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Schwarzlichtgolfen im Rausch der Farben

Lässt’s sich im Dunkeln im Rausch der Farben minigolfen? Nach klar - voll cool!

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Autorin: Ronja Vattes - rovline Pfui Spinne!? Das Schwarzlicht bringt die Kulisse zum Leuchten. Bilder: Anselm Bußhoff Ummtzza, Ummtzza, Ummtzza wummert die Musik – aber keiner tanzt. Eine gigantische pinke Seerobbe kommt auf uns zugeschwommen – und doch werden wir nicht nass. Die grellgrünen Schlingpflanzen beginnen psychedelisch zu wogen, während glibberige Quallen, neon-orangefarbene Fische…

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Location based advertising mit Digital Signage by Instore Boradcast- Syntus TV in Bussen und Bahnen

Location based advertising mit Digital Signage by Instore Boradcast- Syntus TV in Bussen und Bahnen

Ein Digital Signage Konzept für den öffentlichen Personennahverkehr von Instore Broadcast mit einer location based advertising Option. Mit Hilfe der GPS Koor…
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Ein Schläger, ein Ball, ein Loch - platsch!

Ei, ei, ei - wo ist der Ball? Auf eine Runde Minigolf in @Oberharmersbach.

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Fotos: Anselm Bußhoff

Oh Mann! Das kann doch nicht so schwer sein! Der Sohn grummelt vor sich hin, schaut auf die runde Kugel vor seinen Füßen, blickt auf die sich nach oben windende Spirale. Da hoch muss der Ball mit Schwung geschlagen werden, oben das Loch treffen, plopp! Dann wird die Kugel durch die Röhre purzeln, eine Schiene entlang rollen und auf einer Art Glockenspiel nach unten hüpfen –…

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Ich III

Die Blüte meines Lebens, eine Knospe, bis
er langsam erblüht dieser Wahnsinn
Fahr’ mir mit den Händen durch’s Gesicht
nur um zu fühlen, dass ich da bin

Ich sehe diese Welt hier schon lang’ nicht mehr in Farben
Ich lebe in ‘ner Alptraumwelt
Bin ich verrückt? Ich hör’ Geräusche, die nicht da sind,
Wenn die Angst entstellt

Es nähert sich der Abend in grau schwarzen Bahnen
Ganz egal was ich mach’, ich hab’ diese Lasten zu tragen
Und in der Nacht bin ich Wach, das heißt ich kann nicht schlafen
Während Gedanken, Ängste und Fragen andauernd an mir nagen,
mich plagen und jagen, bis sie mich haben und dann stoppt der Atem

Schwermut

Der Himmel, schwer wie eines Deckels Last,
Sinkt auf die Seele voll verhaltenem Weinen,
Bleiern und dumpf hält er das All umfasst,
Trüber als Nacht will uns der Tag erscheinen.

Es wandelt sich die Welt zum finsteren Haus,
Zum feuchten Kerker voller Angst und Schauer,
Und flatternd, scheu wie eine Fledermaus
Rennt Hoffnung sinnlos gegen Wand und Mauer.

Der müde Regen, der die Welt umfängt,
Spannt um das Haus die engen Gitterstäbe,
Verwünschtes Ungeziefer kommt und hängt
In unser Hirn die grauen Spinngewebe.

Und plötzlich heulen Glocken dumpf empor,
Zum Himmel heben sie ihr furchtbar Tönen,
Wie irrer, heimatloser Geister Chor,
Ein eigensinnig, unaufhörlich Stöhnen.

Und lautlos zieht ein langer Leichenzug
Durch meine Seele seine schwarzen Bahnen,
Die Hoffnung weint. Das Grauen, das sie schlug,
Das Grauen pflanzt in meinem Hirn die Fahnen.

