Zivilisten

10 meiner Lieblingsstellen aus Das Erlkönig Manöver

1. Frankfurt
»[…]Herr …«
»… von Kleist. Euer Exzellenz gehorsamster Heinrich von Kleist, aus Frankfurt.«
»Frankfurt?«, fragte Goethe.
»Oder.«
»Oder was?«
»Frankfurt an der.«
»Aha.«


2. Was sich liebt, das neckt sich (Witze über Schillers Alter) Pt.1
Goethe sagte: »Bedenken Sie, meine Freunde: fünf Soldaten der besten Armee der Welt – gegen ebenso viele Zivilisten, darunter eine Frau und ein alter Mann.«
»Du bist kein alter Mann!«, rief Bettine.
»Ich sprach von Schillern.«


3. Was sich liebt, das neckt sich (Witze über Schillers Alter) Pt.2
»Sollte ich je gestürmt haben, der Sturm ist lange vorüber, meine Verehrte«, sagte Schiller.
»Und sollte er je jung gewesen sein, ist es mindestens ebenso lang vorüber«, fügte Goethe hinzu.


4. Goethe über Kleist
» […]Das wär noch schlimmer als Kleist, das wäre – Kleister. […]«


5. Kleist über Goethe (oder Wurst Pt.1)
»Herr Geheimrat, wo andre Menschen ein Herz im Busen haben, haben Sie eine –– eine Wurst! […]«


6. Wurst Pt. 2 (oder Goethe being petty af)
»Ich dachte, ich hätte eine Wurst zum Herzen und Sie hassten mich? […]«


7. Wust (Reprise)
»Wo ist die Botta?«, fragte er.
»Bei der Scheune«, meldete Bettine, »und wird so bald nicht erwachen, die tolle Blutwurst. Ich schlug ihren verschleierten Kopf vor einen Holzbalken, dass ihn nun der Schlaf umschleiert.«


8. Sass Platz #1: Goethe
»So eitel bin ich nicht zu verlangen, dass du mein Weib seiest.«
»Weshalb? Du siehst doch königlich aus.«
»Du spottest meiner, Bettine.«
»Mitnichten. Du hast das Antlitz eines olympischen Jupiters.« Sie wischte die Regentropfen von seiner Stirn.
»Mein Alter ist das einzig Olympische an mir.«


9. Sass Platz #2: Kleist
»Ich bin dicht«, sagte er, worauf Kleist erwiderte: »Ich bin Dichter«


10. Bitchfight der Sass Könige (oder Kunst Verbrennen Um Bae Zu Retten)
»Sie haben es verbrannt!«
»Ja doch, Kreuzdonner, weil wir nichts andres fanden!«
»Und das hier?«, rief Kleist, sprang auf und hob Schillers Notizbüchlein an einem Buchdeckel in die Luft, sodass eng beschriebene Seiten enthüllt wurden, aber auch kleine Skizzen von Menschen und Pferden.
»Was ist hiermit? Was ist mit seinen Notizen? Es ist doch schließlich auch sein Feuer!«
»Ich bitte Sie: Sie werden doch wohl kaum die Notizen, Ideen für künftige Dichtungen, eines Friedrich Schiller mit dem Duplikat Ihrer Komödie vergleichen. Erfreuen Sie sich doch vielmehr an der Tatsache, dass Ihr Werk vielleicht Herrn Schillers Leben gerettet hat.«

Für das Geld, was man für die Sicherheitsvorkehrungen des G20 Gipfels in Hamburg ausgibt, hätte man irgendwo eine einsame Insel kaufen und mit Kongresszentren, Villen, Einsatzlagezentren, einen kleinen Flughafen mit langer Landebahn usw. bebauen können. 

Dann wären keine normalen Menschen in ihrem Alltag gestört, die Sicherheit kann ohnehin besser gewährleistet werden (dadurch, dass der einzige Zugang nur per Wasser oder Flugzeug erfolgt) und man muss auch keine Anschläge fürchten, bei denen Zivilisten betroffen sein könnten.

