alles zerbrach

Du hast die eine Frau, die dich so liebt wie du bist. Sie weint um dich, sie ist für dich da und das in guten oder schlechten Zeiten. Sie weint vor dem Schlafengehen wenn ihr euch gestritten habt, egal wie wenig Geld sie hat, an Geburtstagen versucht sie dir den schönsten Tag zu machen und egal wie leer der Kühlschrank ist, sie zaubert dir ein Essen. Du spürst, wie sehr sie dich liebt. Und obwohl du scheinbar alles hast, lässt du dich verführen. Da kommt eine Stimme in deinen Kopf, die dir sagt: ,,Ach die liebt dich so sehr, die wird es eh nicht checken, wenn du dich bis aufs Letzte verführen lässt.“ So gehen wir auf Partys, gucken uns andere knapp angezogene Frauen an, die vielleicht einen schöneren Körper haben als deine Freundin und wir fangen an zu zweifeln. Wir lassen uns manipulieren, wir betrinken uns und flirten mit Frauen, die unserer niemals das Wasser reichen könnten. Wir lassen uns manipulieren auf Facebook von schönen Profilbildern anderer Frauen, lassen uns manipulieren von Single Freunden, die uns einreden: ,,Ach es kommen noch Bessere, lass erst mal Leben genießen.” Deine Freundin findet es heraus. Sie schreit dich an, verflucht dich, weint um dich und ist am Boden zerstört, von Tag zu Tag stirbt ihr Inneres etwas mehr. Und anstatt dich zu verbessern, hältst du dich für den King und verlässt sie, weil du dir in deinem von der Gesellschaft manipuliertem Kopf denkst: ,,Ich lerne eh eine Bessere kennen. Ich bin noch Jung und hab alle Zeit der Welt. Ich scheiß auf sie.“ Du hast mehrere Monate deinen Spaß, vielleicht Jahre.. Doch an deinem Geburtstag? Wo ist der Anruf, der dir sagt: ,,Ich liebe dich Schatz, hab einen schönen Tag.” Wo ist die Frau, die an schlechten Tagen bei dir war, als niemand Zeit hatte? Wo ist jetzt die Frau die das in sich trug, was du nirgends mehr findest? Wo ist die Frau die dir den Rücken frei gehalten hat als alles um dich herum zerbrach? Sag mir, wo ist sie?

Und jetzt, eine Liebe später, tausend Tränen tiefer und viele Orte ferner, sehe ich die Welt mit anderen Augen. Mit anderen Worten: Ich sehe die Schönheit hinter dem Sturm. Wie alles, was zerbrach, wieder zusammengefügt wird. Wie nach jedem schweren Winter die Rosen blühen. Wie nach jeder Nacht, die Sonne aufgeht. Und, wie mein Herz schneller schlägt, wenn du mich küsst. Ich sehe dich und meine Welt so strahlend an, wie du sie zum leuchten bringst.

Nie mehr (17.07.17)

Ich weiß, ich muss dich vergessen
Habe es tatsächlich versucht
Dich aus meinen Gedanken zu streichen
Doch es gelang mir nicht
Gelingt mir bis heute nicht
Am liebsten würde ich sie vernichten
Die Erinnerungen,
Welche ich am meisten begehre,
Doch ebenfalls zuerst zerstören würde,
Hätte ich die Wahl Etwas zu ändern
Ich wollte Alles zerstören
Wollte dir Alles gestehen
Doch ich habe diese Chance vertan
Hatte einfach keine Kraft
War zu schwach, um Etwas zu ändern
Nun war es der dritte Abschied,
Welcher mein Herz endgültig zerbrach
Es flossen Tränen
Doch die Erinnerung, sie bleibt
Wenn ich dran zurückdenke,
Wie alles begann,
Wir uns kennenlernten
Ich dir stillschweigend mein Herz schenkte
Der Abschied kam
Ich dich wieder traf
Mich erneut die Trauer überkam
Wir tatsächlich Freunde wurden
Bis der endgültige Abschied näher rückte
Und letztendlich alles zerbrach
Ja, wenn ich an all dies zurückdenke
Dann weint meine Seele
Und mit ihr mein Herz
Denn ich weiß,
Es wird nie mehr so sein wie es war

Written by @dubistmeinepoesie

Ich saß neben dir. Wir atmeten im selben Raum. Unsere Herzen schlugen in einem Takt. Unsere Blicke trafen sich, im richtigen Moment. Wir lächelten uns an. Wir waren glücklich. Hörten die selbe Musik. Schauten Filme. Hatten uns und brauchten nicht mehr. Dann kam der Moment. Alles zerbrach. Worte brachten uns dazu zu fallen. Wir zerbrachen, als unsere Blicke sich trafen. Ich wollte vergeben. In allem die Wahrheit sehen. Dich lieben, so wie du bist. An deiner Seite sein, und zeigen, du bist nicht allein. Wenn deine Welt auseinander bricht, bin ich das Licht, dass dich führt und dich an einen sicheren Ort zurück bringt. Der sichere Ort, sollte meine Welt sein. Meine Welt, in der ich dir ein platz frei hielt. Sobald du bereit gewesen wärst, hättest du eintreten dürfen. Doch unsere Wege trennten sich. Und wir waren alleine. Beide wieder alleine. Du fühlst das selbe wie ich. Was sollte ich tun, ohne dein Lächeln? Ohne deine Stimme? Alles zieht mich runter. Jeder Gedanke an die Zeit, die wir hatten. Mein Kopf über Wasser halten. Nicht ertrinken. Atmen. Alles liebte ich an dir. Ich zeigte es nicht. Ich wusste, dass es so weit kommt. Du bleibst meins. In meiner Welt, wo ich dir alles hätte geben können. Das größte hätte schenken können. Mich. Doch du bist gegangen. Und ich kann nicht warten. Ich werde nicht warten. Es war ein Anfang von unserem Ende. Und das Ende zerbrach uns.
—  Gedanken