beiseite

Sorgen

Eine Psychologin schritt während eines Stress-Management Seminars durch den Zuschauerraum. Als sie ein Wasserglas hoch hielt, erwarteten die Zuhörer die typische Frage:“ Ist dieses Glas halb leer oder halb voll?” Stattdessen fragte sie mit einem Lächeln auf dem Gesicht: “Wie schwer ist dieses Glas?”

Die Antworten pendelten sich zwischen 200g bis 500g ein.

Die Psychologin antwortete:“ Das absolute Gewicht spielt keine Rolle. Es hängt davon ab, wie lange ich es halten muss. Halte ich es für eine Minute, ist es kein Problem. Wenn ich es für eine Stunde halten muss, werde ich einen leichten Schmerz im Arm verspüren. Muss ich es für einen ganzen Tag halten, wäre mein Arm taub und paralysiert. Das Gewicht das Glases ändert sich nicht, aber umso länger ich es halte desto schwerer wird es.” Sie fuhr fort:“ Stress und Sorgen im Leben sind wie dieses Glas Wasser. Denke über sie eine kurze Zeit nach und sie hinterlassen keine Spuren. Wenn du über deine Sorgen den ganzen Tag nachdenkst, wirst du dich irgendwann paralysiert fühlen und nicht mehr in der Lage sein, irgendetwas zu tun." 

Es ist wirklich wichtig sich in Erinnerung zu rufen, den Stress und die Sorgen auch mal Beiseite zu schieben. Tragt sie nicht in den Abend und in die Nacht hinein. Denkt daran, dass Glas einfach mal abzusetzen!

Die Deutschen sind Weltmeister im Fußball, Autobauen und Vergangenheitsbewältigen, und das ist auch gut so. Seit einiger Zeit wollen sie aber auch noch locker, entspannt und lustig sein. Die Deutschen wollen Humor haben, vor allem wollen sie, dass auch der Rest der Welt das endlich glaubt. Sie haben dafür extra eine Spaßhauptstadt geschaffen mit einem Spaßflughafen, einem Spaßeinheitsdenkmal und einem Spaßstadtschloss. Den Spaßbürgermeister mussten sie allerdings austauschen, er war vollkommen überspaßt und konnte nicht mehr. Die Spaßhauptstadt funktioniert tatsächlich sehr gut, man könnte längst den gesamten Schwachsinn der Republik nach Berlin auslagern, damit man im Rest des Landes ernsthaft arbeiten kann. Autos und Maschinen bauen, Stahl kochen, Biofleisch anbauen, die Energie wenden, Bier brauen und natürlich das Bruttosozialprodukt steigern. Wenn wir Pech haben, dann wird der Rest der Republik aber berlinisiert, und das wäre dann das Ende. Irgendwo hört der Spaß nämlich auf, und es wäre sehr sinnvoll, wenn das die Stadtgrenze von Berlin wäre.
—  Hans Zippert // Schluss mit lustig! (WamS 1/15, S. 17)
Ein Vater gibt seiner 4-jährigen Tochter Rat