- Charles Baudelaire: Die Blumen des Bösen

Vom Leben und Verstehen

Das vertraute Geräusch einer Kreditkarte, die in schnellem Takt auf einen Spiegel trifft, mehrere Minuten lang. Ein leises Kratzen, als jemand das Pulver in feine Bahnen legt und das Knistern eines Geldscheins, der erst glatt gestrichen und dann wieder zusammen gerollt wird. Bestimmt ist es ein Zehner. Jemand zieht die Nase hoch; ein Klappern, der Spiegel wird herum gereicht. Ich will aufstehen und auch ‘ne Line nehmen, nur eine kleine, damit das Zittern endlich aufhört; heute ist es besonders schlimm, aber als ich die Decke zur Seite schlage, merk ich, dass meine Beine schon ganz blau sind und kalt, viel zu kalt und plötzlich hab ich Angst. Ich torkel ins Bad und lass warmes Wasser ein, schreib den Menschen in der Küche eine SMS, ‘Bitte schaut nach mir.’, und dann tauche ich ab; das Wasser viel zu heiß, und ich halte die Luft an, weil das den Schmerz verstärkt, höre auf zu atmen, bewusst, doch sofort ist jemand da und zieht mich hoch, 'Bau keinen Mist, ey!’; drückt mich an sich, schimpft, und mit einem Mal begreif ich, dass ich eigentlich nur Angst um dich hab.

7.1

Ich habe heute eindeutig zu viel gegessen 🙈 2145 kcal !!!!
Da ich quasi in der Nacht angefangen habe zu arbeiten gab es morgens 2 Scheiben Roggenbrot mit einem Ei. Nach der Arbeit gab es ein zweites Frühstück mit einer Laugenecke belegt mit einem Ei und die andere Hälfte mit bayrischem Weichkäse. Dann noch ein halbes Stütchen mit Teewurst und Heidefrühstück und ein halbes Aktivbrötchen mit Geflügelsalami. Danach ging ich erst mal für 50 min auf dem Heimtrainer und machte noch jede Menge Bauch, Beine, Po Übungen und verbrannte so zum Glück 686 Kalorien :)
Nachmittags gab es ein Croissant mit Schokolade und eine mini Portion Lasagne. Und dann gab es abends noch eine Banane mit Magerquark 🙈. Heute wurde natürlich wieder Karneval gefeiert aber zum Glück ohne Alkohol sonst wären meine Kalorien noch mehr gewesen 🙈😂😂. Ich bin echt froh wenn ab Mittwoch wieder alles in geregelten Bahnen läuft und Karneval vorbei ist. Ich merke echt das ich einfach noch zu labil bin was meine Essstörung betrifft und mich ein paar Tage die nicht geregelt laufen mich sofort aus dem Konzept bringen …
Ich hätte echt gedacht ich wäre schon viel viel weiter …

Krimi-Tipps am Freitag

20:15 Uhr, ZDF, Der Staatsanwalt: Verfahrensfehler

Ein tödlicher Verkehrsunfall mit Fahrerflucht - Oberstaatsanwalt Bernd Reuther (Rainer Hunold) erkennt in einem kleinen Jungen einen wichtigen Zeugen. Es war kein Unfall, sondern eine gezielte Tötung. Das Opfer war Privatdetektiv. Reuther und seine Kommissare Schubert (Simon Eckert) und Klar (Fiona Coors) finden heraus, dass der aktuelle Auftraggeber des Privatermittlers ein Richter ist. Und zwar genau der Richter, mit dem Reuther derzeit in einer Verhandlung steckt. Reuther ahnt, warum der Richter den Prozess in sonderbare Bahnen lenkt. Wird er erpresst? Bernd Reuther kennt den Kollegen noch aus Studienzeiten und fühlt ihm bei einer privaten Begegnung auf den Zahn.

20:15 Uhr, Sat.1 Gold, Der Bulle von Tölz: Sport ist Mord

Als beim Abschlusstraining zur Weltmeisterschaft im Damenbob die Favoritin Evelyn Bergham (Jule Gartzke) Opfer eines Sabotageaktes wird, stellt der Bobverband diesen Vorfall als technischen Defekt hin. Doch am nächsten Morgen wird die Sportlerin in einem Waldstück ermordet aufgefunden. Benno (Ottfried Fischer), der sich zufällig am Ort des Geschehens aufhält, wird von seiner Mutter, einer glühenden Verehrerin Berghams, überredet, den Fall zu lösen - sehr zum Ärger der zuständigen Kommissarin Barbara Götze (Julia Bremermann).

