Utopie

La guardavo come si guarda qualcosa che si sa già che ci mancherá. Troppo bello per durare, per esser vero, troppo bello per diventare un'abitudine. La guardavo come si guarda il mare alla fine dell'estate, quando le giornate si fanno ancora piú limpide, ma si sa che presto le nuvole prenderanno il sopravvento insieme alla noia. La guardavo come si guardano i diciotto anni quando ne abbiamo quindici, chè un po’ si sa che poi le cose cambieranno.
—  @bibi92rm
Ich bekenne mich lieber zu der Kantischen Idee des ewigen Friedens als zum Idealismus von Fichte, bei dem die Dynamik Selbstzweck wird, wenn nur die freie Tathandlung der Menschen sich fessellos entfaltet. Antwortet man darauf mit der Sorge, ob denn nun wirklich eine friedliche Gesellschaft nicht einschlafen, nicht stagnieren würde und sonst was, dann würde ich zuächst einmal ganz einfach sagen, das sind curae posteriores. Die Möglichkeit, daß die Welt zu schön werde, ist für mich so arg schreckhaft nicht.
—  Theodor W. Adorno

Più amore dai, meno ne riceverai. Più cure dai, meno ne riceverai.
Ma come si fa, allora, a scegliere se commettere il male o subirlo? Per Socrate era un paradosso, questo, per lui era meglio subire un male che commetterlo, poiché chi commette il male lo fa per ignoranza del bene.
Ma come si identifica il male, come si identifica il bene? Ferire è male, patire è bene? Sì, probabilmente è così.
Alla lunga, chi non conosce il bene diverrà infelice; chi saprà distinguerlo dal male, invece, avrà svelato il mistero dell’eudemonia e la sofferenza gli verrà ripagata.

‘Das Ganze ist das Unwahre’, nicht bloß weil die These von der Totalität selber die Unwahrheit, das zum Absoluten aufgeblähte Prinzip der Herrschaft ist. Die Idee einer Positivität, die alles ihr Widerstrebende zu bewältigen glaubt durch den übermächtigen Zwang des begreifenden Geistes, verzeichnet spiegelbildlich die Erfahrung des übermächtigen Zwanges, der allem Seienden durch seinen Zusammenschluss unter Herrschaft innewohnt. Das ist das Wahre an Hegels Unwahrheit. Die Kraft des Ganzen, die sie mobilisiert, ist keine bloße Einbildung des Geistes, sondern die jenes realen Verblendungszusammenhangs, in den alles Einzelne eingespannt bleibt. Indem aber Philosophie wider Hegel die Negativität des Ganzen bestimmt, erfüllt sie zum letztenmal das Postulat der bestimmten Negation, welche die Position sei. Der Strahl, der in all seinen Momenten das Ganze als das Unwahre offenbart, ist kein anderer als die Utopie, die der ganzen Wahrheit, die noch erst zu verwirklichen wäre.
—  Theodor W. Adorno
Et parfois, tard la nuit, j'essaie d'imaginer un monde où il n'y aurait pas de haine. Où personne ne vivrait avec cette rage au coeur et au corps et où personne n'irait décimer des populations entières juste pour l'apaiser.
Et puis je finis toujours par me réveiller et par allumer la télé. Rien que cela suffit à effacer l'illusion de ce monde un peu plus doux.