Zivilisten

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Ostukraine: Not und Selbsthilfe

Unser heutiger Bericht aus dem Donbass widmet sich ganz der Zivilbevölkerung im Bürgerkriegsgebiet der Ostukraine.

Sie zeigt, dass sie trotz der für sie furchtbaren Situation nicht resigniert, sondern alles tut, um die Widernisse ihres völlig aus der Bahn geratenen Alltags zu meistern. Ein Report nicht nur über Leid, sondern auch über Selbsthilfe und “Geschenke von Poroschenko”.

spiegel.de
Jemen: US-Drohne tötet mutmaßliche Qaida-Kämpfer - SPIEGEL ONLINE

Augenzeugen wollen die US-Drohne bereits seit Tagen im Jemen beobachtet haben. Jetzt starteten die Vereinigten Staaten einen Luftangriff. Dabei wurden mehrere mutmaliche Qaida-Kämpfer gettet, auch Zivilisten kamen ums Leben.

Schon wieder sind Zivilisten umgebracht worden durch eine US-amerikanische Drohne. Wie lange soll das weiter gehen? Wenn bei einer Operation Al-Qaida-Kämpfer umgebracht werden können, heißt das nicht, dass auch Zivilisten sterben dürfen. Für das Auslöschen eines Menschenlebens gibt es keine Ausreden. Auch dann nicht, wenn es ein US-Amerikaner ist, der den Befehl gibt, oder ein US-Präsident, der de mächtigste Mann der Welt ist. Auch dann nicht, wenn er außerordentlicher Friedensnobelpreisträger ist und Barack Obama heißt. Dass sein Vater Moslem war ist unerheblich und ist kein Entschuldigungsgrund. In keiner Zivilisation wurden so viele Menschen umgebracht wie in der modernen Neuzeit. Seit wann gibt es den diese hocheffizienten Drohnen? Seitdem es auch Barack Obama gibt. Er ist nichts anderes, als das Gesicht des Todes. Es ist eine Illusion, dass die Amerikaner über die Religionszugehörigkeit von Obama diskutieren. Es ist nur Show. In Wahrheit leben die US-Bürger schon seit Jahrzehnten vom Blut der Muslime und unschuldiger Menschen. In Wahrheit sind sich die US-Bürger weitgehend einig, dass sie überall auf der Welt mit blutigen Händen herummachen können, wenn sie dafür Sicherheit und Stabilität bekommen. Geld ist nicht alles, was der Mensch braucht. Diese reichen Schweine haben keine Scham-Arterie oder eine Ehren-Vene. Sie haben nur Kabeln, mit denen sie die ganze Welt abhören, fotografieren und zuschlagen, wenn sie in die Reichweite von Geld kommen. Wir wollen Frieden und keinen Krieg. Wir wollen unsere Hände in Unschuld waschen und nicht mit Blut tränken. Unsere Kinder sollen in einer friedlichen Welt leben. Aber wir wollen das auch. Ohne dass wir in Frieden leben, können es unsere Kinder nicht tun. Diese US-Präsidenten haben das Leben von vielen unschuldigen Menschen auf dem Gewissen. Die USA wurden geboren, nachdem die jungen Offiziere der Pilgrim-Eltern die Indianer bzw. die Ureinwohner des amerikanischen Kontinents massakriert haben. Es war schwer vorzustellen, dass man eine neue Welt erforscht hat und ein neues Leben wollte, weil man als gemobbte und diskriminierte Minderheit in den europäischen Monarchien keine Chancen mehr hatte weiterzukommen. Doch das Schicksal nahm seinen Lauf und die Opfer haben unschuldige Menschen zu ebensolchen Opfern gemacht. Diesmal wurden die Opfer nicht gemobbt und diskriminiert, sondern ihnen ihr Lebensgut entwendet und ihr Leben genommen. So wurden die Vereinigten Staaten von Amerika gegründet: Menschenleben auslöschen und sein eigenes Leben einpflanzen. Kein Wunder, dass dann die Nachkommen, also die US-Präsidenten lauter Freimaurer geworden sind. Sie wurden verachtet, und trotzdem gewählt. Man wählte das kleinere Übel aus, weil es dort keine Menschen gab. Bis es eine bestimmte Gegenmacht gibt, werden die Amerikaner weiterhin Menschenleben nehmen. Das wird sich nie ändern. Mörder werden in den VSA (= Vereinigten Staaten von Amerika) mit lebenslang oder Todesstrafe bestraft, egal wie sie heißen. Mit den Worten des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan: “Sogar im Krieg gibt es Anstandsregeln, an die man sich zu halten hat." Der Charme von Obama ist verblasst und wird nie wieder einsetzen. Was ist der Unterschied zwischen Jemen und China (= Sind doch beide autoritäre Systeme). Sollen die VSA sich doch mal die Eier waschen oder duschen und sich trauen Terroristen in China anzugreifen? Machen sie doch in Afghanistan mit den Taliban doch auch. Wenn man schon Weltpolizist ist, dann aber richtig und nicht falsch, wie es jetzt ist. Die Antwort dagegen wird mit der zeit kommen. Spätestens, wenn einpaar Staaten fordern, dass das Leugnen des Völkermords an den Indianern unter Strafe steht. Wieso denn nicht? Wer meint, unter den Toten gebe es auch Al-Qaida-Kämpfer, womit er seinen Schuss rechtfertigt, soll am besten gar nicht töten. Er oder sie ist MörderIn, MörderIn, MörderIn!

