das macht mir angst

lxurxmxrie  asked:

Was haltet ihr von Religion? Glaub ihr an Gott? Und wenn nicht warum nicht?

Der Glaube an sich kann etwas sehr gutes sein und Menschen, die in sich selbst die Stärke nicht finden, durch schwierige Zeiten begleiten, aber Religion halte ich tatsächlich eher für etwas gefährliches. Ich hab schon als Kind nie verstanden, dass manche Menschen an willkürliche Ideen glauben, für die es nicht einen Beweis gibt, aber jetzt wo ich älter geworden bin, macht mir das ehrlich gesagt einfach nur noch Angst. Ich verstehe es halt einfach nicht. Ich verstehe, warum Religionen entstanden sind und ich sehe auch den ursprünglichen Sinn. Ich verstehe auch, dass die Ideen und Erklärungen aus den “heiligen Büchern” interessant und attraktiv sind, aber ich kann beim besten Willen nicht verstehen, wie man in der heutigen Zeit an eine spezifische beweislose Idee glauben kann, als wäre sie faktisch wahr, während man allen anderen beweislosen Ideen keinen Glauben schenkt. Natürlich verstehe ich, dass Menschen in Religionen hinein erzogen werden und in vielen Fällen gar keinen Input bekommen, der zum Hinterfragen der Thematik anregt, aber ich wünsche mir einfach sehr, dass diese vermeintlichen Wahrheiten von mehr Menschen differenzierter betrachtet werden. Außerdem wirkt es so, als würden Religionen die Weiterentwicklung der Menschheit extrem hemmen, weil sie Erklärungen für Phänomene bieten, für die wir die Erklärungen eigentlich noch suchen müssen. Religionskonflikte und Glaubenskriege lass ich jetzt einfach mal außen vor.

Ich habe dich verloren.
Erst schleichend. Langsam.
Und dann mit voller Wucht.
Das ist jetzt fast vier Wochen her.
Ich habe nicht geschrien.
Ich habe nicht geweint.
Ich bin leer.
Einfach nur leer.
Es müsste mir das Herz brechen.
Vielleicht tut es das auch.
Ich weiß es nicht.
Ich fühle nämlich nichts.
Rein. Gar. Nichts.
Das ist nicht gut.
Weil das kann nur eins heißen.
Dass es irgendwann über mir zusammenbrechen wird.
Wenn ich nicht damit rechne.
Und dann werde ich zusammenbrechen.
Ich habe dich verloren.
Vor vier Wochen.
Fünfundzwanzig Tagen.
Und ich werde es wahrscheinlich nie verstehen.
Das ist das schlimmste.
Denke ich.
Dass ich nicht weiß warum.
Dass ich es nie wissen werde.
Weil du einfach aufgehört hast, ehrlich zu mir zu sein.
Vielleicht auch zu dir selbst.
Ich denke daran.
An deine letzten Worte zu mir.
Und an die letzten zwei Jahre.
Wie das alles nicht zusammenpasst.
Ich denke permanent daran.
Und fühle nichts.
Und genau das macht mir Angst.
—  21.07.2017

When I first met you, I had no idea how much you would mean to me.

