Project Shelter

@projectshelterffm

Helping people get what they need and surviving. I'd like to take this opportunity to say yahhoooo thanks to our amazing helper Clarissa Hancock. We're also looking for guest posters on our blog in english or danish so please send your posts thrugh the Rocket Guest Posting system

Project Shelter

[English below] Unterbringung, Kleidung, Lebensmittel, Tickets für den Nahverkehr uvm….Bei all diesen Dingen unterstützt der Verein F.U.G.E.E. (Frankfurter Unterstützung Gegen Europäische Exklusion) e.V. die Arbeit von Project.Shelter. Um dies auch weiterhin effektiv zu tun, brauchen wir eure Unterstützung! Bitte gebt was ihr gerade entbehren könnt an*:

F.U.G.E.E. e.V. IBAN: DE27 5019 0000 7800 0152 48 BIC: FFVBDEFFXXX

* WICHTIG: Es können keine Spendenquittungen ausgestellt werden – Sorry. — Accommodation, clothing, food, train tickets and much more… The association F.U.G.E.E. (Support from Frankfurt against European Exclusion) is supporting Project.Shelter with all these things. In order for them to continue please donate what you can to*: F.U.G.E.E. e.V. IBAN: DE27 5019 0000 7800 0152 48 BIC: FFVBDEFFXXX

*IMPORTANT: The association cannot give out receipts -Sorry!

Mittwoch, 24. Februar 2016 ab 20.00 Uhr// Wednesday, February 24th 2016 from 8pm  >>> Solidarity Bar-Evening at Klapperfeld (Klapperfeldstraße 5)»Ain‘t No Stoppin‘ Us Now!« – Soli-Barabend für Project.Shelter mit Musik und netten Menschen. Für eine solidarische Stadt und gegen (institutionalisierte) Traurigkeit in Frankfurt – und überall!Solidarity Bar-Evening for Project.Shelter with music and nice people. For more solidarity in our city and against (institutionalized) sadness in Frankfurt - and everywhere else!   Mittwoch, 24. Februar 2016 ab 20.00 Uhr// Wednesday, February 24th 2016 from 8pm  >>> Solidarity Bar-Evening at Klapperfeld (Klapperfeldstraße 5) »Ain‘t No Stoppin‘ Us Now!« – Soli-Barabend für Project.Shelter mit Musik und netten Menschen. Für eine solidarische Stadt und gegen (institutionalisierte) Traurigkeit in Frankfurt – und überall!

Solidarity Bar-Evening for Project.Shelter with music and nice people. For more solidarity in our city and against (institutionalized) sadness in Frankfurt - and everywhere else!

1 Anmerkung

NEW WEBSITE: projectshelter.net WE MOVED TO A NEW WEBSITE / WIR SIND UMGEZOGEN –> http://projectshelter.net/ image

PM: Hausbesetzung von „Project Shelter“ erfolgreich Die Gruppe Project Shelter hat gestern, am 5. Juli um 19:30 Uhr, das leerstehendes Gebäude an der Ecke Bergerstraße 307/Spillingstraße 47 in Frankfurt Bornheim besetzt. Durch Verhandlungen mit dem Hausbesitzer konnte die Besetzung erfolgreich zu Ende geführt werden: Das Bistro im Erdgeschoss soll zukünftig von Project Shelter genutzt werden dürfen, um die Örtlichkeit beispielsweise für Treffen, Veranstaltungen und ein Begegnungscafé, in dem sich Migrant*innen und andere Frankfurter*innen treffen können, zu nutzen. Die Besetzung endete um 22:30 Uhr mit einer spontanen Demonstration mit über 300 Teilnehmer*innen zur Konstablerwache. Die Verhandlungen zwischen Project Shelter und dem Hausbesitzer werden heute fortgeführt, um weitere Details zu klären. „Wir sind sehr froh, dass der Hausbesitzer unser Anliegen verstanden hat und wir so zu einer Einigung kommen konnten - ein wichtiger Teilerfolg für unser Projekt, denn endlich werden wir einen festen Ort für viele unserer Aktivitäten haben können“, so der Aktivist Jakob Dettmar. Nun appelliert die Gruppe erneut an die Stadtpolitik. Denn eine Unterbringung von obdachlosen Migrant*innen ist nach wie vor nicht möglich: „Statt leeren Wahlkampfversprechen brauchen wir endlich etwas handfestes: Ein Haus, in dem wir ein selbstverwaltetes migrantisches Zentrum etablieren können“. Daher sind weitere Aktionen für diesen Monat geplant.

