Sumpf

Mit einem Bein
steh ich noch in
deinem Sumpf.

Ich möchte weitergehen
und aber, nein.

Denn das heißt,
daß ich mich von dir löse.
Einmal mehr.

Will ich das schon?
Ungern. Weil du mir so
bequem bist.

Doch möchte ich nicht
mehr auf der Stelle treten.
Ich werde gehen.

Und wenn ich krieche.
Bewegung ist Bewegung.
Vorwärts ist vorwärts.
Egal, wie.

Mit erhobenem Haupt.
Tränendem Herzen.
Frohen Mutes.

die Landschaft - landscape
die Natur - nature
die Gegend - region/area
das Gebiet - territory/area/region
der Ort - place/location

die Wiese - meadow/pasture
der Hügel - hill/mound
die Ebene - plain/lowlands
das Feld - field
der Acker - field
das Tal - valley

die Wüste - desert
der Sand - sand

der Wald - forest
der Pfad - path/trail
der Sumpf - bog/swamp
die Lichtung - clearing
die Wildnis - wilderness

der Berg - mountain
die Bergkette - mountain chain
das Gebirge - mountains/mountain/mountain range

der (Berg)gipfel/die Bergspitze - mountaintop
der Gletscher - glacier

der See - lake
der Teich - pond
der Fluss - river
der Strom - (large) river
der Bach - stream/brook
der Kanal - channel
der Wasserfall - waterfall

das Meer/die See/der Ozean - ocean
der Strand - beach
die Bucht - bay
die Küste - coast
die Küstenlinie - coastline

felsig - rocky  
schneebedeckt - snow-covered
bergig - mountainous
hügelig - hilly
flach - flat
ländlich - rural

anonymous asked:

Diese unnötige Provokationen die dir geschickt werden, sind ja mal mega nervig. Heftig wie du ständig angegriffen wirst und mir kommt das jz so vor (von außen betrachtet) als wärst du am meisten davon betroffen. Also die boys weniger

Ja, so Sticheleien und Unterstellungen muss ich mir schon seit Jahren anhören. Das war auch der Grund, wieso ich damals ask.fm deaktiviert hab; ich war zu dem Zeitpunkt selbst eine noch viel schwächere Person und hab stets mit genau so viel Negativität zurückgeschossen, um mich irgendwie zu schützen. Das war echt keine lustige Zeit, habe aber auch viel über das menschliche Verhalten lernen können, weshalb ich dankbar für die Erfahrung bin (bei mehreren hunderten Nachrichten täglich hat man deutlich mehr Input, den man analysieren kann, als jemand ohne Reichweite). Irgendwann war das dann nur noch so ein Sumpf aus Dummheit und Provokation, in dem sich alle nur gegenseitig runtergezogen haben, weshalb ich das Profil deaktiviert hab. Mittlerweile bin ich da abgehärteter und beziehe sowas auch nicht mehr auf mich. Wenn jemand so unreflektiert ist und seinen Frust, seine ungelösten Probleme auf mich projiziert (sie bei mir abladen will), ist diese Tatsache an sich das einzige, was mich in so ‘nem Moment 'n bisschen sad macht. Das ist halt pure geistige Schwäche und der Inhalt der Nachrichten sagt immer so viel mehr über den Fragensteller und seine Gedankenwelt aus, als über mich. Es ist schon auch interessant, wenn man drüber stehen und interpretieren kann, manchmal aber auch einfach nur anstrengend.

Und dann, einfach so, brach mir das Herz. Mein Gesicht verzog sich, meine Selbstbeherrschung löste sich auf, und ich hielt ihn fest, und es war mir egal, ob er meinen bebenden Körper spürte, während ich schluchzte, denn der Kummer überschwemmte mich mit unaufhaltsamer Wucht. Er überwältigte mich, zerriss mir das Herz, fraß sich in meinen Bauch und meinen Kopf, zog mich in einen klebrigen Sumpf, und ich hielt es nicht aus. Ich dachte ehrlich, ich könnte es nicht aushalten.
—  Ein ganzes halbes Jahr

