18.8.14

The Seeing Follow the Blind

I have a friend who was there for a boy in her life,
who gave her his words, his past, his almost-future.
The grass around their feet could have held them together,
were it not for his wandering thoughts and meaningless words.
The burning hate I feel towards him is unrivalled
and yet I feel completely distanced and disconnected
because he is wandering, stumbling, falling through life,
just like I am,
but in such a way that damages the trail of girls behind him.

One after the other, one after another - I can feel their hearts shatter
from where I am in my room alone.
I can taste the grief running down their shallow cheeks,
their make up black and dark and now twisted with the scars of yet
another boy and his self-indulgent attitude towards girls, girls, girls.
Blatant naivety shrouded with a dousing of “Oh, he’s just trying to
find His Place. He’ll come ‘round”, will not make things right,
it will only make things worse, it will only build the trail of the
far too kind and forgiving girls behind him as he fucks someone else
with not a blink of his blind eyes.

- a.c.

Ankunft im Kaliyuva Mane

Am Montag (18.8.14) sind Tobias und ich in unserem Projekt „Kaliyuva Mane“ angekommen. Nach der etwa sechs stündigen Autofahrt von Bangalore nach Mysore wurden wir als letzte in unserem Projekt abgesetzt. Mysore ist deutlich grüner als Bangalore und die Luft ist auch viel besser. Über Bangalore schwebt eine Staub- und Smogwolke, die man von außerhalb kommend sofort wahrnimmt. Vor allem auf den Straßen, die in Bangalore fast dauerhaft überfüllt sind, fällt mir das Atmen teilweise echt schwer. Im Vergleich zu Bangalore ist Mysore auch viel leiser, da hier deutlich weniger Menschen leben. Dementsprechend kann man sich hier auf Kreuzungen noch unterhalten, wobei dies im Bangalore vergleichsweise schwierig werden kann (wegen der hupenden Fahrzeuge). Als wir Mysore näher kamen, stieg so bei allen die Vorfreude und alle waren diesbezüglich glücklich in Mysore untergebracht zu sein.

Um etwa 19 Uhr wurden Tobias und ich dann von Shashikala (Mitarbeiter vom ICDE India) im Kaliyuva Mane abgesetzt. Dort angekommen wurden wir vom Projektleiter, Ananth und einigen Kinder begrüßt. Die Kinder haben uns dann zu unserem Zimmer gebracht.

Das Zimmer ist ungefähr 25 m² groß und mit zwei Betten, ein paar Schränken und einer separaten Toilette bestückt. Bis zum Abendbrot haben wir versucht unsere Moskitonetze aufzuhängen. Versucht, da etwa alle paar Minuten Kinder vor der Tür standen, uns begrüßt haben und ins Zimmer wollten. Zum Abendbrot um 20.30 Uhr gab es dann Reis und Sambar. Sambar ist eine scharfe Soße mit Chili, Linsen und anderem Gemüse. Vielleicht ist mein Gaumen schon abgehärtet, aber so scharf ist es meistens gar nicht, obwohl im Kochtopf meistens bis zu 20 Schoten sind. Zum Abendbrot haben wir auch den Rest der ca. 30 Kinder kennengelernt. Im Projekt leben vor allem Jungen und nur ein paar Mädchen. Nach dem ersten Kennenlernen, haben wir uns relativ früh schlafen gelegt. Da die Sonne hier schon um 6 Uhr aufgeht und es um 19 Uhr bereits dunkel wird, leben wir im Projekt ein wenig nach der Sonnenuhr. Somit mussten wir am nächsten Tag nach einer gefühlten kurzen Nacht früh aufstehen.