5 schweinchen

2

The Queen of the Tearling von Erika Johansen (goodreads)

Teil 1 einer Trilogie | Bisher nicht übersetzt | Genre: High Fantasy, Dystopie, (Young) Adult | Bonus: eine Verfilmung mit Emma Watson ist geplant

Inhalt in einem Satz: Kelsea ist ihr Leben lang behütet und versteckt aufgewachsen, nur um in ihrem 19. Lebensjahr zur Königin gekrönt zu werden und plötzlich ein ganzes Königreich regieren zu müssen.

Kaminfeuer, der Geruch von Tannennadeln, heulender Sturm, der ums Gemäuer pfeift und zwischen den Händen einen Krug dampfenden Tee. Die Kuscheldecke das Bärenfell um eure Schultern nicht zu vergessen. Seid ihr bei mir? Gut, ich hab nämlich eine Geschichte aufgetan, die nach genau so einem Setting verlangt.

Ich möchte euch Kelsea und ihre Leibgarde vorstellen. Kelsea ist gerade 19 Jahre alt und soll plötzlich die Herrscherin über ein ganzes Königreich sein. Jeder will glücklich gemacht werden, keiner soll hungern. Gar nicht so leicht. Vor allem, wenn man erst mal damit anfangen muss seine eigene Leibgarde für sich zu gewinnen. Was hab ich mich amüsiert über das Gekabbel zwischen ihr und ihren Soldaten. Und wie schön war es die Entwicklung mitzuverfolgen, von skeptischem Misstrauen bis zu respektvoller Zuneigung. An Romanik wird passenderweise gespart, aber es gibt trotzdem zwei Kandidaten, bei deren Szenen ich immer direkt ein wenig aufgeregt wurde (natürlich the Fetch und ich glaube das mit Pen könnte sich auch noch entwickeln…).

Mit diesem Buch habe ich festgestellt wie spannend ich herrschende Königinnen finde. Wie bestimmt sie den Hauptmann ihrer Garde? Wer wohnt noch in ihren Gemächern? Wie nahe steht ihre Zofe ihr? Was hat sie zu entscheiden und wer will da noch mitreden? Mehr davon!

Was ihr sonst noch wissen müsst: Der Roman fühlt sich an wie High Fantasy, spielt aber in der Zukunft. Klingt jetzt ein bisschen verrückt, wird auch noch nicht allzu hell beleuchtet, aber ich denke das kommt noch. Der gleiche Satz noch mal für die Alterseinstufung: Der Roman fühlt sich an wie Young Adult, ist aber streng genommen eher für Erwachsene. Soll heißen es geht um eine junge Frau und deren Erwachsenwerden, aber vor bildlichen Gewalt- und Sexschilderungen wird nicht zurückgescheut.

Also, schmeißt das Teewasser an holt die Kaminfeuer-DVDs aus den Schränken. Ihr müsst jetzt dieses Buch lesen, damit wir zusammen über die Identität von Kelseas Vater und die Vergangenheit von Mace spekulieren können. Ich will nicht die einzige sein, die bis Juni auf die Fortsetzung warten muss.

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Das steckt drin: Menschenhandel, Magie, Intrigen, Bücherliebe, ein Meisterdieb, Saphire, mich quälende Geheimnisse, eine große Portion menschlicher Anstand und eine Handvoll Selbstzweifel.

Für Fans von: Graceling, A Song of Ice and Fire

3

Tinder von Sally Gardner
Märchenneuerzählung | Krieg, Magie, Werwölfe, Illustrationen

Es gibt nichts, was mir nicht gefällt an diesem Buch. Die Zeichnungen sind gekonnt gruselig und ergänzen den stimmungsvollen Schreibstil perfekt. Die Geschichte erzählt Andersens Das Feuerzeug neu. Ich hatte das Märchen nicht mehr in Erinnerung, vielleicht lag es also daran, dass ich die ganze Zeit über nicht wusste, was passieren würde. Ich war gespannt und orientierungslos verloren in diesem düsteren Märchenwald. Neben den typischen mystischen Elementen bringt das Buch auch die Grausamkeit des Krieges näher und hat mir mit seinem Ende ein wenig den Boden unter den Füßen weggerissen.