„Was ist los, Kleines, hm? Ist etwas passiert? Nein? Vielleicht doch?“ fragt die Mutter ihre 4-jährige Tochter, die im Cafe mit dem Croissant kämpft. „Peter hat gesagt, dass ich schlechter singe als Friedrich“, ringt die Tochter mit den Tränen. Ihr Vater setzt sich an den Tisch, breitet die Zeitung vor sich aus und gibt der Mutter den Wirtschaftsteil. „Was ist denn los, habe ich etwas verpasst?“ fragt er. „Der kleine Peter hat in der Kita gesagt, dass sie schlechter als Friedrich singt. Friedrich ist zwei Jahre alt. Dabei singt sie so gern“, so seine Frau. Er hebt die Augenbrauen. Ah. Er verstehe. Er legt die Zeitung beiseite. „Hör mal. Weißt du, manchmal sind andere besser als wir. Kann Friedrich schön singen? Du weißt es nicht? Wenn er besser als du singen kann, ist das nicht schlimm, dann ist das eben so, dann musst du dich mehr anstrengen“, erzählt er. Die Mutter versetzt ihm unter dem Tisch mit ihrem spitzen Schuh einen Tritt. „Was denn?“ flüstert er. „Was dein trotteliger Vater, Sohn eines Elefanten, sagen wollte, ist Folgendes: Lass dir von keinem Jungen sagen, dass du nicht singen kannst oder dass andere besser singen als du, besonders mit vier Jahren. Kleine Jungs ärgern gern. Sie sagen manchmal auch, dass andere doof oder hässlich sind“, streichelt sie ihre Wange, „und nur ein Dummkopf würde deswegen“, starrt sie ihren Mann an, „Nachforschungen über die Doofheit oder Hässlichkeit der anderen Kinder anstellen, nicht wahr, Papa?“ Die Tochter sieht ihren Vater erwartungsvoll an. „Äm. Natürlich. Du bist toll. Wir lieben es, wenn du singst, und vielleicht möchtest du Gesangsunterricht? Nein? Ja? Siehst du.“ Die Mutter hebt den Zeigefinger, der Vater versteckt sich hinter der Zeitung, und die Tochter atmet erleichtert auf und bekommt einen zweiten Croissant.

anonymous asked:

Ich glaub es ist echt ne bereicherung,dich in seinem leben zu haben,auch wenn ich dich nicht kenne, aber das was man hier auf deinem blog,der ganz nebenbei dezent schön ist,von dir mitbekommt ist echt toll.Ich wünschte es gäbe mehr leute wie dich👍😃

Mehr Leute, die zu spät kommen, die ihre Schlüssel am Auto stecken lassen, die anderen das Essen weg Essen. Also ich weiß nicht, ob die Vielzahl meiner Person eine Bereicherung sei 😂

Nein Spaß beiseite. Mich hat die Nachricht gerade sehr zum lächeln gebracht. Es ist schön, so was zu hören. danke Dir dafür!

Es lässt sich nicht bestreiten, die Deutschen haben Humor, und zwar gründlich. Ich will das weder loben noch tadeln, sondern einfach feststellen und dabei darauf hinweisen, dass uns etwas möglicherweise verloren geht, das ich jetzt mal als deutsche Kernkompetenz beschreiben möchte. Nennen wir es Tiefsinn, Nachdenklichkeit oder einfach schlechte Laune. Ich persönlich glaube an die heilende Kraft des negativen Denkens. Mich hat sie sehr weit gebracht. Ich genieße es, schlecht gelaunt zu sein, depressive Stimmungen bereiten mir Vergnügen. Oft denke ich dabei, hoffentlich kommt jetzt keiner und versucht, mich aufzuheitern, denn mir geht es doch gerade so herrlich schlecht.
—  Hans Zippert // Schluss mit lustig! (WamS 1/15, S. 17)
Bio aktualisiert. {2:30}

💭[11.02.2016] Irgendwann musst du einfach einsehen, das es nicht mehr so wird wie es einmal war. Du musst auch mal an dich denken und das tun was für dich besser wäre. Ich wollte dich nie verlieren, mir hat noch nie jemand so viel bedeutet. Es war schwer einzusehen das es zu Ende war. Das unsere Wege sich trennten. Ich muss jetzt nach vorne schauen. Muss versuchen dich zu vergessen. Mir bleibt nur eins, die Erinnerungen und das für die Ewigkeit. Ich werde mich Ewig an die Nachrichten von dir Erinnern können, auch wenn sie schriftlich nicht nicht existieren. Ich werde es ein letztes mal noch sagen auch, wenn du es nicht mehr hören kannst. ‘Ich liebe dich’. Dich zu vergessen wird viel Zeit und Kraft in Anspruch nehmen, doch ich glaube fest daran das ich es schaffen werde. Denn ich bin nicht alleine, es wird immer jemand geben der für mich da ist und mir beiseite steht. #J💭

Lilly, mein Engel, mein Licht


„Papa, ich will noch eine Gutenachtgeschichte hören!“

„Noch eine? Du hast doch gerade erst eine gehört.“, lächelte ich Lilly an. Ich war schon von der ersten erschöpft und hatte wie immer gehofft „Casper“ sei genug für heute.