21:15 Uhr, ZDF, SOKO Leipzig: Bilder im Kopf

Ein toter alter Mann, eine Witwe, die nicht wirklich trauert - und jede Menge Fotos aus dem Alltag des Opfers. Was rätselhaft beginnt, wird zu einem tragischen Fall. Die Kommissare begreifen, dass der Tote an Alzheimer litt. Er hat seine Umwelt fotografiert, um sie nicht zu vergessen. Je mehr die SOKO in das Leben der Familie Förster eintaucht, desto mehr stellt sie fest, dass nichts ist, wie es scheint.

21:40 Uhr, ZDFneo, Camilla Läckberg: Mord in Fjällbacka - Das Familiengeheimnis

Der brutale Mord an dem Fotografen Stigge Ericsson ist ein Schock für Erica Falck (Claudia Galli Concha) und Patrik Hedström (Richard Ulfsäter). Wer hat dem freundlichen alten Mann dies angetan? Die beiden entdecken, dass Stigge, der in seinen Bildern die Geschichte Fjällbackas festgehalten hat, mit seinen Fotos das halbe Hafenstädtchen erpresst haben muss. Dafür sprechen die verschwundenen Negative und die regelmäßigen Einzahlungen auf sein Konto. Die Hotelbesitzerin Anette Djurholm hatte Stigge außerdem für einen Spottpreis ein Fischerhaus überlassen. Sie gibt zu, dass er sie heimlich mit ihren Liebhabern fotografiert hat. Sie wollte nicht, dass ihr Ehemann Malcolm davon erfährt. Über Pia Ljungberg, die auch in dem Hotel arbeitet, stößt Erica auf eine alte Familienfehde zwischen den Strands und den Ljungbergs. Erica und Patrik erkennen, dass sie den Täter erst überführen können, wenn die Familienfehde aus der Vergangenheit entschlüsselt ist.

22:00 Uhr, Das Erste, Polizeiruf 110: Käfer und Prinzessin

Nachdem das Mitglied eines Öko-Bauernhofes tot in der Jauchegrube eines benachbarten Hofs aufgefunden wird, ermitteln Kriminalhauptkommissarin Olga Lenski (Maria Simon) und Polizeihauptmeister Horst Krause (Horst Krause) in alle Richtungen. Lange ist unklar, ob es sich um Mord oder um fahrlässige Tötung handelt. Ein schwieriger Fall, vor allem für Olga, denn die Lebensgefährtin des Toten ist eine alte Schulfreundin von ihr. Ruth (Fritzi Haberlandt) und Olga kennen sich aus Kindertagen.

23:20 Uhr, ZDFneo, Stieg Larsson: Vergebung (2)

Lisbeth (Noomi Rapace) wird der Prozess gemacht. Es wird nicht nur über ihre Zukunft entschieden, sondern auch, ob am Ende die Gerechtigkeit siegen wird. Sie befürchtet, dass sie nun wieder zu Teleborian (Anders Ahlbom Rosendahl) in die Psychiatrie muss. Mikael Blomkvist (Michael Nyqvist) ist deswegen unermüdlich für Lisbeth im Einsatz. Kurz vor Prozessbeginn wird auf ihn und Erika (Lena Endre) ein Anschlag verübt, dem sie nur knapp entkommen. Zwischen ihm und Erika kommt es zu einer Auseinandersetzung, denn Erika hat Bedenken, “Millennium” wegen einer immer noch nicht stimmigen Story komplett aufs Spiel zu setzen. Zudem ist die Druckerei ausspioniert worden, und Erika wird von einem Stalker verfolgt. Doch Blomkvist lässt sich nicht mehr stoppen.