Ziel von Project Shelter ist ein Willkommens- und Beratungszentrum mit Wohnmöglichkeiten für obdachlose Geflüchtete und Migrant*innen. Als Begegnungsort soll ein solches Haus allen Frankfurter*innen offen stehen und aktiv in den Stadtteil eingebunden sein. Project Shelter hat mit der gewaltfreien Besetzung auf die Notlage von über 70 Migrant*innen der Gruppe, die keinerlei staatlichen Hilfeleistungen erhalten und daher permanent von der Obdachlosigkeit bedroht sind. Obwohl Project Shelter seit über einem Jahr die Unterstützung der Stadt Frankfurt fordert, bleibt diese auch nach zahlreichen Gesprächen und Anträgen in städtischen Gremien aus. „Der gestrige Abend hat eine praktische Alternative zu Ausgrenzung, Rassismus und Obdachlosigkeit aufgezeigt. Niemand sollte auf der Straße schlafen müssen, schon gar nicht in einer Stadt voller Leerstand. Die über 300 Unterstützer*innen und die erfolgreichen Verhandlungen haben erneut klar gemacht: eine solidarische Stadt für alle ist gewollt und möglich. Jetzt ist es an der Stadtpolitik, dieses Signal endlich zu verstehen und ein Haus zu Verfügung zu stellen, in dem obdachlose Migrant*innen unterkommen und ein eigenes Leben starten können. Die Politik kann sich nicht mehr rausreden“, resümiert Jakob Dettmar. „Wir haben alle schon in anderen europäischen Ländern gelebt, viele von uns dürften vom Gesetz her hier arbeiten - aber dafür brauchen wir ein Zentrum, wo wir ankommen, wohnen, Arbeit suchen können, um in ein Leben in Freiheit zu beginnen. Als Neuankommer in der Stadt wird uns das bisher unmöglich gemacht“, begründet die Aktivistin Isa B.* das Anliegen von „Project Shelter“. Das Projekt appelliert an alle Frankfurter*innen, den Druck auch in den kommenden Wochen hochzuhalten. „Das war erst der Anfang unseres Aktionsmonats - gemeinsam wollen wir den Protest wieder stärker vor und in den Römer tragen“. so Jakob Dettmar. Die Gruppe lädt daher für nächsten Dienstag um 19 Uhr zu einer zweiten Aktion an den Campus Bockenheim - „es soll noch eine Überraschung bleiben, was wir dieses Mal planen“.

OHNE HAUS KOMMT DER EHRENAMTLICHE EINSATZ SCHON LÄNGST AN SEINE GRENZEN

Das selbstverwaltete Zentrum soll ein Ort des Ankommens für Zugewanderte sein, die von den städtischen Anlaufstellen keine Hilfeleistungen erhalten. Viele solidarische Frankfurter*innen haben in den letzten Jahren daher ihre Zimmer oder Couches zur Verfügung gestellt, wenn sie beispielsweise verreist waren - so

Project Shelter 6. Juli 2016 kann Project Shelter rund 70 Personen unterbringen, aber immer nur für kurze Zeit. Die Migrant*innen sind

daher permanent von der Obdachlosigkeit bedroht. Der ehrenamtliche Einsatz ist schon längst an seine Grenzen gekommen: Jede Woche werden dutzende Migrant*innen erneut obdachlos. Und ohne festen Wohnort und damit Meldeadresse können sie keine Arbeitserlaubnis bekommen - selbst wenn sie ein Jobangebot haben.

EIN SELBSTVERWALTETES ZENTRUM: UNTERKUNFT, BERATUNG, BEGEGNUNG UND SELBSTBESTIMMTES LEBEN

Neben mittelfristigen Wohneinheiten und Notschlafplätzen für neu Ankommende soll ein selbstverwaltetes Zentrum daher auch ein Begegnungscafé und Räumlichkeiten für die Vernetzung von sozialen Projekten beherbergen. Zentrale Forderung ist dabei, dass Wasser und Elektrizität von der Stadt übernommen und das Haus als Meldeadresse anerkannt wird, damit die dort untergekommenen Migrant*innen Arbeit suchen und in ein selbstbestimmtes Leben starten können. „Ich finde es wichtig, dass es nicht nur um Unterkunft geht, sondern um politische Aktionen. Ein selbstorganisiertes Zentrum wäre sehr wichtig für diese Stadt, um gegen Rassimus zu kämpfen, Zugang zu Bildung zu ermöglichen, sich mit den anderen Menschen in der Stadt auszutauschen,“ so Aktivist Zacharia Omar.

