Tischplatte

anonymous asked:

Ich weiß das du keine Wohnung hast sondern oben drüber in DEINEM ZIMMER wohnst. Also laber nicht. Du hast nichts geschissen bekommen und selbst bei der Prüfung warst du nicht wirklich gut. Lüg hier mal nicht so rum :D

Was für Zimmer? EINE ETAGE HAB ICH.

Kopf gegen tischplatte ey. Und hey hab meine Prüfungsergebnisse bekommen heute also so schlecht kann ich ja nicht sein mit hem 1.3 durchschnitt ne :D

Bei mir gabs grad lecker Biskuitrolle 😋 (sah nur nicht so geil aus, daher ein altes Bild) Ihr braucht dafür grade mal 3 Zutaten - Rezept kommt in die Kommentare 👇 Was gabs bei euch?

via ✨ @padgram ✨(http://dl.padgram.com)
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Rezept: - 2 Eier - 150g Magerquark - handvoll gefrorene Himbeeren - Vanille Flavdrops (oder andere Süßungsmittel) 🔹Eiklar mit dem Süßungsmittel steifschlagen und das Eigelb unterheben 🔹Gleichmäßig auf einem Backblech verteilen und 10 min bei 150 Grad backen 🔹Den Teig auf der Tischplatte umdrehen und das Backpapier vorsichtig abziehen 🔹Befüllen, einrollen und essen 😄

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Couchtisch Royal


739,00 €

Breite: ca. 135 cm
Tiefe: ca. 75 cm
Höhe: ca. 45 cm

Unsere Couchtische im Landhausstil sind mit ihren 8 Schubladen echte Stauwunder. An jeder Längsseite befinden sich je vier Schubladen und ein offenes Regalfach. Hier können zum einen hübsche Dekoaccesoires und in den Schubladen allerlei Nützliches verstaut werden. Die große Tischplatte sowie die 8 Schubladen bestehen aus massivem Holz, das Ihnen einen Hauch mediterranes Lebensgefühl ins Wohnzimmer bringt. Bitte beachten Sie auch unsere Esstische, Sideboards, TV-Boards aus dieser Möbelserie. Mehr zu diesem Artikel…

Sensation!!!

Ein verschollen geglaubtes Kapitel der weltberühmten Geschichte “Der Kleine Prinz” des französischen Autors und Piloten Antoine de Saint-Exupéry ist wieder aufgetaucht.
In dem Manuskript, das Saint-Exupéry seinem Verleger Reynal & Hitchcock in New York vorgelegt hatte, befand sich das Kapitel in der Reihe der Planeten-Kapitel, in denen der Kleine Prinz allerhand sonderbare Menschen auf ihren kleinen Planeten besucht. Es fiel einer Kürzung zum Opfer, da der zuständige Lektor es als einen Stilbruch empfand. Die Station reiche kaum an die Poesie der anderen heran und würde auch das starke Motiv verwässern, dass der Kleine Prinz niemals eine Frage vergesse.
Fans vom Kleinen Prinzen jedoch sind froh, endlich in einem Archiv in Philadelphia fündig geworden zu sein, das bei der Übernahme des Verlags 1948 durch einen Konkurrenten nicht übernommen worden war und in einer Halle für Kulturgüter eingelagert wurde.

Das Kapitel im Wortlaut:

