Churchill-Manitoba

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after four thousand years in canada’s arctic, the quimmiq - inuktituk for the canadian eskimo dog (canis familiaris borealis) - face imminent extinction, due in large part to a policy of eradication by the royal canadian mounted police meant to force the inuit into government settlement.

brian ladoon, whose dogs we see here near churchill, manitoba, has been breeding quimmiq for over forty years and is largely responsible for maintaining the species.

so it was with much trepidation that brian noticed a group of polar bears, who eat quimmiq, approaching his dogs one day in 1992. though most of his dogs became quite defensive, one of them playfully ventured up to a polar bear and the two got on like old firends.

every year since, the polar bears will stop by ladoon’s place to play with the dogs on their way to the newly iced over hudson bay.  “the last dogs of winter” is a 2011 documentary on brian ladoon’s efforts. (photos)

Churchill... Goodbye!

Die Zeit in Churchill ist aus und vorbei und sooo traurig sind wir gar nicht… Natürlich hätten wir gern noch mehr Polarlichter gesehen oder wären gern mit den Schlittenhunden unterwegs gewesen, aber es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass sich uns eine solche Möglichkeit bietet. Letztendlich war die Arbeit in Churchill recht anstrengend und es gab Tage an denen wir mehr als 12 Stunden gearbeitet haben. Wirklich Spaß gemacht hat es am Ende auch nicht mehr, was nicht zuletzt an unseren Vorgesetzten lag. Wir waren froh, dass wir so viel erleben konnten wofür Andere ein Vermögen zahlen und dann auch noch Geld verdient haben, aber hätten wir so viel zahlen müssen, hätten wir es nicht getan. Die Lazy Bear Lodge mag ja schön und rustikal sein und wahrscheinlich gibt es dort auch das beste Essen der Stadt, aber ist es das wert mehr als 3000$ für drei Übernachtungen zu zahlen? Man muss auch sagen, dass die Lodge bei Weitem kein Sternehotel ist und somit ist der Preis eher ungerechtfertigt. Was bekommt man für das Geld? Die einzelnen Tundra-Touren (auf denen man die legendären Eisbären sieht, wenn man zur rechten Zeit kommt) kosten um die 400$ und eine Übernachtung, bei der nur Frühstück inklusive ist, kostet ungefähr 500$. Nachdem wir dort gearbeitet haben finde ich das nicht ganz in Ordnung, möchte hier aber auch nicht näher ins Detail gehen.
Nun zu den schönen Dingen in Churchill: Erstmal man muss allgemein viel Geld für Lebensmittel oder Mitbringsel einplanen, weil vieles eingeschifft wird und daher teuer ist. Denn es führen  keine Straßen nach Churchill. Nach einer Weile gewöhnt man sich aber daran.
Wer was gutes und wirklich leckeres essen möchte, der solle zu Gypsys gehen und sich durch die Leckereien fressen. Fressen deshalb weil durchaus die Gefahr bestünde dick zu werden, wenn es nicht so teuer wäre, aber es schmeckt sooo gut ;) Empfehlenswert sind der Long John und der Boston Cream. Gypsys ist größtenteils eine Bäckerei, vertreibt aber auch warmes Essen wie Suppe, Pommes oder Pizza. Nebenbei kann man auch Postkarten oder selbst gebackenes Brot (Toast) kaufen.
Ich möchte euch abschließend nur eine Liste mit typischen Dingen für Churchill hinterlassen, denn diese gibt euch vielleicht einen besseren Eindruck von der kleinen Stadt.

1.Polar Bears & Bear Patrol & Polar Bear Jail – Da Churchill die sogenannte „Eisbärenhauptstadt“ in Kanada ist gibt es die Bear Patrol, die die Menschen vor den Bären schützen soll, aber vielleicht auch andersherum. Einige der Eisbären kommen auf ihrem Weg zum Meer direkt in die Stadt. Ist das der Fall, werden sie von der Patrol verscheucht oder „festgenommen“, also betäubt und in das Gefängnis gebracht. Dort bleiben die Eisbären für einen Monat, damit sie sich an die Umgebung gewöhnen können und keine psychischen Schäden davon tragen. Werden die Bären freigelassen, werden sie mit einem Helikopter aus dem Gefängnis in die Tundra ausgeflogen. Letztendlich weiß niemand, ob das so gut ist, denn die Bären wachen nach ihrer Betäubung auf und wissen wahrscheinlich nicht wo sie sind. Kommt ein Bär häufiger in die Stadt, ist er mit einem grünen Punkt gekennzeichnet und gilt als „Problembär“.

2.Tundra Inn – Dienstag abends wahrscheinlich der „place to be“. Dienstags sind nämlich immer Tundra-Tuesdays und es ist „Open mike-night“. Die Gesänge sind eher selten schon aber es ist sehr gesellig. Zum Ende der  Bear Season kosten die Drinks auch nur noch die Hälfte ;) In Manitoba ist man mit 18 Jahren erlaubt zu trinken.

3.Gypsys – Wie oben erwähnt: einfach lecker, aber churchillteuer

4.Arctic Crowler, Tundra Buggys …whatever – In Churchill gibt es 3 Unternehmen die Touren durch die Tundra veranstalten. Diese sind Tundra Buggy, Big White Bear Tours und Lazy Bear. Alle haben ähnliche Gefährte aber alle heißen anders. Unter anderem gibt es die Tundra Buggys und die Arctic Crawler. Insgesamt ist alles das gleiche nur jede Firma hat andere Namen und andere Trails durch die Tundra, denn nicht jeder hat die Berechtigung alle Wege zu benutzen.