NATIONALISMUS UND RASSISMUS ENDLICH AKTIV BEKÄMPFEN

Die Isolation von Migrant*innen endlich überwinden - das könnte ein selbstverwaltetes Zentrum. Nicht nur die großen Lager wie Idomeni an der griechischen Grenze erinnern uns daran, dass viele Migrant*innen unter unwürdigen Bedingungen leben - auch direkt hier in Frankfurt müssen Menschen alltäglich ohne Versorgung unter Brücken am Main oder rund um den Hauptbahnhof leben. Das zeigt: Die Grenzen verlaufen nicht nur an der gemeinsamen europäischen Außengrenzen im Mittelmeer. Auch in der Stadt werden die Grenzen durch willkürliche Polizeikontrollen und racial profiling, durch die Verunmöglichung, eine Arbeitsstelle anzunehmen immer wieder präsent. „Wenn wir zur Ausländerbehörde gehen, haben wir das Gefühl: die haben Spaß daran, uns zu demütigen. Sie scheinen die Gesetze willkürlich auszulegen, lassen uns immer wieder Dokumente mitbringen, die schon längst vorliegen, und Monate auf ein Ergebnis warten. Wir wollen endlich arbeiten gehen können, doch uns werden nur Steine in den Weg gelegt: Sie wollen uns hier nicht haben“, erzählt die Aktivistin Joy A*. Gerade in Zeiten von AfD, Pegida und brennenden Flüchtlingsunterkünften ist es unumgänglich, sich Rassismus - ob von Behörden oder im Alltag - entschieden entgegen zu stellen. Den eins ist klar: Die nationale Mobilmachung und rechte Hetzte gegen Geflüchtete und Migrant*innen in Europa ist brandgefährlich. Europäische Länder schieben sich Migrant*innen gegenseitig zu, illegalisieren sie, treiben sie mit rassistischen Gesetzen und der Aberkennung von elementaren Grundrechten in die Obdachlosigkeit, an den Rand der Gesellschaft und nicht zuletzt in den Tod auf dem Mittelmeer. „Wir hätten in Frankfurt jetzt die Chance, endlich einen Gegenpunkt setzen: eine gelebte Alternative und ein klares Zeichen gegen Rassismus, Ausgrenzung und für eine solidarische Gesellschaft,“ so Jakob Dettmar.

STADTPOLITIK HÄLT IHRE VERSPRECHEN NICHT

Bereits im Dezember 2015 und Februar 2016 hat Project Shelter zwei Häuser besetzt. In beiden Fällen räumte die Polizei gewaltsam. Seitdem wurde dem Projekt viel Solidarität aus der Bevölkerung und der Politik signalisiert. Noch vor der Wahl wurde der Antrag, ein selbstverwaltetes Zentrum zu ermöglichen. vom städtischen Planungs- und Bauausschuss als auch vom Sozialausschuss, u. a. durch die Stimmen von

Project Shelter 6. Juli 2016 CDU und Grünen, abgelehnt. Sowohl SPD als auch Grüne haben sich in ihren Wahlprogrammen für eine

entsprechende Unterstützung von Project Shelter ausgesprochen. Der neue Planungsdezernent und SPD- Vorsitzende Mike Josef hatte beim FR-Stadtgespräch vor der Wahl bekundet, er wolle eine Shelter möglich machen, wenn er in ein entsprechendes Amt käme. „Es ist mehr als an der Zeit, dass die Stadtpolitik ihre Versprechen einlöst“, fordert Jakob Dettmar.

KEINE WOHNUNG, KEINE ARBEIT – KEINE ARBEIT, KEINE WOHNUNG

„Project Shelter" unterscheidet nicht zwischen „Kriegs-“ und „Armutsflüchtlingen". Viele Migrant*innen aus dem Projekt haben einen dauerhaften Aufenthaltstitel in europäischen Staaten wie Italien. Im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise verloren sie erst ihre Arbeit und dann ihre Wohnung. Viele sahen keine andere Möglichkeit, als in anderen Staaten nach Arbeit zu suchen. In Deutschland bekommen sie allerdings keinerlei Unterstützung vom Staat und müssen innerhalb von drei Monaten Arbeit finden, um die Chance auf einen dauerhaften Aufenthalt zu erhalten. Hier beginnt der Teufelskreis: Ohne Arbeitsstelle können sie sich keine Wohnung leisten; ohne einen festen Wohnsitz mit Meldeadresse dürfen sie keine Arbeitsstelle annehmen. Dies führt ohne Unterstützung zwangsläufig in die Obdachlosigkeit. Eine Meldeadresse ist daher zentral für ein selbstbestimmtes Leben.

