80s nicht

Buzzfeed Morning-Person-Challenge: Tag 1

Yo Leute also, es geht los. Nachdem ich heute wieder bis 12 im Bett rumlag, dachte ich: “Ok, es wird höchste Zeit, dass du mal früher aufstehst! Du musst lernen! Bald sind deine Prüfungen und du kannst wirklich noch kaum was! Und es hilft nicht, wenn du die Hälfte des Tages im Bett liegst!” Was mir schwer fallen wird. Forever tired. Aber es ist wahrscheinlich ganz gut, dass ich in diesen zwei Wochen versuche, meinen Rhythmus ein bisschen zu ändern. Mal schauen, ob ich diszipliniert genug bin (was ich ehrlich gesagt bezweifle ;)). 

Die Buzzfeed-Leute schreiben in ihrem Mail: Um früher aufzuwachen, sind drei Schritte zu beachten:

  • Geh früher ins Bett (das wird so verdammt schwer, weil ich so gerne mit einer bestimmten Person schreibe, und das am besten die halbe Nacht lang ;))) )
  • Schlaf besser (I wish. Ich schlafe wie eine 80-jährige Frau = nicht gut.)
  • Motiviere Dich, Deine morgendlichen Gewohnheiten zu überwinden (Also faul und müde in der Gegend rumliegen. Ok. I’ll try.)

(…)  Du benötigst eigentlich nicht viel — ein Wecker und ein Bett reichen. (okay, das hab ich. Mein Handy muss als Wecker herhalten.)

Erster Tag: Schalt ab! - Bildschirme aus

Ohje. Bildschirme. Ich verbringe zurzeit die eine Hälfte des Tages vorm PC, weil ich lernen muss (bei uns ist leider alles elektronisch…), und die andere Hälfte klebe ich am Handy, weil ich einer bestimmten Person schreiben will. Ugh. Und heute Abend wollte ich eigentlich nebenbei noch den Fernseher laufen lassen (und Die wilden Hühner gucken), weil ich selbst keinen habe und ausnutzen will, dass ich momentan bei meiner Mutter bin und sie mich heute mit dem riesigen TV allein gelassen hat höhöhö. 

Das ist vielleicht die schwierigste Aufgabe von allen, aber sie funktioniert. Wirklich. So schläfst Du am besten ein und kannst Dich richtig ausruhen. Dafür gibt es zwei Hauptgründe: Das Abschalten Deiner Bildschirme (Smartphone, Tablet, Latop, TV) reduziert sowohl die mentale, als auch die visuelle Stimulation.

Gut, das hat was. Wenn ich direkt vom PC/Handy ins Bett gehe und schlafen will, kann ich erst nach einer Weile einschlafen - ausser ich bin angetrunken oder völlig übermüdet - weil ich noch zu wach bin. Hmm…. 

FOLGENDES SOLLTEST DU TUN

  • Mindestens anderthalb Stunden, bevor Du ins Bett gehen willst, solltest Du damit aufhören, auf Bildschirme zu schauen. Bis das funktioniert, wirst Du eventuell eine Weile üben müssen. Um also den vollen Effekt zu erzielen, solltest Du mindestens während dieses Zeitraums aufhören, vor dem Zubettgehen auf Deinen Laptop, Dein Smartphone oder Deinen Fernseher zu schauen. (Anderhalb Stunden. Jesus Christ. Nope. Nope nope nope. Das geht doch nicht :( Also in der Prüfungsphase vor allem nicht. Ich werde einfach versuchen, möglichst früh mit dem Lernen fertig zu sein. Und dann klapp ich das Ding zu. Und verzichte auf die Extrafolgen Barbara Salesch. *schnief* Aber das Smartphone… Hmm… das geht nicht… wie soll ich denn meinem Fave schreiben können?! Brieftaube?! Es muss reichen, wenn ich das Ding 15 min vorm Schlafen weglege und noch was anderes mache, um runterzukommen. Naja, I’ll try and we’ll see.)
  • Finde eine alternative Beschäftigung. Lies ein Buch! Backe was Leckeres! Spiel mit Deinem Haustier! Was auch immer funktioniert. (Ich glaube, ich werde tatsächlich eine Viertelstunde in dem Buch lesen, das seit Februar auf meinem Schreibtisch rumliegt. Backen? Mitten in der Nacht? Nööö. Mit meinem Haustier werde ich wohl auch nicht spielen, weil meine Katze nie spielen will (ausser sie kämpft mit meiner Hand, was ich aber bestimmt nicht soo lange aushalten will.))

