Christentum

Vortrags-Serie: Einführung in die Philosophie der Bildung

Dieser Beitrag ist eine Übersetzung aus dem englischen Original Lecture Series: Introduction to Philosophy of Education. Jeder Dank geht an den Verfasser James “Bo” Sutherland der dieser Übersetzung zugestimmt hat.

Zwei Modelle

Eine kurze Geschichtsstunde. Man kann nicht die westlichen Entwicklungen der Bildung von der Kirche trennen. Für die längste Zeit in unserer Geschichte, vor allem in Amerika, arbeiten wir mit einem Bildungssystem, welches in der mittelalterlichen katholischen Idee der Bildung tief verwurzelt ist. Es wurde bekannt als Universität. Die überwiegende Mehrheit der großen europäischen Universitäten fingen als Kathedralschulen an, aus denen Orte entstanden die sich der freien Studien widmeten.

Das engl. university bedeutet buchstäblich unity in diversity und kann als Einheit in der Vielfalt übersetzt werden. Was die Katholiken im Mittelalter damit im Sinn hatten war, dass die Theologie eine Führung zur Interpretation der verschiedenen Künste und Wissenschaften anbot. Beim Nachdenken über die Welt entdecken wir buchstäblich Gottes Geist/Verstand, Seine Absichten und unsere Stellung in Seiner Welt.

In diesem System der Bildung, wird die Theologie nicht einfach hinein gebracht oder hinein integriert oder hinzugerechnet wie ein umständliches Anhängsel. Stattdessen bringt die Theologie alle Themen in sinnvoller Art und Weise miteinander in Beziehung. Sie wird nicht plump in die Thematik integriert, sondern ist selbst das Werkzeug der Integration. Gott hat in diesem Sinne bereits schon die Bedeutung und den Wert/Nutzen der Wissenschaft bestimmt. Folglich, wenn wir mit der Wissenschaft in Berührung kommen, sind wir nur auf der Suche was Gott schon bereits bekannt gemacht hat in diesem Gebiet. Die ganze Wahrheit ist Gottes geistiges Eigentum. Denk an Theologie als einen Dirigenten, der wie es C.S. Lewis gesagt hat, “alle normalen/regelrechten Künste und Wissenschaften auf ihre passenden Anwendungen ausrichtet.”

Die “Bibel in ein Gebiet miteinzubringen”, bedeutet Gott klein genug zu machen um Ihn in menschlich interpretierte Paradigmen oder Weltsicht reinzuzwängen, was das wesentliche Element des Säkularismus ist. Christliche Bildung besteht lautstark darauf, das Gott das Licht ist durch dieses alle menschlichen Künste und Wissenschaften verstanden werden. Vielleicht können wir Ihn nicht sehen, aber wir können nichts sehen ausser durch Ihn. Wir verkünden Gottes souveräne Herrschaft über jeden Bereich menschlicher Forschung. C.S. Lewis warnt uns, das Gott kein Verbündeter ist; Er ist entweder ein Herr oder ein Richter und das ist erheblich wahr in der Bildung.

Weil der christliche Gott, ein Gott des Logos (Vernunft) ist, hat Er das Universum mit einer rationalen Ordnung versehen und hat Wesen mit rationaler Kompetenz geschaffen, die dieser Ordnung entspricht. Bildung wird deshalb äußerst bedeutsam als eine Odyssee der Entdeckung. In diesem Sinne ist Bildung selbst ausschließlich eine christliche Idee. Man kann keine sinnvolle philosophische Grundlage für Bildung in anderen Weltansichten finden.

Allen Künsten und Wissenschaften wird Bedeutung gegeben durch ihre Beziehung zu Gott und in jedem Gebiet ist ein Aspekt von Gottes Wesen und Charakter offenbart.

Praktisch gesehen wird Bildung zu einem berauschendem Abenteuer raus zu finden, wie Gott die Welt zusammengesetzt hat. Für Männer wie Newton, Kepler, Galileo, Watts und Paley war die Durchführung von Wissenschaft nichts anderes als ein Akt der Verehrung.

Beide, Analyse und Synthese, sind notwendige Gegenstücke in der Bildung. Wenn eines davon im Prinzip fehlt (weil keines der beiden in der Wirklichkeit fehlt), wird Bildung unmöglich.