Den siebten Planeten bewohnte ein Referendar. Er saß eingehüllt in Bücher und Hefte an einem kleinen Schreibtisch. Die Tischplatte bot gerade noch so viel Platz, dass der Referendar seine Stirn auf die vordere Kante legen konnte. Der Kleine Prinz räusperte sich und fragte: „Was machst du da?“
Der Referendar schreckte hoch und begann sofort zu murmeln: „Ich muss vorbereiten, ja vorbereiten. Vorbereiten!“
Wieder so eine komische Gestalt, dachte der Kleine Prinz. Er erinnerte sich, dass er sich vorgenommen hatte immer mehr Fragen zu stellen als zu beantworten und fragte deshalb erneut: „Was machst du da?“
Der Referendar murmelte weiter: „Ich muss Unterricht vorbereiten, ja vorbereiten. Keine Zeit zum Reden. Vorbereiten muss ich, ja, vorbereiten!“
Der Kleine Prinz erwartete, dass der Referendar bald aus seiner Verschlossenheit auftauchen würde, sodass sie ein den Leser läuterndes und nachdenklich stimmendes Gespräch führen konnten. Etwas ungeduldig fragte er: „Was machst du da?“ Und er betonte jedes Wort einzeln, aber dem Referendar war nicht beizukommen. „Ich muss Unterricht vorbereiten, ja, Unterricht vorbereiten. Keine Zeit zum Reden. Vorbereiten. Ich komme sonst in Teufels Küche.“
Der Kleine Prinz verlor langsam die Geduld und versuchte es anders. „Was musst du denn vorbereiten?“ Aber es kam keine Antwort. „Wie lange sitzt du denn schon hier?“ Keine Antwort. „Kann ich mal in dein Pausenbrot beißen?“ Keine Antwort.
Der Kleine Prinz hatte nun schon vier Fragen gestellt, auf die er keine Antwort bekommen hatte. Das war ihm noch nie passiert! Er war wirklich sauer auf den Referendar und verließ ihn ohne Abschiedsworte. Das durfte er wirklich niemandem erzählen. Schon gar nicht einem abgestürzten Piloten in der Wüste. Dem würde er alles möglich erzählen. Aber das nicht.

Kapitel 2

F

Ich verzog das Gesicht als der arme Junge laut vor Schmerzen aufschrie und ließ mich auf meinen Platz neben Mia sinken. “Ist ja viel passiert, als ich weg war.” Mia hatte es sich auf der Tischplatte bequem gemacht, lässig im Schneidersitz hockend mit einer Chipstüte zwischen den Beinen und der neuesten Vogue in der Hand. Ich kann echt nicht verstehen wie man diesen langweiligen Modeschinken freiwillig lesen konnte! Ich lächelte sie zuckersüß an und bediente mich an ihren Chips. Tadelnd sah sie mich über den Rand ihrer coolen Nerdbrille hinweg an und meinte: “Ja du darfst dir gerne nehmen Lyra und ja, du hast einiges verpasst. Soll ich zusammenfassen?” Ich nickte, solange ich ungestört ihre Chips aufessen durfte konnte sie mir jeden Tratsch dieser Welt erzählen.

N

“Wie du gerade schon gehört hast, hat der Typ da”, fing sie an und deutete auf den Schüler aus der Parallelklasse, dessen Nase nun angefangen hatte zu bluten, “mit Levins Freundin geschlafen. Ich schätze mal sie war so wie jedes Wochenende total dicht und hat mit klimpernden Augen Levin die Geschichte etwas.. anders erzählt”
Sie seufzte leise. Insgeheim hatte sie wahrscheinlich ein Auge auf Levin geworfen, das sah man daran wie sie ihn ansah und wie sie über ihn redete. Eigentlich war die ganze Geschichte aber auch ein offenes Geheimnis. Mia hatte es mir zwar nie direkt gesagt, schwärmte aber ganz gerne über ihn.
“Auf jeden Fall ist der Kerl nun zu unserer Klasse rüber um das klar zu stellen, dass er zwar mit ihr Sex hatte aber nur weil beide total betrunken waren und sie ihn anscheinend auch die ganze Zeit heiß gemacht hat. Er hat sich in der Zeit, wo du weg warst, gefühlte hundert Mal entschuldigt.”, beendete sie ihre Kurzfassung der Geschichte.
Ich schob mir Währenddessen noch ein paar Chips in den Mund.
“Hört sich nicht gut an. Und Levin hat jetzt vor dafür auf ihn einzuprügeln?”, sagte ich nachdem ich runter geschluckt hatte. Nebenbei linste ich zu den beiden hinüber. Der Schüler hielt sich die Nase und sah fassungslos zu Levin auf. Levin kochte, er hatte die Hände zu Fäusten geballt und sah aus als würde er ihn gleich nochmal schlagen. Zu meiner Überraschung jedoch drehte er sich um und ließ komplett von ihm ab. Er verlor eigentlich auch nur sehr selten die Beherrschung.

