cayennepfeffer

Total gesund: Gewürze als Superfood

Kleine Menge, große Wirkung: Nahrungsmittelexperten schwören auf die heilenden und aktivierenden Eigenschaften von Gewürzen. Bei der Auswahl darf es möglichst bunt und vielfältig zugehen. Wer regelmäßig die Superfoods Kurkuma, Cayennepfeffer, Zimt und Kreuzkümmel in den Speiseplan integriert, tut nicht nur etwas für die Gesundheit, sondern auch für seine schlanke Linie.

Zimt

Das in unseren Breitengraden vor allem in der Weihnachtszeit beliebte Gewürz sollte auch in der restlichen Zeit des Jahres fester Bestandteil des Speiseplans sein. Ein regelmäßiger Verzehr kann dabei helfen, überschüssige Pfunde purzeln zu lassen. Dank wertvoller sekundärer Pflanzenstoffe wird die Glukoseverwertung angekurbelt und der Blutzuckerspiegel gesenkt. In Folge steigt die Fettverbrennung und damit auch der Erfolg beim Abnehmen. Vorsicht gilt allerdings bei der Verwendung des Fett-Weg-Gewürzes. Empfehlenswert ist eine Prise im Smoothie, Saft, Müsli oder Curry. Wer allerdings vor allem bei süßen gebackenen Zimtleckereien zugreift, wird kaum von den positiven Eigenschaften profitieren.

Cayennepfeffer

Die gemahlenen Chillis haben in den meisten Fällen eine leuchtend rote Farbe, die signalisiert, dass sie beim Würzen von Speisen eher sparsam verwendet werden sollten. Ebenso wie Zimt, kann der feurige Cayennepfeffer beim Abnehmen helfen. Die extreme Schärfe lässt nicht nur Stoffwechsel auf Hochtouren laufen, sondern wirkt gleichzeitig auch noch als Appetitzügler. Weiterhin enthalten sind Vitamin C und E, die das Immunsystem stärken und die Haut schützen. Das Alkaloid Capsaicin reduziert Entzündungen und senkt das Risiko für einen Herzinfarkt.

Kurkuma

Kurkuma stammt aus der Familie der Ingwerwurzeln und wird vor allem in Südasien und in den Tropen angebaut. Der wichtigste Wirkstoff der Wurzel, die zu einem leuchtend gelben Pulver gemahlen wird, ist das antioxidative Kurkumin. Der Farbstoff wirkt entzündungs- und krebshemmend sowie schmerzlindernd. In Studien konnte nachgewiesen werden, dass der Verzehr von Kurkuma nicht nur bei Arthritis, Magen- und Darmbeschwerden, Erkrankungen der Gallenblase und bei fieberhaften Erkältungskrankheiten hilft, sondern auch bei Depressionen und Alzheimer. Äußerlich aufgetragen lassen sich mit Kurkuma entzündliche Hautkrankheiten behandeln. Gerne verwendet wird das leuchtend gelbe Gewürz auch zur Reinigung der Leber. Wer von den unzähligen positiven Eigenschaften profitieren will, sollte mindestens einmal in der Woche mit Kurkuma kochen. Besonders empfehlenswert ist die Verwendung des frischen Gewürzes.

Kreuzkümmel

Dieses Gewürz findet vor allem in der orientalischen Küche Verwendung und ist mit seinem intensiven Geschmack sicherlich nicht jedermanns Sache. Mit Kreuzkümmel können saure Speisen im Körper neutralisiert werden, weshalb es in der basischen Ernährungslehre eine große Rolle spielt. Außerdem gilt das Superfood als Regulator in Sachen Verdauung. Wer täglich einen Teelöffel des Wundermittels zu sich nimmt, regt die Produktion von Pankreasenzymen an und tut etwas für seine schlanke Linie.


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