http://www.spiegel.de/politik/ausland/drohne-der-usa-toetet-im-jemen-mutmassliche-qaida-kaempfer-a-965259.html

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Ostukraine: Die Hölle von Gorlowka

Der Schwerpunkt der militärischen Auseinandersetzungen zwischen ukrainischen Regierungstruppen und Rebellen im Donbass ist aktuell Gorlowka. Es liegt im Norden des von den Rebellen beherrschten Gebietes, das das Militär durch ständige Offensiven und Beschuss versucht zu verkleinern, während die Separatisten selbst vor allem an der russischen Grenze offensiv werden. Unser Film konzentriert sich jedoch nach 14 zivilen Toten beim gestrigen Beschuss von Gorlowka auf das Leiden der Bevölkerung und erklärt, warum auch bei einem Sieg der Regierungstruppen vor Ort nicht mit einem Ende der Gewalt zu rechnen ist.

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Donbass: Unter Beschuss im Bus

Wie weit es mit dem heiß diskutierten Waffenstillstand im Donbass ist, zeigen recht gut unsere Aufnahen vom Wochenende aus Slawjansk und Donezk, die unser Film-Partner Anna News mit Hilfe seiner Crew von örtlichen Amateurfilmern zusammengetragen hat.

Darunter auch dramatische Szenen aus einem Linienbus in Donezk, die wie ein Sinnbild für das Leiden der Zivilbevölkerung unter den aktuellen Kämpfen sind. So ist es für viele Menschen im Donbass gar nicht so wichtig, ob sie während oder außerhalb eines formalen Waffenstillstands beschossen werden. Und auch für die Filmer, die alles dokumentieren, ist das Leben sehr gefährlich.

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Ostukraine: Zivilisten unter Beschuss

In diesem Beitrag wollen wir die aktuelle Militäraktion der ukrainischen Regierung einfach einmal aus der Perspektive der Bevölkerung im umkämpften Donbass betrachten. Angesichts des Bildes, das die Einheite, ihre Aktionen und ihre Führung in Kiew auf die hiesige Bevölkerung aktuell abgeben, drängt sich die Frage auf, wie die jetzt entstehenden Gräben in der Ukraine jemals wieder überbrückt werden sollen. Und es fragt sich ein weiteres Mal, warum sich die Wahrnehmung der Situation durch die Augen örtlicher Filmer sich so eklatant von der durch heldenhafte Journalisten wie der ARD und Tageschau unterscheidet.

anonymous asked:

Glaubst du noch an eine Menschheit mit Nächsten Liebe, Zivilcourage, Respekt und Treue? -S.