F

Mia sah weiter zu Levin rüber und seufzte träumerisch. “Sieht er nicht gut aus? Also ich glaube ich hätte ihn nicht von der Bettkante gestoßen”, kichert sie leise. Ich verdrehte die Augen. “Der Typ ist ein totaler Vollidiot. Spiel lieber nicht mit dem Feuer Mia, ich mein es ernst. Das wird nicht gut enden…” Beleidigte griff sie in die Chipstüte, fest entschlossen sich vor Frust vollzufressen. “Als ob deine Tagträume von diesem… Diesem Kerl eine Zukunft hätten. Du weißt, wen ich meine… ”
“Welcher Kerl?” Ertönte eine aufgeregte Stimme hinter mir. Ich hielt die Luft an und drehte mich langsam um. Mit in in die Hüfte gestemmten Fäusten stand unsere spargeldürre Klassenzicke vor uns, die immer auf den neusten Gossip aus war. “Ist Lyra etwa verknallt? Ey Leute her hören! Lyra ist verknallt!” Na super, konnte es noch schlimmer werden?

N

Ich musterte sie einen Moment und unterdrückte es mit den Zähnen zu knirschen. Mia sah mich entschuldigend an.
Nicht alle aus der Klasse schenkten ihr Beachtung. Zum Glück sind wir Generation Smartphone! Aber es standen trotzdem genug Leute um Miranda herum und wollten wissen auf wen ich stand. Ich bekam im ersten Moment den Mund nicht auf, glücklicherweise hatte Mia nicht ihre Stimme verloren, “Könntest du und deine Kindergartengang bitte einen Abflug machen?”
Miranda lächelte mich diabolisch an. “Aber wieso denn? Es ist doch gerade jetzt total interessant.”
Manchmal fragte ich mich wirklich, wie sie einen Kerl abbekommen hat. Sie war fast genauso schrecklich, wie Levins Freundin. Der Junge tat mir in dem Moment irgendwie leid.

F

Mia äffte sie genervt nach. “Gerade total interessant, bla bla bla. Merkst du eigentlich was für ein Müll du laberst?! Das geht dich überhaupt nichts an!” Giftig erwiderte Miranda Mias hasserfüllten Blick. “Sorry Langweilerin, aber ich spreche leider kein Loser.” Mit diesen Worten drehte sich Miranda mit ihren Playboy Bunnies weg und stolzierten auf die andere Seite des Klassenraumes. Mia schüttelte bloss genervt den Kopf und ich seufzte. “Scheiß auf die, an unsere Anzahl von Gehirnzellen kommen die eh niemals ran.” Und bevor wir uns noch weiter über die zurückgebliebenen Streitsüchtigen aufregen konnten, kam unser Lehrer rein. Vollgepackt mit schweren Taschen. Eine Alarmsirene ging in meinem Kopf los. Die Englischarbeit…

N

Langsam ratterte es in meinem Kopf. Wäre die nicht eigentlich morgen?
“I-ich dachte die schreiben wir erst morgen”, sagte ich überfordert zu Mia.
“Was? Nein, die ist doch heute!”
Erschrocken sah ich zu unserem Englischlehrer. Ich hatte jetzt ein ernsthaftes Problem. Keine einzige Vokabel war in meinem Kopf und auch die Grammatik verzog sich in dem Moment in die letzte Ecke meines Gehirnes.
“Mia…? Ich habe das total vergessen! Ich kann den ganzen Stoff noch gar nicht”
Sie sah mich mitleidig an.
“Ich versuche dir ein wenig zu helfen.. der Typ ist teils eh blind wie ein Maulwurf”, sagte sie und lächelte aufmunternd.
Ich nickte langsam und wartete darauf, dass wir unsere Blätter auf den Tisch gelegt bekamen. Unsicher nahm ich die Arbeit entgegen.