Also: Ich versuche, möglichst früh den PC ausschalten zu können, das heisst, ich werde nicht mehr bis spät in die Nacht lernen, sondern früh (aka jetzt) anfangen und mich nicht nebenbei von 4586 Videos ablenken lassen. Das Handy lege ich 15 min vorm Schlafen weg und lese stattdessen (nach 449 Jahren) mal wieder was. Ich glaube, so viel Disziplin hab ich gerade noch. Morgen sehen wir dann, obs geklappt hat.

Yo Korbi,

24 Monate hört sich eigentlich nicht so viel an oder? Vierundzwanzig.
24 Minuten sind knapp eine Folge Friends. 24 Stunden sind gerade mal ein Tag. 24 Tage sind nicht mal ein ganzer Monat.
Die Zahl 24 ist alles in allem eigentlich nicht wirklich viel. Ein 24-jähriger ist nicht „alt“, das Problem ist, dass du nicht mal mehr 24 Jahre alt werden kannst.
Es ist 24 Monate her. Und obwohl die Zahl 24 doch wie so wenig erscheint, und 2 Jahre einem sogar wie noch weniger vorkommen, ist es doch so unendlich lang.
Ich wusste, dass jeder mal gehen musste, aber ich glaube das Problem dabei ist, dass ich wusste, dass jeder gehen muss, wenn er zu alt, oder zu krank ist. Du warst aber nicht alt, du warst nicht krank. Du warst in der Blüte deines Lebens, dein Körper hat getan was du ihm gesagt hast, du warst gerade mal 18 Jahre alt. Und das finde ich schlimm, denn ich bin jetzt 20 und das bin ich in dem Wissen, dass ich schon 2 Jahre mehr, als du auf dieser Welt verbracht habe. Und, dass du so vieles überhaupt nicht erleben konntest, obwohl du das doch so gerne gemacht hättest. Immer auf zu neuen Ufern und auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer. Und vielleicht ist ja der Tod das größte Abenteuer und das schönste Ufer und du wusstest das einfach.

Was ist dieses Jahr passiert? Du hättest miterlebt, wie deine Schwester (aus einem sehr guten, wunderbaren Grund) nach Berlin und wieder nach München gezogen ist. Wir beide wären auf jeden Fall zusammen in Jurassic World und Star Wars gegangen. Du hättest miterlebt, wie ich endlich mal meinen scheiss Führerschein mach. Du wärest vielleicht mit uns aufs Southside gegangen. Wir hätten in der Arbeit viel zu viel Spaß gehabt. Du hättest mitbekommen, wie ich die Ausbildung anfange, abbreche und nach Kenia geh, vielleicht würdest du mich sogar besuchen. Wir hätten. Wir wären. Du hättest. Du wärest.
Es dreht sich immer um dieses eine große “wenn du noch leben würdest”. Aber tust du nicht mehr, und es hat lange gedauert bis ich damit umgehen konnte.
Die Welt ist kein stillerer Ort geworden, vielleicht ist Mammendorf ein etwas stillerer Ort geworden. Vielleicht ist die Berufsschule ein etwas stillerer Ort geworden. Vielleicht auch die Arbeit. Auf alle Fälle ist dein Elternhaus ein stillerer Ort geworden. Aber ich kann dir sagen, auch ich bin ein stillerer Ort geworden. Ich bin, auch wenn das wahrscheinlich niemand, oder nur meine engsten Freunde merken, bedächtiger geworden. Ich pass auf, wenn ich jemandem „tschüss“ sage. Es könnte das letzte Mal sein. Ich meine es, wenn ich jemandem sage wie sehr ich ihn mag oder wie wichtig mir diese Person im Leben ist. Früher meinte ich das auch genauso wie ich es gesagt hatte, aber jetzt kommt das aus einer ganz anderen Stelle meines Kopfes oder meines Herzens. Vor allem sage ich es endlich wirklich, wenn ich merke, dass ich jemanden in mein Herz schließe und er mir wichtig ist. Denn diese Chance hat man nicht immer. Ich habe es dir noch kurz davor gesagt, aber das war Glück, und das war nicht mit dem Gedanken, dass das das letzte Mal werden würde.
Ich denke immernoch viel nach über irgendwelche Möglichkeiten und theoretischen Vorfälle, die vielleicht hätten passieren können oder so passiert wären, wenn du noch hier wärst. Ich denke viel darüber nach wie so die Zeit mit dir war. Sie war schön.
Ich bin ehrlich, an vieles erinnere ich mich gar nicht mehr. Wieso? Ich bin einfach nur vergesslich. Und viel wichtiger als das, ich hatte nie damit gerechnet, dass ich irgendwann nur noch diese ganzen Sachen in meinem Kopf habe und sie nicht einfach nochmal mit dir erleben kann.