4

Fortunately, the Milk von Neil Gaiman,
mit Zeichnungen von Skottie Young
(goodreads)

  • erschien erstmals 2013 bei HarperCollins
  • die UK Ausgabe wurde von Chris Riddell illustriert
  • meine Ausgabe ist das Hardcover von HarperCollins
    und war ein Geburtstagsgeschenk

Neil Gaiman ist ein Genre-Meister. Von Comics bis zu Romanen über Kurzgeschichten und Kinderbücher kann er alles schreiben. Unverwechselbar sind dabei sein Stil und seine quirligen Ideen. Ganz egal in welche Sparte man Fortunately the Milk einordnen mag (Graphic Novel, Kurzgeschichte, Roman, für Kinder, für Erwachsene?), das Buch ist einfach unheimlich amüsant. Es erzählt, was für verrückte Abenteuer (Stichwort Dinosaurier, Aliens, Zeitmaschine) ein Vater auf dem Weg zum Milchkaufen und wieder zurück nach Hause erlebt. Skottie Young hat das ganze so liebevoll illustriert, dass ich am liebsten jede Seite abfotografiert hätte.

Ich kann das Buch es nur jedem ans Herz legen, der mal wieder eine Aufmunterung benötigt. Egal ob entspannt zu Hause oder in einem Durchgang direkt im Buchladen.

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The Lovely Way von Sanne Näsling (goodreads)

  • erschien erstmals 2011 bei Rabén & Sjögren
  • der schwedische Originaltitel lautet Kapitulera omedelbart eller dö
  • meine Ausgabe ist das Hardcover von Oetinger, gekauft bei Arvelle

The Lovely Way hat genau eine Seite gebraucht, um mich neugierig zu machen und zu verzaubern. Einen einzigen Abend habe ich mit diesem Buch verbracht und mich in seine chaotische Welt entführen lassen.

Der Schreibstil ist ganz klar Geschmackssache. Man muss etwas übrig haben für das Experimentelle, für den Wahnsinn und das Unkonventionelle. Am besten spricht das Buch für sich selbst:

Wir haben die Belletristik-Abteilung der Stadtbibliothek ganz für uns allein.
Lovely läuft herum und führt ihre umjubelte Darbietung von einem Buch, das unter Gedächtnisschwund leidet, auf.
“Pardon me”, ruft sie mit schriller Stimme und kurvt zwischen den Regalen herum.
“Entschuldigung, ich bin aus meinem Regal gefallen und hab vom harten Aufprall vergessen, wo ich stehen soll.”
Sie versucht, ihren Hintern ins Regal zwischen die Bücher zu pressen, aber die Lücke ist zu eng.
“Who am I?”, ruft Lovely “I shall be mad. Mad I tell you!”

Die englischen Floskeln wurden durchs ganze Buch verstreut. Ein wenig Sprachkenntnisse sind also Voraussetzung. Mir kam diese Zweisprachigkeit immer passend vor, manche Sachen lassen sich in einer anderen Sprache einfach besser ausdrücken.

Die Handlung ist wie der Schreibstil ein wenig wild und ungezähmt. Es gibt einen Faden, dem man folgen kann, aber es bleibt eher der Ausschnitt aus einem Leben und kein abgeschlossenes Ende. Trotzdem werden viele ernste Themen angerissen, es geht um Panikattacken, Depressionen oder den neuen Freund der eigenen Mutter, wofür sich oft an recht schwarzem Humor bedient wird.

Deuten kann man die Geschichte sicherlich auf vielerlei Arten. Ich habe mir meine ganz eigene Theorie zurechtgelegt, die für mich perfekt auf das Buch passt, aber die Interpretation bleibt letztendlich jedem selbst überlassen.