Wahrscheinlich findest du handgeschriebene Briefe, wie viele andere Menschen heutzutage, total altmodisch und unnötig, aber ich finde sie wunderschön und viel persönlicher und ich glaube, dass du dich letzten Endes doch ein bisschen freuen wirst.
Ich habe gerade erst angefangen zu schreiben und dennoch fehlen mir schon die Worte, weil es so schwer ist für dich ansatzweise die richtigen zu finden. Ich habe dir schon mehrmals Texte geschrieben, aber nie hatten sie eine richtige Aussage. Sie waren ein Versuch, dir oder auch mir irgendwie begreiflich zu machen, was du mir bedeutest, doch mit jedem gesendeten Text wachsen meine Gefühle zu dir und mir gehen immer mehr die Worte aus. Gibt’s ne Steigerung von Liebe? Deine Arme fühlen sich an wie mein neues Zuhause und ich will nie wieder da weg! Ich habe ganz vergessen, wie viel Liebe in (m)ein Herz passen kann. Ich wüsste nicht mehr, was ich wäre, wenn ich dich verlier’, was ich wäre, ohne dich. Ich habe Angst vor dem Leben und Angst vor dem Sterben. Ich habe vor allem Angst, aber nicht, wenn du bei mir bist. Ich bin so meilenweit entfernt von “perfekt”. Ich lache wie ein Kind, ich weine bei Disney-Filmen, ich trage viel zu weite und viel zu unattraktive Klamotten, ich bin super unordentlich und ich bin stinkend faul, ich will immer Diät machen, aber von einer werde ich ja nicht satt, ich habe keinen Plan von Technik, ich nehme mir alles viel zu sehr zu Herzen, ich bin viel zu grobmotorisch und kann nicht einmal auf mich selbst aufpassen, ich begeistere mich für die kleinsten Dinge und kann stundenlang von ihnen erzählen, ich finde Rosen viel zu kitschig, ich singe gern aber vermutlich viel zu schief… Und trotz allem gibst du mir das Gefühl besonders zu sein und geliebt zu werden, das ist unbeschreiblich schön. Und du weißt nicht, wie besonders du für mich bist. Ich bin verliebt in dich. In deine Augen, die ständig anders aussehen - Regenbogenaugen. In deine trockenen Lippen und wie du sie bewegst, wenn du dich konzentrierst, lächelst oder mich ansiehst. In deinen Humor, der manchmal so grenzwertig ist, dass ich kotzen könnte, aber ohne den du wohl nicht mein M. wärst. Und in deine Stimme, die ich noch lieber höre, als jedes meiner aktuellen Lieblingslieder. Du bist so perfekt unperfekt! Es war nach so kurzer Zeit schon so schwierig und es wird auch in Zukunft noch schwierig werden, aber das ist alles egal, so lange du an meiner Seite bist, denn ich brauche dich. Du gibst mir das Gefühl zu lieben und geliebt zu werden und das ist das allererste Mal in meinem Leben so. Das erste Mal bin ich mir mit einem anderen Menschen sicher. Du bist meine Zukunft! Ich möchte so lange wie möglich deine Hand halten. Ich möchte mir ein Leben ohne dich, jetzt wo ich dir mein Herz geschenkt habe, einfach nicht mehr vorstellen. Und ich möchte dir noch so viel mehr schenken, als nur mein Herz. Du bist so viel mehr, als ich mir je erträumt habe. Mit allem, was du bist! Sei es die Art, wie du mich ansiehst, vor allem, wenn ich traurig bin oder wie du mich vor dem Einschlafen an dich ziehst, oder wie du meine Finger streichelst, wenn ich eigentlich schon anfange zu glauben, du seist völlig abwesend oder wie du mich zum lachen bringst, vor allem kurz bevor du wieder gehst. Gott, ich liebe dich so. Und ich weiß nicht, wie sehr ich dich noch lieben kann! Weil ich nicht geglaubt habe, dass mein Herz das überhaupt nochmal hinkriegt. Weißt du, es gibt so viele Dinge, die mir durch den Kopf gehen, während du neben mir liegst oder auch nicht und manchmal, da fragst du dann und ich schweige. Nicht, weil ich nicht reden will, sondern weil ich es nicht kann. Ich habe Angst etwas Falsches zu sagen oder Angst loszuheulen. Manchmal da kann ich dich eben einfach nur anstarren und mich fragen, was du in dem Moment wohl denkst und ob es Dinge gibt, die du mir gern sagen würdest, es aber einfach nicht kannst. Und ab und zu frage ich mich, wie dein Leben so vor mir war, ob du auch auf die Schnauze gefallen bist und ob dein Herz ähnlich kaputt ist, wie meins. Manchmal habe ich auch das Gefühl, du gehst den Dingen aus dem Weg. Probleme verdrängst du lieber und lachst dann, das macht mir Angst und es tut mir weh, weil ich glaube, dass hinter dieser Fassade etwas steckt, das ich noch nicht weiß. Und manchmal denke ich dann auch an meine Vergangenheit, ab und an macht mich das auch noch traurig, aber dann denke ich an dich und wie viel Glück ich eigentlich mit dir habe und dann bin ich so dankbar. Und genau dann verliebe ich mich noch ein bisschen mehr in dich. In dein Lächeln, dein Schmunzeln, dein Lachen. Deine Mimik. In deine Hände, deine Berührungen, deine Küsse, deine Gestik. Deine Nähe, deine simple Anwesenheit fehlt mir so, wenn du nicht da bist. Dann vermisse ich es mit dir zu reden, über die banalsten Dinge und dich dabei anzusehen. Du fehlst mir jede Minute, die du nicht bei mir bist und ich liebe dich mit jeder Minute die vergeht ein Stückchen mehr. Inzwischen glaube ich, dass ich so weit bin, dass niemand dich so sehr lieben kann, wie ich es tue. Ich geh nicht mehr weg von dir. Ich versprech’s. 
“Soll ich dich mal so doll drücken, wie ich dich liebe?” Und als du mich dann gedrückt hast wusste ich, dass du es ernst meinst, dass du mich ganz einfach aufrichtig liebst. Ich habe mich noch nie so gewollt gefühlt. Du bist das Beste, was mir je passiert ist. 
Ich liebe dich, M. und ich werde so schnell nicht damit aufhören.
Für immer vielleicht & noch einen Tag mehr.

