antwort auf alles

Keine Ahnung ist meine Antwort auf alles.  Was hast du für deine Zukunft geplant? -Keine Ahnung. Was hast du für´s Wochenende geplant? -Keine Ahnung (nichts). Was hast du morgen vor? -Keine Ahnung? Wie fühlst du dich? -Keine Ahnung? Geht's dir schlecht? -Keine Ahnung? Was willst du tun? -Keine Ahnung Hast du überhaupt einen plan für irgendetwas? -Keine Ahnung?Was hast du mit deinem Leben vor? -Keine Ahnung. Ich hab einfach Keine Ahnung.
Puzzle

Ich bin ein relativ optimistischer Mensch, auch wenn mir schon so oft gezeigt wurde, dass Situationen einfach noch um einiges schlechter geworden sind, obwohl es immer relativ gut aussah. Es ist irgendwie immer so ein Gefühl von “Egal wie schrecklich die Situation ist, irgendwie muss das vielleicht grad’ passieren. Vielleicht will das Universum/Gott/Schicksal das einfach so.” da gewesen. Auch wenn mir solche Gedanken oft noch Hoffnung in die gesamte Menschheit geben, hinterfrage ich ständig alles und jeden. Dazu gehört dann natürlich auch dieser Gedankengang. Kann ich das so vertreten?

Bei mir war es mein ganzes Leben lang fast nur ein Kampf oder Gedränge durch viele unangenehme Situationen, die hauptsächlich aus Aussichtslosigkeit und Verzweiflung bestanden und auch heute noch einen großen Platz in meinem Leben einnehmen. Das einzige, was sich daran geändert hat, ist eigentlich nur die Art mit dem ganzen umzugehen. Früher bin ich wirklich oft an den Situationen kaputtgegangen, naja heute auch noch teilweise, aber ich weiß (vom Gefühl her), dass diese schlechte Zeit nicht umsonst existiert. Es ist immer irgendetwas gewesen, sei es ein Zufall, oder einfach ein guter Übergang in eine bessere Lage. Manche dieser Situationen sind so banal und fast unmöglich, dass ich nicht einmal im Traum glauben könnte, dass es Zufall wäre. Versteht man das?
Jedes treffen, jedes Gespräch, jeder Ort; alles hängt irgendwie zusammen. Fast wie, als wäre alles irgendwie ein großes Puzzle oder Rätsel, welches gelöst werden müsste. Man muss dem ganzen nur ein wenig vertrauen geben. Durch diese Gedanken, kann ich viel besser mit negativen Situationen umgehen.

Nun, warum aber zweifle ich auch daran? Das Universum ist nicht ausgeglichen, es gibt gutes und es gibt böses. Aber wieso sollte beispielsweise “Ich” es verdient haben, ein Dach über dem Kopf zu haben, während andere keins haben? Warum sterben unschuldige Menschen bei Unfällen oder Anschlägen? Weil sie vielleicht den falschen Weg eingeschlagen haben? Sicherlich nicht. Viele können für Ihre Situation einfach nichts, das ist wie, als hätte jeder einen anderen Schwierigkeitsgrad im Leben, was nicht Fair wäre. Definitiv hat jeder eine Aufgabe, sowohl individuell, als auch universell. Aber dieses Gesetz des Zufalls, würde einfach vom logischen her keinen Sinn machen, wenn man nicht alle gleichstellt und viele dadurch benachteiligt.

An dem ganzen muss aber etwas dran sein, nicht so, aber ähnlich. Ich weiß nicht, wie die richtige Antwort auf all das ist, aber ich versuche auf jedenfall, dieses Rätsel zu lösen.

Frage nie, wie es mir geht.. Die Antwort willst du nicht hören! Frage nie, was ich brauche… du wirst es mir eh nicht geben!
Frage nie, wie sehr ich dich mag… es bedeutet dir nichts! Und wenn ich weine…frage niemals warum… du würdest eh nicht vestehen, dass du schuld bist!.

- B.

Und jetzt treffe ich mich mit anderen Menschen. Gehe Nachts feiern und tanze, trinke dann auf dich. Lächle alles weg, obwohl ich schreien mag. ‘’Mir geht es gut. Alles super’’  ist meine Antwort auf Alles. Sie machen sich nur Sorgen, ich weiß. Aber das braucht keiner mehr. Du hast dir auch immer Sorgen gemacht, egal was ich tat. Mich hat das manchmal genervt, heute will ich dich zurück, aber das sage ich nie laut. Viel hat sich geändert, seitdem du nicht mehr da bist. Doch du wirst nie erfahren was und das tut mir weh.
Ich singe die Lieder mit und denk dabei an dich, doch man merkt es mir nicht an. Sie kennen mich nicht. Nicht so wie du mich kanntest. 
Niemand wird mich jemals so gut kennen lernen dürfen, denn eigentlich habe ich dich einfach nur zu nahe an mich heran gelassen.
Deswegen tut es auch heute noch so weh!