EIN PROJEKT VON UND MIT MIGRANT*INNEN

Seit Dezember 2014 versucht die Gruppe, obdachlose Geflüchtete und Migrant*innen in Wohnungen in Frankfurt/Main unterzubringen. Schnell war klar: Die kurzfristigen Plätze in beispielsweise Wohngemeinschaften reichen nicht aus. So kam es zum Entschluss, auf politischen Weg eine langfristige Lösung zu suchen. Aus reiner Unterstützung wurde ein politisches Projekt: Eine Gruppe aus rund 80 Migrant*innen, Geflüchteten und anderen Frankfurter*innen, die gemeinsam für ein Ziel kämpft: ein selbstverwaltetes Zentrum, das als Anlaufstelle für schutzsuchende Menschen in Frankfurt dienen soll. Project Shelter versteht sich nicht als ein Projekt für Mirgrant*innen, sondern von und mit Migrant*innen. Die Gruppe möchte gemeinsam und auf Augenhöhe an ihren Zielen arbeiten. Diese widerum speisen sich direkt aus den Bedürfnissen und Erfordernissen der Migrant*innen.

*Namen geändert

Gerne stehen wir Ihnen für Interviews jederzeit zur Verfügung.

press.project.shelter-ffm@riseup.net 0178-7180752

Website: www.projectshelter.net Twitter: www.twitter.com/projectshelter_ Facebook: www.facebook.com/Project.Shelter.FFM

PM: „Project Shelter“ besetzt leerstehendes Gebäude in Frankfurt für obdachlose Flüchtlinge und Migrant*innen Wir laden Sie herzlich ein, unserer Besetzung des Gebäudes an der Ecke Bergerstraße 307/Spillingstraße 47 in Frankfurt Bornheim beizuwohnen und stehen für Interviews jederzeit zur Verfügung.

press.project.shelter-ffm@riseup.net 0178-7180752 Website: www.projectshelter.net Twitter: www.twitter.com/projectshelter_   Facebook: www.facebook.com/Project.Shelter.FFM

Die Gruppe Project Shelter hat heute, am 5. Juli um 19:30 Uhr, das leerstehendes Gebäude an der Ecke Bergerstraße 307/Spillingstraße 47 in Frankfurt Bornheim besetzt. Das Projekt möchte dort ein Willkommens- und Beratungszentrum mit Wohnmöglichkeiten für obdachlose Geflüchtete und Migrant*innen einrichten. Als Begegnungsort soll das Haus allen Frankfurter*innen offen stehen und aktiv in den Stadtteil eingebunden sein. Project Shelter reagiert mit der gewaltfreien Besetzung auf die Notlage von über 70 Migrant*innen der Gruppe, die keinerlei staatlichen Hilfeleistungen erhalten und daher permanent von der Obdachlosigkeit bedroht sind. Obwohl Project Shelter seit über einem Jahr die Unterstützung der Stadt Frankfurt fordert, bleibt diese auch nach zahlreichen Gesprächen und Anträgen in städtischen Gremien aus. „Wir haben alle schon in anderen europäischen Ländern gelebt, viele von uns dürften vom Gesetz her hier arbeiten - aber dafür brauchen wir ein Zentrum, wo wir ankommen, wohnen, Arbeit suchen können, um in ein Leben in Freiheit zu beginnen. Als Neuankommer in der Stadt wird uns das bisher unmöglich gemacht“, sagt die Aktivistin Isa B.* von „Project Shelter“. Jetzt soll der Protest mit einer erneuten Besetzung wieder stärker auf die Straße getragen werden: „Wir setzen auf die vielen solidarischen Frankfurter*innen - gemeinsam können wir eine Stadt für alle ermöglichen“, so der Aktivist Jakob Dettmar. Das selbstverwaltete Zentrum soll ein Ort des Ankommens für Zugewanderte sein, die von den städtischen Anlaufstellen keine Hilfeleistungen erhalten. Viele solidarische Frankfurter*innen haben in den letzten Jahren daher ihre Zimmer oder Couches zur Verfügung gestellt, wenn sie beispielsweise verreist waren - so kann Project Shelter rund 70 Personen unterbringen, aber immer nur für kurze Zeit. Die Migrant*innen sind daher permanent von der Obdachlosigkeit bedroht. Der ehrenamtliche Einsatz ist schon längst an seine Grenzen gekommen: Jede Woche werden dutzende Migrant*innen erneut obdachlos. Und ohne festen Wohnort und damit Meldeadresse können sie keine Arbeitserlaubnis bekommen - selbst wenn sie ein Jobangebot haben. „Die Boote sind voll, aber die Häuser leer? Niemand sollte auf der Straße schlafen müssen, schon gar nicht in einer Stadt voller Leerstand“, betont Jakob Dettmar.