F

Der Lehrer stapfte vorne zum Pult und ließ sich schwerfällig auf den Lehrerstuhl plumpsen. “Gutes gelingen” nuschelte er in seinen Bart und verschwand dann hinter seiner Zeitung. Hastig überflog ich die Arbeit. Die ersten zwei Aufgaben sahen nicht allzu schwer aus und beim Rest konnte ich sicher ein wenig bei Mia gucken. Schnell fing ich an die Aufgaben zu bearbeiten. “Achso…” Der Lehrer sah auf. “Wer fertig ist darf dann nach Hause gehen” und verschwunden war er wieder hinter seiner Zeitung. Ich warf einen kurzen blick zu Mia die mir ihr Blatt hin schob.

N

Blitzschnell schrieb ich die Aufgaben ab von denen ich keine Ahnung hatte. Immer wieder sah ich auf, um zu checken, ob der Lehrer nicht doch von seiner Zeitung aufsah. Aber er tat es nicht, so wie immer, zum Glück!
Vorsichtig schob ich ihr das Blatt wieder hin und erledigte die restlichen Aufgaben alleine. Ich wurde wieder ruhiger und so flossen auch mein Vokabular und die Grammatik wieder in den Vordergrund meines Kopfes. Eh ich mich versah war ich fertig. Lächelnd las ich nochmal meine Texte. Immerhin eine Sache die heute gut lief.
Plötzlich räusperte sich mein Englischlehrer. Ängstlich fuhr ich zusammen und sah zum Pult.
“Achja”, er machte eine lange Kunstpause, was mein Unwohlsein nicht verbesserte, “Levin, du kommst nachher mit zum Schuldirektor. Ich habe ja Augen im Kopf und habe gesehen, was du mit deinem Mitschüler angestellt hast”
Beruhigt ließ ich meinen Blick wieder aufs Blatt gleiten.

F

Mia lächelte mir zu und nickte aufmunternd. Langsam gaben die ersten Schüler ab, natürlich unsre Englisch Freaks, und verließen gut gelaunt den Klassenraum und nach und nach leerte sich die Klasse. Nach dem letzten Probelesen stand auch ich auf, strich mir meine Bluse glatt und ging nach vorne um ebenfalls abzugeben. Mia wartete schon auf der Tür auf mich und ich folgte ihr zufrieden lächelnd auf den Pausenhof. “Lief doch gar nicht so schlecht. Oder?” Doch Mias Antwort bekam ich nicht mehr mit. Denn hinter ihrem Rücken stand… Er. Mit einem Mädchen. Und als mein absoluter Traumjunge gerade im Inbegriff war eine dieser Barbies abzuknutschen wurde mir mal wieder klar, dass ich dringend in meinem Leben etwas verändern musste. Ich sah Mia an. “Mia, ich muss nach Hause. Und ich muss die etwas erzählen. Etwas wichtiges, ich rufe dich an, ok?” Ich hatte es ziemlich eilig nah Hause zu kommen.

N

Mia nickte überrascht, “Ok? Dann warte ich später auf deinen Anruf?”
Sie sah mir noch hinterher, während ich durch das Schultor verschwand. Manchmal war es wirklich schade, dass sie in der anderen Richtung wohnte.
Nachdenklich ging ich über die Straße. War das was ich gestern gesehen hatte, Realität oder entsprach es gar nicht der Wahrheit? Lebte ich gerade in einem Traum?
Zuhause angekommen warf ich meine Tasche in die Ecke und schälte mich aus meiner Bluse. Ich ging zu meinem großen Spiegel an meiner Zimmerwand und drehte ihm den Rücken zu.
Mit halb verrenktem Kopf stand ich da, meinen Rücken betrachten und langsam am realisieren, dass ich es mir gestern Abend nicht eingebildet habe. Ein mir unbekanntes Zeichen hatte sich gestern plötzlich auf meinem Rücken gebildet. Fast wie ein Tattoo aber irgendwie war es nicht die ganze Zeit da. Gestern Abend hatte es sogar geleuchtet. Jede einzelne Verschnörkelung hatten gestrahlt. Es sah wunderschön aus aber es beunruhigte mich, dass es sich auf meinem Rücken befand.
Als ich gestern überfordert aus der Dusche stieg und das Muster auf meinem Rücken entdeckte hatte ich kurz darauf panisch nachgeforscht.

