dauerausstellung

„Der junge Hauptmann wäre heute ein Blogger“

„Der junge Hauptmann wäre heute ein Blogger“

Im neuen Pavillon neben dem Gerhart-Hauptmann-Haus in Kloster ist am 4. Juni eine neue Dauerausstellung eröffnet worden. Sie beschäftigt sich mit der literarischen Moderne und beschreibt die enge Anbindung von Hiddensee an die kosmopolitischen Zentren und Themen jener Zeit. Zehn Ausstellungskapitel ermöglichen in Wort, Bild und Film die Begegnung mit Schriftstellern und Künstlern in ihrer…

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Museumsbesuche am 05.09.2015, Strassenverkehr / Tip des Berliner Stadtmagazin
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Deutsches Technikmuseum

Trebbiner Straße 9
10963 / Berlin Tel.: 030 - 90 254-0Homepage: http://www.sdtb.de/Technikmuseum.3.0.html

Museumsbesuche am 05.09.2015 ab 10:00Uhr

Strassenverkehr

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Die Abteilung Straßenverkehr umfasst eine der umfangreichsten und vielfältigsten Sammlungen des Deutschen Technikmuseums. Mehr als 200 Pkw und Lkw, rund 250 Motorräder und über 300 Fahrräder gehören zum Bestand.

Seit 13. Mai 2011 stehen die Tore der neuen Dauerausstellung über (Auto)-Mobilität offen. In den frisch restaurierten Ladeschuppen des ehemaligen Anhalter Güterbahnhofs können die Besucherinnen und Besucher nun endlich Hochrad und Luxuslimousine, Pferdekutsche und Weltrekordwagen auf 1400 qm Ausstellungsfläche bewundern.

Die Ausstellung “Mensch in Fahrt - unterwegs mit Auto & Co.” präsentiert innovative und außergewöhnliche Exponate. Neben einem Mix aus Kutschen, Fahr- und Motorrädern sind insgesamt 30 Automobile ausgestellt: Vom aufregend gestylten Colani GT (1964) bis zum luxuriösen Mercedes Nürburg (1930), vom “Allerweltswagen” VW Käfer (1951) bis zum stromlinienförmigen Saab 92A (1951).

Einen besonderen Schwerpunkt nehmen in der Ausstellung Elektrofahrzeuge ein. Sie thematisieren die aktuelle Frage, ob das Monopol des Verbrennungsmotors schon bald gebrochen sein wird. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.berliner-stadtmagazin.de.
Fwd: Newsletter September 2015

to see …

Liebe Leserin, lieber Leser,

im September reisen zur Berlin Art Week wieder Kunstinteressierte aus aller Welt an. Merken Sie sich die Woche vom 15. bis 20. September vor! Auch außerhalb der Art Week gibt es interessante Ausstellungen zu erleben: die große Botticelli-Schau, Mondrian, das Berlin der Zwanzigerjahre und die neue Dauerausstellung des Technikmuseums. Und schon diesen Samstag findet die Lange Nacht der Museen statt. Wenn Sie noch spontan eine Tour planen möchten, haben wir hier die wichtigsten Tipps zusammengefasst.

Ihre Museumsportal-Redaktion

Ausstellungstipps

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04.09.2015 bis 06.12.2015
Piet Mondrian
Die Linie
Martin-Gropius-Bau
Piet Mondrian (1872–1944) schuf Ikonen der klassischen Moderne und zählt mit seinem Werk zu den Begründern der abstrakten Malerei. In der Ausstellung mit rund 50 Gemälden und Zeichnungen entsteht ein Bild von Mondrians Suche nach dem eigenen künstlerischen Weg.

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04.09.2015 bis 31.01.2016
Tanz auf dem Vulkan
Das Berlin der Zwanzigerjahre
Ephraim-Palais
Die „Goldenen Zwanziger“ sind Legende. Berlin war bereits damals eine pulsierende Metropole mit über vier Millionen Einwohnern. Die Ausstellung spürt der Stimmungslage der Menschen zwischen Aufstieg und Niedergang, Luxus und Elend im Spiegel der Künste nach.

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09.09.2015 bis auf Weiteres
Das Netz. Menschen, Kabel, Datenströme
Deutsches Technikmuseum
Wie funktionieren Netze? Wie verändern sie unseren Alltag? Auf 1.600 Quadratmetern in der Ladestraße gibt die neue Dauerausstellung Einblicke in die vernetzte Welt. Ob Telegraphie oder Hyperlink: Informationen auszutauschen ist ein menschliches Grundbedürfnis.

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24.09.2015 bis 24.01.2016
The Botticelli Renaissance
Gemäldegalerie
Das Œuvre von Botticelli wurde vielfach reproduziert und interpretiert, seine Motive wurden häufig aufgegriffen und verfremdet. Als selbständige, neue Werke gehen sie inzwischen eigene Wege und werden in der Modewelt oder der Populärkultur verwendet.

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Alle aktuellen und kommenden Ausstellungen · Nur noch kurze Zeit
Veranstaltungstipps

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Fest: 5. September 2015 17:00 Uhr
Das Museum feiert!
30 Jahre Neukonzeption
Museum Neukölln
Führung, Gespräch, Präsentation: 13. September 2015 10:00 Uhr
Tag des offenen Denkmals
Handwerk im Märkischen Museum
Märkisches Museum
Diskussion: 17. September 2015 19:00 Uhr
Krieg im Äther – medialer Klassenkampf zwischen DDR und BRD von 1956–1989
Podiumsdiskussion mit Fernsehausschnitten
Gedenkstätte Berliner Mauer
Alle aktuellen Veranstaltungen · Führungen und Workshops
Die Kunstwelt zu Gast in Berlin

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Berlin Art Week vom 15. bis 20. September
Bereits zum vierten Mal bündelt die Berlin Art Week Ausstellungseröffnungen, Preisverleihungen, Paneldiskussionen und Performances, Künstlergespräche und Führungen zu einem attraktiven Gesamtprogramm. Hier können Sie sich Ihre persönlichen Highlights aus den Messen, Museen und Kunstvereinen zusammenstellen. Zur Übersicht gibt es hier eine Karte mit allen teilnehmenden Institutionen.