Trauriger weise leben wir in einer Welt in der es nicht selbstverständlich ist das man jemanden hilft sobald man sieht das jemand Hilfe braucht. Es gibt wenige Menschen die sich für andere Menschen, die sie wahrscheinlich nicht kennen, in Gefahr begeben würden. Ich spreche jetzt nicht von Leuten dessen Job es ist, ich rede von “Zivilisten”. Ich glaube da nicht dran, nein.

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- - Sonnenuntergang “Anzac Hill, Kriegsdenkmal” - - Ein bewachsener Hügel aus rotem Sand, mitten in Alice Springs. Unzählige Touristen steigen jeden Abend hinauf um den atemberaubenden Sonnenuntergang anzusehen. Der Weg nach oben ist steil und steinig, oben angekommen habe ich einen dünnen Schweißfilm auf der Stirn. Ich bin außer Atem, spüre meinen Herzschlag, fühle mich lebendig. Hier oben steht eine Flagge von Alice Springs und eine Flagge von Australien links und rechts von einer weißen, viereckigen Säule. Sie ist das Denkmal nachdem der Hügel benannt wurde und rundherum stehen Infotafeln die an alle gefallenen Soldaten und Zivilisten erinnern. Rundherum stehen fremdartige Büsche, man hat eine endlose Aussicht auf die Landschaft außerhalb Alice Springs und auf die Stadt selbst. Die Sonne hängt tief und golden über den Ranges, selbst der kleinste Kieselstein wirft einen langen Schatten. Der Himmel ist von einem klaren hellblau, das über dem Horizont in blasses gelb übergeht. Die Stadt liegt bereits größtenteils im Schatten und es wird stetig dunkler. Die roten Ranges werden noch zart angestrahlt, aber die Wärme und das Licht schwinden schneller als erwartet. Ein kühler Wind streift meine Haut, trocknet den Schweiß des Aufstiegs. Die Sonne ist nun gänzlich verschwunden, der Himmel noch leuchtend gold, als hätte die Sonne abgefärbt, als würde der Tag nicht loslassen wollen. Im Osten ist der Himmel bereits pastelllila. Es ist kein besonders spektakulärer Sonnenuntergang, doch ich würde am liebsten hier bleiben, hier oben, weit weg von allen Problemen und der Realität. Aber es ist Zeit zu gehen. Zurück zum Hostel, zu meinen Freunden, sie mir so and Herz gewachsen sind in der kurzen Zeit. (Worterklärung Ranges: Die roten wandartigen Hügel, die man auf den Bildern sieht)

4000 Tote im Jemen seit März

Im Bürgerkriegsland Jemen sind seit März nach UN-Angaben knapp 4000 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitteilte, waren mit 1859 Getöteten rund die Hälfte der 3984 Opfer Zivilisten.

Zudem seien etwa 19 300 Menschen bei den Kämpfen am Boden und bei Luftangriffen verletzt worden.

Huthi-Rebellen und ihre Verbündeten hatten weite Teile des Landes erobert und Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi im März zur Flucht nach Saudi-Arabien gezwungen. Seitdem bombardiert ein vom Nachbarland geführtes Militärbündnis Huthi-Stellungen. Gegner der Aufständischen drängten diese zuletzt im Süden des Landes zurück.

Durch die Gewalt steht der bitterarme Jemen seit Wochen vor dem Kollaps. Die Hilfsorganisation Oxfam veröffentlichte Zahlen, nach denen fast jeder Zweite der etwa 26 Millionen Einwohner nicht genug zu essen habe. «Und die Hälfte von diesen steht am Rande des Verhungerns», heißt es in der Mitteilung. Seit März sei die Zahl der Menschen ohne Zugang zu ausreichender Nahrung um 2,3 Millionen gestiegen - die höchste Zahl, die das Land je verzeichnet habe.