Theoretisch ist in der atheistischen Sicht der Realität die Synthese unmöglich. Wenn alles in der Natur, inklusive der menschlichen Natur, nichts anderes ist als eine zufällige Kollision und Zusammenstellung von Materie, dann ist der Versuch die Welt zu untersuchen, um zu sehen wie diese zusammen passt, völlig sinnlos. Selbst die Handlung irgendetwas zu analysieren - welche, vorrausgesetzt Atheimus ist wahr, die unverzüglichste, möglicherweise die am meist ausgeübteste Aktivität werden würde - würde total bedeutungslos werden. Nur Weil die Analyse die unmittelbarste und nützlichste Handlung ist, bedeutet es nicht, das Atheismuns eine hinreichend robuste Philosophie liefert, die den Anspruch erhebt, das jede Art der Analyse wichtig oder in irgendeiner Weise das Wesen der Welt erkennt. Die Analyse, als die vom Atheisten einzig bevorzugte Tätigkeit, ohne die Bedeutung der Synthese vorauszusetzen, ist zwecklos und sogar logisch unmöglich. Wie kann jemand etwas analysieren, von dem er nicht annimmt das es ein Ganzes bestehend aus mehreren zusammenhängenden Teilen ist? Warum die Partikel des Universums studieren wenn es nur Partikel im Universum gibt? Wenn da nur Partikel sind, wird keine ihrer Untersuchung nahe legen, das diese etwas mehr sind als schon ermittelt wurde was diese sind. Wenn diese zu nichts in Beziehung stehen, dann wird ihr Studium keine bessere Beurteilung bieten, zu dem, wie sie entweder isoliert sind oder zu etwas in Beziehung stehen. Kurz, das Universum in seine Einzelteile aufzuspalten und dann zu verkünden, das man nicht weiter gehen kann ist einfach widersprüchlich und philosophisch nihilistisch.

Bei den anderen deterministischen oder pantheistischen Weltanschauungen ist die Analyse theoretisch unmöglich. Wenn das Universum nur ein undifferenziertes Ganzes ist, dann ist die Analyse einfach Zeitverschwendung. Tatsächlich würde es nur Trennungen des Karmas hervorbringen aus einem alles durchdringendem Bewusstsein des Ganzen. Aber natürlich, ist auch diese Sicht der Welt unmöglich. Es ist nur theoretisch vorstellbar, aber nicht logisch möglich. Etwas zu erkennen, setzt einen Vergleich zwischen Dingen vorraus um es zu unterscheiden, aber in diesen Weltanschauungen gibt es im Prinzip nur ein Gegenstand. Wie kann dieser Gegenstand von uns erkannt werden? Wie kann etwas von uns erkannt werden, wenn in der Tat nur dieser eine Gegenstand da ist? Damit Erkenntnis möglich ist, muss ein Subjekt und Objekt herrschen, aber in dieser Weltanschauung herrscht nur ein Subjekt (andere würden es ein Objekt nennen). Auf diese Art kann kein Wissens-Transfer stattfinden.

Die Tatsache, dass andere Weltanschauungen nur entweder Analyse ohne Synthese oder Synthese ohne Analyse nahe legen können, ist eindeutig ein Beweis für die Tatsache, dass diese nicht konsistent mit der Spitzfindigkeit (engl. sophistry) ihrer eigenen vorausgesetzten Sicht der Realität leben können.

Nur das Christentum, mit seinem dynamischen dreieinigen Schöpfer, kann definitiv eine Philosophie aufstellen, die Analyse und Synthese berücksichtigt, selbst für westlichen Rationalismus und östlichen Mystizismus.

Aber, ach! Die university war die alte Art und Weise Bildung zu verstehen. Heute wurde diese verdrängt von der multiversity.

Die multiversity ist eine Konstellation aus losgelösten Hochschulen, jede sich der Studie eines bestimmten Bereiches der Forschung gewidmet, einer wahrheit (mit kleinem w), mit keiner Möglichkeit der Integration durch eine umfassende Meta-Erzählung (überspannede, reichhaltige und sich entfaltende Geschichte).