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Bildnachweis
1. Piet Mondrian: Ovale Komposition mit bunten Ebenen 2, 1914. 113 x 84,5 cm, Öl auf Leinwand © Gemeentemuseum Den Haag, Niederlande
2. Paul Grunwaldt: Varieté, 1925. Öl auf Leinwand, 59 x 46,5 cm © Stadtmuseum Berlin, Foto: Michael Setzpfandt
3. Datenkrake „Otto“, 2008. © SDTB. Foto: C. Kirchner
4. David LaChapelle: Rebirth of Venus, 2009. Courtesy David LaChapelle Studio
5. Positions Berlin, 2014. Foto: Edgar Berendsen

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"Das Netz" kommt ins Deutsche Technikmuseum

Am 9. September wird im Deutschen Technikmuseum in Berlin eine neue Dauerausstellung eröffnet: zur Geschichte und Gegenwart von Informations- und Datennetzen.

Weitere Informationen: http://ift.tt/1KplwGN

Ausstellungen am 05.09.2015, Papiertechnik / Tip des Berliner Stadtmagazin
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Deutsches Technikmuseum

Trebbiner Straße 9
10963 / Berlin Tel.: 030 - 90 254-0Homepage: http://www.sdtb.de/Technikmuseum.3.0.html

Ausstellungen am 05.09.2015 ab 10:00Uhr

Papiertechnik

Nutzung und Herstellung des vielseitigen Stoffes Papier

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Vor etwa 5000 Jahren beginnt die Geschichte der Schrift. Unterschiedlichste Materialien wurden bemalt, beschrieben, gemeißelt, geritzt oder gestempelt. Bis vor etwa 100 Jahren war Papier ähnlich wie früher Papyrus oder Pergament etwas sehr Wertvolles. Heute ist Papier der wichtigste, billigste und am leichtesten verfügbare Schriftträger.
Im Mittelpunkt der Dauerausstellung zur Papiertechnik steht neben der Geschichte und kulturellen Nutzung dieses vielseitigen Stoffes das handwerkliche Papierschöpfen, bei dem aus einer milchig-flockigen Flüssigkeit ein “Blatt” entsteht.

Die Geschichte des Papiers

Papier wurde um 200 v. Chr. in China entwickelt. Es entsteht aus Fasern meist pflanzlicher Herkunft und Wasser. Die weitere Verbreitung verschiedener Papierherstellungsverfahren erfolgte über die Seidenstraße nach Nordafrika und Europa. Dabei beeinflussten klimatische Bedingungen die Rohstoffwahl und Herstellung.
In Europa beginnt die Papierherstellung im 11. Jh. in Südspanien und Italien. Mit der Gleismühle von Ulrich Stromer wurde 1390 in Nürnberg die erste deutsche Papiermühle gegründet. Als Rohstoff benutzte man Hadern (Lumpen). Um den steigenden Bedarf an Papier zu decken, werden seit dem 17. Jh. immer mehr Fertigungsschritte bei der Faseraufbereitung und der Papierherstellung durch Maschinen ersetzt. Um 1840 beginnt die Nutzung von Holz als Papierrohstoff. Papier kann seitdem billiger und in größeren Mengen hergestellt werden. Die Einführung von Computern, Textverarbeitungssystemen und elektronischen Speichermedien führte zu nachhaltigen Veränderungen - sowohl bei den Herstellern als auch bei den Konsumenten.

Papiermanufaktur – dabei sein ist alles!

In unserer Papiermanufaktur können Kinder ab 8 Jahren, Jugendliche und Kleingruppen unter Anleitung Papier schöpfen. Dafür stehen in dem ehemaligen Pferdestall, in dem sich die Ausstellung befindet, sechs Futterkrippen als Papierschöpfbecken sowie zwei rollstuhlgerechte Arbeitsplätze zur Verfügung.

Wir bitten um telefonische Anmeldung unter 030 / 90 254-220.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.berliner-stadtmagazin.de.
Ausstellungen am 05.09.2015, Die KPM Welt / Tip des Berliner Stadtmagazin
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Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin

Wegelystraße 1
10623 / Berlin Tel.: 030 - 39009-0E-Mail: info@kpm-berlin.deHomepage: http://www.kpm-berlin.de

Ausstellungen am 05.09.2015 ab 10:00Uhr

Die KPM Welt

Die außergewöhnliche Dauerausstellung „KPM WELT“ lädt ab dem 07.09.2007 zu einem rund 500 m langen Rundgang durch die Produktionsstätte des ältesten noch in Berlin existierenden Handwerks­betriebes ein: in die im Jahre 1763 von Friedrich dem Großen erworbene Porzellan-Manufaktur, die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin.

Eintrittspreise:
Eintritt: 10 €
Ermäßigt: 5 € (Kinder 13-18 Jahre, Studenten, Behinderte ab 50%)
Kinder bis 12 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen: frei
Audioguide: Deutsch und Englisch 2 € (zzgl. Eintritt)
Öffentliche Führungen: 12 € pro Person, ermäßigt: 7 € pro Person
Kinderführungen: 20 € pro Person
Exklusive Führungen: 10 € pro Person plus Führungspauschale ab 45 €
Führungen zu Sonderthemen: 12 € pro Person, erm. 7 €

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.berliner-stadtmagazin.de.
Museumsbesuche am 05.09.2015, Kupferstichkabinett / Tip des Berliner Stadtmagazin
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Kupferstichkabinett

Matthäikirchplatz
10785 / Berlin Tel.: 030 - 266 42 3040Homepage: http://www.smb.museum/smb/standorte/index.php?lang=de&p=2&objID=39&n=9

Museumsbesuche am 05.09.2015 ab 11:00Uhr

Kupferstichkabinett

Dauerausstellung/Sammlung

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Foto: Jörg P. Anders, Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett

Das Kupferstichkabinett ist die größte graphische Sammlung in Deutschland – und eine der vier bedeutendsten der Welt. Sie umfasst über 500.000 druckgraphische Werke und etwa 110.000 Zeichnungen, Aquarelle, Pastelle und Ölskizzen. In diesem Universum der “Kunst auf Papier” befinden sich Werke bedeutender Künstler von Sandro Botticelli und Albrecht Dürer über Rembrandt und Adolph von Menzel bis Pablo Picasso und Andy Warhol.

Das Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin sammelt europäische, aus jüngerer Zeit auch verwandte, internationale Zeichnungen und Druckgrafik vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Daneben finden sich illuminierte, d.h. mit Malereien geschmückte Handschriften des Mittelalters und der Renaissance, Bücher mit Originalgrafik, Mappenwerke, Skizzenbücher, topographische Ansichten und Druckplatten. Das Haus repräsentiert ein einzigartiges Labor künstlerischer Ideen, Bilder und Ausdrucksformen. Es ist mit seinen Schätzen ein zentraler Ort des kulturellen Erbes von Europa und der von Europa inspirierten Weltkulturen.