Ich bin an einem komischen Punkt angelangt. An dem Punkt an dem ich mir nicht jedes Mal denke, dass du tot bist, sondern an dem ich denke, dass ich dich ja eh wieder sehe. Dass du ja eh da bist.
Ich vermisse dich immer noch so wie sonst. Ich will dich wieder treffen. Ich will wieder mit dir über unlustige Sachen lachen. Ich will die Person wieder, die mich so versteht wie ich mich. Um ehrlich zu sein verzehre ich mich nach dir, wie man so schön sagt. Aber ich nehme eben langsam hin, dass du nicht mehr antwortest und mich trotzdem verstehst.
Ich rede manchmal so leicht über dich, was nicht immer ganz richtig ist.
Ich rede gern über dich. Ich erzähle gern von dir, aber mir wird trotzdem jedes Mal kalt und heiss gleichzeitig, wenn jemand nach dir fragt. Man vergisst eine Person nicht einfach so. Gefühle vergehen nicht einfach so. Manchmal vergehen Gefühle gar nicht.

In zwei Jahren wächst eine Person komplett in eine Familie hinein, lernt laufen und ein bisschen sprechen, erkennt Menschen und kann artikulieren was sie will.
In zwei Jahren kann eine Person aber auch schlicht weg fehlen. Nicht mehr mit einem reden. Keine neuen Fotos mehr machen. Nicht mehr da sein.
Aber was auch in 80 Jahren nicht passieren kann ist, dass eine Person aus einer Familie, einem Freundeskreis oder einfach aus einem Herzen hinausgewachsen wird. Sie bleibt. Für immer.

Es zerreisst mir trotzdem mein Herz, wenn ich daran denken muss, wie ich in zehn Jahren noch an dich denken werde. Wie ich dich vermissen werde, obwohl ich mich dann damit abgefunden habe.
Und was wirklich weh tut, ist es, darüber nachzudenken, wie ich meinen zukünftigen Kindern erzählen werden muss, wer du warst, weil sie dich nicht erleben konnten.
Ich weiß nicht ob sie verstehen werden, wie sehr ich dich geschätzt habe.

Korbi, 24 Monate sind kein Auslandsjahr mehr. 24 Monate dauert auch kein Urlaub.
Langsam merke ich, dass du weggezogen bist.
An ein neues Ufer gezogen bist, in einem Haus am Meer sitzt,
und während du in die Ferne blickst, deinen nächsten Abenteuerplan strickst.

xx
Michi

im-the-passionate  asked:

36, 57, 80 😁

36. Schokolade oder Kekse? - Kommt auf meine Laune an. 🤔

57. In welcher Farbe sind deine Nägel lackiert? - Gar nicht!? 😂😂

80. Was machst du so in deiner Freizeit? - Fußball gucken, Freunde treffen, spazieren gehen etc.

Literatur-Skript – effizienter studieren mit der 80/20 Regel (Teil 2)

Mit der 80/20 Regel mehr im Studium schaffen – mit weniger Aufwand

Notwendige oder unnötige Gründlichkeit

Die 80/20 Regel, auch das Pareto-Prinzip genannt, beschreibt den Effekt, dass der größte Teil eines Endergebnisses auf einen kleinen Teil des Inputs zurückzuführen ist, wie Richard Koch in seinem Buch Das 80/20 Prinzip ausführt. In der letzten Ausgabe wurde beschrieben, warum sich die 80/20 Regel an fast allen Stellen im Leben wiederfinden lässt. Koch erklärt, weshalb es für den Menschen schwer ist, die zugrundeliegende Ungleichheit des 80/20 Prinzips zu erkennen - einschließlich der daraus resultierenden Fehleinschätzungen von Alltagssituationen. 

