buchbinden

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Another “Edelpappband”, this time with an awesome mixture between jellyfish and kraken´, with a slight gold accent. One of my favourite papers ever.

ABGETAUCHT means “to dive down”, I thought it would fit nicely with the overall theme.

Red oasis goat leather, hand stitched silk headband, italian paper.

sometimes i get bored by my sketchbook(s) 1,2,3,4…, or it’s suddenly not the right size, or i find sketches i made some time ago i can’t look at because they make me sad or i just don’t like them – that’s when i stop using my sketchbook. of course i can’t really handle anything without a sketchbook and i make a new one.

this time i made verry thin booklets. would you like to know how you can do one yourself?

it’s really easy, see below!

External image

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Seit kurzer Zeit beschäftige ich mich mit dem Basteln kleiner Büchlein. Das ist nicht nur ein toller Zeitvertreib, als Nebenprodukt fallen auch noch schmucke Aufbewahrungsstätten für Gedichte an!
Die Materialien, die ich für die Einbände benutze, sind übrigens zum Teil “recycelt”: so stammt z. B. das idyllische Wäldchen, das ich um das erste Buch gewickelt habe, von einer Papiertüte aus einem Kleiderladen.

12.1.2015

Klammern für die Renz

Mein Chef bittet mich, die Bindemaschine aus dem Keller zu holen und für ausreichend Klammern zu sorgen: Er möchte A4-Booklets einer Präsentation haben, die Erstellung aber nicht an einen Copyshop geben.
Die Maschine kenne ich vom Kelleraufräumen anderthalb Jahre zuvor, ich hole sie hoch.

Zum ersten Mal war mir diese Art der Bindung Ende der 90er begegnet, in einer PR-Agentur; auch die Großunternehmen, in denen ich seither arbeitete, hatten Abteilungen, die mit ähnlichen Methoden hefteten.

Doch Klammern finde ich nirgends im kleinen Büro. Ich bestelle sie online anhand der Maschinenbezeichnung Renz ecoC beim üblichen Büromateriallieferanten, der am übernächsten Tag liefern wird. Doch am nächsten Tag stellt sich heraus, dass die Klammern sofort gebraucht werden, ich muss sie irgendwo in München physisch finden.

Ich gehe bei einem Büroladen vorbei, rufe drei weitere an – alles vergeblich. Am Telefon erfahre ich, dass diese Maschine ganz spezielle Klammern braucht und dass sie nur vom Hersteller geliefert werden. Da komme ich auf die Idee, statt weitere Bürofachläden durchzuklingeln beim Hersteller anzurufen und zu fragen, wen er denn in München beliefert. Ich bekomme bereitwillig Auskunft, und tatsächlich ist eine der Firmen, ein Druckereiausstatter, mit der S-Bahn zu erreichen. Wir können die Booklets erstellen:

Ein Hebel der Renz locht die Blätter an 23 Stellen.

Die Klammern werden bei dieser Maschine mit der Hand eingefädelt, eine Pressvorrichtung drückt sie mit dem zweiten Hebel zusammen.

Auf der Packung mit den Klammern steht “Drahtkamm-Bindeelemente”.

(die Kaltmamsell)