armaturenbrett

2015-08-29

Ich sage das nicht, um Recht zu haben

Ich gebe in Hamburg einen Mietwagen zurück. Es ist schon spät, kein Personal der Mietwagenfirma mehr da, nur ein einsamer Nachtwächter. Ich muss den Schlüssel und den Mietvertrag in einen Tresor werfen, nicht ohne vorher darauf Datum und Uhrzeit, sowie Kilometerstand und Tankfüllung notiert zu haben. Ich borge mir dazu vom Nachtwächter einen Kugelschreiber und ziehe mich kurz in das Auto zurück. Bevor ich ihm den Kugelschreiber zurückgebe, fotografiere ich noch, was ich auf den Mietvertrag geschrieben habe.

»Kleiner Tipp«, sagt der Nachtwächter zu mir. »Das nächste Mal fotografieren Sie einfach das eingeschaltete Armaturenbrett, da haben Sie dann gleich alles drauf.«

»Da haben Sie Recht«, sage ich.

»Ich sage das nicht, um Recht zu haben«, korrigiert er mich freundlich, aber bestimmt. »Es ist nur einfach praktischer.«

(André Spiegel)

Škoda Fabia: Erstes Foto vom Cockpit des schönen Tschechen.

Škoda Fabia: Erstes Foto vom Cockpit des schönen Tschechen.

Das Internet, es behält nichts für sich. Jetzt ist das erste Foto vom Cockpit des neuen Škoda Fabia aufgetaucht. Und? Fesch!

Gut schaut es aus, was die Tschechen da so machen!

Klare Linien, reduzierte Knöpfchen. Alles in Reih und Glied und übersichtlich angeordnet. Da freut man sich doch auf die Messe in Paris!

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27.8.2015

Atemlos durch die Nacht

Der Berliner Taxifahrer kommt, über die MyTaxi-App bestellt, innerhalb weniger Minuten. Beim Blick auf seinen Arbeitsplatz muss ich spontan an das Cockpit eines Kampfjets denken. Vier Displays muss oder will der Fahrer im Auge behalten: Sein eigenes Navi (links oben), sein Smartphone mit Messenger (links unten), das im Fahrzeug fest eingebaute Navigationssystem (rechts oben) und ein gesondertes Smartphone für die eingehenden Bestellungen über die MyTaxi-App (rechts unten).

Aber es gibt noch mehr Anzeigen – aus eigenem Interesse blickt der Chaffeur vielleicht auch gelegentlich aufs Taxameter (Mitte ganz oben im Rückspiegel) und auf die üblichen Fahrzeuganzeigen wie Geschwindigkeit und Tankfüllung (im Armaturenbrett hinter dem Lenkrad). Im Hintergrund läuft das Radio, und für Anrufe trägt der Fahrer noch ein kabelloses Headset.

Ich frage den Fahrer, ob das nicht ein bisschen unübersichtlich sei. Ach nein, sagt er. Man müsse nur daran denken, auch auf die Straße zu schauen.

(Thomas Wiegold)

KRAZ-255B1 Truck NEW FS15

KRAZ-255B1 Truck NEW FS15

Update -Neu KrAZ “Sattel” und präzise Passform gab es 100% der Arbeit mit den Standard-Anhänger, nicht mehr Neigung und dostavaniya Räder auf den Boden, die Beseitigung Flimmern Beleuchtungseinrichtungen, Glühbirnen hinzugefügt Panel, bis ein Armaturenbrett Indikatoren, Zahlen gesetzt und Logos sind korrigiert und angepasst Spiegel.

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Überladener Lkw kippt auf Autobahn um

Das hemmungslose Beladen seines Lkw wäre einem Chinesen fast zum Verhängnis geworden. Der völlig überfrachtete Laster war bei voller Fahrt auf der Autobahn umgekippt. Ein nachfolgender Fahrer hielt das Geschehen mit seiner Kamera fest.

Der Fahrer hinter dem Lkw in der chinesischen Provinz Yunnan setzte gerade zum Überholen an, als es passierte. Der völlig überladene Laster geriet plötzlich heftig ins Schlingern. Der nachfolgende Fahrer hielt daraufhin Sicherheitsabstand, die Kamera auf seinem Armaturenbrett zeichnete das Geschehen auf. Der überladene Lkw geriet von der rechten auf die linke Spur und schließlich auf den Standstreifen, wo er einige Sekunden lang nur noch auf zwei Reifen fuhr.

Fast schien der Fahrer sein Auto wieder unter Kontrolle zu haben. Dann entfaltete die Schwerkraft aber ihre volle Wirkung: Die Ladung neigte sich unaufhaltsam zur Seite, stürzte vom Fahrzeug und der Lkw schlitterte auf der Seite über die ganze Breite der Autobahn. Zum Glück war die Strecke zu diesem Zeitpunkt kaum befahren, so dass kein Unbeteiligter verletzt wurde. Selbst der Lkw-Fahrer kam laut lokalen Medienberichten mit dem Schrecken davon.

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Kathleen

Kathleen war jetzt eigentlich darauf vorbereitet, eine Weile zu warten, aber Brian sah das anscheinend anders. Gewissenlos ging er auf das Gas, sobald ein Krankenwagen mit ordentlicher Geschwindigkeit an den beiden vorbeifuhr durch die Gasse. Brian fuhr ihm einfach nach, scherte dann aus und ordnete sich dann wieder dort ein, wo die Autos den Stau auflösten. Kathleen war richtig schockiert und rutschte weit hinunter, zog sich die Kapuze über ihren Kopf und tauchte so unter. „Was tust du denn da?“, fragte sie ihn mit rauer Stimme und sah stur geradeaus gegen das Armaturenbrett. Kathy war geschockt, denn damit hatte sie nicht gerechnet.
Als die beiden dann den Unfall weit hinter sich gelassen hatten, rutschte sie langsam wieder hoch. Weder Mike noch Chuck war Brian gefolgt und jetzt würde es sicher noch länger dauern, ehe sie alle angekommen wären. Brian sah es nicht als großes Problem an. Kathy war aufgeregt und ihr Herz klopfte vor Adrenalin nur so schnell es konnte. 
„Ich glaub, das nächste Mal fahr ich doch bei Mike mit.“, murmelte sie, meinte es jedoch eher als Scherz, als als Androhung. Außerdem lachte sie hinterher noch und rieb sich kurz das Gesicht, zog sich die Kapuze wieder herunter und gähnte dann. Mittlerweile fuhren sie schon viele Stunden, Brian hatte das Licht angeschaltet und die Lichter der anderen ließen die beiden hinter sich. „Aber dann musst du Cole nehmen. Ich glaub, der kann mich nicht leiden.“ Eigentlich hatte sie dazu gar nichts sagen wollen, jetzt rutschte es ihr aber heraus und sie konnte sich nicht mehr zurückhalten. „Ich mein, weißt du, was der gegen mich haben könnte? … ich hab doch nichts Falsches gesagt oder so?“ Eigentlich hatte sie kaum etwas gesagt.