Die vielen Künste und Wissenschaften werden auf Möglichkeiten reduziert, in denen wechselnde menschliche Sichtweisen erforscht werden können. Das Entdecken der Wahrheit, wird verdrängt vom Mitreden. Das Streben nach Gewissheit wird als eine unreife geistige Beschäftigung gesehen, die zu gegebener Zeit durch einen reifen Respekt für Unklarheit verdrängt wird. Der starke, überzeugte Objektivist wurde durch den lockeren, Sandalen tragenden, Soja-Latte schlürfenden Subjektivisten verdrängt. Logik, selbst die Mathematik, kann als eine menschliche Bestrebung gesehen werden, Sinn in einer sinnlosen Welt aufzustellen.

Wir sind eingeschlossen in unseren Wahrnehmungen der Welt und können keine echte objektive Bedeutung erlangen - tatsächlich kann es keine Objektivität geben. Dieses Konzept ist als Skeptizismus bekannt.

Wenn wir nichts sicher erkennen können, dann sind alle Ansichten gleichermaßen gültig. Dieses Konzept ist als Relativismus bekannt.

Wenn alle Ansichten gleichermaßen gültig sind, weil keine falsch sein kann, dann bedeutet keine Ansicht wirklich etwas, da kein Gespräch uns zu einer Korrekten Ansicht führen kann. Dieses Konzept ist als Nihilismus bekannt.

Wenn nichts wirklich etwas bedeutet, dann bedeutet selbst dieser Satz nichts. Wie soll eine Person damit leben? Die Antwort ist Hedonismus (die Philosophie der Lust)!

Praktisch wird Bildung zu einer Angelegenheit aus Eigennutz allein, was wir Pädagogen schlechte Spezialisierung nennen. Studenten gehen nicht zur Schule um die Welt zu verstehen; sie gehen zur Schule um Anspruch auf gutes Leben zu erheben, dass sie von ihrer hedonistischen Kultur gelernt haben, welches Streben nach persönlichen Belangen und Geld verdienen umfasst.

Das beeinflusst auch wie sie sich mit etwas befassen und lernen. Wenn lernen zu schwer ist, dann macht es keinen Sinn zum Verständnis vorzudringen. Man kann einfach einen anderen Bereich der Spezialisierung finden der einfacher ist, folglich sich Mühe sparen und Gewinn maximieren. Und was dann, wenn der Hochschul-Absolvent nie eine Arbeit in seinem Spezialisierungsbereich findet? Wird dann seine Bildung eine Verschwendung sein? Zweifellos wird er so denken, wenn er ein Produkt der Multiversity ist.

Beachte auch, das bedeutet, dass so gut wie keine naturwissenschaftlichen Leute mit geisteswissenschaftlichen Leuten reden und geisteswissenschaftlichen Leute nicht mit mathematischen Leuten reden, etc. Warum sollte man auf andere blicken, um Hilfe über eine umfassende Erklärung der Welt zu erlangen, wenn man vor langer Zeit aufgehört hat, an umfassende Erklärungen zu glauben oder möglichweise diese wichtig zu nehmen?