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2

Fangirl von Rainbow Rowell (goodreads)

  • erschien erstmals 2013 bei St. Martin’s Griffin
  • meine Ausgabe ist das Hardcover von St. Martin’s Griffin,
    bestellt bei buch.de

Fangirls Protagonistin Cath ist genau wie ich und dann wieder überhaupt nicht. Wir haben beide so unsere Probleme mit fremden Menschen und neuen Situationen, mögen keine Partys, halten das Internet für adäquaten Realitätsersatz und haben einen Jungen gefunden, der Lächeln verschenkt wie andere böse Blicke.
Auf der anderen Seite wurde ich nie von meiner Mutter verlassen, habe keine Zwillingsschwester und gehe mit neuen Menschen offener und freundlicher um. Nichtsdestotrotz ist Cath die faszinierendste Person, die ich seit langem durch Buchseiten begleiten durfte. Sie ist so anders. Gleichzeitig wie all wir internetliebenden, stubenhockenden Bücherwürmer und doch viel extremer. Cath ist nicht einfach nur schüchtern, sie hat ein ernsthaftes Problem mit neuen Situationen umzugehen. Es kostet sie Überwindung Menschen in ihr Leben, in ihren Persönlichkeitskreis einzulassen.
Trotzdem ist Cath keine graue Maus. Man muss nur manchmal die Tür zu ihr aufbrechen. Dann bekommt man ein Portion Schlagfertigkeit und Feingefühl geboten. Cath weiß in was sie gut ist, für alles andere stehen ihre Schwester Wren, ihre Mitbewohnerin Reagan und Levi ihr zur Seite

Neben einer Charakterstudie über Cath bietet Fangirl unabhängiges Collegeleben, eine gehörige Portion Fanfictions, Jungs, die nicht auf ihre Sexyness oder ihren Bad Boy Charme reduziert werden (viel mehr werden auch ihre optischen Makel beschrieben), und eine Familiensituation, die herzzerbrechender kaum sein könnte. Letztere zeigt, was Familie alles bedeuten kann, zum Beispiel aufeinander Acht zu geben und das nicht immer in klassischer Mutter-Vater-Kind-Manier.

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[Buchbrief] The Knife of Never Letting Go von Patrick Ness

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Von: 2008
Reihe: Chaos Walking 1/3
Dazugehöriger Book Report:
A Monster Calls von Patrick Ness
Übersetzt: New World 1: Die Flucht
Format: Paperback, Walker
Sponsor: Miss Bookiverse
Rating:

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“Todd Hewitt is the only boy in a town of men. Ever since the settlers were infected with the Noise germ, Todd can hear everything the men think, and they hear everything he thinks. Todd is just a month away from becoming a man, but in the midst of the cacophony, he knows that the town is hiding something from him - something so awful Todd is forced to flee with only his dog, whose simple, loyal voice he hears too.”
(via GoodReads)



Liebes The Knife of Never Letting Go,
die meisten sagen, dass sie sich an deine Art des Redens (direction = direcshun; preparations = preparayshuns) erst mal gewöhnen mussten. Bei mir war das nicht so. Wir haben uns trotz deiner halb richtigen Grammatik und der teilweise seltsamen Rechtschreibung auf Anhieb verstanden. Ich glaube, das hast du vor allem der Sache zu verdanken, mit der man mich immer sofort für sich gewinne kann: deinem Hund! Na ja, eigentlich gehört er ja deinem Protagonisten Todd, aber sei es drum. Dieser kleine Hund namens Manchee, der schon auf der ersten Seite davon berichtet, dass er einen Haufen machen muss, hat mein Herz im Sturm erobert. Ja, und Manchee “berichtet” wirklich, denn in deiner Welt können Tiere sprechen und Menschen gegenseitig ihre Gedanken hören. Bei den zahmen Tieren fällt das lustig und niedlich aus (Schafen sagen meist nur “sheep”), bei den gefährlicheren hat es mir allerdings schnell einen Schauer den Rücken hinab gejagt (Krokodile, die “flesh” und “prey” denken).