23:30 Uhr, Das Erste, Mankells Wallander: Das Gespenst

Ein Liebespaar zieht sich in eine lauschige Strandhütte zurück. Kurz darauf zerreißt eine Detonation das Holzhaus. Die Polizei entdeckt zwei verkohlte Leichen, die kaum zu identifizieren sind. Im Handschuhfach eines in der Nähe geparkten Sportwagens findet sich der Führerschein des Autobesitzers. Peter Adler (Per Morberg), ein wohlhabender Geschäftsmann aus Ystad, identifiziert die Tote aus dem Strandhaus als seine Frau Nina (Maria Alm Norell). Die Identität der männlichen Leiche bleibt zunächst ungeklärt. Erst nach einer zahntechnischen Untersuchung steht fest, dass es sich bei dem Toten um Martin Rittner (Ludde Hagberg) handelt - Adlers Nachbar und Geschäftspartner. Wallander (Krister Henriksson) bleibt nicht verborgen, dass Adler eine Affäre mit Rittners attraktiver Lebenspartnerin Kim Kristensen (Iben Hjejle) hat. Ein Stapel Akten aus dem Wirtschaftsdezernat belegt zudem, dass Adler und Rittner in illegale Geschäfte verwickelt waren, die ihnen aber nie nachgewiesen werden konnten. Wallander ist überzeugt, dass Adler seinen Teilhaber ermordete, doch dieser Verdacht bestätigt sich nicht.

Foto(s): ZDF/Andrea Enderlein

Messy ist das neue Sleek

Während vor einigen Jahren auf den Köpfen und in den Gesichtern noch alles perfekt gezupft, gekämmt und geradezu makellos wirken sollte, lautet das Style-Motto der Fashion-Girls heute: Messy-Look!

Foto: Anthony Harvey/Getty Images Cara Delevigne macht vor, wie der Look geht

Vorbei sind die Zeiten, in denen die Haare mit dem Glätteisen aalglatt gezogen und Augenbrauen zu schmalen Strichen gezupft wurden – ein natürlicher Look ist heute angesagt. Dabei darf alles ein wenig wie out of bed wirken, also wie frisch aus dem Bett entstiegen. Natürlich fallendes Haar, gewollt breite Augenbrauen, ein bauschiger Pferdeschwanz und ein unordentlich gezwirbelter Dutt – Messy everything!

Der Look soll selbstverständlich nicht ungepflegt wirken. Beim Messy-Look wird das Styling einfach ein wenig entspannter angegangen. So dürfen die Augenbrauen natürlich nachwachsen, der Flechtzopf wird mit Absicht locker geflochten, damit einzelne Strähnchen sich den Weg aus dem Geflcht bahnen und der Dutt wird – genau wie bei der legendären Duschfrisur, die irgendwie einfach immer am besten sitzt – einfach locker mit einem Haargummi zusammengenommen, ein paar Strähnen herauszupfen et voilà. 

Messy Eyebrows
Eine Pinzette kommt lediglich zum Einsatz, wenn Härchen zwischen den Brauen wachsen oder unterhalb der eigentlichen Braue. Mit einem Wimbernbürstchen wird alles in Form gebracht. Zusätzlich sorgen Augenbrauenpuder oder ein fixierendes Gel bei Bedarf für mehr Kontur.

Foto: Gareth Cattermole/Getty Images for Burberry Kate Bosworth trägt ihr Haar auch bei der London Fashion im Ungestylt-Look

Messy Ponytail
Der Lieblings-Look der It-Girls. Denn der wilde Zopf ist besonders einfach auf den Kopf gezaubert und passt zu – fast – jedem Outfit. Die Haare einfach mit einem Haargummi locker am Oberkopf zusammennehmen und nicht zu fest zusammenbinden. Ein wenig Trockenshampoo in die Längen und Spitzen sprühen, mit einer Bürste der Schuppenschicht locker entgegenbürsten (wie beim Toupieren) und zurechtzupfen. Auch am Oberkopf darf alles ein wenig ungeordnet aussehen.

Messy Bun
Fein säuberlich eingezwirbelt wird bei diesem Dutt nichts. Die Haare werden einfach hoch auf dem Oberkopf zu einem Dutt zusammengenommen. So, als würde man mal eben unter die Dusche hüpfen oder sich die Haare zwecks Schminken zusammenbinden.