In diesem hoch vernetzten Universum der “Kunst auf Papier” befinden sich Werke bedeutender Künstler von Sandro Botticelli bis Andy Warhol. Besonders die Zeichnungen und Druckgrafik früher italienischer, altdeutscher und niederländischer Meister sowie des 19. Jahrhunderts sind von erlesener Dichte und Qualität. So finden sich reiche Bestände an Arbeiten von Mantegna und Botticelli, Dürer, Altdorfer und Grünewald, Hieronymus Bosch, Pieter Bruegel und Rembrandt, Tiepolo und Chodowiecki, Caspar David Friedrich, Schinkel und Menzel. Auch die Klassische Moderne mit Munch, Kirchner und Picasso, die internationale Nachkriegskunst (Giacometti), die Pop Art (Hamilton, Warhol, Johns, Stella), die Conceptual Art und die Minimal Art bilden gewachsene Schwerpunkte. Einen besonderen Akzent im Feld der Gegenwartskunst setzen auch international wichtige, in Berlin tätige Künstler. Ergänzend zu den Beständen im Kupferstichkabinett werden, je nach Sammlungskontext, ebenfalls im Ethnologischen und im Asiatischen Museum, in der Sammlung Scharf-Gerstenberg und in der Kunstbibliothek Arbeiten auf Papier bewahrt.

Ein Museum der Graphischen Künste zeigt seine Kostbarkeiten wegen des schieren Umfangs und der Empfindlichkeit von Kunst auf Papier nicht permanent. Stattdessen richtet das Kabinett neben Sonderausstellungen jährlich mehrere Wechselausstellungen ein, die zudem den Vorteil bieten, dass immer wieder neue und überraschende Aspekte der vielfältigen Kollektion vorgestellt werden können. Einen weiteren Zugang zur Sammlung bildet der Studiensaal. Hier werden dem Publikum Kunstwerke nach eigener Wahl im Original vorgelegt.

Unterstützung findet die Arbeit des Museums bei vielen Künstlern, Stiftungen, Sammlern und Mäzenen. Insbesondere aber hilft und die „Graphische Gesellschaft zu Berlin – Vereinigung der Freunde des Kupferstichkabinetts e. V.“ Der Förderkreis wurde 1997 mit dem Ziel gegründet, die Aktivitäten des Hauses, vornehmlich den Ausbau der Sammlung zu fördern. In den letzten Jahren unterstützte die Graphische Gesellschaft einzelne Ankäufe, vermittelte Schenkungen (Paul Maenz Gerd de Vries) und erwarb Werke etwa von Olafur Eliasson, Raymond Pettibon, Julie Mehretu, Franz Ackermann, Dieter Roth, John Armleder und Damien Hirst.

Bilder zur Veranstaltung

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Weitere Informationen erhalten Sie unter www.berliner-stadtmagazin.de.
Museumsbesuche am 05.09.2015, Dauerausstellung: AlliiertenMuseum Rundgang / Tip des Berliner Stadtmagazin
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AlliiertenMuseum

Clayallee 135 - Outp
14195 / Berlin Tel.: 030 / 81 81 99 -0E-Mail: 030 / 81 81 99 -91Homepage: http://www.alliiertenmuseum.de

Museumsbesuche am 05.09.2015 ab 10:00Uhr

Dauerausstellung: AlliiertenMuseum Rundgang

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Der Rundgang durch die Dauerausstellung beginnt im Outpost Theater. Ausgangspunkt ist der Einmarsch der Truppen der Westmächte am 4. Juli 1945 in ihre Berliner Besatzungssektoren. Das Großphoto im Foyer des Gebäudes zeigt vor allem Frauen und Kinder sowie einige ältere Männer, die im zerstörten Berlin den Einmarsch verfolgen. Ein ähnliches Motiv findet der Besucher auch im Foyer des Bibliotheksgebäudes. Fast genau 50 Jahre später, am 4. September 1994, verfolgt hier die West-Berliner Bevölkerung die letzte Parade der westalliierten Truppen auf der “Straße des 17. Juni”. Damit ging die einzigartige Geschichte der Westmächte und Berlin zu Ende. Aus den Siegern und Besatzern von einst waren Verbündete und Freunde geworden.

Die Dauerausstellung ist chronologisch in zwei Abschnitte unterteilt, die räumlich auf die beiden Gebäude Outpost Theater und Nicholson-Gedenkbibliothek verteilt sind. Im “Outpost” werden die Jahre 1945 bis 1950 beleuchtet. Im Mittelpunkt steht die Geschichte der Berliner Luftbrücke 1948/49.

Die Ausstellungssequenz in der Bibliothek widmet sich der Zeit von 1951 bis 1994. Hier konzentriert sich die Präsentation auf die militärischen Konfrontationen während des Kalten Krieges. Den Höhepunkt stellt das restaurierte Segment aus dem berühmten Spionagetunnel dar, der 1953/54 vom amerikanischen und britischen Nachrichtendienst gebaut wurde, um die sowjetischen Kommunikationslinien in Berlin anzuzapfen. Im Abspann dieses Ausstellungsteils werden dann schlaglichtartig auch die Ereignisse von der Deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 bis zum Abzug der Westmächte vier Jahre später gestreift.

Das Freigelände zwischen den beiden Gebäuden präsentiert die herausragenden Großobjekte des Museums. Sie alle verweisen auf das Hauptproblem, mit dem sich die Westmächte von Anbeginn in Berlin auseinandersetzen mussten: den Zugang nach Berlin. Die Stadt hatte nach Kriegsende mitten in der sowjetischen Besatzungszone gelegen und die Zugangsrechte waren von den späteren Siegermächten nicht klar geregelt worden. Die erste große Krise kam im Juni 1948 mit der sowjetischen Blockade, die von den Westmächten mit der Luftbrücke beantwortet wurde. Im Zentrum des Freigeländes steht daher ein Flugzeug vom Typ “Hastings”, das von der Royal Air Force während der Luftbrücke eingesetzt wurde. Dahinter befindet sich der Restaurant Waggon des französischen Militärzuges. Täglich verkehrten zwischen den Westzonen und Berlin Militärzüge der drei Westmächte. Sie dienten neben der militärischen Versorgung vor allem als Frühwarnsystem für den Fall einer erneuten Blockade. Und schließlich kann hier auch der Besucher das weltberühmte Kontrollhäuschen vom Checkpoint Charlie in Augenschein nehmen. Als Ausstellungsobjekt verweist es auf die unterbrochene Freizügigkeit innerhalb der Stadt. Ergänzt wird das Ensemble der Großobjekte durch ein “Stück” der Berliner Mauer sowie einen Wachturm, Symbole für die militärisch streng bewachte Sektorengrenze auf Seiten der DDR.

