begreif

Es zu malen, fehlen die Farben. Dich zu beschreiben fehlt das Wort. Mir fehlt die Sprache dir zu sagen, was du mir bist und so weiter und so fort. Und je mehr ich das begreife, desto größer wird der Drang, dir zu erklären, dass ich bezweifle, dass ich dich je entbehren kann. Es auszusprechen fehlt der Leichtsinn. Dich zu zeichnen fehlt der Stift. Mir fehlt der Geist um zu begreifen, wie wundervoll du bist. Und je mehr ich das verstehe, desto mehr will ich mitteilen, dass du das Beste bist im Leben, bevor du kamst war ich allein. Dich zu besingen fehlen die Töne. Es aufzuschreiben fehlt das Blatt. Wie ist das unbeschreiblich Schöne, festzuhalten, dass ich hab’. Und je mehr ich an dich denke, desto deutlicher wird klar, dass, seitdem ich dich kenne, nichts mehr ist wie es mal war. Denn du bist mehr, als nur ein Licht in meinem Leben. Du bist mehr, als nur der Mond, der für mich scheint. Denn du bist mehr, als nur ein Teil meiner Gebete. Denn du bist mehr, als nur, weil mein Herz nur nach dir schreit.
—  Du.
Hallo Prinzessin
Wir werden alt und gewöhnen uns aneinander. Wir denken gleich. Wir lesen unsere Gedanken. Wir wissen, was der andere will, ohne zu fragen. Manchmal ärgern wir einander ein wenig. Vielleicht nehmen wir uns manchmal als selbstverständlich. Aber immer mal wieder, wie heute, denke ich darüber nach und begreife, wie glücklich ich mich schätzen kann, mein Leben mit der tollsten Frau zu teilen, die ich je kennengelernt habe.
—  Johnny Cash an seine Frau June Carter Cash (1994) zu ihrem 65. Geburtstag


“Und dann triffst du den Menschen wieder,
der dir gezeigt hat,dass es Gefühle gibt,die man nur einmal in Leben,
für einen einzigen Menschen empfinden kann….und es lähmt dich !
Deine Gedanken werden leise,deine Ohren werden taub
und du fühlst dich nur noch machtlos. Egal wie einkalt und hart du bist,
in dieser Situation findest du dich immer an einem Punkt wieder,
in dem du feststellen musst,dass man seine Gefühle manchmal nicht unterdrücken kann,so gerne man das auch möchte.
Ich sehe dich wieder und begreife nicht was mit mir geschieht
und das macht mir Angst,weil es einfach zu viele Menschen auf dieser
Welt gibt,die es nicht gut meinen und sehr viel Schmerz verursachen.
Und ich bin wieder an einem Punkt angekommen,an dem ich mir wünsche,
dass du nicht einer dieser Menschen bist,
dass du meine aufrichtige Liebe verdienst
und mir nie wieder so weh tust .. “

Manchmal begreife ich selber wie schnell die Zeit vergeht. Sie verfliegt im Fluge und wir ziehen mit. Manchmal blicke ich zurück in die Vergangenheit und versuche dort mein Glück zu finden. Das Glück was mir meine Kindheit gab. Die Zeit ohne jegliche Sorgen ; ein naives und jedoch glückliches Erscheinungsbild von mir selber. Man sah die Welt bunt und vertraute diesen Farben , doch heute hat sich alles verändert. Ich bemerke erst jetzt wirklich wie schnell alles vorrüber ist . Wir Menschen realisieren wichtige Dinge immer im Nachhinein , wieso ist das so? Ich bereue es immer gesagt zu haben das ich älter werden möchte um viel erleben zu können , nein , ich möchte dies nicht mehr. Mama , ich bin innerlich noch ein Kind und will es ehrlichgesagt bleiben wenn ich die Chance dazu hätte. Ich will klein bleiben um weiterhin nicht von Menschen enttäuscht zu werden , ich will klein bleiben damit mein Herz nicht weiter gebrochen wird , Mama ich will zurück in die Zeit in der ich grundlos glücklich war. Damals zählten wir alle Schafe um schlafen zu können und heute zählen wir unsere Sorgen und können nicht schlafen. Mama was ist nur aus mir geworden? Wo bleibt mein altes glückliches ICH?

WIDERSPRUCH

Oft merke ich, wie ich Dinge erst verstehe, bevor ich sie wirklich begreife. Damit meine ich: Man hat eine gewisse Vorstellung davon, was richtig und falsch ist, was man anstrebt, aber es dauert, bis man es auch wirklich fühlt und die erhoffte Veränderung da ist.

Wachsen ist so wichtig.

ich versteh gar nicht wie man so sein kann wie du. du hast nächtelang geweint weil du genau weißt wie weh dir diese liebe tun kann und weil du gespürt hast wie es ist wenn ein mensch, der einem alles bedeutet, so kalt zu einem ist. und jetzt bist du genauso. genauso kalt, genauso herzlos. ich begreif’s nicht. hab dich immer in schutz genommen, aber jetzt versteh ich dich einfach nicht mehr.
Egal was ich tue,es ist immer Falsch oder nicht gut genug. Die ganzen Worte,die meine Freunde mir sagten, Sachen die sie mir versprachen,alles leere Worte. Ich habe Angst,etwas zu tun oder zu sagen,weil ich schreckliche Angst habe, dass es Falsch ist. Der Druck in der Schule und zuhause,macht mich Fertig. Ich verliere Menschen die ich nicht verlieren will,bin auf einmal für Menschen die mir so wichtig waren Luft geworden. Ich bin jeden Tag so schrecklich müde.Alles kotzt mich nurnoch an und ich bin dauergenervt. Meinen Eltern bin ich nie gut genug und es vergeht kein verdammter Tag an dem wir uns nicht anschreien. Ich sitze an manchen Tagen in der Schule und fange an zu weinen,weil ich merke,dass meine Mitschüler alle besser sind als ich. Ich sitze dort und begreife,was ich für eine Versagerin bin. Ich bekomme nichts mehr auf die Reihe…Zuhause nicht,in der Schule nicht,in Freundschaften nicht,in meiner Famillie nicht und in der Liebe schon garnicht. Und wenn ich denke,gerade ist alles ok,drücken sie mich wieder ein Stück tiefer. Mittlerweile ist diese Traurigkeit zu einem Dauerzustand geworden. Jeden Tag aufs neue,merke ich,dass ich einfach nicht für all das gemacht bin. Merke,dass ich zu schwach bin um das Leben zu meistern
Auf ‘ne Cola mit Dir zu gehen
ist besser als eine Reise nach San Sebastian, Irun, Hendaye, Biarritz, Bayonne,
oder mit schwachem Magen
die Travesera de Gracia in Barcelona entlang zu laufen.
Zum Einen, weil Du in Deinem orangefarbenen T-Shirt aussiehst wie ein glücklicher St. Sebastian,
zum Anderen wegen meiner Liebe zu dir.
Im warmen New Yorker Nachmittags-Licht treiben wir,
manchmal nah und manchmal fern,
wie ein Baum im Atem der Zeit.
Und die Portrait-Ausstellung scheint kein einziges Gesicht zu zeigen, nur Farben.
Du fragst dich, zu welchem Zweck sie eigentlich gemalt wurden.
Ich sehe dich an und begreife,
dass sich kein Portrait der Welt mit dir messen kann.
—  Frank O'Hara