Messy Hair
Rundbürste? Glätteisen? Lockenwickler? Bitte nicht. Beim Messy-Hair-Look soll das Haar möglichst natürlich fallen. Einfach die Haare über Kopf schütteln, mit Schwung zurückwerfen und den natürlichen Scheitel finden. Sprays für mehr Griffigkeit und Textur (z.B. Trockenshampoo oder Salzwasserspray für die den Beach-Look) sparsam in die Längen sprühen und die Strähnchen zurechtzupfen.

Experte vom Zugunglück in Eschede rechnet mir "schneller Aufklärung" in Bad Aibling

Noch ist unklar, was genau das Zugunglück in Bad Aibling ausgelöst hat, die Untersuchungen laufen auf Hochtouren. Doch es könnte sein, dass die Ermittlungen sich gar nicht so lange hinziehen, wie vielleicht zunächst befürchtet – das mutmaßt ein Experte, der sich schon einmal mit sehr ähnlicher Materie auseinandersetzen musste: Erich Philipp leitete 1998 die Sonderkommission in Eschede, die die Ursachen des damaligen Zugunglücks ermittelten. Bei dem Unfall mit einem ICE kamen 101 Menschen ums Leben.

Philipp erläutert im Gespräch mit “Focus Online”, dass in Bad Aibling zwei Verfahren eingeleitet werden: Zum einen werde ein sogenanntes Todesermittlungsverfahren geführt, dessen Ausgang er als “relativ klar” sieht: “Die Obduktion wird enorme Einwirkung als Todesursache ergeben.” Zum anderen werde nun natürlich umfangreiche Ursachenforschung betrieben – und hier “wird es komplizierter”, so Erich Philipp.

Dabei stünden vor allem zwei Fragen im Mittelpunkt: Wer war für die Entscheidung verantwortlich, dass die zwei Bahnen, die bei dem Zugunglück aufeinanderprallten, gleichzeitig dieselbe, eingleisige Strecke befahren durften? Und im Anschluss: Warum wurde diese Genehmigung erteilt? In Eschede habe es damals keine so eindeutige Herangehensweise gegeben, die Ermittlungen seien “deutlich umfangreicher” gewesen. “Nach zweieinhalb Jahren Ermittlung hatte unser Untersuchungsbericht einen Umfang von 28.000 Seiten”, erinnert sich der ehemalige Polizist. Beim Zugunglück in Bad Aibling rechne er hingegen “mit einer schnellen Aufklärung”.

Hierfür sei es nötig, den genauen Unfallhergang nachzuvollziehen, der sich in Bad Aibling abgespielt hat. “Sollte sich herausstellen, dass die Schuld wirklich beim Fahrdienstleiter liegt, deutet das auf ein Organisationsversagen hin”, erklärt Erich Philipp. Das bedeute: “Wenn das System menschliches Fehlverhalten nicht auffangen kann, dann ist das ein grundsätzliches Problem der Bahnsicherheit.” Und das müsse unbedingt hinterfragt werden.

Sehen Sie auch: Keine Vermissten mehr nach Zugunglück von Bad Aibling – Bergung der Züge eingeleitet

Gedanken

Wenn ich, vor allem Morgens, in der Bahn sitze und in die Gesichter der verschiedenen Menschen blicke, komme ich nicht umhin zu bemerken, dass mit steigendem Alter in der absoluten Mehrheit der Fälle, die Personen zunehmend ernster und verschlossener wirken. Das allein ist nicht weiter verwunderlich, begegnet man mit zunehmendem Alter doch im Normalfall mehr Problemen und mehr Situationen, die bewältigt und gelöst werden wollen. Mehr Dingen, die einen herausfordern, einen zwingen zu kämpfen. Auffallend ist allerdings auch, dass abhängig vom Alter, die Personen immer abwesender und/ oder trauriger wirken. Das stimmt mich nachdenklich.