Alle Erläuterungen in der Ausstellung sind in den Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch abgefasst.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.berliner-stadtmagazin.de.
Ausstellungen am 05.09.2015, Die DDR und die Berliner Mauer / Tip des Berliner Stadtmagazin
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Museum am Checkpoint Charlie

Friedrichstr. 43-45
10969 / Berlin Tel.: 030 - 25 37 25 - 0Homepage: http://www.mauermuseum.de

Ausstellungen am 05.09.2015 ab 09:00Uhr

Die DDR und die Berliner Mauer

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Unsere Dauerausstellung über die Berliner Mauer besteht bereits seit der Eröffnung des Museums,  die kurz nach der Errichtung der Berliner Mauer stattfand, und zeigt die Geschichte der wohl am strengsten bewachten Grenze der Welt. Hier können Sie die Schautafeln betrachten, die Dr. Rainer Hildebrandt, in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts kreierte. Um eine übersichtliche und anschauliche Darstellung der Hintergründe zur Errichtung der Mauer, sowie weiterer entscheidender Ereignisse ostdeutscher Geschichte, wie der Aufstand vom 17. Juni 1953 zu erstellen, arbeitete er mit Journalisten, Fluchthelfern und Demonstranten zusammen.

In unseren Räumen können Sie auch Originalobjekte betrachten, die während der Fluchten aus der DDR zum Einsatz kamen - von Fluchtautos zu Heißluftballons, von selbst gemachten Mini-U-Booten zu täuschend echten Surfboards. Unsere Ausstellung zeigt deutlich welchen Einfallsreichtum die Menschen entfalten haben um Frei zu werden. Neben den Schautafeln und den Fluchtgegenständen, sind auch die Werke der Künstler präsentiert, die diese grausame Teilung in Ihrer Kunst verarbeiteten.

Bilder zur Veranstaltung

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Weitere Informationen erhalten Sie unter www.berliner-stadtmagazin.de.
Museumsbesuche am 05.09.2015, Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen / Tip des Berliner Stadtmagazin
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Deutsches Historisches Museum

Unter den Linden 2
10117 / Berlin Tel.: 030 - 20304 - 444Homepage: http://www.dhm.de

Museumsbesuche am 05.09.2015 ab 10:00Uhr

Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen

Die Ständige Ausstellung des DHM im Zeughaus

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Die Einrichtung einer Dauerausstellung, in der sich Besucher über die Epochen der deutschen Geschichte in ihrem europäischen Zusammenhang informieren können, sah die Gründungskonzeption als zentrale Aufgabe des Deutschen Historischen Museums an. Mit der ständigen Ausstellung im Berliner Zeughaus, die seit Pfingsten 2006 für die Öffentlichkeit zugänglich ist, erfüllt das DHM den anspruchsvollen, noch nie zuvor in diesem Umfang gestellten Bildungsauftrag. Mehr als 8 000 historische Exponate berichten von Menschen, Ereignissen, Ideen und Abläufen während rund 2 000 Jahren deutscher Vergangenheit, vom 1. Jahrhundert vor Christus bis in die Gegenwart.

In der Konzeption für die Arbeit des Deutschen Historischen Museums, die im Gründungsjahr 1987 von einer Kommission aus 14 namhaften deutschen Wissenschaftlern vorgelegt wurde, lauten zentrale Aussagen zur Zielsetzung der Institution wie folgt:

Das Museum soll Ort der Besinnung und der Erkenntnis durch historische Erinnerung sein. Es soll informieren, die Besucher darüber hinaus zu Fragen an die Geschichte anregen und Antworten auf ihre Fragen anbieten. Es soll zur kritischen Auseinandersetzung anregen, aber auch Verstehen ermöglichen und Identifikationsmöglichkeiten bieten. […] Das Museum soll mit den ihm eigenen Mitteln den Wissens- und Erfahrungsbestand der Besucher bereichern, ihre historische Vorstellungskraft anregen und ihnen selbständige Urteile erleichtern.

Die Ständige Ausstellung kommt diesem Auftrag mit Hilfe einer detailliert geplanten Zusammenstellung von rund 8 000 aussagekräftigen, originalen Objekten aus nahezu allen Bereichen der menschlichen Lebenswelt in Vergangenheit und Gegenwart nach. Als historische Zeugnisse geben diese Exponate dem Betrachter Kunde von vergangenen Dingen, und als historische Zeugnisse werden sie in der Ausstellung nach ihrem jeweiligen Informationsgehalt zur deutschen Geschichte befragt. Im Ergebnis werden anschauliche und den historischen Realitäten möglichst eng verpflichtete Schilderungen zu den spezifischen Ereignissen und Lebensumständen jeder Epoche entwickelt. Der Fokus der Befragung wechselt in Abhängigkeit von den prägenden politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen einer jeden Zeit. Durch die Vorgehensweise entsteht ganz bewusst keine lineare oder zielgerichtete Darstellung historischer Prozesse, wie sie in vielen Nationalmuseen des 19. und 20. Jahrhunderts dargeboten wurde, sondern eine epochenspezifisch differenzierte, historisch-kritische Nachzeichnung der vielfältigen Verläufe, der Kontinuitäten, aber auch der Brüche und Fehlentwicklungen der deutschen Geschichte. Die erweiterte Perspektive nimmt immer auch Europa in den Blick, so dass die deutsche Geschichte durchgängig in ihrem europäischen Kontext dargestellt werden kann. Auf diesem Wege wird Besuchern aus dem In- und Ausland die Möglichkeit eröffnet, Informationen zu allen wesentlichen Aspekten der wechselvollen Geschichte der Deutschen zu gewinnen, die als Basis für eine eigenständige Urteilsfindung und Auseinandersetzung dienen können.

