astronomische

der Stern (die Sterne) - star (stars)
der Himmel - sky
der Nachthimmel - night sky
das Sternbild - constellation (of stars)
das All / das Weltall / der Weltraum - space
das Sonnensystem - solar system
die Milchstraße - milky way
das Teleskop - telescope
der Planet - planet
die Sonne - sun
der Mond - moon
die Erde - Earth
der Asteroid - asteroid
das Raumschiff - space ship
die Schwerkraft - gravity
die Astronomie - astronomy
die Astrologie - astrology
das Sternzeichen - zodiac sign

leuchten - to shine
funkeln - to sparkle
beobachten - to observe
(ver)brennen - to burn (sth)
erforschen - to explore, to research
schweben - to float
fliegen - to fly

schwerelos - weightless, zero-g
hell - bright
dunkel - dark
weit/groß - big
endlos - infinite
astronomisch - astronomical
astrologisch - astrological

(durch) Zeit und Raum - (through) time and space

Tanabata: Das japanische Sternenfest!

Jedes Jahr am 7. Juli wird in Japan das wohl romantischste Fest gefeiert: Tanabata, das Sternenfest. Zum gegebenen Anlass möchten wir euch mehr über diesen ganz besonderen Feiertag erzählen!

Eine alte chinesische Legende besagt, dass die fleißige Weberin Orihime von ihrem Vater, dem Himmelsgott, mit dem Rinderhirten Hikoboshi verheiratet wurde. Doch die beiden waren so sehr ineinander vernarrt, dass sie ihre Arbeit über ihre Liebe vernachlässigten: Der Himmelsgott bekam keine neuen Kleider von seiner Tochter und die Rinder, um die Hikoboshi sich kümmern sollte, wurden krank. Der Himmelsgott war darüber so erbost, dass er die beiden Liebenden voneinander trennte und Hikoboshi auf die andere Seite des großen Flusses, die Milchstraße, verbannte. Der Kummer der Beiden war allerdings so groß, dass der Himmelsgott ihnen erlaubte, sich einmal im Jahr – an Tanabata – zu sehen.

Doch die Liebenden konnten an dem ersehnten Datum den Fluß nicht überqueren, da es keine Brücke gab, die über ihn führte. Daraufhin hat Orihime so lange geweint, bis ein Schwarm Elstern zu ihr kam und die Vögel aus ihren Schwingen eine Brücke für sie gebaut haben. Doch wenn es regnet, können sich die beiden Liebenden nicht treffen, da die Elstern nicht zu ihnen fliegen können …

Der astronomische Hintergrund für die Legende liegt in den beiden Sternen Wega und Altair begründet, die die Liebenden repräsentieren und nur an diesem Tag am Sternenhimmel aufeinander treffen. Das astronomisch korrekte Datum für Tanabata ist übrigens vom 6. bis 8. August. Erst seit 1873, als der Mondkalender in Japan abgeschafft wurde, findet Tanabata in den meisten Teilen Japans am 7. Juli statt.

In Japan wird dieser Tag in jedem Jahr gebührend zelebriert, die Straßen und viele große Einkaufspassagen werden farbenfroh und festlich geschmückt und es finden viele verschiedene Festivitäten und Veranstaltungen statt. Am Vorabend von Tanabata schreiben viele Japaner ihre Wünsche auf einen kleinen Zettel (genannt sasakazari) und knoten diesen an einen Bambuszweig. Wenn das Fest vorbei ist, werden die Zettel verbrannt und man hofft, dass sie bis zum nächsten Tanabata-Fest in Erfüllung gehen werden.

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In 1801, Johann Elert Bode published ‘Uranographia’, a celestial atlas that showed both the positions of the stars with scientific accuracy, and his own artistic interpretations of the stellar constellation figures.

Uranographia by Johann Elert Bode, 1801 | Royal Institution Rare Book Collections

Johann Elert Bode (German 19 January 1747 – 23 November 1826) was the German astronomer known for reforming and popularising the Titius–Bode law, and naming Uranus.

Bode was directly involved in research leading from the discovery of a Uranus in 1781. Although it was the first planet to be discovered by telescope, Uranus is just about visible with the naked eye. Bode consulted older star charts and found numerous examples of the planet’s position being given while being mistaken for a star, for example John Flamsteed, Astronomer Royal in Britain, had listed it in his catalog of 1690 as a star with the name 34 Tauri. These earlier sightings allowed an exact calculation of the orbit of the new planet.

Bode was also responsible for giving the new planet its name. The discoverer William Herschel proposed to name it after George III which was not accepted so readily in other countries. Bode opted for Uranus, with the apparent logic that just as Saturn was the father of Jupiter, the new planet should be named after the father of Saturn. There were further alternatives proposed, but ultimately Bode’s suggestion became the most widely used - however it had to wait until 1850 before gaining official acceptance in Britain when the Nautical Almanac Office switched from using the name Georgium Sidus to Uranus. In 1789, Bode’s Royal Academy colleague Martin Klaproth was inspired by Bode’s name for the planet to name his newly discovered element “uranium”.

From 1787 to 1825 Bode was director of the Astronomisches Rechen-Institut. In 1794, he was elected a foreign member of the Royal Swedish Academy of Sciences. In April, 1789 he was elected a fellow of the Royal Society.

Bode died in Berlin on 23 November 1826, aged 79.

Keep an eye out for more illustrations from Uranographia over the next few days.

Lyrik zum Ankreuzen

eine astronomische Einheit
definiert sich mit 150 Millionen km
als die ungefähre Entfernung
zwischen Sonne und Erde

[a]

so nah

waren wir
uns nie

[b]

so viel Nähe

kaum
zu ertragen

[c]

dein Licht

ein Brennen
auf meiner
Haut