dann designs

NASA logo usage guidelines by New York design firm Danne & Blackburn

In 1974, as part of the Federal Graphics Improvement Program, NASA hired New York firm Danne & Blackburn to design a more modern logo. The subsequent NASA logotype, nicknamed “the worm”, was a red, stylised rendering of the letters N-A-S-A with the A’s horizontal bar removed. This logotype was sadly retired from official use in 1992.

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Tumblr-User im Blickpunkt: Ebru von Design-Deli

In unserem heutigen User-Feature stellen wir euch Ebru Broda von Design-Deli vor. Sie erzählte uns ein bisschen was über sich selbst und über ihren Arbeitsplatz in Berlin Mitte.

Seit wann gibt es Deign-Deli, und wie ist es entstanden? Wie sahen die Anfänge aus? Seit wann bist du selbst dabei?

Design-Deli existiert schon viele Jahre und zählt zu den Pionieren des Onlinehandels, denn die Gründung fand bereits 1999 unter dem Namen Uptmoor Net-Market GmbH statt.

Der Gründer Dirk Uptmoor ist Produktentwickler beim Möbelhersteller System 180 und wollte mit seinem Online-Shop einen weiteren Vertriebsweg für das Unternehmen aufbauen, sodass damals nur die Möbel von System 180 angeboten wurden. Die Umfirmierung zu Design-Deli fand 2006 statt, denn es stand fest, dass es sich bei Design-Deli um ausgewählte Produkte, eben Design-Delikatessen, handeln sollte.

Im Rahmen meines BWL-Dual-Studiums an der Beuth Hochschule für Technik arbeitete ich bei System 180. Das theoretische Wissen aus dem Studium konnte ich sehr gut in diesem kreativen, zeitlosen und individuellen Unternehmen umsetzen und hierdurch meine Kompetenzen ausbauen. Hier hatte ich frühzeitig nicht nur die Designbranche, sondern auch alle Abläufe, von der Fertigung über die Produktentwicklung bis hin zum Vertrieb, kennengelernt.

2009 wurde ich nach meinem Studium von System 180 übernommen und war für das Marketing verantwortlich, bis mir 2012 angeboten wurde, einen Relaunch für Design-Deli zu übernehmen, sodass ich Design-Deli zu dem gemacht habe, was es heute ist.

Man kann sagen, dass ihr Gebrauchsgegenstände in Luxusausführung anbietet. Wie findet man, besonders am Anfang, ein Publikum dafür? So eine Rockstar-Bar für 4700 EUR stellt sich ja nicht jeder mal eben ins Wohnzimmer. Gibt es bei euch Dinge für die kleinere Brieftasche?

Für meine Master-Thesis, bei der es um Vertrauen im Online-Handel ging, habe ich einige Interviews geführt und dabei viel gelernt. Zum einem ist es nicht unumgänglich, eine den Produkten entsprechende Website den Nutzern zu präsentieren. Die Website muss nicht nur vom Layout ansprechend sein, sondern auch inhaltlich der Zielgruppe alle wesentlichen Produktinformationen zur Verfügung stellen. Daher schreibe ich die Texte auch selbst, damit ich den Kunden stets alle Fragen beantwortet kann. Ich bin ja auch selbst woanders Kunde und es gibt nichts Ärgerlicheres, als wenn der Verkäufer nicht weiß, wovon man spricht. Warum sollte man da im Online-Handel differenzieren?

Zum anderen sollten die sozialen Medien wie Facebook, Istagram oder eben Tumblr mit herangezogen werden, denn diese Plattformen ermöglichen, dass Nutzer darüber auf die eigene Website aufmerksam werden. Auch sind ja die Brands selbst bestrebt, durch ihr Marketing auf die Produkte aufmerksam zu machen. Da ist es natürlich für mich als Händler einfacher, auf die News zuzugreifen und diese in meinen Netzwerken zu posten. Hier ist es einfach wichtig, up to date zu sein.

Je nach dem, was du dir aussuchst, gibt es auch etwas für das kleine Portemonnaie (lach). Nein, der Schwerpunkt bei Design-Deli liegt nicht darin, sich auf Produkte im höheren Preissegment zu konzentrieren, sondern darin, schöne oder ausgefallene Produkte anzubieten. Design-Delikatessen, die das Leben schöner machen ;-)

Wie entstehen die Kontakte zu den Designern, die ihr ins Angebot aufnehmt? Lernt ihr die alle persönlich kennen?

Wenn sich die Möglichkeit ergibt, lerne ich die Designer auch persönlich kennen. Ich liebe es einfach, einen persönlichen Kontakt herzustellen. Dadurch habe ich die Möglichkeit, die Geschichten der Brands mir anzuhören und vor allem die Leidenschaft zu ihren Produkten nah zu erleben.

Durch meine Jahre bei System 180 bin ich schon sehr Design-affin und verbringe gerne viel Zeit mit der Suche nach Neuem. Entweder online durch Recherche oder auch offline, indem ich auf Designmärkten oder Messen bin. Buster+Punch habe ich zum Beispiel 2013 während der Designweek in London entdeckt und dann 2015 im Shop aufgenommen. Das Team von Buster+Punch ist einfach super, sodass die Arbeit mit ihnen Spaß macht.

Für eine gute Zusammenarbeit ist es einfach wichtig, dass die Chemie stimmt. Vor Kurzem habe ich zum Beispiel Miss Poppy Design aus Australien entdeckt – ein kleines Label, dessen Kerngeschäft im Branding und Webdesign für Unternehmen liegt. Ihre Typografie-Bleistifte haben mich begeistert. Wir haben uns einige Male hin und hergeschrieben, bis ich die Bleistifte bestellt habe. Ich war richtig aufgeregt, als ich das Päckchen beim Zollamt abgeholt habe. 

Hast du ein besonderes Lieblings-Designerstück?

Ich liebe alle meine Produkte im Shop (lach). Da ich selbst das Sortiment bestimme, finde ich die Sachen wirklich selbst schön. Und ich glaube, dass genau diese Begeisterung mir den Verkauf erleichtert. Ich kann nichts verkaufen, wo ich nicht dahinter stehe.

Und wenn du mich fragst, was meine Lieblingsstücke sind, kann ich nur auflisten, was ich selbst vom Shop besitze: viele, viele System-180-Möbel, den Brooks England Pickwick Rucksack, einige Accessoires von House Doctor und die Heavy Metal von Buster+Punch. Wenn es was gibt, was mich fasziniert, und ich es noch nicht im Shop habe, stelle ich einfach den Kontakt zu den Marken her und nehme das dann auf.

Fotos: Design-Deli