Ich habe Angst. Angst, was im Moment in dieser Welt abgeht. Oft frage ich mich, ob ich das jetzt nur so stark wahrnehme, weil ich älter und aufmerksamer wichtigen Themen gegenüber werde oder ob wir uns wirklich langsam selbst auslöschen. Erst Nizza, dann der Putsch in der Türkei. Kaum eine Minute konnte ich seit gestern abschalten. Bis tief in die Nacht, eher gesagt morgen, war ich am Newsticker aktualisieren. Das Militär hätte den Kriegszustand ausgerufen. Das Internet wäre abgeschaltet. Alle sollen zu Hause bleiben. Nun muss man sich kurz vorstellen, man befände sich in dem Moment in diesem Land. Wie gruselig muss das sein. Dann, meldet sich Erdogan via Facetime im Fernsehen. Der, der ununterbrochen versucht, soziale Medien zu unterbinden. Der des Öfteren Twitter, Youtube und Co. abschalten ließ. Der Mann meldet sich via Facetime und befielt seinem Volk, auf die Straßen zu gehen und den Putsch zu unterbinden. Im Klartext: er schickt sie für sich in den Kampf. Dass sie dabei sterben könnten, scheint da zweitrangig zu sein. Währenddessen hängt er in einer Toilette ab und später stundenlang in einem Flugzeug. Lieber Erdogan, wieso machen Sie nicht mit? Wie gesagt, saß ich da stundenlang dran und habe mich ständig gefragt, wieso das Militär sowas tut. Dann habe ich mit einer Freundin gesprochen, die sich damit auskennt und die erzählte mir, dass dieser schon der 4. bzw. 5. Putsch in den letzten Hundert Jahren in der Türkei sei. Und somit nichts Neues. Immer, wenn das Militär merkt, die Demokratie sei gefährdet, greifen sie zu diesen Maßnahmen. Dass dies kein legitimer Weg ist, ist klar. Dann, nach knapp 4 Stunden wurde ich wieder wach. Zwischendurch wachte ich mehrmals auf, die Ereignisse ließen mich auch im Schlaf nicht in Ruh. Dann heute morgen. Ich sehe Bilder von geköpften Putschisten, wie Zivilisten auf sie einpeitschen, zuschlagen, auf die Köpfe treten. Erdogan, sind Sie stolz darauf? Ich denke, das ist eine rhetorische Frage, wenn man sieht, was die letzten Stunden passiert ist. Erdogan ließ über 2700 Richter absetzen. Die Judikative, die richterliche Gewalt, die einzige Kraft, die was gegen willkürliche Entscheidungen tun kann, wird entmachtet. Einfach so. Ich habe keine Richter in Panzern durch die Stadt fahren sehen, dass man sie jetzt absetzt. Ihr etwa? All das unterstützt die Vermutung, dies sei alles von Erdogan höchstpersönlich inszeniert, um seine Macht im Land noch mehr zu stärken. Und auch wenn nicht. Dieser “Putsch” hat ihm jetzt den Anlass gegeben, seine Gegner loszuwerden. Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die Regierung möchte wieder die Todesstrafe einführen. Und das von einem Land, wir erinnern uns, das in die EU eintreten möchte. Dass dort seit Jahren kritische Journalisten eingesperrt und das Internet eingeschränkt wird, ist nichts Neues. Aber jetzt die Todesstrafe. Wo sind wir denn? Und eben, die Rede von der Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie kritisiert den Putsch und spricht von einer Demokratischen Ordnung. Wenn ich ehrlich bin, sehe ich aktuell nichts davon. Zivilisten üben Selbstjustiz aus, köpfen und schlagen Menschen auf der Strassen, und feiern sich selbst als Teil einer “großartigen” Geschichte. Eine Geschichte, die später in die Geschichtsbücher eingehen wird. Als der Tag, der niemals ein Gutes Ende nehmen konnte. Unabhängig davon, ob der Putsch gelingen sollte oder nicht. Es war klar, dass Menschen getötet oder verletzt worden wären. Doch was jetzt darauf folgen wird, ist vermutlich das Schlimmste, was passieren konnte. Sie gleiten direkt in eine Diktatur. Ohne Judikative und mit einem Präsidenten, der Staat und Religion vereint. Eine gefährliche Mischung. Wie die Geschichte oft genug gezeigt hat. Die Bilder von heute haben mich stark an die von dem IS erinnert. Menschen, die im Namen “Gottes” morden. Ein Gott, den wir weder sehen, noch hören. Ob dieser Gott das gut heißen kann? Ich befürchte nicht. Ich bin in einer Welt aufgewachsen, wo Frieden so selbstverständlich war, wie eine Kugel Eis nach der Schule. Und diese Selbstverständlichkeit bröckelt immer mehr. Seit gestern habe ich nun alle möglichen, soziale Medien-Apps von meinem Handy gelöscht, um den Kopf für die Klausuren freizubekommen. Da dachte sich diese Welt: das lassen wir nicht zu. Mal sehen, ob ich es heute noch schaffe, einen Satz zu lesen, ohne wieder den Newsticker zu aktualisieren. Ich wünsche mir gerade nichts mehr, als dass den Putschisten nichts passiert. Ich wünsche es mir so, so sehr. Die meisten von ihnen waren wohl nichtmal älter als 20. Und haben lediglich Befehle befolgt. Wahrscheinlich wussten die meisten erstmal selbst nicht, was da abgeht. Und jetzt werden sie geschlagen, gedemütigt, gefoltert und getötet. Und dass, weil sie mehr Demokratie für ihr Land wollten. Auch, wenn’s über einen falschen Weg lief. Ich wünsche ihnen aus ganzem Herzen, dass ihnen so wenig wie möglich passiert und dass diese Welt mal aufwacht. Minderheiten gehören beschützt. Genauso wie eine Demokratie und die Menschen dort. Die Einführung der Todesstrafe und eine “Säuberung beim Militär” (Zitat Erdogan) sind das Gegenteil all dieser Dinge. Willkommen bei den Hungerspielen. 2016, in Europa. 