„Wenn du mir keine Geschichte mehr vorlesen willst, musst du aber unter meinem Bett nach Monstern suchen!“, flehte Lilly.

„Bist du langsam nicht ein bisschen zu alt dafür?“, fragte ich, ging aber trotzdem wieder an ihr Bett und auf ein Knie runter. Ich schaute sie an und sie grinste zurück. „Nein, ich hab Angst vor Monstern Papa!“ Hatte sie nicht. Das wusste sie, das wusste ich. Sie genoss einfach nur die Aufmerksamkeit, die sie von mir bekam. Und sie wusste, dass ich ihr nichts abschlagen konnte, meinem kleinen Engel.

Ich schob also ihre pinke Bettwäsche beiseite und sah unters Bett. Natürlich war da nichts unter dem Bett außer Staub. Das Ritual verlangte jedoch, dass ich so tat als ob sich unter dem Bett ein Monster befinden würde. Ich streckte meinen rechten Arm etwas tiefer aus und stieß einen Schrei aus. „Lilly, etwas hat mich gepackt und lässt mich nicht mehr los!“

Sie sprang vom Bett und zog an meinem Arm um mich vom angeblichen Monster zu befreien. Nach einigem ziehen, vielen wir beide schließlich nach hinten und auf den Rücken. Ich drückte Lilly einen Kuss auf die Stirn. „Danke für deine Hilfe, Prinzessin.“ Sie sprang auf und vollzog einen Knicks indem sie ihr pinkes Nachthemd leicht anhob und kurz in die Knie ging. „Die Prinzessin hilft ihrem Prinzen.“ Sie grinste mich an, ich grinste zurück. ‚Lilly war mein ein und alles und ich würde alles tun damit sie glücklich wird, dachte ich.

Ich hievte sie zurück aufs Bett und deckte sie zu. „Jetzt kannst du aber schlafen, nicht wahr?“, fragte ich sie. Natürlich konnte sie das noch immer nicht. Ich drehte mich um, ging zur Tür und legte eine Hand auf die Klinke. „Papa!“, rief sie aus. Ich grinste und drehte mich wieder um. „Ja, Prinzessin?“

„Vielleicht ist im Schrank ja ein Monster. Ich kann nicht einschlafen, bevor du den Schrank kontrolliert hast!“ Sie zog die Decke über die Nase und versuchte mich ängstlich anzublicken. Doch ihre Augen strahlten mich ehr an, als schreckhaft zu wirken. „Dann meinst du also, dass dein Prinz seinen Rest Mut zusammen nehmen soll und das Monster vertreiben soll?“ Sie nickte mich an. „Die Prinzessin befiehlt es!“

Nun war ich an der Reihe, eine kleine Verbeugung zu vollführen. Ich nahm den rechten Arm vor die Brust, legte meine Hand auf mein Herz und beugte den Oberkörper leicht nach vorne. „Eurem Befehl werde ich Folge leisten.“ Dann ging ich an der Kommode entlang, über den Teppich und stand schließlich vor besagtem Schrank. Dramatisch hob ich meinen Arm und öffnete die rechte Schranktür. Ich hörte wie Lilly den Atem scharf einzog. „Und?“, fragte sie leise. „Befindet sich ein Monster in dem Schrank?“ Ich steckte meinen Kopf hinein. Zwischen Hosen und Jacken konnte ich natürlich kein Monster erblicken. „Nein, Prinzessin. Hier scheint kein Monster zu seioooo…!“ Wieder gespielt fiel ich leicht in den Schrank hinein und machte einige Geräusche mit den Kleiderbügeln, dann mit einiger Mühe, befreite ich mich vom „Monster“, schloss den Schrank und drehte mich um. „Alles erledigt.“, sagte ich mit einem selbstsicheren Ausdruck auf meinem Gesicht. Langsam zog Lilly die Decke wieder unter ihr Gesicht. „Danke.“, erwiderte sie strahlend. Ich verbeugte mich abermals und ging wieder Richtung Tür. „Also gute Nach…“