F

Aber bis jetzt hatte mich keiner der möglichen Erklärungen auch nur ansatzweise beruhigt. Ich drehte mich wieder um und betrachtete kritisch mein Spiegelbild. Meine roten Locken standen ungebändigt wie immer in alle Himmelsrichtungen ab und ließen meine grün-blauen Augen nur umso mehr strahlen. Ich nagte an meiner Lippe und strich mein Top etwas nach unten. Dann drehte ich dem Spiegel noch einmal den Rücken zu um das Zeichen anzusehen. Ich wurde immer nervöser. Schlimm genug das ich anscheinend ein Märchenbuch verschluckt hatte und vielleicht bald auch noch Feenflügel bekam. Nein, so als Freak würde ich meinem Held ganz bestimmt niemals ins Auge springen. Vor Verzweiflung knurrend raufte ich mir die Haare und wusste einfach nicht was ich als nächstes tun sollte. Es ignorieren? Weiter nach irgendeiner Lösung suchen? Nur wo?! Ich konnte mir nicht vorstellen, dass die Stadtbibliothek oder das Internet Informationen zu seltsamen Zeichen auf Rücken anbieten.

N

Trotz der Befürchtung, dass ich nichts neues herausfinden würde setzte ich mich an meinen Computer und gab es bei Google ein.
Seufzend legte ich den Kopf auf den Tisch. Man fand im Internet nur irgendwelche Freaks, die einem erzählten, dass solche Zeichen entweder einen Fluch bedeuteten oder Vorstufen von irgendwelchen Flügeln sein sollen. Beides klang unrealistisch. Sollte ich Mia die ganze Geschichte erzählen? Ich hatte ihr ja schon gesagt, dass ich etwas zu erzählen hatte, also würde ich mich nicht mehr so leicht daraus reden können. Ich war überfordert. Was sollte ich jetzt tun?
Erneut ging ich auf die Seite mit den Verrückten die sich über mein “Problem” in einem Art Blog austauschten. Sollte ich vielleicht einen von denen anschreiben?
Nervös ging nacheinander auf die Profile der User.

F

Die meisten sahen ziemlich freakig aus. Zu freakig für meinen Geschmack. Schnell scrollte ich weiter nach unten und blieb an dem Profilbild eines jungen Mädchens hängen, dass ziemlich sympathisch aussah. Sollte ich es riskieren und ihr schreiben? Oder es doch lieber lassen? Nachdenklich kaute ich auf meiner Lippe rum. Dann gab ich mir doch einen Ruck und klickte ihr Profil an. Was sollte schon schlimmsten falls passieren? Vielleicht das sie mich blockt oder mich an eine psychatrische Klinik verweist, aber sonst?

N

Langsam klickte ich auf “eine Nachricht senden”.
Ein Textfeld erschien und ich konnte sehen, wann sie das letzte mal online gewesen war: 03.07.2013.
Sollte ich ihr dennoch eine Nachricht schicken? Jetzt hatte ich eh nichts mehr zu verlieren. Vielleicht kam sie ja doch nochmal online, sieht meine Nachricht ein halbes Jahr später und lässt mich dann erst in einer Psychiatrie einweisen.
Mit zittrigen Fingern tippte ich meine Nachricht ein. Aber ich kam nicht weiter als ein Hallo. Was sollte ich ihr nur schreiben? Und wie?

F

Mein Blick schweifte vom Laptop aus dem Fenster, wieder zurück zum Schreibtisch und dann auf die Sprechblase, die wartete das sie jemand mit Text füllte. Kurzentschlossen rückte ich meinen Stuhl näher an den Tisch heran und begann zielstrebig auf den Tasten herum zu drücken.
Ich schrieb, wie leid es mir täte, dass ich sie mit Frage störe, vor allem weil sie ja augenscheinlich kein Interesse mehr an dieser Internetseite habe. Und dann fing ich an ziemlich ausführlich mein Problem und meine Befürchtungen zu erklären. Und ehrlich gesagt, ich fühlte mich wie ein richtiger Freak.