Convention Do's, Don'ts und Tips

by @ginnytheweasleycosplay //MASTERPOST #1 // 

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Do´s

  • Hab Spaß und nimm nicht alles zu ernst!

Eine Convetion ist absolut nur da um eine schöne Zeit zu haben und zu tun was man gerne macht. Lass dich nicht von Kleinigkeiten ablenken die vielleicht nicht so laufen, wie du es dir vorgestellt hast und nimm die Dinge etwas lockerer. Die begrenzte Zeit und das Eintrittsgeld, dass du vielleicht bezahlt hast, sind es einfach nicht Wert das gesamte Wochenende schlechte Laune zu haben. Sie die ganze Sache einfach als einen Miniurlaub vom Alltag. ;)


  • Nimm dir genug Getränke und Snacks mit!

Es gibt nichts Schlimmeres, als auf einmal fürchterlich hungrig auf einer Con zu werden! Auf den meisten Veranstaltungen gibt es zwar auch Essen zu Kaufen aber das ist meistens viiiiieeel zu Teuer und man möchte sein Geld normalerweise dann doch lieber für etwas anderes ausgeben. 

Genau das gleiche gilt für Getränke. Also nim dir mit, was auch immer du brauchst um dich wenigstens für den halben Tag zu versorgen. Müsliriegel, Brote, Obst und Nudelsalate sind immer eine gute Idee und wieder befüllbare Wasserflaschen sind besonders praktisch.


  • Bleib höflich - egal, was passiert!