Begegnung mit Gott

Ich habe am Freitag, den 20.03.2015 etwas unfassbares erlebt und möchte dieses Erlebnis gerne festhalten. Vielleicht gibt es auch die ein oder andere Person die sich dafür interessiert.
Zuerst eine kurze Vorgeschichte. Ich bin noch nicht sehr lange im Glauben. Wenn es hoch kommt vielleicht drei Monate. Davor war ich total anti und hab immer sofort abgeblockt, wenn mir jemand mit Gott ankam. Weil es mich einfach nicht interessiert hat. Weil ich einfach nichts darüber wusste. Doch als mein bester Freund Paddy immer darüber gesprochen hat, habe ich mich mehr und mehr dafür interessiert. Habe mir mehr und mehr Gedanken darüber gemacht und meinte dann schlussendlich, dass ich ihm zur liebe ein mal ins ICF (das ist unsere Christliche Freikirche) gegangen bin. Ich habe der Predigt zugehört und gemerkt wie mir die tränen kamen, weil all das, was der Pastor da erzählte voll und ganz auf meine Situation gepasst hat. Von da an wusste ich, dass ich nicht alleine mit meinen Gedanken bin.
Zurück zum 20.03.2015. Paddy und ich sind heute zusammen zur Worship night nach Schaffhausen gefahren. Dort angekommen stellte er mir Flo vor. ( Flo brachte Paddy zum Glauben.) nach dem er mich zur Begrüßung umarmt hatte, sah er mir eine weile tief in die Augen. Ich erwiderte seinen Blick standhaft. Schließlich meinte er: “ich würde später gerne für dich beten”. Ich nickte nur. Unsere Blicke trennten sich und Paddy und ich liefen in die große hallte, um uns einen Platz zu suchen, um der Predigt zuzuhören. Relativ nah hinter unseren Stühlen standen ein paar Sofas. Auf dem unter anderem Flo Platz genommen hat. Als die Predigt zu Ende war und die Band anfing zu Spielen ging ich zu dem Sofa und setzte mich neben Flo. Er lehnte sich zu mir rüber und fragte mich, was meine gebetsanliegen seien. 
• vollständiges verschwinden meiner Depressionen 
• Gesundheit 
• meinen persönlichen inneren Frieden wieder finden 
• und endlich auch mal etwas vom Leben zurück bekommen 
Flo betete eine viertel Stunde für mich. Die Atmosphäre war unglaublich. Die Musik, die liebe die jeder einzelne Mensch ausstrahlt und die Anwesenheit Gottes, die er mich noch nie so sehr spüren lassen hat wie an diesem Abend. 
Nach dem Gebet stand ich zitternd am ganzen Körper auf, bedankte mich und ging erst mal nach draußen um mich zu beruhigen. 
Als ich keine zehn Minuten später wieder oben war, kam ein wildfremder Mensch auf mich zu und gab mir ein Ticket für die ICF Konferenz 2015. Diese Tickets sind wahnsinnig viel wert. Es gab an diesem Abend eins zu gewinnen. Das hatte er gewonnen. Als ich ihn fragte, wieso er es mir schenkt antwortete er nur 
” ich wäre gerne selbst hin gegangen. Aber der heilige Geist sagte mir, ich soll es dir geben.”
Ich war vollkommen schockiert. Eben hatte ich noch gesagt, dass ich endlich mal was vom Leben zurück bekommen will und dann sowas! 
Im Anschluss habe ich mich noch eine Stunde mit Flo verquatscht. Er erzählte mir seine Geschichte. Dieser Mensch lebt ein so erfülltes Leben. Du siehst in seine Augen und hast das Gefühl, er ist auf Drogen. Seine Pupillen bis ins unendliche geweitet. Der Glauben ist seine Droge. Dieser Mensch ist einzigartig. Ich habe seinem Blick eine Stunde lang permanent Stand halten und konnte bis in seine Seele sehen. Ich habe noch nie in so ehrliche Augen gesehen.

"Sind keine christliche Partei": AfD-Vize Gauland kritisiert Ausladung seiner Partei vom Katholikentag

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Alexander Gauland, stellvertretender Sprecher der AfD, hat das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) für die Ausladung seiner Partei vom Katholikentag kritisiert. "Ausgrenzungen haben uns immer nur stärker gemacht", sagte Gauland in einem Streitgespräch mit Thomas Sternberg, dem Prä… Weiterlesen

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Die Baba Jaga und das Christentum

regional auch Baba Roga, Baba Zima und Ježibaba ist eine bekannte Figur aus der slawischen Mythologie. Bei oberflächlicher Betrachtung ähnelt die Baba Jaga der westeuropäischen Hexe. Die Baba Jaga ist eine alte und von der Einsamkeit und Zauberei verrückt gewordene Waldfrau - sie ist nicht schön und jung wie die Waldfrauen in den westeuropäischen Geschichten.

Baba Jaga wird oft als das ultimative Böse dargestellt. Das ist Falsch :

Das Christentum begann im Mittelalter die heidnischen Sagen, unter anderem die Sagengestalt Baba Jaga, abzuwerten. So wird aus der machtvollen, klugen alten Frau eine böse, unheimliche Frau, die mit dem Teufel im Bunde steht. Teilweise wird sie sogar als die Großmutter des Teufels bezeichnet.