—  Alter Liebesbrief von mir, an M. (einlebenmitdirohnedich)
Wenn du mich küsst, dann ist das so, als würde ich den Kontakt zum Boden verlieren. Ich habe keine Ahnung, wie du das machst oder wo du es gelernt hast. Wenn es ein Film war, dann müssen wir ihn auf jeden Fall zusammen sehen. Was ich eigentlich sagen will: Wenn du mich küsst, dann will ich nichts anderes mehr, als dich zu spüren und in meinen Armen zu halten. Scheiße, ich bin so schrecklich in dich verliebt, dass es sich anfühlt, als hätte irgendwo in meinem Inneren jemand einen Kanister mit Benzin ausgekippt und angezündet. Aber wir müssen einen kühlen Kopf behalten. Wenigstens einer von uns. Das alles macht mir furchtbare angst. Ohne dich würde mein Leben keinen Sinn mehr haben, ohne dich - ich würde auf der Stelle sterben wollen, wenn dir etwas zustießt. Ich liebe dich. Und ohne dich würde ich nicht weiterleben.
Es macht mir Angst zu wissen, das egal wie oft ich meine Mutter küssen werde niemals satt werden könnte. Ich könnte niemals Abschied nehmen, ich könnte sie niemals gehen lassen.
—  Blvkkdesire

anonymous asked:

Wie hast du es hinbekommen, dass Geld dir "egal" ist bzw. Dass es dir keine Angst macht, dass du gerade weniger verdienst wie zuvor.. Ich bin gerade auch in so einer Situation dass ich monatlich etwas von meinem Ersparten (was ich glücklicherweise habe) nehmen muss und das macht mir Angst, scheiß Angst.. weil das was ich gerade mache ist definitiv mein lebenstraum, aber ich will ihn mir auch leisten können..

Die Angst ist leider da, sobald es mal wieder sehr knapp ist und man taumelt. Mir hilft es, mich in die Arbeit zu stürzen und mit gewissen Substanzen zu verdrängen (was nicht gut ist aber das ist die Wahrheit).

Sterbe an der Vorstellung, dass du mit jemand anderem alt werden wirst und dich nicht mehr an mich erinnern wirst. Du wirst deine Zukunft leben, du wirst älter, lernst neue Leute kennen und schaffst Erinnerungen. Und ich werde kein Teil davon sein. In 20 Jahren lebst du irgendwo mit irgendwem, bist glücklich. Du hast mich vergessen, denn es ist eine Ewigkeit vergangen und das macht mir Angst. Schreckliche Angst. Zu wissen, dass ich irgendwann nicht mehr existiere in deiner Welt. Ich weiß ganz genau, dass ich selbst in 50 Jahren meine Gedanken an dich richte, weil ich dich noch immer lieben werde, für immer. Ich werde alleine sein, niemanden an meiner Seite haben und darüber nachdenken, wie es dir geht. Ob du verheiratet sein wirst? Und Kinder hast? Wo du wohl lebst? Ich werde krank nie wieder etwas von dir zu hören, getrennte Wege mit dir zu gehen. Und sollten wir uns in Jahrzehnten zufällig über den Weg laufen und du erkennst mich nicht, dann wird meine Welt ein weiteres mal zerbrechen, aber so, dass sie nicht wieder zusammengesetzt werden kann. Ich habe Angst Vergangenheit für dich zu sein, bitte vergiss mich nicht.