Bei allen historisch bedingten Unterschieden im Detail geben die Darstellungen der ständigen Ausstellung auch Auskünfte zu einem konzeptionell klar definierten Kreis von Grundkonditionen der politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Existenz im deutschsprachigen Raum durch die Jahrhunderte. Um die Besucher für diese Themenfelder zu sensibilisieren, werden von Beginn an acht mit der Sachverständigenkommission erarbeitete Leitfragen herausgestellt, die als Hilfsmittel zur Erschließung der Fülle des Exponat- und Informationsangebotes dienen sollen:

* Deutschland – Wo liegt es?
* Die Deutschen – Was hielt sie zusammen?
* Wer herrschte, wer gehorchte, wer leistete Widerstand?
* Woran glaubten die Menschen, wie deuteten sie die Welt?
* Wovon lebten die Leute?
* Wer mit wem gegen wen? Konflikt und Kooperation in der Gesellschaft
* Was führt zum Krieg, wie macht man Frieden?
* Wie verstehen die Deutschen sich selbst?

Diese Fragen werden durch die Ausstellung nicht explizit beantwortet. Vielmehr wird es dem Besucher selbst überlassen, anhand der Darstellungen zu eigenen Antworten und Interpretationen der Zusammenhänge zu gelangen.
Die Geschichtsvermittlung erfolgt also absichtsvoll nicht in belehrender Form und mit dem Anspruch auf absolute Wahrheiten, sondern als Anleitung zur eigenen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit im Hinblick auf die Fragestellungen unserer Zeit. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.berliner-stadtmagazin.de.
Museumsbesuche am 05.09.2015, Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Kommunikation / Tip des Berliner Stadtmagazin
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Museum für Kommunikation Berlin

Leipziger Straße 16
10117 / Berlin Tel.: 030 - 202 94 0E-Mail: mfk-berlin@mspt.deHomepage: http://www.mfk-berlin.de

Museumsbesuche am 05.09.2015 ab 10:00Uhr

Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Kommunikation

Die Dauerausstellung des Museums für Kommunikation Berlin

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Die Dauerausstellung des Museums veranschaulicht die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunftsperspektiven der Informationsgesellschaft. Ausgehend vom Lichthof als architektonischem Schlüsselraum, erschließt sich das gesamte Haus über die Galerien.

Kommunikation ist Alltag. Sie ist so selbstverständlich, dass wir uns ihrer nicht bewusst sind. Aber was ist Kommunikation? Welche Rolle spielt sie für uns? Kommen wir auch ohne Kommunikation aus? Ihre Bedeutung wird in der Kommunikationsgalerie im Erdgeschoss spielerisch erfahrbar.

Die Themengalerien des 1. und 2. Geschosses widmen sich anhand verschiedenster Exponate zentralen Fragen: Wie verändern Medien unseren Blick auf die Wahrnehmung von Raum und Zeit? Welche Auswirkung hat die Beschleunigung des Personen-, Waren- und Datenverkehrs? Wie werden Nachrichten geschützt? Wie ändert sich die Selbstdarstellung von Institutionen und Nationen? Wie haben Medien den Krieg und dessen Wahrnehmung verändert? Welche Rolle spielen die Massenmedien in unserer Gesellschaft?

An die Galerien schließen sich die Sammlungssäle an, welche die angesprochenen Themen aus technikgeschichtlicher Perspektive vertiefen: im 1. Galeriegeschoss zur Postgeschichte, zur Lese- und Schreibkultur sowie zur Telekommunikation und im 2. Geschoss zur Funk- und Fernsehtechnik.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.berliner-stadtmagazin.de.
Ausstellungen am 05.09.2015, Dem Leben auf der Spur / Tip des Berliner Stadtmagazin
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Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité

Campus Charité Mitte, Charitéplatz 1
10117 / Berlin Tel.: 030 - 450 - 536156E-Mail: bmm@charite.deHomepage: http://www.bmm.charite.de/

Ausstellungen am 05.09.2015 ab 10:00Uhr

Dem Leben auf der Spur

Die Dauerausstellung des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité

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Auf einer Ausstellungsfläche von 800 qm bieten wir unseren Besuchern einen ‚Gang unter die Haut und wieder zurück ins Leben’. Entlang der Pfade der naturwissenschaftlich gegründeten Medizin betreten die Besucher spezifische Räume, die die westlich-abendländisch geprägte Medizin in den vergangenen drei Jahrhunderten hervorgebracht hat:

Anatomisches Theater, Seziersaal des Pathologen, Labor, Klinik und Untersuchungszimmer. Der Blick folgt dem Bemühen der Schulmedizin, sich ein Bild vom Inneren des menschlichen Körpers - gesund wie krank - zu machen und diesen in seinem Funktionieren zu verstehen, diagnostisch zu verzeichnen und für die Entwicklung therapeutischer Handlungsstrategien zu analysieren. Jede Schauetage führt in einen Schwerpunktraum, zum einen in die Virchowsche Präparatesammlung, zum anderen in einen historischen Krankensaal mit 10 ‚Fällen’ aus drei Jahrhunderten, von der “schwierigen Geburt” 1726 bis zum Sepsis-Patienten auf der Intensivstation 2006 - ein Versuch, mit den Mitteln des Museums Patientengeschichte sichtbar werden zu lassen. Zehn individuelle historische Krankengeschichten aus drei Jahrhunderten stehen für einen Blick auf die Medizin, den die medizinische Forschung erst in jüngerer Zeit für sich entdeckt hat: die Sicht des Patienten. Was denkt, fühlt und erlebt der Patient in seiner Leidenszeit? Was hält ihn neben der Medizin am Leben?

Auch ein dunkles Kapitel - die “Medizin im Nationalsozialismus” - wird erstmals außerhalb von Gedenkstätten in einer deutschen Dauerausstellung umfassend behandelt.

Durch ein großes, über die gesamte Länge der Schauräume gezogenes Text-Bildband mit zahlreichen Informationen aus der Geschichte der Charité erhalten beide Dauerausstellungsebenen ihre zentrale thematische Klammer.

