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New on 500px : Hold Your Breath by joergbonner

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In late September I spent two weeks exploring northern Norway. Since I had skipped Lofoten (for reasons I’m happy to explain to anyone interested over a beer or two) I HAD to stop by at the equally iconic (but tolerably so) island of Senja. In case you haven’t heard of it before: it’s famous for

A) being the home of the world’s largest troll
B) Tungeneset – a quite photogenic outcrop along the…

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5. Dezember

Recht zeitig gehts auf nach Norwegen, zum Arktischen Ozean.
Mich friert es ja schon, wenn ich nur dran denke, dass das Wasser nur 2°C hat, und wir da reingehen sollen. Huuhekalt.
Bevor wir aber da ankommen, müssen wir natürlich mal wieder einen Einkaufsstopp machen, wo dann alle Schweinerippchen in sich hineinstopfen, wiederkäuen, Knochen auswürgen und dann totem Tier stinken. Iiihh. “Ekelhaf”, kann ich da nur sagen.
Im Hellen, also gegen 13.00 Uhr sind wir dann auch in Bugøynes. Fix gehts in die Sauna, die mit so 45 Menschen einfach nur überfüllt ist. Ins Schwitzen kommt man ja aber so und so. Von daher. Duschen gibts auch nicht, mann muss also in den Arktischen Ozean, um nicht zu stinken. Ganz schön clever. 
Wir also genug geschwitzt, slippery FlipFlops an und los zum Wasser rennen (welches man übrigens erst erreicht, wenn man einen slippery Deich runterrennt und dann über den Strand hechtet). Slippery FlipFlops machen sich auf slippery schneebedeckten Steinwall nicht unbedingt Freude, schon gar nicht, wenn man schwungvoll unterwegs ist. Von daher bin ich da auch in Norwegen mal hingefallen – kann ja auch nicht jeder von sich behaupten. Auf dem Weg zum Wasser hab ich gedacht, mir frieren meine Füße ab, im Arktischen Ozean sind sie dann aber auch fast wieder aufgetaucht. Fast. Aber verhältnismäßig, war der Weg zum Ziel echt das Schlimmste. Also das dann aber überstanden war, wars dann einfach nur noch schön warm überall. Lebendig hat man sich auf gefüllt.

Riesige Muscheln haben wir am Strand dann auch noch gefunden. Die waren hübsch. Danach ginge dann zum Fischsuppe essen. Jey. So gar die vegetarische Variante, war fischig und nicht vegan. Habs ja aber eh nicht gegessen.
Nach weiteren Einkaufsstopps sind wir abends in Stock finsterer Nacht, ohne unterwegs Polarlichter gesehen zu haben, wieder in Saariselkä angekommen. Bin dann noch mit Jana auf die finnische Art saunieren gegangen. Praktischer Weise hatten wir nämlich eine Sauna im Badezimmer, die wir dann auch täglich genutzt haben. Erst schwitzen, danach kreischend im Schnee wälzen (vorsorglich mit Handtuch, damit komischer Nachbar nicht spannen kann) und wieder saunieren. Finnish way.