Die Lieferung von Gütern wird dabei vor allem durch eine Seeblockade der Militärkoalition erschwert. Neben Nahrung fehlt es unter anderem auch an Medizin und Treibstoff. Zudem breiten sich erste Seuchen in dem Land aus.

Im Moment herrscht im Jemen eine von dem saudischen Bündnis einseitig verkündete humanitäre Feuerpause. Doch die Gewalt zwischen Huthi-Rebellen und Regimeanhängern setzte bereits kurz nach Inkrafttreten der Waffenruhe wieder ein.

Jemen: Einseitige Waffenruhe kurz nach Beginn gebrochen

Die einseitig von Saudi-Arabien verkündete Waffenruhe im Jemen steht kurz nach ihrem offiziellen Beginn offenbar schon wieder vor dem Scheitern.

Jüngsten Berichten zufolge setzte die saudisch geführte Koalition ihre Luftschläge nach Angriffen seitens der Huthi-Rebellen bei Aden am Montag fort. Hilfsorganisationen zufolge waren auch bei Sanaa am Montag Explosionen wie von Luftschlägen zu hören. Am Boden gab es vielerorts erneut heftige Gefechte.

Die Huthi-Rebellen hatten sich am Sonntag der Feuerpause verweigert – laut einer Twitter-Nachricht, weil damit nur Al-Qaida und der IS-Miliz gedient sei.

Die saudisch geführte Militärkoalition wollte ihre Luftschläge ab Sonntagnacht fünf Tage lang einstellen, um humanitäre Hilfe ins Land zu lassen. Der Bevölkerung im Kreuzfeuer mangelt es am Nötigsten, örtlichen brechen Seuchen aus. Seit März sind nach UN-Angaben mehr als 3000 Menschen wegen des Konflikts gestorben – über die Hälfte von ihnen Zivilisten.

“Sie haben Frauen und Kinder getötet, Jung und Alt”, so ein Bewohner von Moka, wo die Zahl der Todesopfer eines saudischen Luftangriffs am Samstag laut lokalen Medien inzwischen auf 80 stieg. “Was haben diese unschuldigen Menschen verbrochen? Hier gibt es keine Huthis und keine Militärbasen. Hier ist gar nichts.”

Saudi-Arabien selbst schickte schon am Freitag ein Flugzeug mit 12 Tonnen medizinischen Hilfsgütern in die Stadt Aden. Doch der Zugang von internationalen Hilfsorganisationen zu anderen Landesteilen bleibt ein ungelöstes Problem.

ZIB 1 (ÖGS) - 140 Tote bei Angriffen im Jemen - 2015-07-26 19:32

140 Tote bei Angriffen im Jemen Im Jemen hat Saudi-Arabien am Sonntag einen verheerenden Luftangriff gegen die Houthi-Rebellen geflogen: Mehr als 140 Menschen wurden getötet 200 wurden verletzt. Die meisten davon waren Zivilisten. F4ECC187CAA2E9B4CDBE2F448DC04855

Heldenhafte Rettung eines Unfallopfers


Bei einem gefährlichen Verkehrsunfall gerät ein Motorradfahrer unter einen PKW und bleibt dort stecken. Nur dem schnellen Eingreifen von Zivilisten, Polizei und Feuerwehrmann ist es zu verdanken, dass die verletzte Person schließlich lebendig geborgen werden kann.

Gelegenheit macht Helden: In Dallas, im US-amerikanischen Bundesstaat Texas, haben sich eine Gruppe von Feuerwehrmännern, Polizisten und Bürgern bei einem Unfall für einen spontanen Kraftakt zusammengeschlossen. Als ein Motorradfahrer von einem Auto erfasst wird und darunter stecken bleibt, wissen sie sofort, was zu tun ist.

