chao zu

Ich glaube ich werde immer Angst haben, dich zu verlieren. Ich werde immer Angst haben, nicht gut genug zu sein. Egal wie oft du sagst, dass du mich brauchst, dass ich die Einzige für dich bin. Ich werde immer Angst haben, dass du irgendwann jemand besseren findest. Denn so war es bisher immer. Alle, die sagten sie wären da wenn ich sie brauche, sind gegangen. Ja ich weiß du bist anders als die anderen. Du bist besser. Das beste was mir je hätte passieren können. Und genau deshalb habe ich solch schreckliche Angst.
—  Eigene
Ich habe das Gefühl, ich hab alles verloren. Ich habe mich verloren. In all dem Chaos. Ich hab verloren zu vertrauen, verloren glücklich zu sein, verloren zu leben, dieses Unbeschwerte, meine Ruhe ist weg. Alles ist weg. Da ist nur dieses eigenartig Gefühl. Ich fühle mich unwohl, ich kann nichts mehr gescheit machen. Mich nicht mehr richtig konzentrieren. Dieser Schmerz und die Leere. Als würde ich einmal tief durchatmen wollen, aber es geht nicht, weil mich irgendwas hindert. Ich will nichts verlieren, mich nicht verlieren.

Immer hin- und hergerissen, so viel Last auf meinem Gewissen
Denn wenn sich der Engel und der Teufel auf deinen Schultern nur streiten, liegt die Wahrheit meist dazwischen
Ja oder nein kennt kein vielleicht, zwischen Krieg und Frieden ist keine Mitte
Doch mit aller Kraft versuch’ im Hirn nur die Stille und in meinem Chaos mich selber zu finden
Flieg’ hoch in den Himmel, aber fall’ dann hart auf den Boden der Realität

anonymous asked:

Du bist aus Deutschland/dem deutschsprachigen Raum, richtig? Was ist dein Standpunkt zu nicht-weißen Immigranten in Europa?

Das hängt von den Umständen ab. Im Moment haben wir mehr als nur etwas zu viele. Die europäischen Völker dürfen in ihrer eindeutigen Mehrheit nicht gefährdet sein und Migranten haben sich vollends zu assimilieren. Bei gröberen Verstößen gegen das Recht muss umgehend eine Ausweisung erfolgen. Das ist notwendig, um den Respekt zu sichern. Das betrifft aber nicht nur nicht-Weiße, sondern alle. 
Es ist für uns und für sie schlecht, wenn so solche Massen wie zurzeit einwandern. Gerade auch die Herkunftsländer leiden unter der Emigration. Wenn wir wollen, dass sich die Situationen bessert, bei uns und bei ihnen, muss die Einwanderung umgekehrt werden. Das bedeutet, diese Menschen müssen wieder zurück. Sie müssen ihre Verantwortung übernehmen und ihre Heimat aufbauen. Sonst werden sie das Chaos von ihrer Heimat zu uns bringen, was teilweise schon passiert.
Wenn Europa wieder zur Besinnung gekommen ist, werden seine Völker bereit sein, zu helfen, anstatt als Vasallen des US-Imperialismus zu dienen.

Das Mädchen mit den guten Noten

Ich bin jetzt in der 11. Klasse und mir wird jeden zweiten Tag gesagt dass ich jetzt mal wissen sollte, was ich studieren will und am besten auch wo und wenn ich duales Studium machen will, ja dann hätte ich mich schon längst anmelden müssen.

Ich glaube Erwachsene wissen nicht was dabei in unseren Köpfen vorgeht. Seit wann ist es verboten, keinen Plan für das Leben nach dem Abi zu haben? Seit wann ist es zu wenig, erst mal reisen zu wollen und dann mal schauen?

Ich bin in Sachen Karriere immer sehr leicht zu beeindrucken und zu beeinflussen, das heißt wenn mir jemand sagt du musst 15 Punkte schreiben, dann sorge ich dafür dass es 15 werden, weil ich so Angst habe, dass mir sonst Möglichkeiten verwehrt werden. Klar, ich möchte Medizin studieren, aber was, wenn ich es mir plötzlich anders überlege und mir dann die Qualifikationen fehlen?

Deswegen bin ich so ein Streber und schreibe im Unterricht mit und lerne so viel und mache freiwillige Referate. Ich will nicht die beste von allen sein, das ist mir herzlich egal, aber ich will das Bestmögliche für mich erreichen. Und jeder denkt, ah die macht das so locker die hat überall 15 Punkte und macht Hausaufgaben und dann geht sie jedes Wochenende feiern oder mit Freunden raus und fährt quer durch Deutschland und hat Spaß.

Aber das ist nicht die Realität. Ja, ich hab eine extrem schnelle Auffassungsgabe und mir sind die Einser immer schon zugeflogen aber auf dem jetzigen Level geht das nicht mehr so einfach. Ich fange eine Woche vorher an zu lernen, bin die Nacht vor der Klausur bis um 3 wach in Panik vor dem Versagen, kippe Literweise Kaffee und Cola in mich rein um den Stress durchzustehen und wenn ich in der Bahn sitze und nachdenke, geht es da immer nur um Schule. Ich habe so Angst davor, irgendetwas nicht zu schaffen und in folge dessen etwas anderes nicht tun zu können. Und ich zerbreche mir den Kopf und versuche das Chaos zu bewältigen und Karteikarten zu schreiben und Extrakurse zu belegen.

Ich weiß, das ist nicht nötig. Es gibt immer einen Weg. Aber darauf kann und will ich mich nicht verlassen. Ich mache mir unglaublich viel Druck und ein gut gemeintes “Du musst das nicht tun, entspann dich” bringt da leider überhaupt nichts. Es ist nicht so einfach wie es aussieht. Es ist verdammt hart. Aber ich bin bereit so hart zu arbeiten und zu opfern, auch wenn das nur wenige verstehen. Ich brauche diesen 1,0-Schnitt. Ich will nicht zu den 50% der Erwachsenen gehören, die bereuen, dass sie früher keine Lust zu lernen hatten.

Das war alles ziemlich durcheinander und ich erwarte auch kaum dass das jemand alles gelesen hat, aber so sieht es im Kopf des Mädchens mit den guten Noten aus. Und wenn das nächste mal einer über 12 Punkte enttäuscht ist, lacht ihn nicht aus sondern klopft ihm auf die Schulter und sagt ihm, dass er das schaffen wird.

Wann hab ich aufgehört Dir zu zuhören. Wann fing Dein wunderschönes Chaos an, mich zu stören? Wir waren doch glücklich. Waren wir nicht glücklich?

Meine Haare wurden länger, unser Schweigen auch und von durchgequatschten Nächten blieb nur kalter Rauch.

—  Sarah Connor- Wie geht glücklich