Der Schlüssel, um mit der 80/20 Regel effizienter zu sein, ist Einfachheit. Reduziert man die Komplexität, kommt man einfacher ans Ziel. Ressourcen dürfen nicht auf alle Arbeitsschritte zu gleichen Teilen verteilt werden, das kostet unter dem Strich viel Zeit. Schwere Gesamtzusammenhänge sollte man deshalb auf einfache, überschaubare Einzelteile reduzieren. Die daraus resultierende konzentrierte Aufmerksamkeit entlastet ungemein – der Aufwand sinkt und die Effizienz steigt.

Die 80/20 Regel gilt nicht nur für die Prüfungsvorbereitung. Dieselben Regeln kann man auf Gruppenarbeiten oder Präsentationen anwenden. Wichtig ist immer ein kleinerer Teil der Inhalte, folglich werden nur die Teile intensiv ausgearbeitet, die am Ende wirklich zählen.

Die 80/20 Regel sollte man auch in sein Zeitmanagement einfließen lassen. Das Ziel des Zeitmanagements ist es, seine Ressourcen besser zu nutzen – und zwar, indem man mehr Aufgaben abarbeitet. Laut verschiedenen Studien erhöht man damit seine Produktivität um 15 bis 25 Prozent. Im ersten Schritt werden immer die Aufgaben priorisiert. Erstaunlich ist, dass die meisten Menschen dabei 60 bis 70 Prozent ihrer Aufgaben in die höchste Kategorie schieben. Das Ergebnis ist ein durchdachter Plan, der allerdings sehr lang ist - keine gute Lösung. Hier konsequenter, im Sinne der 80/20 Regel zu bewerten, hilft, mit gleichem Einsatz ein besseres Endergebnis zu erreichen. Etwas einfacher macht man sich eine Priorisierung mit einer rückwärts gerichteten Vorgehensweise. Betrachtet man die zu erwartenden oder notwendigen Resultate zuerst, identifiziert man die 20 Prozent der Aufgaben, die hauptsächlich dazu nötig sind das gewünschte Ziel zu erreichen, leichter.

Es geht aber nicht immer nur um die Art der Aufgaben, sondern auch um die Methode – zum Beispiel um notwendige oder unnötige Gründlichkeit. Man sollte seine Abläufe dahingehend auf den Prüfstand stellen. Hiermit gewinnt man ebenfalls mehr Zeit, ohne dass die Ergebnisse schlechter werden.

Das 80/20 Prinzip - Mehr Erfolg mit weniger Aufwand von Richard Koch, erschienen im Campus Verlag

anonymous asked:

Du kritisierst deine Fans wegen dem übertriebene Personenkult, hast aber selbst immer vor dem Loft von TH gechillt?

LOL was? Da hast du ja was ausgegraben, wie kommst du darauf? Gute alte Zeit <3 Ich war damals das, was ich ganz klar als “Fan” bezeichnen würde. Ähnlich wie das heute abläuft, habe ich online Gleichgesinnte kennengelernt und wir sind zusammen auf Konzerte gefahren (haben sogar so Aktionen gebracht, dass wir in Parks übernachtet haben um ganz vorne stehen zu können, das waren richtige Abenteuer!) und ja, wir waren u.a. auch mal in Hamburg, in der Hoffnung jemanden zu treffen. Ich habe aber nicht regelmäßig vor irgendwelchen Wohnungen gechillt und angetroffen haben wir zum Glück auch keinen.

Damals war alles noch ganz anders, besonders die Kommunikation zwischen Künstler und Fan (da gab es nämlich keine). Alles was man hatte waren BRAVO Interviews, heute kann man direkt zu seiner Community sprechen und es herrscht ein viel besseres Verständnis auf beiden Seiten. Als das bei Tokio Hotel losging, dass Fans sie verfolgt und gestalked haben, war ich schon lange nicht mehr in dem Fandom.