Mit dir bin ich wieder das kleine zerbrechliche Mädchen von damals, das so leicht verletzt werden kann und das wegen allem weint. Du bist der jenige der über meine Laune bestimmt und das macht mir Angst.

milakitt  asked:

Ich hasse dieses Schubladendenken. Für mich klingt das immer so als würden diese Leute die in den Schubladen eingeordnet sind zu einer Sekte gehören und wer die Regeln bricht wird ermordet. Und das macht mir persönlich Angst. Ich hasse es wenn irgendjemand da steht und sagt: "du bist bi,du trans,du homo etc." oder auch andere Faktoren wie Männlein und Weiblein. Wir sind doch alle Menschen und jeder hat irgendwelche Vorlieben oder ähnliches. Da ist es doch egal wie man sich bezeichnet (1/2)

“wir alle sind Menschen und haben den gleichen Kern.PUNKT. Da gibt es auch kein wenn und aber. Ich kann nicht verstehen warum sich manche Menschen so auf etwas versteifen und jeden irgendwo einordnen. I DON’T GET IT!!!! (2/2) (hoffe man konnte verstehen was ich meine :’D )”

Meiner Meinung nach werden wir alle random in einen Körper hineingeboren, es gibt welche mit männlichen und weiblichen Geschlechtsorganen, beiden, keinen usw. Jeder von uns hat ein Gehirn und das nimmt alle Erfahrungen auf, die wir in unserem Leben so machen, weshalb jeder von uns ein individuelles Ich-Gefühl, ein Ego, hat.

Ich persönlich glaube absolut nicht daran, dass es männliche oder weibliche “Seelen” gibt, sondern einfach nur eine bestimmte Art, wie der Körper funktioniert, mit der sich das Gehirn aufgrund seiner Erfahrungen mehr oder weniger anfreunden kann. Ich glaube auch nicht, dass es da feste Schubladen gibt, sondern dass es tatsächlich komplett individuell ist und jeder entweder größere oder kleinere Abweichungen hat - der Idealfall wäre wohl jemand, der sich in seinem Körper wohl fühlt und sich zum jeweils anderen Geschlecht hingezogen fühlt (Fortpflanzung) - natürlich, weil dann alles ohne Probleme aufgeht. Trotzdem glaube ich nicht, dass das die “Norm” ist oder dass es sowas überhaupt gibt. (Dafür sind unsere Gehirne zu komplex)

Natürlich gibt es die Möglichkeit, seinen Körper an seine Vorstellung anzupassen, genauso wie es die Möglichkeit gibt, sich mit seiner Psyche auf die Gegebenheiten einzulassen. Das ist MEINE Meinung, zu der ich in meinem Leben, mit meinen Erfahrungen gekommen bin. Jeder der das anders sieht kann das von mir aus anders sehen, tatsächlich ist mir das vollkommen egal und ich würde nie auf die Idee kommen, anderen ihre Entscheidungen ausreden zu wollen, nur weil ich es anders sehe. Jeder soll machen was er will, solange er keinem anderen Lebewesen schadet.

Darüber zu sprechen lasse ich mir aber ganz einfach nicht verbieten, weil das albern und destruktiv ist.

Oft, wenn ich mehr Angst vor dem Leben bekomme als vor dem Lebensende, habe ich in Wirklichkeit Angst davor, niemals so zu leben, dass es sich gut anfühlt. Denn genau das wünsch ich mir so sehr; ein Leben, dass sich gut anfühlt. Doch ich bin so weit davon weg, und so nah am Ende dran, und das macht mir so sehr Angst.