Ein selbstverwaltetes Zentrum: Unterkunft, Beratung, Begegnung und Selbstbestimmtes Leben

Neben mittelfristigen Wohneinheiten und Notschlafplätzen für neu Ankommende soll das Haus daher auch ein Begegnungscafé und Räumlichkeiten für die Vernetzung von sozialen Projekten beherbergen. Zentrale Forderung ist dabei, dass Wasser und Elektrizität von der Stadt übernommen und das Haus als Meldeadresse anerkannt wird, damit die dort untergekommenen Migrant*innen Arbeit suchen und in ein selbstbestimmtes Leben starten können. „Ich finde es wichtig, dass es nicht nur um Unterkunft geht, sondern um politische Aktionen. Ein selbstorganisiertes Zentrum wäre sehr wichtig für diese Stadt, um gegen Rassimus zu kämpfen, Zugang zu Bildung zu ermöglichen, sich mit den anderen Menschen in der Stadt auszutauschen,“ so Aktivist Zacharia Omar.

Nationalismus und Rassismus endlich aktiv bekämpfen

Die Isolation von Migrant*innen endlich überwinden - das könnte ein selbstverwaltetes Zentrum. Nicht nur die großen Lager wie Idomeni an der griechischen Grenze erinnern uns daran, dass viele Migrant*innen unter unwürdigen Bedingungen leben - auch direkt hier in Frankfurt müssen Menschen alltäglich ohne Versorgung unter Brücken am Main oder rund um den Hauptbahnhof leben. Das zeigt: Die Grenzen verlaufen nicht nur an der gemeinsamen europäischen Außengrenzen im Mittelmeer. Auch in der Stadt werden die Grenzen durch willkürliche Polizeikontrollen und racial profiling, durch die Verunmöglichung, eine Arbeitsstelle anzunehmen immer wieder präsent. „Wenn wir zur Ausländerbehörde gehen, haben wir das Gefühl: die haben Spaß daran, uns zu demütigen. Sie scheinen die Gesetze willkürlich auszulegen, lassen uns immer wieder Dokumente mitbringen, die schon längst vorliegen, und Monate auf ein Ergebnis warten. Wir wollen endlich arbeiten gehen können, doch uns werden nur Steine in den Weg gelegt: Sie wollen uns hier nicht haben“, erzählt die Aktivistin Joy A*. Gerade in Zeiten von Afd, Pegida und brennenden Flüchtlingsunterkünften ist es unumgänglich, sich Rassismus - ob von Behörden oder im Alltag - entschieden entgegen zu stellen. Den eins ist klar: Die nationale Mobilmachung und rechte Hetzte gegen Geflüchtete und Migrant*innen in Europa ist brandgefährlich. Europäische Länder schieben sich Migrant*innen gegenseitig zu, illegalisieren sie, treiben sie mit rassistischen Gesetzen und der Aberkennung von elementaren Grundrechten in die Obdachlosigkeit, an den Rand der Gesellschaft und nicht zuletzt in den Tod auf dem Mittelmeer. „Wir hätten in Frankfurt jetzt die Chance, endlich einen Gegenpunkt setzen: eine gelebte Alternative und ein klares Zeichen gegen Rassismus, Ausgrenzung und für eine solidarische Gesellschaft,“ so Jakob Dettmar.

Stadtpolitik hält ihre Versprechen nicht

Bereits im Dezember 2015 und Februar 2016 hat Project Shelter zwei Häuser besetzt. In beiden Fällen räumte die Polizei gewaltsam. Seitdem wurde dem Projekt viel Solidarität aus der Bevölkerung und der Politik signalisiert. Noch vor der Wahl wurde der Antrag, ein selbstverwaltetes Zentrum zu ermöglichen. vom städtischen Planungs- und Bauausschuss als auch vom Sozialausschuss, u. a. durch die Stimmen von CDU und Grünen, abgelehnt. Sowohl SPD als auch Grüne haben sich in ihren Wahlprogrammen für eine entsprechende Unterstützung von Project Shelter ausgesprochen. Der neue Planungsdezernent und SPD-Vorsitzende Mike Josef hatte beim FR-Stadtgespräch vor der Wahl bekundet, er wolle eine Shelter möglich machen, wenn er in ein entsprechendes Amt käme. „Es ist mehr als an der Zeit, dass die Stadtpolitik ihre Versprechen einlöst“, fordert Jakob Dettmar.