„Papa, du hast immer noch etwas vergessen!“

„Ach ja.“ Ich drehte mich abermals um, ging auf Lilly zu, beugte mich über sie und gab ihr einen zärtlichen Kuss auf die Stirn. „Ich liebe dich Lilly, mein Engel, mein Licht. Schlaf gut und träum was Süßes.“ Sie umarmte mich. „Ich hab dich so lieb Papa. Du bist der beste Papa auf der ganzen Welt.“

Nur diese Wörter zu hören, macht mich immer wieder glücklich. Ich küsste sie noch einmal, deckte sie ordentlich zu, machte das Licht aus und ging die Tür hinaus.

Der Flur war dunkel, aber ich wollte nicht das Licht anmachen, ich trug es in meinem Herzen. So ging ich ins Schlafzimmer und legte mich auf die rechte Seite des Bettes. „Unserer Tochter geht’s gut, sie schläft gleich bestimmt ein.“, sagte ich leise. Keine Antwort, wie immer. Ich drehte mich noch einmal um, streckte die rechte Hand nach dem Bild auf meinem Nachttisch aus und legte es hin.

„Gute Nacht, mein Schatz.“, sagte ich mit gebrochener Stimme während Tränen mein Gesicht hinunter liefen. Ich schloss die Augen und versuchte die Tränen versiegen zu lassen. Alles um mich herum war dunkel und still.

„Papa, schläfst du schon?“, fragte eine leise Stimme an meinem Ohr. Es wurde hell, obwohl keiner das Licht angemacht hatte. „Nein.“, sagte ich mit belegter Stimme. Lilly kletterte über mich und verschwand unter meiner Decke. Sie kuschelte sich an mich und die Tränen versiegten langsam, ich konnte ihre Wärme spüren. Mit dem linken Arm drückte ich sie ganz fest an mich.

„Mama kommt zurück oder Papa?“

„Ja, mein Schatz, wenn wir es und nur ganz fest wünschen.“

„Dann wünsche ich es mir ganz, ganz fest!“

„Dann werden wir sie auch wiedersehen. Schlaf jetzt Lilly, mein Engel, mein Licht.“

Sie schloss die Augen und ich auch. Trotz geschlossener Augen, war es nicht dunkel. Ich konnte das Licht ganz nah bei mir spüren. Und mit diesem Licht, schlief ich ein.

anonymous asked:

3 Jahre! Ist dein Baby eher weiblich oder männlich? :D Was spricht das süße Ding denn schon für Sätze? Wie kommst du mit der Trotzphase klar, is bestimmt anstrengend! Spaß beiseite, geiler Blog und dir darf das ruhig viel bedeuten, uns bedeutest du doch auch viel (oder zumindest mir). Mach weiter so! Keep it up and victory is yours! Ich hör mir mal zum Einschlafen deine Frau Holle Lesung an... Peace! #PaulinaIsLovePaulinaIsLife :D

Definitiv ein Girly 😇 Und so Sachen wie ‘ich hab Hunger’ 'ich möchte eine Pizza haben’ und 'Mama mach Nudeln’ laufen echt perfekt! :D
Der Hashtag am Schluss omg 😂😂😂😂😂 Hoffe die Lesung hat zum Schlafen getaugt!!! Und thank you ⭐

Flurry Analytics zeigt: Smartphone-Nutzung während des 50. Super Bowls höher als je zuvor

Der 50. Super Bowl, der mitten im Silicon Valley im kalifornischen Santa Clara ausgetragen wurde, war der „mobilste“ Super Bowl aller Zeiten. Die Zuschauer hatten öfter als an bisherigen Spieltagen* und früheren Austragungen des Super Bowls ihre Smartphones in der Hand. Das zeigt eine Auswertung von Flurry Analytics. Zwar erhielten die Denver Broncos am Schluss die begehrte Vince Lombardy Trophy; der wahre Sieger des Super Bowl 50 war aber Beyoncé, deren zweiminütiger Solo-Gastauftritt in der Halbzeitshow die Aufmerksamkeit der Zuschauer stärker bannte als der gesamte Rest der vierstündigen Partie.