Auch wenn es nicht um sprechende Tiere geht, weißt du mit Worten bestens umzugehen. Du baust spannende Szenen mit künstlerischen Wiederholungen, abgehackten Sätze und genau den richtigen Worten und Absätzen auf, wodurch ich mich beim Lesen mittendrin gefühlt habe. Das lag natürlich auch an dem, was du mir (nicht) erzählt hast. Ständig wollte ich noch mehr wissen, all deine Geheimnisse (die du wirklich nur mit frustrierender Langsamkeit herausgerückt hast), was als Nächstes geschehen würde und wie Todd und seine Gefährten auf ihrer Reise vorankommen. Die Zeit mit dir war wirklich nervenaufreibend (und ist es noch, weil du am Schluss einfach alles offen lässt).

Hab ich schon erwähnt, dass du so aussiehst wie du klingst? Wenn plötzlich alle möglichen Gedanken (von anderen Menschen) auf Todd hereinstürzen, erkennt man das sofort an deinem Schriftbild, das sich in solchen Momenten an Sätzen und Schriftarten nur so überschlägt. Auch laute und leise Stimmen hast du oft mit unterschiedlichen Schriftgrößen gelöst. Gefällt mir.

Deine Hauptfigur Todd habe ich sehr zu schätzen gelernt. Er ist zwar manchmal ein wenig zu aufbrausend und denkt zu spät nach, aber das macht ihn sehr echt und die Situationen, in die du ihn geführt hast, wären sowieso für jeden eine Herausforderung.

Spoilergefahr! (Text markieren, um Spoiler zu lesen)
Am berührendsten und mutigsten fand ich, dass du ihn den Spackle hast töten lassen. Das hat ihm in gewisser Weise die Unschuld genommen und für immer zu einem fehlerhaften Menschen gemacht, aber so ist das eben mit uns Zweibeinern.


Nur Skrupel hast du nicht, oder? Ich muss schon sagen, dass man dir kein Stück vertrauen kann, denn dir ist niemand heilig und alles kann passieren (= jeder kann sterben). Es ist wirklich lange her, dass mich ein Buch zum Weinen gebraucht hat. Und ich meine keine feuchten Augen, sondern dicke Kullertränen, die die Wange runterlaufen. Das war echt nicht nett von dir. Das hätte doch auch wirklich gereicht, wenn deine Brüder The Ask and the Answer und Monsters of Men erst mit diesem Geschehnis herausrücken. Ich nehme dir das schon irgendwie übel. Ich hatte danach sogar ein wenig Unlust mich weiter mit dir zu beschäftigen.

Ich glaube, ich liebe dich und hasse dich für diesen einen Moment, aber wenn du mich fragst: ich würde es wieder tun, mit dir zusammen - allerdings erst, wenn ich mich mit deinen Brüdern getroffen hab.

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In Liebe,
Miss Bookiverse

© Miss Bookiverse

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Forgive Me, Leonard Peacock von Matthew Quick (goodreads)

Von 2013. Der YA-Contemporary Roman ist auf Deutsch unter dem ebenfalls sehr passenden Titel Happy Birthday, Leonard Peacock erschienen. Das englische Hörbuch ist etwas über 6 Stunden lang (ungekürzt) und wird von Noah Galvin gelesen. Der Roman erzählt von Teenager Leonard, der an seinem Geburtstag zwei Morde plant, den an seinem ehemaligen besten Freund und den an sich selbst.

Dieses Buch hat mir mit seiner P-38 Naziwaffe direkt in den Kopf geschossen. Leonards Situation, seine Gedanken und seine Vergangenheit gingen mir so nahe, dass ich am liebsten mit zu seinem Lehrer Herr Silverman ins Buch gestiegen wäre und geholfen hätte Leonard vor dem Schlimmsten zu bewahren.

Noah Galvin ist mein Leonard Peacock. Die Stimme passt perfekt zu den stürmischen Schwankungen aus eiskalter Beobachtungsgabe und purer Verzweiflung.