Keine Wohnung, keine Arbeit – keine Arbeit, keine Wohnung

„Project Shelter" unterscheidet nicht zwischen „Kriegs-“ und „Armutsflüchtlingen". Viele Migrant*innen aus dem Projekt haben einen dauerhaften Aufenthaltstitel in europäischen Staaten wie Italien. Im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise verloren sie erst ihre Arbeit und dann ihre Wohnung. Viele sahen keine andere Möglichkeit, als in anderen Staaten nach Arbeit zu suchen. In Deutschland bekommen sie allerdings keinerlei Unterstützung vom Staat und müssen innerhalb von drei Monaten Arbeit finden, um die Chance auf einen dauerhaften Aufenthalt zu erhalten. Hier beginnt der Teufelskreis: Ohne Arbeitsstelle können sie sich keine Wohnung leisten; ohne einen festen Wohnsitz mit Meldeadresse dürfen sie keine Arbeitsstelle annehmen. Dies führt ohne Unterstützung zwangsläufig in die Obdachlosigkeit. Eine Meldeadresse ist daher zentral für ein selbstbestimmtes Leben. Ein Projekt von und mit Migrant*innen

Seit Dezember 2014 versucht die Gruppe,  obdachlose Geflüchtete und Migrant*innen in Wohnungen in Frankfurt/Main unterzubringen. Schnell war klar: Die kurzfristigen Plätze in beispielsweise Wohngemeinschaften reichen nicht aus. So kam es zum Entschluss, auf politischen Weg eine langfristige Lösung zu suchen. Aus reiner Unterstützung wurde ein politisches Projekt: Eine Gruppe aus rund 80 Migrant*innen, Geflüchteten und anderen Frankfurter*innen, die gemeinsam für ein Ziel kämpft: ein selbstverwaltetes Zentrum, das als Anlaufstelle für schutzsuchende Menschen in Frankfurt dienen soll. Project Shelter versteht sich nicht als ein Projekt für Mirgrant*innen, sondern von und mit Migrant*innen. Die Gruppe möchte gemeinsam und auf Augenhöhe an ihren Zielen arbeiten. Diese widerum speisen sich direkt aus den Bedürfnissen und Erfordernissen der Migrant*innen. *Namen geändert

***Aktionsmonat für Project.Shelter, Treffpunkt: Jeden Dienstag im Juli um 19 Uhr auf dem Campus Bockenheim*** [English below] Es ist Zeit… …für mehr Solidarität! Frankfurt ist wohlhabend, doch viele der Menschen die hier leben sind es nicht. Etliche... ***Aktionsmonat für Project.Shelter, Treffpunkt: Jeden Dienstag im Juli um 19 Uhr auf dem Campus Bockenheim***

[English below]

Es ist Zeit…

…für mehr Solidarität!

Frankfurt ist wohlhabend, doch viele der Menschen die hier leben sind es nicht. Etliche Bewohner*innen dieser Stadt teilen ähnliche Ängste und Sorgen. Steigende Mieten, hohe Lebenshaltungskosten und systematische Verdrängung schaffen zudem Ärger und Frustration. Unkommerzielle öffentliche Räume, in denen Menschen sich zwanglos begegnen, austauschen und gemeinsam in neuen Initiativen aktiv werden können, gibt es ebenfalls immer weniger. Obdachlosigkeit gehört seit längerem fest zum Stadtbild. Die Initiative Project.Shelter hat sich deshalb im Winter 2014 gegründet, um vor allem obdachlose Migrant*innen zu unterstützen, die ansonsten kein Anrecht auf staatliche Hilfeleistungen haben. Von Anfang an war allen Beteiligten klar, dass das Problem der migrantischen Obdachlosigkeit nicht isoliert betrachtet werden kann, sondern im Kontext einer (kommunalen) Politik steht, die nur an potenziellen Investor*innen und wohlhabenden Kreisen ausgerichtet zu sein scheint. Bei sozialpolitischen Themen werden dabei regelmäßig die Interessen von benachteiligten Gruppen systematisch gegeneinander ausgespielt. Für uns ist klar: der aktuelle Mangel an Häusern und Räumen für soziales Wohnen sowie solidarische Projekte ist keine unumstößliche Notwendigkeit, sondern lediglich einem mangelnden politischen Willen geschuldet. Um dies zu ändern, wollen wir uns gemeinsam mit Allen Menschen organisieren, die genug haben von den ewig gleichen Ausflüchten und leeren Versprechungen. Ein gutes Leben für Alle Menschen in dieser Stadt ist kein abstrakter Traum, sondern eine reelle Möglichkeit, wenn wir anfangen, zusammen dafür zu kämpfen.

…für ein Ende von Rassismus und Diskriminierung!            