Originally posted by yourstrulys


Beyoncé regiert die (mobile) Welt

Vor dem Halbzeitauftritt der Band Coldplay konnte Flurry Analytics während der Spielbesprechung durch die Kommentatoren in der Halbzeit eine Zunahme der App-Nutzung beobachten. Im ersten Teil der Coldplay-Soloshow (plus dem Auftritt von Bruno Mars) sank die Smartphone-Nutzung dann wieder auf Super-Bowl-Durchschnitt. Erst als Beyoncé auf die Bühne kam, legten die Zuschauer ihre Telefone beiseite. Der Nutzungsindex fiel auf den tiefsten Stand des gesamten Spiels. Um 17:39 Uhr amerikanischer Zeit griffen die Zuschauer dann doch wieder zu ihren Handys, als Coldplay wieder alleine auf der Bühne stand. Das legt nahe, dass Beyoncé das Publikum vor allem wegen ihrer früheren Auftritte beim Super Bowl und ihres am Vortag veröffentlichten Songs „Formation“ neugierig machte. Allerdings bestimmten die Halbzeitshows in beiden Jahren die Aufmerksamkeit der Zuschauer. Der erste Auftritt von Katy Perry 2015 brachte das Publikum dazu, sofort die Telefone fallen zu lassen. Im weiteren Verlauf ihrer Show ließ die Aufmerksamkeit des Publikums dann aber wieder nach. Coldplay, die Headliner von 2016, zogen die Zuschauer eher langsam in ihren Bann. Beyoncé allerdings sorgte mit ihrem Gastauftritt um einen Rückgang der Handynutzung um ein Drittel (-33,8 Prozent), obwohl sie nur zwei Minuten zu sehen war.

Super Bowl 50: Ein echtes Second-Screen-Erlebnis

Der Vergleich des 49. Super Bowl mit diesem Jahr zeigt, dass die Nutzungsaktivität von Smartphones während des Spiels im Jahresvergleich um 21 Prozent zunahm. Außerdem lag die Smartphone-Nutzung während des Spiels dieses Jahr 11 Prozent über normalen Spieltagen, während sie im Vorjahr nur 4 Prozent darüber lag. 2015 fiel die Handynutzung 77 Mal unter den durchschnittlichen Sonntagswert. Bei der diesjährigen Partie kam es nur acht Mal zu einer geringeren als der durchschnittlichen App-Nutzung an einem Spielsonntag. Einer dieser Momente war vor Spielbeginn, als Lady Gaga die amerikanische Nationalhymne sang. Die beinahe konstant überdurchschnittliche Nutzereinbindung in Apps während des Spiels bestätigt, dass es sich bei dem diesjährigen Spiel um ein echtes Second-Screen-Erlebnis handelte.

Höhen und Tiefen gingen in allen vier Quartern meist auf Fouls, Fumbles und Touchdowns zurück und kamen seltener während des normalen Spielverlaufs vor. Ein Beispiel dafür ist Aqip Talibs regelwidriger Griff in den Gesichtsschutz seines Kontrahenten, auf den um 16:30 Uhr ein Penalty im zweiten Quarter folgte. Zu diesem Zeitpunkt war das der fesselndste TV-Moment dieses Quarters. Das Fieldgoal der Broncos im selben Quarter war um 16:52 Uhr wiederum ein Höhepunkt der App-Aktivität (Zeitpunkt der geringsten TV-Aufmerksamkeit).