N

Als ich fertig war starrte ich noch ziemlich lange meinen Text an. Langsam drückte ich auf “Senden” und klappte dann ruckartig meinen Laptop zu.
Ich stand auf und nahm mir vor, erst in den nächsten Tagen wieder auf die Seite zu gehen. Ich ließ meine Bluse aus. Es war mir jetzt zu mühsam sie wieder anzuziehen.
Ich ließ mir alles nochmal durch den Kopf gehen. Wieso war gerade mir das passiert?
Ich war zu nachdenklich um jetzt meine Hausaufgaben zu erledigen. Vielleicht sollte ich doch noch Mia anrufen?

F

Aber was würde sie denken? Und was sagen? Mich für verrückt erklären? Oder gar auslachen? Nein danke. Darauf hatte ich echt keine Lust. Gleich darauf bekam ich ein echt schlechtes Gewissen, das ich meine allerbeste Freundin so mies und gemein einschätze. Dabei hatte sie mir bis jetzt in all meinen Lebenslagen beigestanden. Als sich meine Eltern vor 4 Jahren getrennt haben, als mein großer Lieblingsbruder nach Irland ausgewandert ist oder als mich mein Exfreund heimtückisch betrogen hat. Ganz egal was, sie ist immer für mich da gewesen. Ich griff einfach nach meinem Handy und wählte ihre Nummer. Das hatte Mia wirklich verdient.

N

Nervös wartete ich darauf, dass sie ran ging.
“Hey!”, nahm sie gut gelaunt den Hörer ab, “ich habe schon auf deinen Anruf gewartet”
“Hallo”, sagte ich unruhig und nun doch wieder etwas unschlüssig.
“Ich.. wollte dir doch was erzählen..”, sagte ich etwas leiser.
“Ja, wolltest du. Schieß los. Du hörst dich an als wäre irgendwas passiert..”, jetzt klang sie weniger gut gelaunt, eher besorgt.
Langsam fing ich an ihr die Geschichte von dem Muster auf meinem Rücken zu erzählen, dass es plötzlich auf meinem Rücken war und es sogar geleuchtet hatte. Ich war unglaublich aufgeregt. Wie würde sie nun reagieren?
Für einen Moment war es still auf der anderen Seite der Leitung.

F

“…Mia?”, fragte ich irgendwann vorsichtig. “wenn du mich jetzt für total verrückt hältst, lass mich bitte erklären…” “nein. Ist schon gut.”, kam dann endlich ihre Antwort. “Das war bloß… Überraschend. Wollen wir uns vielleicht sehen? Am Telefon kann man das glaube ich nicht wirklich besprechen.” Erleichtert atmete ich auf. Und obwohl Mias Stimme ungewohnt ernst und besorgt zugleich klang, willigte ich ein, sofort bei ihr vorbei zu kommen. Hastig packte ich meine Wertsachen in eine abgetragene Handtasche, nahm meine Jacke und flitze die Treppen runter und aus der Haustür. Auch wenn mir das ganze Thema seltsamerweise etwas peinlich war und ich keine Ahnung hatte, was mir Mia sagen wollte, war ich doch sehr erleichtert mir endlich alles von der Seele geredet zu haben

S02E09: 4.6 Milliarden Jahre

Wir haben 4.6 Mia Jahre darauf gewartet: Rahels (fast) erste Worte!! :)

Wir möchten euch herzlich zur neunten Episode der zweiten Staffel des Kurzgeschichten-Podcasts Clue Cast begrüssen. Sie basiert auf der Story „4.6 Milliarden Jahre“ von Rahel. Manchmal findet man das Universum nicht in der Nussschale, sondern zwischen den Zeilen eines im Bus gelesenen Briefes. In dieser Geschichte wurden die vorgegebenen Clues „Augenbrauen, Extraktion, Tangente, Tischplatte“ und…