Ich weiß: Con-Tage können seeeehr lang sein und wir sind alle gleichzeitig mit super viel Leuten in stickige Hallen gequetscht, laufen den ganzen Tag rum und tragen vielleicht sogar noch schwere Taschen und Kostüme. Da kann es manchmal echt ganz schön schwer sein, die Nerven zu behalten, wenn etwas schief läuft. Ob du nun mal versehentlich angestoßen wirst, dir jemand durchs Foto läuft, ein Verkäufer dich vielleicht falsch versteht oder die Schlange vor den Toiletten nicht kürzer zu werden scheint, bitte bleib höflich und verständnisvoll. Wir sind alle wahrscheinlich schon ganz schön durch und meinen es sicher nicht böse. Vielleicht ist du heute auch schon ein paar Leuten (ob metaphorisch oder nicht) auf die Füße getreten und hast es nicht mal bemerkt…

  • Mach jemandem ein Kompliment!

Dir gefällt das Fanshirt, was jemand trägt? Du findest die Schuhe sind einem Cosplayer besonders gut gelungen? Dieser Künstler stellt gerade eine umwerfende Zeichnung aus? Trau dich, und sag es ihnen! Für ein Kompliment ist immer etwas Zeit und wenige Worte können  für Jemanden schon unfassbar viel bedeuten.


  • Achte auf dich!

Bist du alleine auf die Con gegangen? Informiere immer jemanden, wo du bist und wann du etwa wieder zurück sein wirst. Pass auf dich auf und entferne dich von Situationen, bei denen du ein ungutes Gefühl hast. Sicherheit geht vor! 


  • Achte auf bequeme Schuhe und eine gute Tasche!

Wer sechs Stunden oder mehr über harte Messeböden läuft, der möchte von der Con bestimmt keine Blasen an den Füßen, Knie- und Rückenschmerzen mit nehmen. Dem kann man vorbeugen indem man eine vernünftige Tasche mit nimmt, die angenehm zu tragen ist und neue Schuhe z.B. vorher noch etwas einläuft oder direkt bequeme Schuhe anzieht. Gerade Cosplayer haben dafür, so wie ich sie kenne, meistens eher wenig Zeit aber es lohnt sich wirklich neue Schuhe für ein Kostüm wenigstens ein Bisschen vorher einzutragen.

Außerdem bekomme ich persönlich vom langen Tragen von Schultertaschen Rücken- und Kopfschmerzen. Deshalb nehme ich seit ein paar Jahren nur noch Rucksäcke mit. Es kommt einem manchmal wie eine Kleinigkeit vor aber kann viel ausmachen.


  • Sei freundlich zu Zivilisten!

Die meisten Leute werden nicht wissen, dass gerade eine Convention ist (oder was das überhaupt ist). Dass man als Cosplayer in der Bahn dann von oben bis unten angesehen wird ist so gut wie vorprogrammiert. Sei freundlich zu den Leuten und erkläre ihnen geduldig die Situation, wenn sie dich fragen sollten. ( Zusatzt vom Blogger:) Das macht einen guten Eindruck und sorgt auch dafür das einem freundlich gegenüber gestanden wird. Dazu kommt: Ihr steht für eine Community, seit ihr unhöfflich wird das schnell verallgemeinert! 


  • Nimm genug Bargeld mit!

Viele denken nicht immer daran, aber die meisten Verkäufer nehmen in der Regel nur Bargeld an. Normalerweise haben Messegelände zwar Geldautomaten aber dort sind oft lange Schlangen und es könnten dich beim Geld abheben hohe Gebühren erwarten. Also plane ein, vorher noch zur Bank zu gehen.


  • Mach viele Fotos!

Du wirst viele Eindrücke sammeln und Momente erleben, die du festhalten wollen wirst. Mach so viele Fotos, wie du kannst. Nicht gelungene Bilder, lassen sich später immer noch löschen.


  • Informiere dich, wie du Heim/zum Hotel kommst!

Das sollte eigentlich offensichtlich sein, ich möchte es dennoch, hier noch einmal besonders hervor heben: Bitte informiere dich (wenigstens grob) darüber, wie du wieder nach Hause bzw. zurück zum Hotel kommst. Weißt du wann die letzte Bahn fährt oder welchen Weg du gehen musst? Finde es besser heraus bevor du lange an einem verlassenen Bahnhof warten musst.