und auf der schreibmaschine: ein liebesbrief, den du nie lesen wirst

ich schreibe dir nicht direkt
keinen brief und keine sms
keine facebooknachricht und keine email
ich schreibe in ein kleines buch
und mit der schreibmaschine
auf das schlechteste papier, das
ich finden konnte,
das neue bist du mir nicht wert -
als du mich einmal nach dem weg fragtest,
empfahl ich dir lächelnd den trail:
nichts angelegt, nichts befestigt,
alles ungewiss, sumpf bach wald,
mitten durch, meinte ich,
‘sie haben doch gummistiefel?’
wir schauten beide
auf deine füße
in den offenen ledersandalen
und fingen verlegen, aber lachend an
mit stöckchen in den kies zu malen.
ich schreibe dir nicht direkt
und etwas neues bist du mir nicht wert
unsere geschichte ist ausgefranst
an allen ecken schon zehnmal gelesen
und tausendmal erzählt -
es sind nicht worte, die wir
aufeinanderlegen,
es sind leben.
wer kennt sie nicht, die liebe,
und wie sie einsam macht -
nein, nichts neues wärst du mir wert
keinen dollar und nicht einen digitalen cent
aber alles alte würde ich für dich
opfern, was ich habe, wo ich lebe, mein zuhause,
um mit dir im watt zu waten
berge zu besteigen und im regenwald
moskitos von der haut zu schlagen,
um mit dir zu wandern um die welt,
alles würd’ ich opfern
aber ich schreib dir nicht direkt
und ruf dich auch nicht an -
wer schreibt heutzutage noch liebesbriefe,
 
wer von hand und wer mit schreibmaschine?
ich will dich
und kein leerzeichen
und schon gar kein trauriges emoji
als antwort auf mein sehnen,
denn für ablehnung muss ich mich
keinen milimeter aus dem fenster lehnen,
sondern nur mit dem daumen
whatsapp öffnen, um bedeutungslosigkeit
aus der smileyschüssel zu löffeln,
einmal geklickt
serviert wird: ohne worte -
ich schreib dir nicht direkt
keinen brief und keine sms
keine facebooknachricht und keine email,
wer kennt sie nicht, die liebe,
und wie sie einsam macht.
du und ich im grünen, picknick unter bäumen
es wär’ so schön und ist nicht wahr
du bist die poesie meiner nacht
und ich würde alles opfern, alles aufgeben,
um dich zu haben und mein leben
auf deins zu legen,
alles würd’ ich geben.
youtube spielt tristesse auf violine
und ich verzieh meine ernste miene
zu einem sanften lächeln ohne tränen -
sehnen
ist eine sucht und fast
eine berufung -
ich schreib dir in mein kleines buch und
auf schreibmaschine
einen liebesbrief, den du nie
lesen wirst,
alles
würd’ ich geben für dich,
alles bis auf nacht und poesie
und so bleibt mir nur die liebe aus distanz
der blick auf deine schulter,
die nicht kalt ist, keineswegs, aber warm?
nicht für mich.
ich schreibe dir nicht direkt
denn unsere geschichte ist meine geschichte
und sie ist ausgefranst an allen ecken
und hat nur eine seite:
ich liebe
und du schweigst.
ich liebe
und du liebst auch,
nur nicht mich.
deswegen schreibe ich dir nicht direkt,
sehne mich weiter und bahne mir
meinen eigenen weg durchs geröll,
einsam vorwärts, barfuß,
gleichsam verharrend,
wo ich bin.

wer kennt sie nicht, die liebe,
und wie sie einsam macht
und schmerzt.

  • Tobi: Ach, da ist der Erik! Erik! *verfolgt Gronkh*
  • Gronkh: Ja, tschau. *rennt weg*
  • Tobi: Erik, bleib mal bitte stehen. Ich hab' mal 'ne Frage, Erik.
  • Gronkh: Ja?
  • Tobi: Ich hab' ma 'ne Frage, Erik.
  • Gronkh: Wat is' den los?
  • *Verfolgungsjagd, bei der Gronkh von einer erhöhten Ebene springt. Tobi landet genau hinter ihm*
  • Tobi: Wo is' er hin? *sieht ihn nicht mehr*
  • [...]
  • *Gronkh bringt sich in Sicherheit, während Tobi weiter nach ihm sucht*
  • Tobi: Hast du dich vergraben, Alter? *lacht*
  • Gronkh: Ja, na klar.
  • Tobi: Der war echt nice, der Move. Wo ist er hin?
  • Gronkh: *kichert leise in sich hinein*
  • Gronkh und Tobi in DAS TOPI AUS DEM SUMPF 💀 HWSQ #003
Ich wünschte nur, ich wüsste, weshalb ich das nicht loslassen konnte, verdammt. Jedes Mal, wenn ich dachte, ich hätte es geschafft, stellte mir das Leben ein Bein, stieß mich mit dem Gesicht voran in den Sumpf meiner Vergangenheit und lehrte mich, wie weit ich noch davon entfernt war, darüber hinweggekommen zu sein.
—  Finding it