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20.06.1944

Meine liebe Erna!
Es ist jetzt 1.00 Uhr mitten in der Nacht und ich könnte ungestört recht lieb an Dich denken, Dich vielleicht sogar in Gedanken auf einem Deiner einsamen Kirchgänge begleiten, wenn nicht um mich herum alles so „maßlos traurig“ wäre. (wie unser Hauptmann sagt). Heute Nacht mache ich mal den Wachhabenden unserer Unterkunftswache. 2 Kameraden gehen draußen die Runde, 2 andere liegen auf dem Bettgestell und schlafen. Der kleine Tisch, an dem ich sitze, ist seiner Wackeligkeit wegen an den aus Ziegelsteinen gemauerten Ofen gerückt. Die Ziegeln sind gekalkt. Die Tischplatte ist mit Zeitungen belegt, die voller Fettflecken von den Hindenburglichtern sind. Zwei Flämmchen geben eben das notwendigste Licht zum Schreiben, und über den Tisch hinaus ist schon alles wieder dunkel. Das hat aber den Vorteil, dass man so von dem öden trostlosen Raum nichts sieht. Auf dem Tisch steht noch eine alte Sturmlaterne, eine Taschenlampe, ein klobiges Vorhängeschloss für die … , dann liegt da noch mein Stahlhelm und meine Pistole. Wenn ich das so mit Deinem Schreibtisch vergleiche, habe ich genau den Unterschied Russland – Daheim bei Dir. Es ist tatsächlich „maßlos traurig“. Und so wird es wohl auch bleiben, solange ich nicht für immer bei Dir bleiben kann, in welcher Stellung ich mich auch befinden mag. Was das letztere an betrifft, habe ich mich ja nach den 14 Tagen in der 2. Kompanie vorteilhaft verändert. Inzwischen hast Du sicherlich darüber meine Nachricht erhalten und konntest Dich einigermaßen beruhigen. Ich habe eigentlich über nichts zu klagen, nur dass mein Appetit immer noch größer ist als das bestimmt gute Essen. Mittags verdrücke ich einen vollen Schlag (und hole mir abends, wenn möglich, noch übriggebliebene Suppe); die Abendportion vertilge ich aber auch restlos, sonst bin ich nicht satt. Morgen früh bleibt mir dann trockenes Brot, so dass ich mittags wieder einen Bärenhunger habe. Für gestern Abend hatte mir Paul Haag wieder mal etwas „hintenherum“ zugesagt. Ich konnte wegen der knappen Zeit nur kurz zu ihm eilen und traf ihn nicht in seinem Quartier. Jetzt muss ich es einrichten, dass ich morgen früh schnell zu ihm laufe. Mein Magen fängt schon wieder an zu rumoren. Sonst geht es mir aber gesundheitlich tadellos. Der rechte Enkel ist verheilt. Ich trage als Schutz nur noch ein bisschen Hansaplast darauf. Gestern Abend spät brachte mir ein Posten 3 Briefe von Dir, vom 7., 9. und 10.6. Die habe ich heute Nacht gelesen. In den ersten beiden war zwischen den Zeilen doch ein wenig Traurigkeit zu finden. Ich hoffe aber, dass sie inzwischen verflogen ist. Wenn dieser Brief ankommt, kannst Du ihn bei Erdbeeren öffnen und die eine da, die dicke rote, die möchtest Du mir in den Mund stecken. Aber nein, Kleines, iss nur und ich schaue Dir zu und freue mich, wie sie Dir schmecken. Die Post hat scheinbar mal wieder gestockt, dass Du 8.10 Tage ohne Nachricht warst. Auch das wird inzwischen behoben sein.
Was den Krieg angeht, so sind wir hier zuversichtlicher denn je, nach der Invasion und der nun begonnenen Vergeltung. Unser Frontabschnitt hier ist nach den Durchbruchsversuchen der Russen in den letzten Tagen wieder ruhig. Was uns bedrückt, ist einzig die Urlaubssperre. Dass sie nur bald wieder aufgehoben würde!!

Mit diesem Wunsch grüßt und küsst Dich
Dein Fritz.