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Don'ts


  • Jemanden ohne Erlaubnis fotografieren/filmen

Man sieht einen Cosplayer und muss einfach ein Foto haben. Noch nichts dagegen einzuwenden. Frag bitte jedoch immer nach, wenn du jemanden fotografieren oder Filmen möchtest. Der Cosplayer kann sich so besser vorbereiten und es ist ein tolles Kompliment. Außerdem hat auch jeder das Recht “Nein” zu sagen. Das muss man respektieren, da hilft auch kein bitten und Betteln.

Außerdem solltest um Erlaubnis bitten, wenn du vor hast das Bild zu veröffentlichen. Du denkst vielleicht das sein offensichtlich aber wenn jemand dies ablehnt, dann ist das vollkommen in Ordnung und du musst dich daran halten.


  • Für ein Foto einfach stehen bleiben/Fotoshoots in der Menge

Du siehst also besagten, unfassbar coolen Cosplayer. Du bittest um ein Foto, aber wenn ihr einfach mitten auf dem Gang zwischen den ganzen Menschen stehen bleibt, haltet ihr nur alles auf. Man  denkt oft nicht darüber nach aber es gehört einfach auch irgendwie zum Con-Knigge dazu ein Bisschen auf seine Umgebung aufzupassen und mal ganz ehrlich: Noch zwanzig andere verärgert guckende Menschen auf seinem Foto zu haben sieht auch nicht grade gut aus. Also frag am besten, direkt, ob ihr nicht auch für einen Moment an den Rand gehen könnt um das Foto zu machen. Ihr könnt euch Zeit lassen und es wird bestimmt noch ein viel schöneres Bild! ( Zusatz vom Blogger:) Lustige Sache, ich bin mal fast in jemand reinglaufen der einfach mitten drin stehen geblieben ist um ein Bild zu machen und wurde beinahe von seinem Cosplay aufgespießt. 


  • Abwertende Kommentare

Keiner hört gerne Dinge, wie “Du bist zu dünn/dick/groß/klein/hässlich/blöd/etc. um das zu cosplayen!”. Cosplay ist für alle da und solche Kommentare kann man auch für sich behalten! Gemein zu Leuten zu sein, die oft lange und hart an ihren Kostümen gearbeitet haben, bringt einem rein gar nichts und lässt sich selber auch nicht besser da stehen.


  • Vordrängeln

Ob am Getränkestand, zur Autogrammstunde oder an den Toiletten: Vordrängeln ist nicht cool und unfair allen gegenüber die schon länger anstehen. Warten gehört halt manchmal auch dazu


  • Schlechte Körperhygiene

Wer kennt ihn nicht? Der berühmten RTL Beitrag von 2011. “Der typische gamescom Besucher ist ungepflegt, hat fettige Haare und stinkt.” Conventions sind anstrengende Angelegenheiten und wir alle werden wohl am ende des Tages ein bisschen verschwitzt ins Bett fallen. Auch, wenn oft nicht viel Zeit dazu ist und man es bei dem ganzen Trubel vielleicht fast vergisst; nimm dir die Zeit dich zu waschen. Es klingt vielleicht komisch aber wir alle haben doch schon den ein oder Anderen kennen gelernt, den man am letzten Tag vielleicht nicht mehr so gern umarmt… ;) 


  • Sich unordetlich im Hotel verhalten

Es ist nicht immer allen klar, aber wenn du zur einer Con in einem Hotel oder einem Hostel wohnst (oder vielleicht auch einfach bei Freunden zu Gast bist), solltest du dich, genau wie sonst auch, angemessen verhalten. Hantierst du z.B. im Badezimmer mit Bodypaint, solltest du Farbreste und eventuell anderweitig entstandenes Chaos auch direkt wieder beseitigen. Halte bitte dein Hotelzimmer einigermaßen ordentlich, auch wenn das nicht immer einfach ist. Das hilft der Reinigungskraft, die sich um das Zimmer kümmert und so kommt nichts unter die Räder, was du vielleicht noch brauchst. ( Zusatzt vom Blogger:) das gilt auch für die Toiletten auf Cons! 