Die Zuschauerreaktionen auf die Werbung waren unterschiedlich. Zwei besondere Aspekte waren aber der Schockfaktor und die emotionale Ansprache. Die Zuschauer griffen nach dem Spot für den Toyota Prius, in dem ein Banküberfall und eine Verfolgungsjagd gezeigt wurden, sowie nach dem Reizdarmmaskottchen von Xifaxan unmittelbar zu ihren Handys. Sowohl der Teaser als auch die Komplettversion der „Super Bowl Babies“ sowie die erste Super Bowl Werbung von Suntrust überhaupt, verleiteten die Zuschauer zum Griff nach dem Smartphone. Werbungen, die das Gewissen ansprachen, waren für die Zuschauer ebenfalls attraktiv. So lenkte die Werbung „Listen“ von NOMORE.org die Aufmerksamkeit der Zuschauer um 17:46 Uhr inmitten einer ansonsten hohen App-Aktivität zwischen der Halbzeitshow und dem Beginn des dritten Quarters auf sich.

Wo können Werber mithalten? (Antwort: nicht bei Beyoncé)

Der Super Bowl bietet Vermarktern eine doppelte Chance, die Verbraucher anzusprechen: im Fernsehen und bei der Smartphone-Nutzung.

Während der ersten beiden Quarter schalteten die meisten Zuschauer den Fernseher ein. Hier brachte TV-Werbung also am meisten. Werbung im dritten Spielviertel hingegen verschafft TV-Spots zwar die geringste Aufmerksamkeit, bietet aber eine hervorragende Möglichkeit, Botschaften über Push-Benachrichtigungen zu verbreiten. Die Aufmerksamkeit der Zuschauer verlagert sich im vierten Quarter dann wieder leicht auf den Fernseher, wobei man bis zum Spielende aber treffend von einem Dual-Screen-Erlebnis sprechen kann.

*Datengrundlage der Studie

Flurry Analytics von Yahoo hat den Beginn von App-Sitzungen (also den Start bzw. den Aufruf der App durch den Nutzer) während des Super Bowl 50 zwischen 15:15 und 19:30 Uhr (Pacific Time) im Minutentakt indiziert. Der Index basiert auf den durchschnittlichen App-Sitzungseröffnungen der drei vorangegangenen Sonntage im Januar. So können normale Schwankungen der App-Nutzung berücksichtigt werden. Ein Wert von 100 bedeutet, dass die App-Aktivität während des Super Bowl der durchschnittlichen App-Aktivität der drei vorangegangenen Sonntage entsprach. Flurry Analytics verfolgt 800.000 Apps und verzeichnet weltweit durchschnittlich 10 Milliarden Sitzungen pro Tag.

Ostukraine: Minibus fährt an Demarkationslinie auf Mine – Vier Tote

In der Ostukraine sind vier Zivilisten getötet worden, als ihr Fahrzeug an einem Kontrollpunkt an der Demarkationslinie auf eine Mine fuhr. Der Minibus wollte am frühen Mittwochmorgen den von Rebellen kontrollierten Sektor verlassen. Die Kontrollpunkte sind nachts durch Minen gesperrt. Offenbar hatte man vergessen, sie bei der Öffnung der Grenze beiseite zu räumen.

“Das macht Angst! Denn wir fürchten uns nicht nur, von der Straße abzukommen, sondern auch den Asphalt zu verlassen. Und der Stau ist schlimm, mein Kind hat soviel Stress, weil es unerträglich ist. Früher konnten wir uns mit dem Kind an der Schlange vorbeimogeln, aber jetzt stehen wir stundenlang im Stau.”, schildert Tatiana Bergman die Lage.

In den vergangenen Wochen haben die Verletzungen des Waffenstillstands wieder zugenommen. Die heftigsten Gefechte der vergangenen Tage fanden nahe des zerstörten Flughafens von Donezk statt.

“Jetzt ist es ruhig. Sie haben aus 300 Meter Entfernung mit automatischen Waffen auf uns geschossen”, berichtet Regierungssoldat Wladimir.

Seit Beginn der Kampfhandlungen sind mehr als 9.00 Menschen getötet worden. Vor einem Jahr, am 12. Februar, wurde in Minsk der geltende Waffenstillstand (Minsk II) vereinbart.