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Anschnallen bitte! Deutschland feiert 40 Jahre Gurtpflicht

Sunny Cars zeigt: Noch immer Nachholbedarf in vielen Ländern

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Anschnallen bitte heißt es in Deutschland seit 40 Jahren (Bildquelle: Edenwithin, Fotolia)

München, 21. Dezember 2015 (w&p) – Am 1. Januar 2016 hat die Einführung der gesetzlichen Anschnallpflicht in Deutschland 40. Geburtstag. Die damals herrschende Meinung, diese Vorschrift würde mehr Gefahren als Nutzen bergen, ist zum Glück längst überholt. Der Mietwagen-Experte Sunny Cars hat sich den Status Quo auch in anderen Ländern angeschaut und ein Resümee nach vier Jahrzehnten Gurtpflicht gezogen.

Nach 130-jähriger Autogeschichte, umfassenden Aufklärungskampagnen und zahlreichen Aufnahmen von Dummys bei den Crashtests der Automobilhersteller sollte eines klar sein: Das Anlegen von Sicherheitsgurten rettet Menschenleben. Doch längst nicht alle Nationalitäten halten sich an die seit 2006 geltenden europäischen Richtlinien.

So sind die Italiener besonders „gurtfaul“: Nur rund 70 Prozent der Fahrer und Beifahrer schnallen sich regelmäßig an. Besonders gefährdet sind die Insassen auf den Rücksitzen, von denen sich lediglich zehn Prozent an die Gurtpflicht halten. Von dieser Nachlässigkeit geht nicht nur für die Passagiere auf dem Rücksitz eine tödliche Gefahr aus, denn sie setzen dadurch auch noch Fahrer und Beifahrer einer nicht kalkulierbaren Bedrohung aus. Das traurige Ergebnis einer IRTAD*-Analyse aller tödlichen Unfälle im Straßenverkehr: 60 Prozent aller Verunglückten weltweit trugen keine Sicherheitsgurte.

Obwohl für alle EU-Länder eine einheitliche Richtlinie erarbeitet wurde, die in den EU-Mitgliedsstaaten als nationales Recht gilt, sehen es Autofahrer in einigen Urlaubsländern nicht allzu streng: Nur knapp über drei Viertel der Griechen halten sich an die Anschnallpflicht, wenn sie hinter dem Steuer sitzen. Auf ihre Mitfahrer achten sie noch weniger, gerade einmal 23 Prozent sind angeschnallt.

Deutschland und die Niederlande sind hingegen echte Vorbilder in Sachen Gurtpflicht: 97 Prozent der Fahrer sorgen dafür, dass Mitfahrer und sie selbst ordentlich gesichert sind.

Reisende in den USA müssen jedoch aufpassen, da es dort keine einheitlichen Richtlinien gibt. Strafen für vergessenes Anschnallen drohen in den meisten Staaten nur, wenn noch ein weiteres Verkehrsdelikt, wie Alkohol am Steuer oder Geschwindigkeitsübertretung, begangen wurde.

Auch in den EU-Ländern gibt es keinen einheitlichen Bußgeld-Katalog. Während Deutschland, Österreich und die Schweiz das Vergehen mit 30 bis 50 Euro ahnden, wird es in Portugal mit 120 Euro deutlich teurer. Spitzenreiter sind jedoch die Spanier, bei denen ein Verstoß ab 200 Euro kostet. In Italien variiert das Bußgeld stark innerhalb der einzelnen Regionen. Hier ist jedoch besondere Vorsicht im Hinblick auf den Versicherungsschutz im Schadensfall geboten: Der Fahrer kann, wenn er seiner Sorgfaltspflicht nicht nachkommt und seine Mitfahrer nicht angeschnallt sind, haftbar gemacht werden. Gerade im Ausland sollten sich Fahrer und Mitfahrer daher besonders um ihre Sicherheit sorgen.

* International Traffic Safety Data and Analysis Group

Quellen:
Road Safety Annual Report 2014
Bußgeldkatalog Deutschland und Ausland
Europäische Richtlinie zur Gurtanlegepflicht 2006 IP/06/58

Ob einen Mallorca-Mietwagen oder ein Ferienauto für die nächste Fernreise: Sucht ein Urlauber einen fahrbaren Untersatz, wird er bei Sunny Cars fündig, und zwar für über 8.000 Stationen in mehr als 120 Ländern. Einen Sunny Cars-Mietwagen gibt es inklusive aller wichtigen Leistungen wie Versicherungen, unbegrenzte Kilometer sowie eine garantierte Haftpflichtdeckungssumme in Höhe von mindestens 7,5 Millionen Euro durch den Partner Allianz Versicherung AG. Gegründet wurde das Unternehmen vor über 20 Jahren von Inhaber und Geschäftsführendem Gesellschafter Kai Sannwald in München. Die Angebote von Sunny Cars sind buchbar im Reisebüro, auf www.sunnycars.de oder telefonisch unter 089 – 82 99 33 900.

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