Wichtiger Bestandteil der Ausstellung ist die berühmte, von Rudolf Virchow begründete Präparatesammlung. “Ich bin mir bewusst, dass einige Besucher des Museums diesen Teil der Ausstellung als schwierig empfinden” räumt Professor Thomas Schnalke, Direktor des Museums, ein. “Es ist aber wichtig zu verstehen, dass diese Exponate nicht aus Sensationsgier gesammelt wurden. Es bestand ein handfester wissenschaftlicher Hintergrund. Sie waren Bestandteil einer Lehrsammlung, anhand derer Medizinstudenten und interessierten Laien anschaulich Krankheitsverläufe aufgezeigt werden konnten.” In der neuen Ausstellung wurde die Präparatesammlung bewusst in einen Rundgang durch 300 Jahre Medizin- und Forschungsgeschichte eingegliedert. “Damit werden wir unserem Anspruch gerecht, nicht mehr nur Pathologie-relevante Inhalte zu veranschaulichen. Wir haben damit einen konsequenten Schritt von Virchows Pathologischem hin zum heutigen Medizinhistorischen Museum gemacht” erklärt Thomas Schnalke.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.berliner-stadtmagazin.de.
Ausstellungen am 05.09.2015, Lebende Bilder - Eine Technikgeschichte des Films / Tip des Berliner Stadtmagazin
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Deutsches Technikmuseum

Trebbiner Straße 9
10963 / Berlin Tel.: 030 - 90 254-0Homepage: http://www.sdtb.de/Technikmuseum.3.0.html

Ausstellungen am 05.09.2015 ab 10:00Uhr

Lebende Bilder - Eine Technikgeschichte des Films

Wer hat den Film erfunden? Was war vor dem Kino? Wie lernten die Bilder laufen?

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Diese und viele andere Fragen stellt und beantwortet die Dauerausstellung “Lebende Bilder - Eine Technikgeschichte des Films”. Auf ca. 400 qm zeigt sie den abwechslungsreichen Weg, den die Kunst der Illusionsvermittlung vom Mittelalter bis heute genommen hat. Sie beschreibt den Weg von der Laterna magica zum modernen Kinoprojektor und vom einfachen Guckkasten zum Videofilm.

“Auf den Spuren bewegter Bilder” können Sie verfolgen, welchen Einfluss die Projektionskunst auf die sinnliche Wahrnehmung hatte. Sie werden fasziniert verstehen, was es mit dem Bewegungsphänomen auf sich hat. In einem Streifzug erfahren Sie Wichtiges über die bedeutendsten Filmpioniere und ihre Leistungen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.berliner-stadtmagazin.de.
Ausstellungen am 05.09.2015, Erotik-Museum Dauerausstellung / Tip des Berliner Stadtmagazin
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Beate Uhse Erotikmuseum

Joachimstaler Strasse 4
10623 / Berlin Tel.: 030 - 886 06 66E-Mail: erotikmuseum@beate-uhse.deHomepage: http://www.erotikmuseum.de/

Ausstellungen am 05.09.2015 ab 09:00Uhr

Erotik-Museum Dauerausstellung

Mit dem Beate Uhse Museum Berlin hat sich die Firmengründerin Beate Rotermund einen Lebenstraum erfüllt. Das Museum wurde 1995 anlässlich des 50-jährigen Firmenjubiläums von Beate Rotermund persönlich eröffnen. Es bietet einen sehr persönlichen Einblick in das überaus interessante und erfolgreiche Leben von Beate Rotermund.

Daneben begibt sich der Besucher auf der 2.000 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche auf eine Reise durch unterschiedliche Kulturkreise und Zeiten rund um die Themen Sexualität, Liebe und Beziehungen. Kunsthistorisch wertvolle Exponate, hochmoderne 3D-Projektionen und interaktive Spiele laden zum Betrachten, Lernen, Spaß haben und Mitmachen ein.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.berliner-stadtmagazin.de.
Museumsbesuche am 05.09.2015, Dauerausstellung / Tip des Berliner Stadtmagazin
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Bröhan-Museum

Schloßstraße 1a
14059 / Berlin Tel.: 030 - 326 906 00E-Mail: info@broehan-museum.deHomepage: http://www.broehan-museum.de

Museumsbesuche am 05.09.2015 ab 10:00Uhr

Dauerausstellung

Neupräsentation der Sammlung

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Das Bröhan-Museum ist ein international ausgerichtetes Spezial- und Epochenmuseum für Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus (1889–1939). Die Bestände gliedern sich in zwei Hauptgebiete: Kunsthandwerk und Bildende Kunst.

Die Museumskonzeption folgt dem Prinzip der Präsentation von Kunstobjekten als Raumensembles. Die Zeitspanne vom Jugendstil als Wegbereiter der Moderne bis zum Art Deco und Funktionalismus wird durch ausgewählte Beispiele aus Glas, Keramik, Porzellan, Silber und Metall in Kombination mit Möbeln, Teppichen, Beleuchtungskörpern, Graphiken und Gemälden repräsentativ dargestellt. Die Sammlung veranschaulicht die Gleichwertigkeit verschiedener Kunstäußerungen.

Sammlungs-Schwerpunkte sind Arbeiten des französischen und belgischen Art Nouveau, des deutschen und skandinavischen Jugendstils sowie Ensembles des französischen Art Deco. Das Bröhan-Museum ist Hort einer außergewöhnlich reichen Porzellansammlung bedeutender Manufakturen (KPM Berlin, Kgl. Kopenhagen, Meißen, Nymphenburg, Sèvres, Rozenburg etc.) ebenso wie von Metall- und Glasarbeiten der wichtigsten Künstler und Firmen dieser Zeit, einschließlich der wegweisenden industriellen Produktion.
Das Spektrum umfaßt u.a. herausragende Beispiele folgender Künstler und Firmen: Emile Gallé und Joh. Loetz Wwe., Möbel von Eugène Gaillard, Hector Guimard, Louis Majorelle, Peter Behrens, Bruno Paul und Richard Riemerschmid, Möbelensembles von Jacques-Emile Ruhlmann, Art-Deco Kunst wie die Schmiedearbeiten von Edgar Brandt, Silber von Jean Puiforcat, Paris, und Georg Jensen, Kopenhagen. Im 3. Obergeschoss ist jeweils ein Kabinett dem belgischen Jugendstilkünstler Henry van de Velde und dem Wiener Secessionskünstler Josef Hoffmann gewidmet.

Bedeutende Entwerfer serieller Gestaltung der Epoche von 1900 bis 1939 sind mit exemplarischen Arbeiten vertreten wie Friedrich Adler, Albinmüller, Christopher Dresser, Jan Eisenloeffel, Hermann Gretsch, Archibald Knox, Joseph Maria Olbrich, Trude Petri und Wilhelm Wagenfeld.