Das unglaubliche Geschehen wurde von einer Verkehrskamera vor Ort aufgenommen. Auf dem aufgezeichneten Videomaterial ist zu sehen, dass bereits kurz nach dem verheerenden Zusammenstoß mehrere Personen zu dem Auto und der darunter feststeckenden Person eilen. Als dann schließlich die Feuerwehr und die Polizei am Tatort eintreffen, stemmen sich gemeinsam das Auto hoch, um den Verletzten auf diese Weise endlich befreien zu können.

In einer offiziellen Pressekonferenz beschreibt die zuständige Polizistin, dass es eine ganz spontane Entscheidung war auf diese Weise zu handeln: „Als wir an den Unfallort kamen, sah ich sofort, dass wir genügend Leute sind und sagte zu den Feuerwehrmännern: Los, lass uns das Auto hochheben!“ Was für eine Heldentat!

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Mehr als 140 Tote bei schwerstem Luftschlag im Jemen

Vor Beginn einer einseitig verkündeten Feuerpause hat ein von Saudi-Arabien geführtes Militärbündnis die bislang tödlichsten Luftangriffe auf das Nachbarland Jemen geflogen.

Mindestens 141 Menschen wurden bei den etwa elf Bombardements am Samstag auf die Hafenstadt Mocha im Süden Jemens getötet, wie lokale medizinische Helfer und Rettungskräfte berichteten. Zudem gebe es weitere 200 Verletzte.

Die Koalition will heute eine Minute vor Mitternacht (22.59 Uhr MESZ) ihre Luftangriffe auf Stellungen der Huthi-Rebellen für fünf Tage einstellen, um humanitäre Hilfe für die leidgeprüfte Bevölkerung in dem Bürgerkriegsland zuzulassen. Die Huthis lehnten dies jedoch ab. Der Kampf gehe weiter und der Krieg sei nicht vorbei, hieß es in einer Twitter-Mitteilung.

Kommentatoren werten die vom saudischen Bündnis einseitig angekündigte humanitäre Waffenruhe als Versuch, von dem verheerenden Ausmaß des Angriffs auf Mocha abzulenken. Bei dem bislang tödlichsten Bombardement wurden außer einem Elektrizitätswerk auch Wohngegenden getroffen. Deshalb seien unter den Opfern vor allem Zivilisten - unter ihnen Frauen und Kinder, sagten die Helfer. Wegen des kritischen Zustandes vieler Verletzter werde mit einer steigenden Zahl von Todesopfern gerechnet.

Im Bürgerkriegsland Jemen kämpfen seit Monaten schiitische Huthis mit ihren Verbündeten gegen Anhänger des sunnitischen Exilpräsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi, der Ende März nach Riad floh.

Das Militärbündnis hatte betonte, einseitige Angriffe vonseiten der Huthis während der Feuerpause würden «beantwortet». Erst vor zwei Wochen scheiterte eine von den Vereinten Nationen vermittelte Waffenruhe - Bombardements und Gefechte gingen fast unvermindert weiter. Die Jemen-Expertin Samaa Al-Hamdani sagte dem Nachrichtensender Al-Dschasira, ein Erfolg der Waffenruhe sei nach den Erfahrungen der Vergangenheit ihrer Meinung nach unwahrscheinlich.

Durch die Kämpfe und Luftangriffe im bitterarmen Jemen steht das Land seit Wochen vor dem Kollaps. Nahrung, Medizin und Treibstoff sind knapp. Erste Seuchen breiten sich aus. Seit März sind nach UN-Angaben mehr als 3000 Menschen wegen des Konflikts gestorben - über die Hälfte von ihnen waren Zivilisten. Die vielen Toten der vergangenen Tage sind in diesen Zahlen nicht eingerechnet.

Heute schlugen auch im Großraum Sanaa erneut Bomben des Militärbündnisses ein. Ziel waren Anwohnern zufolge Huthi-Stützpunkte bei und in der jemenitischen Hauptstadt. Zuletzt hatten die Rebellen im Süden des Landes mit dem Verlust der zweitgrößten Stadt Aden eine schwere Niederlage einstecken müssen. Trotzdem kontrollieren sie noch immer weite Teile des Landes.