Potente Offenbarungs-Religionen kennen -wenn man ihnen den Freiraum läßt- allzu häufig nur eine Maxime, den Umgang mit dem Andersdenkenden betreffend: Du wirst dran glauben - oder: Du wirst dran glauben!

Was lernen wir daraus?

“Glaubt nicht bedingungslos den alten Manuskripten, glaubt überhaupt nicht an etwas, nur weil die Leute daran glauben - oder weil man es Euch seit Eurer Kindheit hat glauben lassen.” -Buddha


Auf Foto 1 und 2 sind die Bilderbuch Darstellungen von Baba Roga zu sehen: eine hässliche, alte Frau die allein im Wald irrt oder einen Burschen hintergehen möchte.

Auf Foto 3 sehen wir “die Eigentliche” Baba Roga so, wie sie das Volk, noch vor der Christianisierung beschrieben und empfunden hat.

Kirchentag in Dresden

Was soll man von der Veranstaltung halten? Der WDR hat seine eigene Sicht und findet, dass die Themen Klimarettung und Atomausstieg die wichtigsten sind; entsprechend vordringlich werden sie von der Korrespondentin im Interview am Mittag zur Sprache. Ist ja auch ein besonders frommes Thema. Und viel Wert wurde auf die Anmerkung gelegt, dass islamische Imame der Dame sagten, man müsse mal über einen gerechten Frieden reden statt über einen heiligen Krieg. Schön, dass die Ablenkung von Muslim-Problemen solche Glaubwürdigkeit verliehen wird. Die übliche Masche: Machen wir einen neuen Nebenkriegsschauplatz auf, der die Schuldgefühle der westlichen Idioten anspricht und sie wieder darin versinken lässt, dann fällt die Beschäftigung mit den Problemen, die wir vom Islam reingewürgt bekommen weg. Was sollen Imame eigentlich auf dem Kirchentag so viel Einfluss bekommen? Sollten man sich nicht mit christlichen Themen beschäftigen?

Aber wundert’s? Nö. Der Kirchentag ist immer „etwas für alle“, egal, was sie denken und wie sie ticken. Da können beinharte Atheisten bis Christenfeinde und Andersgläubige „Bibelarbeiten“ halten; Gregor Gysi wird gerne mal hofiert, Wolf Biermann tritt auf und der Dalai Lama wurde auch schon zum Kirchentagsstar gemacht.

Und was soll man von einer Kirchentagspräsidentin (die Grüne Katrin Göring-Eckardt) halten, die Mission so definiert: Passanten ansprechen, um sie im Stil von Zeitungswerbern zu einem Kirchenbeitritt zu drängen. Und deshalb lehnt sie Missionierung ab.

Geht’s noch? Wie kommt die drauf, dass Missionieren nicht Menschen zu Jesus Christus führen ist, sondern Drückerkolonnen-Manipulation? Ist Christ sein Manipulation? So etwas kommt von einer Kirchentags-Präsidentin!

Es spricht wieder mal dafür, was diese Kirche darstellt, wenn ihre Kirchentagspräsidentin vom Glauben und Missionieren keine Ahnung hat?

Und warum wird eine Gruppe Christen von dieser Veranstaltung ausgeschlossen? Die „messianischen Juden“ dürfen nicht mitmachen. Ach ja, die missionieren ja, versuchen Juden davon zu überzeugen, dass Jesus der Messias auch der Juden ist. Ein Thema, das die Bibel hergibt, sonst hätten die Jünger Jesu nicht Juden für ihren Glauben interessieren dürfen. Wie war das noch: ach ja, es gab richtig Zoff, weil Petrus Nichtjuden getauft hatte! Heute dürfen Juden nicht an Jesus glauben, jedenfalls nicht bei der EKD. Und wenn sie es doch tun, dann dürfen sie auf keinen Fall anderen Juden davon erzählen, die könnten ja – das möge der Allmächtige verhüten – auch den Glauben annehmen, der angeblich der dieser Kirche ist!

All dieser von dieser Kirche angerichtete Blödsinn lässt die Medien dennoch von „Gläubigen“ „berichten“, die sich in Dresden versammeln. Ich werde nicht behaupten, dass das keine Gläubigen sind – aber es sind leider viel zu viele dabei, die keine Gläubigen sind und dort viel zu viel zu sagen haben.