Die Bildersammlung des Bröhan-Museums umfasst insbesondere Maler der Berliner Secession wie Hans Baluschek, Karl Hagemeister, Willy Jaeckel, Walter Leistikow und Franz Skarbina.
Der vom Kubismus beeinflusste Jean Lambert-Rucki ist mit einer umfangreichen Gemäldegruppe vertreten und bildet eine adäquate Ergänzung zu den französischen Art Deco-Möbeln.
Seit dem 25-jährigen Bestehen des Museums, im Dezember 1998, sind Gemälde, Pastelle und Zeichnungen in einer Bildergalerie in der 1. Etage zu sehen.

Das Bröhan-Museum trägt den Namen seines Gründers Karl H. Bröhan (6.7.1921-2.1.2000), der anlässlich seines 60. Geburtstages seine Privatsammlung der Stadt Berlin schenkte. Die Kunstsammlung war von ihm kontinuierlich aufgebaut und seit 1973 in einer Dahlemer Villa der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Am 14. Oktober 1983 bezog die Sammlung Räume in dem spätklassizistischen, zum Charlottenburger Schloss-Ensemble gehörenden ehemaligen Kasernengebäude. 1994 wurde das Bröhan-Museum Landesmuseum. Durch die internationale Bedeutung der Sammlung nimmt das Bröhan-Museum innerhalb des Museumsstandortes Berlin und über nationale Grenzen hinaus einen wichtigen Platz ein. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.berliner-stadtmagazin.de.
Museumsbesuche am 05.09.2015, Selbstbewusstsein und Beharrlichkeit / Tip des Berliner Stadtmagazin
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Schwules Museum

Lützowstraße 73
10785 / Berlin Tel.: 030 - 69 59 90 50E-Mail: kontakt@schwulesmuseum.deHomepage: http://www.schwulesmuseum.de/

Museumsbesuche am 05.09.2015 ab 14:00Uhr

Selbstbewusstsein und Beharrlichkeit

200 Jahre schwule Geschichte

Die ständige Ausstellung des Schwulen Museums


Unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit eröffnete das Schwule Museum am 6. Dezember 2004 in den neuen Räumen seine Dauerausstellung. Die Anmietung der Räume wurde durch das Vermächtnis von Prof. Dr. Christian Adolf Isermeyer ermöglicht, die Einrichtung der Ausstellung durch eine Zuwendung der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin. So kann parallel zu den Wechselausstellungen ein Überblick über die schwule Geschichte in Deutschland mit Schwerpunkt Berlin präsentiert werden. Vorgestellt wird der Zeitraum von 1790 bis 1990. Er bildet das historische Fundament, auf dem das heutige schwule Selbstverständnis basiert.

Erzählt wird aus der Perspektive der Homosexuellen, von den Möglichkeiten angesichts anhaltender Unterdrückung, Verfolgung und Bestrafung. Die herausgehobenen Momente heißen Selbstbewusstsein und Beharrlichkeit. Diese waren unabdingbar, um Partner oder gleichgesinnte Freunde zu finden und Netzwerke zu bilden. Wie entstand und was stütze ein solches Selbstbewusstsein? Auf diese zentrale Frage kommt die Ausstellung immer wieder zurück. Die Liebesgeschichten der antiken Götter, die seit der Renaissance in Europa allgegenwärtig waren, fanden immer neue Darstellungen in Literatur und Kunst. Geschichten aus der Bibel wie die von David und Jonathan oder Jesus mit seinem Lieblingsjünger Johannes konnten als Beispiele inniger Freundschaften gelesen werden. Aus mündlicher Überlieferung und wissenschaftlicher Forschung ergab sich eine Reihe berühmter Homosexueller, die als Vorbild für das eigene Liebesleben dienten.

Die Sehnsucht nach männlicher Nacktheit fand an den unterschiedlichsten Orten eine Erfüllung. Kunstwerke in Sammlungen und Museen konnten als Reproduktionen ins eigene Heim gebracht werden. In der Öffentlichkeit gab es seit dem frühen 19. Jahrhundert, auch durch den Rückgriff auf die Antike, die Zurschaustellung männlicher Nacktheit beim Sport und von Akrobaten und Kraftmenschen auf der Bühne. Nach der Entdeckung der blauen Grotte wurde ab 1840 die Insel Capri Anziehungspunkt für Homosexuelle. Ferdinand Flohrs Gemälde der Badenden und Wilhelm von Gloedens Fotografien sind Ausdruck dafür. Im Zuge der Lebensreformbewegung um 1900 entstand in Deutschland eine besonders freie Nacktkörperkultur, die dazu beitrug, dass Berlin in der Weimarer Republik zur neuen Insel der Glückseligen wurde. In den 50er und 60er Jahren wurden die Strände Kaliforniens mit den durch Bodybuilding gestählten Männerkörpern zum neuen Ziel fast mythischer Sehnsüchte.

Die Selbstfindung wurde durch die Literatur gestützt, wobei oft ein selektives Lesen Voraussetzung war. Selbst die nicht immer vorurteilsfreien Fallgeschichten in der Psychopathia Sexualis von Krafft-Ebing (1886) konnte entsprechend gelesen werden. Selbstbewusstsein und Beharrlichkeit waren nötig, um Freundeskreise, Netzwerke und Subkulturen aufzubauen, wie sie in den europäischen Metropolen seit 1700 nachzuweisen sind. In Paris, London, Amsterdam, Rom, Wien und Berlin existierten solche Kreise mit eigenen Treffpunkten, Moden und Sprachregelungen.

Um aus diesen Netzwerken politisch motivierte Organisationen entstehen zu lassen, bedurfte es einer Zeitspanne von 50 Jahren, von den ersten Versuchen eines Heinrich Hössli und Karl Heinrich Ulrichs bis zur Gründung des Wissenschaftlich-humanitären Komitees durch den Berliner Arzt Magnus Hirschfeld 1897. Jetzt begann eine Kampagne öffentlicher Aufklärung, die gerade auf die Organe jahrhundertlanger Unterdrückung einwirkte: auf Polizei und Politik, die Kirchen, Mediziner, Juristen und Publizisten. Die Suche nach Bündnispartnern in allen gesellschaftlichen Bereichen war um 1900 bereits erfolgreich. Der zentrale Höhepunkt dieser Entwicklung im Berlin der Weimarer Republik wird in der Ausstellung ausführlich gewürdigt. In den Freundschaftsbünden waren über 40.000 Mitglieder organisiert.