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Tips

  • Bring einen Campinghocker für lange Wartezeiten oder einfach nur mal zum ausruhen mit.

Ich habe seit einem halben Jahr einen kleinen, grau-grünen Klapphocker und bin sehr froh drum. Sitzgelegenheiten auf Conventions können echt knapp sein (und mal ganz unter uns: Con-Böden können ab und zu auch echt unschön sein).

  • Sieh dich bei den Künstlern um.

Die meisten Veranstalter laden auch Künstler ein, die einige ihrer Arbeiten ausstellen und verkaufen werden. Es lohnt sich immer dort vorbei zu schauen, auch wenn man nicht unbedingt etwas kaufen möchte.

  • Besorg dir einen Hallenplan.
  • Wenn du cosplayst, stell dir dein eigenes Cosplay und Convention Notfallset zusammen. Eine Liste dazu findest du hier.
  • Besuche Vorträge und Panels.
  • Trage dich für den Newsletter der Conventions ein.

So erhältst du manchmal Rabatte für Eintrittskarten, Zugang zu Gewinnspielen oder erhältst einfach schneller Informationen über dinge wie neue Stargäste.

  • Nimm dir Desinfektionstücher/-gel mit.
  • Nimm dir Beschäftigung für lange Warteschlangen mit.
  • Informiere dich, falls nötig, über Nahverkehrstarife.

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(Zusatz vom Blogger: ) Vielen Dank an Ginny ( @ginnytheweasleycosplay  folgt dieser Großartigen Person die ich super stolz als Freundin zähle, für diesen Super Eintrag! 

Wenn ihr auch einen Masterpost verfassen wollt findet ihr hier alle Informationen. 

anonymous asked:

Kannst du was zur NATO sagen?

“Ich buchstabiere euch den Tod: N-A-T-O”

Die Nato hatte seit 1991 (Wegfall des Feinbilds “Warschauer Pakt”) eigentlich keine Daseinsberechtigung mehr, hat sich jedoch nach dem Prinzip “Wieso sollte man ein Militär auflösen? Man löst ja auch nicht die Feuerwehr auf, wenn es ein paar Jahre keinen Brand gibt.” nicht aufgelöst. Es musste einfach ein neues Feinbild her und das hat kein anderer bestimmt als die USA.
“Amerika entscheidet hier wer gut und wer böse ist” und die Nato zieht mit ihrer militärischen Stärke hinterher. Dazu muss man sagen, dass sich die NATO-Osterweiterung auch über alte Warschauer Pakt Gebiete zustreckt und die “Partnerschaft” zu Russland (und auch der EU) also nur strategeische Gründe hat oder haben Lettland oder Litauen ernsthaft irgendeinen militärischen Nutzen im Vergleich zum NATO-Standard? Nein, die NATO ist jeglich eine Mauern- und Frontenbildung.

Wenn man sich die Präambel des Nordatlantikvertrags ansieht, sieht man schon die Lücken. Ich zitiere “[…] ihren Wunsch, mit allen Völkern und Regierungen in Frieden zu leben. Sie sind entschlossen, die Freiheit, das gemeinsame Erbe und die Zivilisation ihrer Völker, die auf den Grundsätzen der Demokratie, der Freiheit der Person und der Herrschaft des Rechts beruhen, zu gewährleisten. Sie sind bestrebt, die innere Festigkeit und das Wohlergehen im nordatlantischem Gebiet zu fördern […]”
Schon allein die Präambel spricht mir nicht zu. Neben den Floskeln halten wir also fest, dass das weltliche Erbe nur den Menschen gehört, die in einer “Demokratie” leben? (Wobei mir sich hier die Frage stellt, was für eine Demokratie hier sie denn meinen) Noch dazu sind sie bestrebt IHR Gebiet zu schützen und zu verteidigen, wollen jedoch mit allen Regierungen in Frieden leben? Zynisch paradox, dies tut man natürlich durch militärische Abschreckung.