Mein Leben verlief bisher doch auch alles andere als in gewollten Bahnen. Doch komme ich trotzdem nicht um den Gedanken herum, dass ich ziemlich optimistisch - trotzdem realistisch - in die Zukunft blicke und mir bisher nicht habe die Freude an meinem Leben nehmen lassen.

Ich sehe die Gesichter und verbleibe bei einem Gedanken:

Lebe dein leben so, dass du niemals so schauen musst. Denn ich will nicht traurig sein, weil ich zur Arbeit muss. Mir nicht über alles mögliche was passieren könnte Sorgen machen. Vielleicht liebe ich deswegen den Moment mehr als die Zukunft und plane nur das, was absolut notwendig ist.

S-Bahn-Oldtimer ET 420 - Der „gute alte Kasten“ kehrt zurück

Um S-Bahnen verlängern zu können, will die Eisenbahngesellschaft alte Züge vom Typ ET 420 zurück nach München holen. München - Seit 2014 verkehren bereits 15 Züge vom alten Modell ET 420 wieder im Münchner S-Bahnnetz – und in den nächsten Monaten könnten noch weitere dazukommen.
Den ganzen Artikel lesen Sie hier

Zugunglück in Bad Aibling: Einsatzleiter spricht über den Horroreinsatz

Ein so verheerendes Zugunglück wie in Bad Aibling hat es in Deutschland schon lange nicht mehr gegeben. Die Rettungskräfte leisteten Schwerstarbeit, um die vielen Verletzten und auch die Toten zu bergen – körperlich sowie psychisch eine Horroraufgabe. Wie schlimm die Lage wirklich war, darüber spricht nun Wolfram Höfler, Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr von Bad Aibling. Dabei schildert er teilweise Unvorstellbares.

Erschütternder Anblick

Nur drei Minuten nach dem katastrophalen Zusammenprall der beiden Züge ist der 62-Jährige an der Unfallstelle – er und sein Team sind die Ersten, die ankommen. Der Anblick der Zugwracks ist erschütternd: “Zuerst haben wir gedacht, wir hätten es nur mit einem Zug zu tun. So sehr hatten sich die Bahnen ineinandergeschoben”, erinnert er sich im Gespräch mit “Bild”. Die ersten Verletzten kommen ihnen entgegen – teilweise taumelnd und schreiend.

Höfler beginnt sofort, sein in der Ausbildung einstudiertes Programm abzuspulen. Emotionen seien bei einem Zugunglück wie diesen nicht gefragt, sondern direkte Handlungen. “Das ist nicht herzlos, sondern dient dem Einsatz und dem Selbstschutz”, erklärt er dem “Spiegel”. Sein Team versucht umgehend, auch zu den Verletzten innerhalb der Zugwracks vorzudringen – der Boden der Bahnen sei teilweise blutverschmiert gewesen. Doch das einstudierte Programm greift bei allen Helfern: Sie verteilen grüne Bändchen an Leicht- und rote Bändchen an Schwerverletzte, um für möglichst geregelte Abläufe zu sorgen.

Suche nach den Vermissten

Die Erinnerungen, die Wolfram Höfler wohl für immer mit dem Zugunglück bei Bad Aibling verbinden wird, sind wahre Horrorszenarien: Dem “Spiegel” berichtet er von “abgerissenen Beinen” und einer schwangeren Frau, die nicht mehr laufen konnte. Am schwersten sei der Anblick des toten Lokführers gewesen, der stundenlang eingeklemmt über den arbeitenden Rettungskräften und anderen Verletzten gehangen habe. “Die Retter schauten ihm quasi in die Augen”, so Höfler.

Auch, nachdem der letzte Verletzte nach dreieinhalb Stunden intensiver Arbeit geborgen ist, geht es für die Einsatzkräfte weiter: Sie suchen nach Vermissten, bis zu 15 Stunden lang sind sie auf den Beinen. Wolfram Höfler selbst bekommt in dieser Nacht nur drei Stunden Schlaf. Am Mittwoch sind schließlich alle Personen geborgen. Der Einsatzleiter geht laut “Bild” aber davon aus, dass die Bergung der Zugwracks noch “bis zu zwei Tage” dauern wird.

Bild: dpa

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