Die Festung Europa fordert ihre Opfer nicht nur an den Außengrenzen, sondern auch im Inneren. Die Wünsche und Bedürfnisse schutzsuchender Menschen spielen in der Migrationsgesetzgebung kaum eine Rolle. Dabei ist es ein offenes Geheimnis, dass diskriminierende Maßnahmen, schlechte Versorgung und regelmäßige Abschiebungen vor allem auch der Abschreckung von Menschen dienen sollen, die den Weg nach Europa noch nicht angetreten haben. Gleichzeitig entsprechen diese Zuspitzungen dem rassistischen Bedürfnis von Teilen der vermeintlich ‚einheimischen‘ Bevölkerung(en) Europas nach einer relativen Besserstellung gegenüber den vermeintlich ‚Fremden‘. Schutzsuchende Migrant*innen, die es nach Europa geschafft haben, werden in der Konsequenz wahlweise als billige Arbeitskräfte ausgebeutet, sind Manövriermasse für nationale Interessen oder werden als ungewollter Ballast behandelt und zwischen den einzelnen Staaten hin und her geschoben. Hinzu kommt ein historisch gewachsener, alltäglicher Rassismus - ein Gefühl einer vermeintlichen europäischen oder auch deutschen ‚Überlegenheit‘, das gleichzeitig auch die geistige Grundlage für immer neue gewalttätige Übergriffe schafft. In vielen europäischen Großstädten – und so auch in Frankfurt – entstehen Zeltlager unter Brücken. Man sieht etliche Menschen, vor allem Migrant*innen, die in Parks oder in Hauseingängen schlafen müssen. Uns ist es egal, woher Menschen kommen oder welcher Status ihnen zugeschrieben wird. Eine wirklich offene und solidarische Gesellschaft kann nicht auf Mauern, Zäunen und systematischer Ausgrenzung aufgebaut sein. Wir wollen deshalb zusammen Grenzen einreißen und Rassismus in all seinen Formen den Kampf ansagen.

…für ein selbstverwaltetes migrantisches Zentrum in Frankfurt!

Auch wir glauben nicht, dass ein einziges Haus von einem Tag auf den anderen all die bereits aufgezählten Missstände beseitigen kann. Unser Zentrum könnte jedoch ein Ort werden, an dem unterschiedliche Menschen sich begegnen, austauschen und gemeinsam organisieren. Es soll gleichzeitig ein Schutzraum und eine Beratungsstelle für Migrant*innen sowie für Alle anderen Menschen sein, die in dieser Gesellschaft von Diskriminierung betroffen sind. Wir wollen einen Ausgangspunkt für grundlegende Veränderungen in Frankfurt und darüber hinaus schaffen. Wir wollen eine Stadt für Alle! Wir wollen eine Gesellschaft, die offen und solidarisch organisiert ist. Wir kämpfen seit über einem Jahr und haben nicht vor damit aufzuhören, bis wir unsere Ziele erreicht haben.

Es ist Zeit, gemeinsam den Beton aufzubrechen und etwas völlig Neues zu schaffen. Es ist Zeitfür ein #Shelter in Frankfurt!  

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***Action Month for Project.Shelter, Meeting point: Every Tuesday in July, 7pm at Campus Bockenheim***

It’s time…

…for more solidarity!

Frankfurt is wealthy, yet many of the people living here are not. Quite a few of the citizens of Frankfurt share common fears and concerns. Furthermore, increasing rents, the high cost of living and systematic gentrification create anger and frustration. Non-commercial public spaces in which people can meet one another, exchange experiences and together engage in new initiatives are becoming increasingly rare. Homelessness has long been and is still a part of the cityscape. The initiative Project.Shelter was therefore founded in the winter of 2014, in order to support homeless migrants who have no right to governmental assistance. From the beginning on, all people involved in the project knew that the problem of homelessness among migrants can’t be seen isolated, but only in the context of a local political practice which only seems to be oriented towards potential investors and affluent circles.

In the process of addressing socio-political topics, the interests of marginalized groups are regularly played-off against each other. Therefore, we are convinced that the momentary lack of houses and spaces for social living as well as for projects based on solidarity is no unalterable necessity, but merely owing to a lack of political will. In order to change this, we would like to organize with all those people that are tired of the same old excuses and empty promises. A good life for all the inhabitants of this city is not an abstract dream but, a real possibility, once we start to collectively fight for it.

…to put an end to racism and discrimination!

Fortress Europe is claiming victims not only at its external frontiers but also in the inner. The desires and needs of people seeking protection hardly play any part in the current migration legislation. It is an open secret that the discriminatory measures taken, the terrible provisioning and the continuous deportations are above all serving the cause of discouraging all those people that are not yet on their way to Europe. At the same time these accentuations are answering to the racist need of parts of the alleged ‘indigenous population(s)’ of Europe after a relative betterment vis-à-vis the alleged ‘strangers’. Those migrants which have already made it to Europe are consequently treated either as cheap addition to the labour force, as ‘manoeuvre-mass’ for national interests or undesired ballast being thrust back and forth between the European states. Along with this comes a historically routed every-day racism – a feeling of European as well as German alleged ‘superiority’, which is constantly producing the climate in which violent attacks are being performed. In many European metropolises – Frankfurt being no exception – camps are coming into being under bridges. Wherever one goes, one sees people, most of them migrants, who need to sleep in parks and in building entrances. We don’t care where people are from or what administrative status they are holding. A truly open society based on solidarity can never be built upon walls, fences and systemic marginalization. We therefore want to tear down borders and fight against racism in all of its manifestations.