Ein neues Feindbild musste her: Die muslimische Welt! Ach, das hört sich doch sehr diskriminierend an.. nennen wir es “Kampf gegen den internationalen Terrorismus”. Die NATO musste nach dem 11/09/01 also reformiert werden: Die NATO agiert im Rahmen der Krisenbewältigung, Krisenverhütung und unterstützt den Kampf gegen den internationalen Terrorismus - OHNE völkerrechtliches Mandat.

Die NATO preist sich übrigens mit einer “Offene Tür Politik” aber laut den vage formulierten Aufnahmekriterien könnte man sagen, dass kein Land diese Aufnahmekriterien erfüllt (darunter militärisch stark geltende Staaten wie den USA, der Türkei, Frankreich, Großbritannien usw.).

Nochmal zum Washingtoner Vertrag, Artikel 5 Bündnisfall “[…] ein bewaffneter Angriff gegen eine oder mehrere von ihnen in Europa oder Nordamerika als ein Angriff gegen sie alle angesehen wird […]”. Nun folgt eine vage gehaltene Definition von “Beistand leisten”, was bedueten kann Militär oder ein öffentliches Seitenarrangement - Deutschland entscheidet sich übrigens immer für die erste Option, damit das Schoßhündchen Angela auch immer von Herrchen Barack gestreichelt wird.

Die NATO stimmt nicht mit der UN-Charta überein und wahrt auf keinen Fall den Weltfrieden oder die internationale Friedens- und Sicherheitspolitik, wahrt keine Menschenrechte, friedenserzwingende Maßnahmen durch Inversionen und Zwangsdemokratisierung, Einmischung in andere Länder und wenn man sich den NATO-Vertrag und die dazugehörigen Kollateralschäden (zynisch auch afghanische Menschenleben von Zivilisten im ISAF-Einsatz) ansieht, merkt man, dass die NATO des Öfteren vor UN-Gericht wegen Nicht Einhaltung des Völkerrechts stehen könnte, ABER die USA gehört ja zu den Veto-Mächten. Die NATO ist kein Weltpolizist, sondern ein Clearing house für globale Interventionseinsätze á la amerikanische ad-hoc Koalitionen. Die NATO zählt auch nicht auf einen politischen Prozess, auf Entwicklungshilfe oder auf humanitäre Hilfe (wie beispielsweise die OSZE, aber das ist ein anderes Thema), wieso auch, wenn es legal ist Menschen, die Probleme in ihrem Land haben, durch Bomben umzubringen und sich nicht mehr die Auswirkungen anhören zu müssen? Vor den Medien nennt man es dann nur noch “Stabilisierungseinsatz” und schon hat man die moralische Legitimation. So läuft übrigens unser ganzes System, unter anderem die Pharmaindustrie: Wieso an der Ursache forschen, wenn man Schmerzmittel gegen die Symptome hat, die dazu noch Geld bringen?

Allgemein kann ich sagen, dass ich wenig von Militär und Nationendenken halte, ebenso wenig wie von pro-amerikanischen Feindbildern und ebenso wie von Differenzierung zwischen Menschenleben. Durch militärische Abschreckung kann man auf langfristiger Sicht NIE Weltfrieden erzielen.

Klar ist das traurig das 150 Menschen gestorben sind, aber wieso wird darüber überall berichtet aber nie über die mehr als 1000 zivilisten die genauso unschuldig im krieg getötet werden? Wieso wird über palästina, syrien, irak, afghanistan, iran, burma, mali, pakistan, libyen und den ganzen anderen ländern die nicht ihre ruhe bekommen geschwiegen? Wo ist hier die Gerechtigkeit? Trotzdem sprech ich hier mein beileid aus für die die im flug verunglückt sind und natürlich auch an meine geschwister in den kriegsgebieten.

Final Fantasy IV Charaktere

Cecil

Der dunkle Ritter Cecil ist der Held des Spiels und Anführer der Red Wings, der Luftschiffflotte des Königreichs Baron. Er versucht herauszufinden, warum der König von Baron auf einmal um jeden Preis alle Kristalle besitzen will und seine Soldaten deswegen auf hilflose Zivilisten hetzt.

