abgelegen

Kuranda

Weil wir nicht nur am Strand herumliegen und uns wegen der bevorstehenden Heimreise selbst bemitleiden können, haben wir heute einen Ausflug ins Landesinnere gemacht. Dazu muss man sich bei 32 Grad um 10 Uhr morgens und 95% Luftfeuchtigkeit erst mal überwinden. Es ist uns ein völliges Rätsel wie die europäischen Siedler - zB die Iren die nur 10 Grad und Nebel und Regen kennen - diese Klima hier im Nordosten ausgehalten haben. Wir fuhren also im klimatisierten Auto nach Kuredo. Ein Dorf im Regenwald auf 300m Seehöhe. Ganz früher lebten hier nur Aborigines, dann kamen die europäischen Siedler und versuchten ua Kaffee anzubauen. Weil es aber zu abgelegen ist und der Monsoon die Straßen immer wieder unpassierbar machte, geriet die Gegend eher in Vergessenheit. Bis die Hippies kamen und irgendwann überrissen, dass Touristen gerne Regenwald schaun…. Also baute man eine Gondel. Heute verkaufen die gealterten Freigeister und ein paar Aborigines Containerweise Souvenirs made in China. Aber auch ein paar Galerien mit Aborigines Kunst sind erhalten geblieben. Dort haben wir heute einen wunderschön bemalten Boomerang gekauft.

Entspannung zu zweit

Ein paar Wochen nach ihrer Rückkehraus dem Norden, stand für Nathan und Devon im neuen Jahr, und kurz nach ihrem Hochzeitstag, nun die nächste Reise an.
Wie versprochen hatte es Nathan ermöglicht, dass er und Devon ein paar Tage ganz allein in das abgelegene Anwesen, welches nur einen halben Tagesritt entfernt vom Hof lag, reisen konnten.
Er freute sich schon sehr darauf, mal wieder Zeit ganz alleine mit Devon zu verbringen.  Zwar war ihnen der Abschied vom kleinen Nate sehr schwer gefallen, doch er war ja bei seinen Ammen in guten Händen und außerdem würden Devons Onkel und Anthony auch ein Auge auf ihn werfen.
Als sie im Hof des Anwesens ankamen, sah Nathan sie mit einem verliebten Lächeln an und stieg von seinem Pferd.
Er trat neben Devons Pferd und hielt ihr seine Hand hin.
“Meine Königin… wenn ich bitten darf..”