aufgeregt

anonymous asked:

Was sind denn die Unterschiede von verknallt, verliebt und lieben?!

Wenn du verknallt bist, schwärmst du von ihm, du sprichst gern von ihm, du siehst ihn gern an und wirst ganz aufgeregt wenn er dich ansieht oder sogar mit dir spricht. Du findest ihn großartig, vor allem sein Lächeln, aber im Grunde ist alles an ihm großartig, schlechte Eigenschaften werden übersehen.

Wenn du verliebt bist, denkst du ständig an ihn, du hast Schmetterlinge im Bauch und du redest ständig von ihm, du vergisst zu essen und liegst tagelang in deinem Bett um von ihm zu träumen. Du realisierst dass er Fehler hat aber das macht dir nichts aus.

Wenn du liebst wird es ernst. Du kennst den anderen, du kennst seine Redewendungen, seine Mimiken und Gestiken und weißt mit welcher Hand er seine Zahnbürste hält. Du erzählst ihm auch die langweiligen Dinge aus deinem Leben, sogar deine Probleme. Du kannst mit ihm über deine Ängste sprechen, ohne Angst zu haben. Wenn du etwas Schönes erlebst willst du dass er dabei ist, da die Dinge ohne ihn nie so schön sind wie sie mit ihm sein könnten. Du hältst seine Hand und du wischt seine Tränen weg und du weinst nächtelang in dein Kissen weil das Leben es nicht immer gut mit euch meint. Liebe kann übersehen, aber niemals vergessen werden. Lieben bedeutet abwarten und verstehen. Freiraum geben und da sein. Zu lieben ist wahnsinnig kompliziert, aber jemanden anzusehen, den man liebt, während derjenige dich ansieht, mit so viel Liebe in den Augen, Liebe für dich. Das ist selbst den größten Kummer wert. Liebe ist Geduld haben. Liebe ist sich selbst in dem anderen wiederfinden. Lieben bedeutet, das Wohl des andere vor sein eigenes zu stellen, und dennoch genau so glücklich zu sein.

Ist es nicht immer so, dass die Leute, die zu Beginn von etwas Neuem am meisten meckern, aber es hinterher ständig benutzen? Ich denke da speziell an einige Kontakte von mir bei WhatsApp, die sich tagelang über die Story-Funktion aufgeregt haben und jetzt nahezu täglich eine Geschichte posten

Ich denk schon den ganzen Tag darüber nach wie es aussehen würde wenn wir alleine wären, selbst wenn es nur eine Stunde wäre würde ich alles dafür geben noch einmal solange bei dir zu sein, ich stell mir schon den ganzen Tag die verrucktesten Szenen vor wie wir uns Küssen könnten, wie wir diese Wärme wieder bekommen. Mir war an dem Tag als wir uns geküsst hatten noch bis spät in die Nacht so warm ums Herz, ich hatte bisher noch nie so eine Wärme gefühlt. Alle hier im Haus merken wie verträumt und grinsend ich durch das Haus schlendere und nur auf mein Handy schaue weil du mir geschrieben hast. Ich finde sogar deinen Namen wundervoll. Du bist die erste Person in meinem Leben die ich getroffen habe und schon am Namen toll fand. Ich kann echt garnicht und so voll überhaupt nicht aufhören an dich zu denken als wärst du schon ein Teil von mir geworden. Ich wache auf und denke an dich und ich gehe ins Bett und träume danach von dir. Irgendwo am Steg, an einem Fluss umrigt von Bäumen, alles ist so ruhig und man hört das knarren der Bretter am steh und ich schaue nach hinten und aufeinmal stehst du da, mit einem Lächeln im Gesicht und setzt dich zu mir und nimmst meinen Arm um dich und fängst an ihn zu streicheln. Ich schaue immernoch so aufgeregt als du mich ansahst und meine Lippen gesucht hast die ich mir fast zerbissen hab als du dich neben mich gesetzt hast. Du sagst einfach kein Wort und trotzdem weiß ich was in dir vorgeht. Du küsst mich ohne Nachzudenken und beschreiben kann ich dieses Gefühl ab hier nicht mehr. Es ist wärmer als Wärm, größer als Gott, heller als ein Stern und realer als dich anzufassen. Ich kann dem Gefühl kein Namen geben ausser deinen. Ich hörte in dem Moment nur das rauschen vom Wind und dein Geruch in der Nase. Das hab ich letzte Nacht geträumt und war aprupt wach als du mich geküsst hast und habe neben mich geschaut und traurig festgestellt es war nur ein Traum obwohl er mir so real vorkam. Dieses Gefühl war nur für eine Sekunde da bevor ich wach wurde und trotzdem würde ich durch die Hölle gehen um es wieder zu bekommen. Ich weiß nicht was du mit mir gemacht hast aber bitte…mach weiter damit. Es ist als hat meine Seele wieder Spaß daran in mir zu wohnen seid ich dich getroffen habe. Ich hab dich mehr als lieb aber will es nicht sagen aus Angst vor Zurückweisung. Ich weiß nicht was du abends denkst wenn du schlafen gehst oder durch den Tag gehst aber ich hoffe ich komme in den Gedanken vor. Du bist mir ans Herz gewachsen und gravierst deinen Namen langsam rein. Ich hab viele Kapitel geschrieben aber irgendwie bist du glatt ein neues Buch. Ich will danke sagen dass du mich so magst wie ich bin, mich geküsst hast obwohl ich dich Tage zu vor verletzt hab. Ich wusste an dem Tag nicht wie ich mich entschuldigen soll und was ich machen soll. Ich hab als vor dir gestanden und mir gedacht man…mach ich es jetzt und nimm sie bei der Hand und Rede mit ihr oder bin ich doch nur ein weichei. Ich hab es gemacht und die kitzelein am Ende waren mehr vergebung als ich erhofft habe. Ich kann nicht aufhören dich zu Kitzeln oder zu streicheln weil ich dein Lächeln jedesmal Liebe. Ich hab dich gefunden obwohl ich nicht nach dir gesucht habe. Du bist in mein Leben gestolpert und bist mit voller absicht geblieben. Einfach Danke dass du da bist❤
—  Er zu mir

