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Fieses Weihnachtsgeschenk für Reus

Reus-Treter Dennis Erdmann schickt fieses Weihnachtsgeschenk.

Dennis Erdmann sorgte 2015 im DFB-Pokal mit einem brutalen Foul an BVB-Star Marco Reus für Empörung. Jetzt tritt er mit einem fiesen Weihnachtsgeschenk nach.


Im Achtelfinale des DFB-Pokals zwischen Borussia Dortmund und Dynamo Dresden 2015 fällt Dennis Erdmann mit einem üblen Foul an Marco Reus auf - jetzt legt der Mittelfeldspieler von Hansa Rostock mit einem höhnischen Geschenk an den BVB-Star nach.

Wie die Bild berichtet, hat Dennis Erdmann Reus ein “besonderes" Weihnachtsgeschenk gemacht: Einen Kapuzenpullover aus seiner “Earthman”-Kollektion des Rostocker Labels “Hauptbild Makellos”, auf dem zu lesen ist: “In der Kreisliga hätte man weiter gespielt”.

Böser Brief liegt bei

Anbei sogar noch ein Brief mit der Widmung: “Ein kleines Andenken an unsere gemeinsame Zeit.”

Und Erdmann wird in dem Schreiben noch makaberer: "Und da du Kurzurlaub liebst, komm doch mal an die schöne Ostsee”, spielt er auf die Verletzungsanfälligkeit des BVB-Stars an. Das steckt hinter dem Geschenk Das Foul damals geschah weit vom Spielgeschehen entfernt. Reus musste von zwei Betreuern gestützt vom Platz geführt werden. Glücklicherweise wurde später dann nur ein Pferdekuss diagnostiziert. Nach der Niederlage lästerte Erdmann über den verletzten Reus: "Er ist mir gegen das Knie gelaufen und hat sich dabei einen Pferdekuss geholt. Ich habe früher Kreisliga gespielt, da hat man kurz geguckt, kurz gerieben und hat weitergespielt. Aber ich glaube, im Bundesliga-Business ist das nicht mehr so üblich,“ hatte der Mittelfeldspieler damals geätzt. Das Foul und der Ausspruch sorgten für große Empörung in Fußball-Deutschland.Sogar die Staatsanwaltschaft ermitteltezwischendurch wegen Körperverletzung. -Sport1
Das Andenken ist die säkularisierte Reliquie.

Das Andenken ist das Komplement des »Erlebnisses«. In ihm hat die zunehmende Selbstentfremdung des Menschen, der seine Vergangenheit als tote Habe inventarisiert, sich niedergeschlagen. Die Allegorie hat im neunzehnten Jahrhundert die Umwelt geräumt, um sich in der Innenwelt anzusiedeln. Die Reliquie kommt von der Leiche, das Andenken von der abgestorbenen Erfahrung her, welche sich, euphemistisch, Erlebnis nennt.
—  Walter Benjamin: Zentralpark. In: Tiedemann/Schweppenhäuser (Hrsg.): Walter Benjamin - Gesammelte Schriften, Band I.2, Frankfurt am Main 1991, S. 681.

“Ich muß hier dies allgemein anmerken: Die Einsamkeit solchen Rausches hat ihre Schattenseiten. Nur vom Physischen zu sprechen, so gab es einen Augenblick dort in der Hafenkneipe, wo ein heftiger Druck aufs Zwerchfell sich Erleichterung in einem Summen suchte. Und kein Zweifel, daß wirklich Schönes, Einleuchtendes unerweckt bleibt. Aber andererseits wirkt Einsamkeit dann wieder als ein Filter. Was man am nächsten Tag niederschreibt, ist mehr als eine Aufzählung von Impressionen; der Rausch setzt sich in der Nacht mit schönen prismatischen Rändern gegen den Alltag ab; er bildet eine Art Figur und ist andenklicher. Ich möchte sagen: er schrumpft und bildet eine Blumenform.”

Benjamin, Walter (1972): Haschisch in Marseille. In: Ders.: Über Haschisch. Novellistisches, Berichte, Materialien. S. 51. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Ich hab vor einer weile jemanden verloren der mir sehr wichtig war und jedesmal wenn sich ihr Todestag jährt, denke ich darüber nach wie es wohl wäre sie jetzt zu sehen, wie sie wohl aussehen würde aber am meisten vermisse ich ihr stimme, an die ich mich jetz schon kaum noch erinnere.
Was würd ich drum geben nicht zu fühlen was ich fühle.