Unbedingt lesen (oder anhören!), wenn ihr eine Schwäche für gemobbte Außenseiter, grandiose Lehrer und/oder tragische Racheakte habt.

Das steckt drin: eine P-38 Naziwaffe, Humphrey Bogart Verehrung, ein Alptraum von einer Mutter, Missbrauch, Diskussionen übers Christentum, ein Lehrer, den ich jedem Problemkind wünsche, und Briefe aus der Zukunft.

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So, ich bau die Speisekarte mal wieder um. Immer das gleiche Menü ist ja langweilig. Es gibt ab sofort 3 verschiedene Gänge (für die anderen 2 müsst ihr noch ein wenig abwarten). Heute geht’s los mit dem Hauptgericht, sprich Romane. Ich zeige euch die letzten 2-3, die ich gelesen hab und schreibe direkt was Ausführliches dazu. Damit werden in Zukunft wohl die Book Reports und Buchbriefe abnehmen (aber mal schauen, ich ändere ja gern mal was hin und her… ;)


The Dream Thieves von Maggie Stiefvater (bei goodreads)

  • erscheint zuerst am 17.09.13 bei Scholasic
  • Fortsetzung zu The Raven Boys, Teil 2 von 4 im Raven Cycle
  • meine Ausgabe ist ein ARC-Paperback, das ich auf der BEA ‘13 ergattert habe

Definitiv mein triumphalster Fang auf der BEA, der mich zum hibbeligen Auf- und Abspringen veranlasst hat. War die Reise wert, würde ich mal sagen ;) Dream Thieves ist genauso faszinierend, lustig und düster wie sein Vorgänger. Wie kann man Blue und diese Jungsbande nicht gern mögen? Ich kann mich nach wie vor kaum entscheiden welcher mein liebster Raven Boy ist. Alle Ronan-Fans werden in diesem Buch auf jeden Fall voll auf ihre Kosten kommen. Ob sich jedes der Bücher auf einen bestimmten männlichen Charakter spezialisiert? Also als nächstes Noah und Gansey (als großes Finale)?

Wie bei The Raven Boys gibt es Kapitel aus der Sicht einer außenstehenden Person. Die fand ich diesmal wesentlich interessanter als im ersten Teil, obwohl ich am Anfang so meine Zweifel hatte.

Ach und das Ende meine Lieben, ist genauso fies wie beim Vorgänger. Wenn die Lesestunden nicht so fantastisch gewesen wären, könnte man sich glatt wünschen gewartet zu haben bis alle 4 Bücher erschienen sind (aber das dauert ja noch eeeewig!).


All The Truth That’s In Me von Julie Berry (bei goodreads)

  • erscheint zuerst am 31.08.13 bei Templar
  • erscheint am 11.11.13 unter dem Titel Ich bin die, die niemand sieht bei cbj
  • meine Ausgabe ist ein ARC-Paperback, das ich auf der BEA '13 ergattert habe

Das erste, was mir an ATTTIM auffiel, war sein ungewöhnlicher Schreibstil, denn Judith erzählt ihre Geschichte in der briefartigen Du-Perspektive. Ich habe gut 30 Seiten gebraucht bis ich raushatte, wer “du” und wer “er” ist, aber diese Rätselei macht den Reiz des Buches aus.

Die “stumme” Judith hat in Windeseile mein Herz erobert und ich habe nicht nur mitgelitten als es um ihre Gefühle zu Lukas ging, sondern auch mit die Lippen bewegt als sie anhand kurzer Laute wieder das Sprechen lernt.

Bis man Judiths komplette Geschichte erfährt, dauert es bis zum Ende. Allerdings werden bis dahin schon eindeutige Hinweise gegeben. Ich war bloß viel zu abgelenkt von der dramatischen Liebesgeschichte (dramatisch im besten Sinne) und den vielen fiesen Stolpersteinen, die Judith in den Weg gelegt werden.

Die Geschichte spielt übrigens in einem Alternativuniversum, das sich wie Historical Fiction liest (Dorfleben, keine Elektrizität, usw.).