben (da hab ich dann auch T besser kennengelernt). Wir haben zu dritt auf Ardys Fußboden gesessen und die ganze Nacht über die verrücktesten Dinge geredet. Ich konnte einfach komplett ungefiltert ich selbst sein und unsere Gespräche haben kein Ende gefunden; zwar hab ich zu dem Zeitpunkt noch nicht geahnt, was daraus werden würde, aber mir war klar, dass ich nun wusste, wo ich mich am wohlsten fühlte.

Anfangs haben wir uns nur alle paar Tage getroffen – von meiner zu ihrer Wohnung waren es 7 Minuten Fußweg – irgendwann dann jeden zweiten Tag und dann ging es recht schnell dazu über, dass ich jede Nacht dort geschlafen hab und tagsüber haben wir alle an unserem Stuff gearbeitet. Meine Wohnung wurde aufgrund einer kaputten Heizung und defekter Rohre irgendwann unbewohnbar und ab da haben wir zu dritt bei den Jungs gewohnt. Das war ‘ne übelste Hängerzeit, in der wir alle in einem Raum zusammen gelebt und geschlafen haben, aber wir sind auch total zusammengewachsen und haben sehr viel gemeinsam durchgemacht. (Natürlich hatten wir Räume zum Ausweichen, falls man mal allein sein wollte, die meiste Zeit haben wir es aber bevorzugt, aufeinander zu hängen.) Uns wurde irgendwann klar, dass wir mehr Platz brauchen, weil jeder von uns gern in Ruhe arbeitet und unsere damalige Situation lediglich zum chillen ideal war – also haben wir uns eine größere Wohnung gesucht!

long story short: Ich war noch nie in meinem Leben so glücklich, wie seit ich mit A und T zusammenwohne. Ich hab mich immer als Einzelgänger gesehen, den die Anwesenheit anderer Menschen zu viel Energie kostet; zwar bin ich nach wie vor introvertiert, allerdings sind meine wenigen besten Freunde eine absolute Bereicherung. Wir sind uns so ähnlich auf so vielen Ebenen, obwohl wir so unterschiedliche Charaktere sind; sie sehen mich wie ich bin, sind jeden Tag auf’s Neue wie ein Spiegel für mich, und ich sehe, wer sie sind. Was wir mögen und nicht mögen überschneidet sich an genau den richtigen Stellen, unsere Unterschiede und verschiedenen Interessen erweitern unseren Horizont und weil wir alle sehr sensibel und aufmerksam sind, verstehen wir uns mittlerweile fast schon blind (weshalb wir uns selbst dann nichts gegenseitig vormachen könnten, wenn wir wollten – Verhalten und Mimik voneinander deuten wir im Schlaf). Wir unterstützen uns gegenseitig, indem wir uns auf unsere Stärken und Schwächen hinweisen; und alle sind interessiert daran, für sich und die Gruppe die beste Version von sich selbst zu werden. Es ist auch einfach dieses Gefühl, was ich noch nie zuvor hatte … Sicherheit, Vertrauen, Zusammenhalt, Loyalität, … Ich bin ein sehr misstrauischer und verschlossener Mensch und habe nun tatsächlich das Gefühl zu wissen, wo ich den Rest meines Lebens und eigentlich schon immer hingehöre. Ich weiß durch diese Menschen, was Liebe ist, und denke zum ersten Mal aus tiefstem Herzen nicht nur an mich. Das ist für mich ‘echte’ Freundschaft.

Klingt irgendwie geschwollen und für den ein oder anderen sicher total übertrieben, aber besser konnte ich meine Wahrheit nicht ausformulieren.

19. April 2016

Das Handy bekommt eine Maus 

Nach Beratung durch das Internet habe ich dem kaputten Handy ein “USB on the go”-Kabel bestellt. Man kann damit eine Maus ans Handy anschließen, und zu meiner Überraschung funktioniert das tatsächlich:

Bei der Fingerbenutzung der letzten gesunden Touchscreenzentimeter betätige ich nicht das, was an dieser Stelle zu sehen ist, sondern das, was das intakte Handy an dieser Stelle anzeigen würde; man muss also über alles spiegelverkehrt und auf dem Kopf stehend nachdenken. Die Maus hingegen sieht eine andere Oberfläche als ich und man kann mit ihr tatsächlich das anklicken, wo der Mauspfeil gerade hinzeigt. “Which proves you’re not a mouse”, sagt R., der Observatoriumstechniker.

Wenn die Maus angeschlossen ist, kann ich allerdings nicht das USB-Kabel zum Transfer der verbleibenden Daten anschließen. Und wenn das Datenkabel angeschlossen ist, habe ich keine Maus und kann nicht “ja, ich möchte das USB-Kabel zum Datentransfer und nicht nur zum Laden verwenden” auswählen. Denn der obere Rand des Bildschirms, an dem man diese Auswahl treffen müsste, ist jetzt der untere, und der untere besteht aus kleinen Glassplittern.

Ich denke lange über das Dilemma nach und folge schließlich dieser Anleitung. Im Semi-Blindflug lasse ich mich auf dem defekten Handy zum Developer ernennen, ”You are now a developer!” Danach kann man einstellen, dass das USB-Kabel zwischen Handy und Rechner immer und ohne Rückfrage dem Datentransfer dienen soll. Und so funktioniert es dann. Die nur lokal gespeicherten Daten wandern vom Handy auf die Laptopfestplatte und ich nehme mir vor, demnächst endlich auch für diese letzten Nester lokaler App-Daten (Audioaufzeichnungen, Screenshots, diverser Kleinkram) irgendwie ein Cloud-Backup einzurichten.

Dass das kaputte Handy immer noch so gut funktioniert, macht mich ein bisschen traurig. Es könnte noch so viel, nur die Kommunikation mit ihm ist schwierig geworden. Aber vielleicht fällt mir eines Tages ein Einsatzzweck ein, für den man kein Display braucht.

(Kathrin Passig)

S.p.a.m.

Ich steige aus dem Straßenzug, halte meine Nase zu.
Synthetischer Staub, schmerzt bei jedem Atemzug.
Mein Adblocker defekt, mein Spamordner gecrackt.
Der Trojaner setzt den Sprengkoffer perfekt.

Die Firewall bricht ein, das Lichtermeer kommt näher
und richtet seinen Laser in die Richtung meines Herz.
Neonwellen brechen an den Klippen meiner Netzhaut.
Mein Geist wird überschwemmt - Blackout.

Bits, Bytes, Clicks, Likes prasseln auf mein Nervenkleid.
Es gibt kein Mitleid, nur dieTasten um den Schmerz zu teilen.
Ich bin von Lärm umgeben, höre auf zu reden:
“in dieser Zeile könnte ihre Werbung stehen!”

Az apukámmal ma felakartuk emelni a john deer defektes gumi-ját a földröl ,hogy elgurigásszuk a pótkocsihoz. Nem sikerült. De apának a
Bal vádli-ját, sikerült ketté defektelnie. Nem volt kellemes hallani na.