Als ich aufwachte war eine Nachricht von dir auf meinem Handy: “Magst du was vom Bäcker?”
Ich schüttelte fassungslos mit dem Kopf, als ob du es sehen könntest. Nur ein paar Minuten später standest du vor der Tür. Wir waren alleine, es war niemand außer uns zu Hause. Die perfekte Ambiente für ein “Trennungsgespräch”. Ich sagte weder hallo zu dir, noch fragte ich dich wie es dir geht. “Bekomme ich jetzt nicht mal mehr ein Hallo?” hast du mich gefragt und ich konnte dich nicht einmal ansehen. Ich bat dir einen Kaffee an, aber du nahmst einfach nur Platz und hast dir eine Zigarette angezündet. Deine Worte prasselten auf mich ein und ich hatte keine Zeit auch nur eines zu verdauen. Ich wich deinen Blicken aus, aber immer wenn du weg sahst, sah ich dich an. Immer wieder fragte ich mich, was wir hier gerade eigentlich tun. War es wirklich das was wir wollten? Es war nicht, dass was ich wollte, aber ich war so müde vom kämpfen. Ich fragte nach ihr, fragte ob es was ernstes sei, ob du sie lieben würdest und deswegen alles beenden möchtest. Darüber hast du dich schrecklich aufgeregt und sagtest, wie ich sowas nur denken könnte und dass das Schwachsinn sei. Ich hätte die jenige sein sollen, die sich aufregt. Ich hätte dich anschreien und fragen sollen, wie du mir sowas antun kannst, aber ich konnte es nicht. Du hast mich immer wieder um eine Freundschaft gebeten und warum ich das nicht könnte, hast du gefragt. Ich antwortete dir: Als du mir sagtest, dass du mich liebst und ich dazu noch nicht bereit war, habe ich auch nicht verstanden warum du unsere Freundschaft nicht mehr haben wolltest, aber heute verstehe ich es. Du hast genickt und bist gegangen. Hast mich alleine am Küchentisch zurück gelassen und ich saß einfach nur da und starrte in die Leere. So viele Fragen gingen durch meinen Kopf: Wie soll ich jetzt weitermachen?, Was mache ich mit all deinen Erinnerungen?, Was ist mit unseren gemeinsamen Freunden?. Aber die wichtigste Frage, war die eintönigste: Warum? Ich verstand es nicht und ich glaube das war der Grund warum ich für kurze Zeit einfach so tat als wäre nichts geschehen. Ich ziehte mich um, schminkte mich neu, kaufte ein und versuchte alles zu verdrängen. Am Abend kam F. Sie stand vor meiner Tür mit einem Strauß rosanen Rosen und Süßigkeiten. Sie umarmte sich mich lange. Wir kochten Cannelloni gemeinsam und redeten stundenlang über alles. Über dich und über mich. Nicht mehr über Uns. Sie fragte mich, wie es nun weitergehen sollte und ich wusste es nicht. Ich hatte nicht so weit gedacht. Ich war mir sicher, dass ich die jenige sein wird, die dir weh tun wird. Darüber waren sich eigentlich alle sicher. F. und ich tranken an diesem Abend 3 Flaschen Sekt und rauchten viel zu viel. Später wurde sie zu einem gemütlichen Abend mit Freunden eingeladen und ich sollte auch mit. Es waren auch deine Freunde, was mich beunruhigte, aber nach einem weiteren Glas Sekt war es okay. Als wir dort ankamen wurde ich mitleidig angesehen und immer wieder bekam ich neue Informationen von dir. Du hättest doch etwas mit ihr, du hast dich in sie verliebt, du bist gerade bei mir. Es war genug. Den ganzen Tag über hatte ich versucht etwas wegzustecken was ich nicht konnte. Also brach ich zusammen. Ich ging mit F. und I. in den Nebenraum und weinte. Versuchte stehen zu bleiben, aber ich konnte es nicht. Wollte es nicht.