5.Beluga Whales – Die weißen, arktischen Wale sind vor allem im August in Churchill, aber selbst wir haben, Anfang Oktober, noch welche gesehen. Sie sind im Herbst auf dem Weg in kältere Gewässer.

6.Flora & Fauna – Im Winter sieht es nicht gerade lebhaft rund um Churchill aus. Aber da sind natürlich die Eisbären und Wölfe, vielleicht auch ein Grizzly. Im Sommer verwandelt sich die ganze Umgebung in ein Blumen- und Beerenmeer. Mit etwas Glück sieht man auch badende Eisbären, die müssen sich ja schließlich abkühlen.

7.Tundra/Taiga – Eigentlich ist Churchill mehr Taiga als Tundra. Denn, um die Begriffe mal zu erklären, in der Taiga treffen borealer/nordischer Wald und Tundra (karge und kalte Landschaften) auf einander. Und warum benutzt man diesen Begriff nicht?…Nun ja, er ist russisch und den Rest kann man sich denken, sofern man in Geschichte ab und an zugehört hat. Allgemein benutzt man die Begriffe eher um Alaska herum.

8.Eskimo Museum – Etwas, das man unbedingt gesehen haben sollte. Der Eintritt ist frei und es werden viele Präparate ausgestellt, sowie die gesamte nordische Kultur mit ihren Völkern und Sprachen umrissen (z.B. Inuit – Inuksuk)

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9.Cape Merry – Ein etwas mystischer, sowie historischer Ort in Churchill. Man wird von bewaffneten Parks Canada Guides begleitet für den Fall, dass sich ein Eisbär in der Nähe befindet und dort befindliche Menschen attackiert.

10.Sturm – Es vergeht keine Woche (jedenfalls im Herbst) ohne Sturm. Bis zu 100km/h sind keine Seltenheit und -20 Grad werden dann schnell zu mehr als -34 Grad. Diesen Effekt nennt man dann „windchill“. Wir haben bei 90km/h schon gemerkt, wie sich unsere Betten an den Wänden bewegten.

11.Blue Sky – Jen und Gerald bieten mit ihrem Huskygespann tolle Touren durch die Tundra an. Man kann nicht nur Hundeschlitten fahren, sondern man lernt auch die herzerweichenden Hundegeschichten kennen und bekommt an klaren und kalten Abenden Polarlichter zu Gesicht und man kann am Lagerfeuer sitzen mit guten Unterhaltungen.

12.Männer, die in Steinen wohnen – So kann man die Steinskulpturen der nordischen Völker bezeichnen. Es heißt sie seien dem Menschen ähnlich. Für verschiedene Zusammensetzungen von Steinen gibt es andere Bezeichnungen. Es handelt sich hierbei um die sagenumwobene Kunst aus Nunavut.

13.Wapusk – Das, wo jeder hin will, aber nur die wenigsten sind erlaubt es zu sehen. Wapusk ist der Nationalpark rund um Churchill. Es ist einer der wenigen, die nicht zugunsten des Tourismus gegründet wurden. Es geht hierbei hauptsächlich um die Tier- und Pflanzenwelt und in erster Linie natürlich um die Eisbären. Wapusk heißt in der Sprache der Inuit „großer weißer Bär“. Es ist dementsprechend schwer überhaupt in den Park zu kommen. Eigentlich ist es nur dann mögliche, wenn man eine Reservation für mindestens 2 Jahre hat (was das so genau bedeutet weiß ich leider selbst nicht, aber ich weiß dass es mir aufgrund meines Visums nicht möglich ist). Es gibt eine Ausnahme: fliegen. Man kann mit immens teuren Helikopterflügen eine enorme Aussicht über den Park gewinnen.

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I miss Churchill! Such a fantastic place. <3

1) Arctic fox in full winter coat

2) Curious bear :P

3) Willow Ptarmigan. :D

4) Forests just a bit away from the Hudson Bay. Contains gray wolves, moose, and other critters. Never got to see any of those critters unfortunately, but that doesn’t matter. It was incredible seeing their habitat.

5) Spot the polar bear? :)

All photos © me. Taken in October - November, 2011.

Weihnachtskalender / Advent Calendar

3. Dezember: Ich sende euch einen schönen Sonnenaufgang, der warm aussieht, aber es wirklich nicht ist. Auf dem Bild seht ihr einen sogenannten Solar Pillar. Scherzahft sagt man auch manchmal, dass die Aliens kommen, wegen der Lichtsäule ;)


Third of December: I send you a beautiful sunrise. It looks warm but it isn’t. In the picture  you can see a solar pillar.

Aufgenommen hinter der Lazy Bear Lodge in der Nähe der Schienen in Churchill gegen 8:30.


Taken behind the Lazy Bear Lodge near the train tracks in Churchill arround 8:30 AM.

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Two Icelandic horses that I met when I was in Churchill, Manitoba in November 2011. Not gonna lie, I was worried that they’d get eaten by a polar bear, considering the bears wander all around town. Meeting these guys was the moment I realized just how incredibly awesome this breed is! And why it is now one of my top favorites. I never got to see it, but apparently the owner rides them all around town a lot. Good thing they are a hardy breed considering that the only way they could get access to vet care is by hopping on the train and traveling about 250 miles to Thompson.