Mein schwarzer Schutzengel Kapitel 09

Auf einmal spüre ich einen Schmerz in meinen Haaren. Ich werde nach oben und gleichzeitig nach hinten gerissen. Und an den Haaren ins Haus gezogen. Mein Dad knallt hinter mir die Tür zu, schiebt mich in die Küche welche auch unser Wohnzimmer ist. Er reißt mich so zu sich herum, dass ich den halt verliere und ohne mich abfangen zu können mit dem Gesicht voran auf die Tischplatte knalle. Ich spüre das brechen meiner Nase und für eine kurze Zeit wird mir schwarz vor Augen. Gerade als ich zusammen sacken will werde ich wie ein Spielzeug in die Ecke geworfen. Ich versuche mich ein kleines Stück zu bewegen, was er sofort als Gegenwehr sieht. Mit seinem Stiefel holt er weit aus und tritt mir mit voller Kraft in meinen Bauch. Der Tritt kommt so heftig des er mir die Luft aus den Lungen nimmt, gerade als ich wieder einiger Maßen atmen kann kommt auch schon der Nächste Tritt, diesmal noch heftiger als der ersten Mal. Und noch einer und noch einer und noch einer. Irgendwann hört er auf. Er reißt meinen Kopf hoch und geht vor mir in die Hocke so dass ich ihn ansehen muss. Mit vor Wut bebender Stimme schreit er mich an:“ Wo warst du, wo warst du, wo warst du?”. Als ich nicht an forte ballt er seine frei Hand zur Faust und fängt an wie ein Berserker auf meine gebrochene Nase ein zu schlagen, während er weiter hinauf mich einschreit. Irgendwann lässt er von mir ab, geht zum Tisch und holt eine kleine Schachtel. Er wirft die Schachtel mit all seiner Kraft nach mir, so dass sie als sie mich trifft auf geht und ich plötzlich in einem Haufen unterschiedlichster Klingen liege, die sich nun rund um mich verteilen. „Was ist das?“ schreit er mich an „was ist das?“. Er reißt mir den Mantel vom Körper, dreht mich auf den Rücken und zieht mir de Pulli bis zum Ellenbogen hoch, so dass mein zerstörter Arm zum Vorschein kommt. Mit einem Fuß stellt er sich auf meinen Arm so dass ich ihn selbst wenn ich wollte nicht hätte bewegen können. Aus seiner Tasche zieht er ein Feuerzeug sowie ein Tuch hervor. Mit dem Tuch greift er eine Rasierklinge und hält sie über sein Feuerzeug bis diese fast rot glüht und dann dreht er sich zu mir um mit diesem Grinsen, was die komplette Perversion in seinem Kopf ausdrückt. „Also du ritzt dich also? Hey ist schon ok, hättest du nur mal schon früher was gesagt, dann hätten wir geredet und bestimmt eine Lösung gefunden.“ Während er das sagt grinst er mich immer noch breit an. „Naja das können wir ja jetzt immer noch, pass auf, ich bin nicht böse auf dich das du das machst, nein ich werde dir auch noch dabei helfen. Nur leider habe ich das noch nie gemacht.“ Er schaut mich geschauspielert traurig an. „Ohhhh was liegt denn da? Ein Arm. Wie nett von dir das du mir gleich was zum Ausprobieren mitgebracht hast.“ Bei den letzten Worten schlägt seine Stimme in puren Hass um. Vorsichtig legt er die heiße Klinge auf meinen Arm, noch bevor er schneidet verziehe ich mein Gesicht. Langsam drückt er auf die Klinge und zieht sie ganz ruhig über meinem Arm. Der schnitt sitzt tief, viel zu Tief.

Ich fange an zu schreien, ich schreie aus voller Kraft, aber nicht weil ich schmerzen habe, ich schreie weil seine Schnitte viel, viel zu tief sind. Mein Dad lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Er setzt zum nächsten Schnitt an und noch einer und noch einer. Ich habe das Gefühl das er für jedes Mal schreien etwas tiefer schneidet, doch ich kann es nicht unterdrücken. In panischer Angst strample ich um mich versuche mich los zu reißen doch es bringt nichts, ich komme unter seinem Schuh nicht weg. Mittlerweile strömt das Blut nur so aus mir her raus. Ich liege in einer Lache aus Blut. Irgendwann lässt er von mir ab. Mir schwirren Erinnerungen im Kopf herum. Erinnerungen aus einer Zeit als ich noch Freunde hatte, eine Zeit bevor sie kam.

Kapitel 10