Hirschfeld setzte sich in seinem Berliner Institut für Sexualwissenschaft ab 1919 nicht nur für die Gleichstellung der Homosexuellen ein, sondern auch für eine allgemeine Sexualaufklärung. Peter Martin Lampels Einsatz gegen die katastrophalen Zustände in den Fürsorgeanstalten durch die Veröffentlichung von Interviews mit den Jungen in Büchern, Theaterstücken und Filmen zeitigte Wirkung. Die Galeristen moderner Kunst, Alfred Flechtheim und Fritz Gurlitt publizierten erotische Mappenwerke, die auch schwule und lesbische Themen behandelten. Max Terpis, Harald Kreutzberg oder Anita Berber engagierten sich im modernen Tanz. Wilhelm Bendow und Hans Deppe machten das Thölen im Kabarett gesellschaftsfähig, nachdem Damenimitatoren schon seit 1890 die Variétés mit ihrem Humor beherrschten. Es gab eine schwule und lesbische Beteiligung in allen gesellschaftlichen Bereichen.

Ab 1933 führte die Zerstörung schwuler und lesbischer Selbstorganisationen und der Subkultur zur erneuten Vereinzelung. Die von den Nazis geschürte Hatz gegen Anderslebende bediente sich bürgerlicher, kirchlicher und medizinischer Vorurteile mit lebensbedrohlichen Folgen.


Strafverschärfungen, vermehrte Verurteilungen, Schutzhaft in Konzentrationslagern und Gefängnissen bis hin zur gezielten Ermordung waren die Schritte des staatlichen Terrors. Abschreckung und Zerstörung des Selbstwertgefühls wirkten noch Jahrzehnte nach 1945 weiter. Dennoch lassen sich auch in der Nazi-Zeit schwuler Selbstbehauptungswillen und Beharrlichkeit feststellen.
Beispiele von individuellem Mut und Zusammenhalt werden neben der Flucht ins Ausland, politischer Aktivität gegen das Regime, Anpassung und Mitläufertum oder Verzicht auf privates Glück vorgestellt. Die vielfältigen Versuche, in den Nachkriegsjahren an alte Freiheiten anzuknüpfen, wurden abgeschmettert. Erst in den 60er Jahren brachte die weltweite Aufbruchstimmung auch in Deutschland eine vergleichbare Öffnung der Gesellschaft. Die Flower-Power-Bewegung erzeugte ein neues kämpferisches Selbstverständnis, das seit 1970 eine vielfältige Ausprägung schwuler und lesbischer Freiheiten bewirkt hat.

Für die Dauerausstellung wurde mit dem Architekten Rainer Lendler eine offene Struktur entwickelt, die Veränderungen und Ergänzungen zulässt. Die Objekte werden im Gesamtgefüge platziert, ohne den Eindruck zu erwecken, dies sei die letztendlich gültige Geschichte, vielmehr sollen sie als Bruchstücke sichtbar bleiben. Originale auf Papier werden ebenso regelmäßig ausgewechselt wie die vielfältigen homoerotischen Bildfindungen aus der Sammlung des Museums. Neben der Aktualisierung der Darstellung können so weitere Schlaglichter auf die Entwicklung der schwulen Geschichte geworfen werden. Den biografischen Aspekt, ein Schwerpunkt der Arbeit des Schwulen Museums, vermitteln immer wieder neue Lebensschicksale aus dem Zeitraum 1900 bis 1990.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.berliner-stadtmagazin.de.
Museumsbesuche am 05.09.2015, Dauerausstellung / Tip des Berliner Stadtmagazin
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Jüdisches Museum Berlin

Lindenstraße 9-14
10969 / Berlin Tel.: 030 259 93 300E-Mail: info@jmberlin.deHomepage: http://www.jmberlin.de

Museumsbesuche am 05.09.2015 ab 10:00Uhr

Dauerausstellung

Zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte

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Unsere historische Dauerausstellung wählt eine ungewohnte Perspektive auf die Geschichte des deutschsprachigen Raums. »Zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte« werden aus der Sicht der jüdischen Minderheit erzählt. Dieser Ansatz setzt neue Schwerpunkte, läßt bekannte Ereignisse vielschichtiger erscheinen und stellt persönliche Schicksale neben historische Begebenheiten. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.berliner-stadtmagazin.de.
Museumsbesuche am 04.09.2015, Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Kommunikation / Tip des Berliner Stadtmagazin
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Museum für Kommunikation Berlin

Leipziger Straße 16
10117 / Berlin Tel.: 030 - 202 94 0E-Mail: mfk-berlin@mspt.deHomepage: http://www.mfk-berlin.de

Museumsbesuche am 04.09.2015 ab 09:00Uhr

Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Kommunikation

Die Dauerausstellung des Museums für Kommunikation Berlin

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Die Dauerausstellung des Museums veranschaulicht die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunftsperspektiven der Informationsgesellschaft. Ausgehend vom Lichthof als architektonischem Schlüsselraum, erschließt sich das gesamte Haus über die Galerien.

Kommunikation ist Alltag. Sie ist so selbstverständlich, dass wir uns ihrer nicht bewusst sind. Aber was ist Kommunikation? Welche Rolle spielt sie für uns? Kommen wir auch ohne Kommunikation aus? Ihre Bedeutung wird in der Kommunikationsgalerie im Erdgeschoss spielerisch erfahrbar.

Die Themengalerien des 1. und 2. Geschosses widmen sich anhand verschiedenster Exponate zentralen Fragen: Wie verändern Medien unseren Blick auf die Wahrnehmung von Raum und Zeit? Welche Auswirkung hat die Beschleunigung des Personen-, Waren- und Datenverkehrs? Wie werden Nachrichten geschützt? Wie ändert sich die Selbstdarstellung von Institutionen und Nationen? Wie haben Medien den Krieg und dessen Wahrnehmung verändert? Welche Rolle spielen die Massenmedien in unserer Gesellschaft?

An die Galerien schließen sich die Sammlungssäle an, welche die angesprochenen Themen aus technikgeschichtlicher Perspektive vertiefen: im 1. Galeriegeschoss zur Postgeschichte, zur Lese- und Schreibkultur sowie zur Telekommunikation und im 2. Geschoss zur Funk- und Fernsehtechnik.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.berliner-stadtmagazin.de.