Kain

Kain ist eigentlich der beste Freund von Cecil, wechselt aber gerne mal die Fronten und steht der Truppe plötzlich als Feind gegenüber. Durch seine Stärke und seine Jump Attacke ist der Dragoon bei Kämpfen eine große Bereicherung, sofern man ihn mal in der Party hat.

Rosa

Rosa ist Cecils Freundin und gerät ständig in Not. Spätestens beim Endkampf zeigt sie aber ihre wahre Stärke, sie beherrscht die weiße Magie nämlich perfekt und ist eine exzellente Heilerin.

Rydia

Rydia ist eine Beschwörerin aus Mist und wird vom Königreich Baron gefürchtet, da sie die Macht hat, Ungeheuer herbeizurufen. Weil Cecil zu Spielbeginn unbeabsichtigt ihre Mutter tötet, hat sie erst eine Abneigung gegen ihn. Als sie jedoch sieht, dass er ihr helfen will, unterstützt sie ihn im Kampf. Rydia kann Aufrufe, weiße und schwarze Magie anwenden und ist somit die mächtigste Magierin im ganzen Spiel.

Tellah

Tellah ist ein unter Gedächtnisschwund leidender Zauberer, der den Tod seiner Tochter rächen will. Er beherrscht ziemlich starke Angriffszauber, an die meisten von ihnen kann er sich zu Spielbeginn aber nicht erinnern. Tellah ist der Urheber der Übersetzungsperle “You spoony bard!” Was seinen Stil anbelangt ist Tellah definitiv der Dude unter den Final Fantasy Charakteren.

Edward

In der japanischen Version heißt der Barde Gilbert und in der US-Version Edward. Er ist der Prinz von Damcyan und ist mit Tellahs Tochter zusammen. Als sie durch einen Angriff von Königreich Baron ums Leben kommt, wird Edward von ihrem Vater Tellah als Schuldiger angesehen. Edward ist so ziemlich das Nutzloseste, was man von allen RPGs in seiner Party haben kann. Gleich von Beginn an hat er einen niedrigen Level, seine Harfe kann Statusveränderungen verursachen, macht dafür aber so gut wie keinen Schaden.

Yang

Yang ist der Anführer der Armee von Fabul, kann seine Burg aber nicht davor bewahren, um einen Kristall leichter gemacht zu werden. Yang beherrscht zwar keine Magie, wegen seiner hohen Angriffskraft und seinem Kick, der alle Gegner gleichzeitig angreifen kann, ist er eine Bereicherung für die Party.

Cid

Cid ist der Erfinder der Luftschiffe, die Baron zu einer mächtigen Nation gemacht haben. Als er erfährt, dass Baron seine Erfindung als Waffe benutzt, ist er sehr entäuscht und hilft Cecil bei seinem Kampf gegen den ehemaligen Arbeitgeber. Er kämpft auch selbst mit, als Waffen benutzt er Werkzeuge und kann zusätzlich die Gegner analysieren.

Palom

Palom wird zusammen mit seiner Zwillingsschwester Porom vom Ältesten von Mysidia beauftragt, Cecil auf seinem Weg zu Mount Ordeals zu begleiten. Er beherrscht die schwarze Magie und ist von der Art her etwas gewöhnungsbedürftig.

Porom

Porom begleitet ebenso wie ihr Zwillingsbruder Palom Cecil auf seinem Weg zu Mount Ordeals. Im Gegensatz zu ihrem Bruder verhält sie sich vernünftig und höflich. Sie kann zusammen mit Porom eine Twin-Attacke ausführen, die einen mächtigen Zauberspruch beschwört.

Edge

Der Ninja Edge schließt sich Cecils Truppe an, nachdem Cecil ihm und seinen Leuten aus der Klemme geholfen hat. Edge kann Waffen werfen, Gegner bestehlen und spezielle Ninja Kampftechniken einsetzen. Wurde bereits erwähnt, dass er ein Ninja ist?