Aber um ganz konkret zu deiner Frage zu kommen: Ja, genau das kritisiere ich. Dass ich selbst ein Fan von jemandem war ist 10 Jahre her aber ich kann sehr gut nachempfinden was damals meine Gedanken waren, ich kenne beide Seiten und genau deshalb habe ich heute eine sehr klare Meinung zu dem ganzen.

Justin Bieber hat sich gestern übrigens auch zu diesem Thema geäußert:

Er hat noch in einem weiteren Post ergänzt: “Years ago it was impossible to even take a picture at anytime not everyone was accessible to a camera now everyone has a camera phone and Now it’s just a different thing.If you think setting boundaries is being a douche I’m the biggest douche around but I think it’s smart and will be the only way I last. I wanna enjoy life and not be a slave to the world and their demands of what they think I need to do!! I love the fact that I am able to make people happy but cmon if you truly were in my position you would understand how tiring it is ( boo hoo Justin get over it) I’m going to keep making decisions I feel are fit for my growth and no human being will make me feel bad for it.“

Wenn ich daran denke welches Ausmaß das bei ihm hat, komme ich echt gar nicht darauf klar. Ich habe diese Grenze selbst vor einiger Zeit gezogen, bevor es noch schlimmer wird, und rede in diesem Video darüber:

Ihr müsst euch vorstellen, dass Justin Bieber nicht nur 80 mal so viele Follower hat wie ich, er ist glaube ich insgesamt gerade der bekannteste Dude weltweit. Er kann nirgendwo hingehen ohne wie eine wandelnde Fotowand behandelt zu werden und nein, das ist nichts was man einfach hinnehmen muss, nur weil es sich so entwickelt hat. Das muss sich ändern, Menschen müssen umdenken und erkennen, dass eine bekannte Person nicht weniger menschlich ist und ein Leben hat was nicht daraus bestehen sollte mit jedem der einem über den Weg läuft ein Foto zu machen. Als ich ihn “kennengelernt” habe hab ich ihn, obwohl wir mehrere Tage im selben Haus waren, nicht nach ‘nem Foto gefragt und darüber bin ich immernoch sehr froh (mit Tokio Hotel habe ich btw auch kein Foto). Dieser Mensch kann kein normales Leben führen und das nur, weil so viele andere Menschen so egoistisch und empathielos sind.

8.6.

So romantisch ich mir das gedacht hatte, aber direkt vorm Atlantik werde ich nicht mehr im Auto schlafen. Nasskalt und unglaublich laut war er, der Ozean, und die Erde bebt tatsächlich , wenn so riesige Wellen aufs Land schlagen…
Heute dafür:
Durch die Wüste. Den ganzen Tag. Angefangen im südafrikanischen Teil des Richterveld Nationalparks, dann über den Grenzfluss nach Namibia, ehemals auch für kurze Zeit Deutsch Südwest Afrika. Endlose Staubwege, die den Namen Strasse nur tragen, weil an und zu mal ein Sandpflug langfährt. Die Landschaft ist spektakulär, der Oranje River durchzieht als nasses Band mit grünen Ufern eine staubtrockene Sand- und Felswüste. Die Felswände stehen senkrecht, und irgendwie drängt sich der Vergleich mit dem Südwesten der USA auf, wenn man sich dort Siedlungen und Straßen weg dächte.
Gegen Nachmittag liegt dann der Fish River Canyon, zweitgrößter Canyon der Welt, direkt vor mir. Nicht ganz so spektakulär wie der Grand Canyon, aber dafür kostet es auch nur 6€ Eintritt, und nicht 80$.
In der vorgelagerten Lodge parke ich und werde gleich dort auf dem Campingplatz im Auto übernachten. Ab und zu mal Sanitäre Einrichtungen nutzen ist wunderbar :)

  • Ich: Jede Sekunde ohne ihn kommt mir so unfassbar verschwendet vor.
  • xyz: Aber ihr habt euch doch noch euer ganzes Leben lang!
  • Ich: Was ist schon ein Menschenleben? 80 Jahre + - ? Das ist nichts. Das ist nichts und er ist alles und die Zeit geht schneller rum als man gucken kann. Selbst ein endlos langes 'Für immer' würde mir nicht ausreichen.