…for a self-organized center for migrants in Frankfurt!

We also don’t believe that a single house will, from one day to the next, put an end to all the above mentioned grievances. Our center could, however, be a place in which people can meet one another, exchange ideas and organize collectively – while at the same time being a safe-place for migrants and all those who are negatively affected by discrimination. We want to create a starting point for more fundamental changes in Frankfurt and beyond. We want a city for all! We want an open society that is organized on the principle of solidarity. We have been fighting well over a year now and we are not intending to stop until we reach our goals.

It is time to break up the concrete and create something completely new.

It is time for a #Shelter in Frankfurt!

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F.U.G.E.E. e.V. IBAN: DE27 5019 0000 7800 0152 48 BIC: FFVBDEFFXXX

* WICHTIG: Es können keine Spendenquittungen ausgestellt werden – Sorry. — Accommodation, clothing, food, train tickets and much more… The association F.U.G.E.E. (Support from Frankfurt against European Exclusion) is supporting Project.Shelter with all these things. In order for them to continue please donate what you can to*: F.U.G.E.E. e.V. IBAN: DE27 5019 0000 7800 0152 48 BIC: FFVBDEFFXXX

*IMPORTANT: The association cannot give out receipts -Sorry!

Mittwoch, 24. Februar 2016 ab 20.00 Uhr// Wednesday, February 24th 2016 from 8pm >>> Solidarity Bar-Evening at Klapperfeld (Klapperfeldstraße 5) »Ain‘t No Stoppin‘ Us Now!« – Soli-Barabend für Project.Shelter mit Musik und netten Menschen. Für eine... Mittwoch, 24. Februar 2016 ab 20.00 Uhr// Wednesday, February 24th 2016 from 8pm  >>> Solidarity Bar-Evening at Klapperfeld (Klapperfeldstraße 5) »Ain‘t No Stoppin‘ Us Now!« – Soli-Barabend für Project.Shelter mit Musik und netten Menschen. Für eine solidarische Stadt und gegen (institutionalisierte) Traurigkeit in Frankfurt – und überall!

Solidarity Bar-Evening for Project.Shelter with music and nice people. For more solidarity in our city and against (institutionalized) sadness in Frankfurt - and everywhere else!

1 Anmerkung

#Shelternow in Sachsenhausen Hier die Pressemitteilung und die Pressemappe zur Besetzung im Paradieshof.

https://www.dropbox.com/sh/wz3obi2xed8w83o/AACvDt5f-ucICcslkNCLr48za?dl=0

Pressetelefon: 0152-18016169 und 0152-15333017

1 Anmerkung

Join the Mobile Living Room - Die Stadt gehört Allen! [English version below] Zeit: Dienstag, 09.02.2016, 16 Uhr Ort: Bornheim Mitte Während die schwarz-grüne Koalition im Römer noch immer über die „Priorität“ unseres Projektes debattiert, laden wir... Join the Mobile Living Room - Die Stadt gehört Allen! [English version below]

Zeit: Dienstag, 09.02.2016, 16 Uhr

Ort: Bornheim Mitte

Während die schwarz-grüne Koalition im Römer noch immer über die „Priorität“ unseres Projektes debattiert, laden wir euch am nächsten Dienstag, den 9. Februar zu einer Tour durch Bornheim ein. Lasst uns zeigen, dass Solidarität anders aussieht und begleitet das „mobile Wohnzimmer“ von Project.Shelter!

In den letzten Wochen haben wir erneut im Planungs- und im Sozialausschuss der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung unsere Forderung nach einem Haus für unser Projekt vorgestellt. Die Reaktionen darauf offenbarten die altbekannte Hinhaltestrategie. In einer anschließenden E-Mail-Protestaktion forderten wir die Abgeordneten der regierenden Koalition dazu auf, noch in dieser Legislaturperiode einen Antrag in unserer Sache zu stellen. Wieder wurden wir mit der Aussicht auf weitere Gespräche vertröstet.

Aber wir können nicht länger warten. Denn wirbrauchen JETZT einen Ort für ein selbstverwaltetes migrantisches Zentrum!  Dort soll nicht nur die Vermittlung und Bereitstellung von Schlafplätzen sowie Beratung in bürokratischen und rechtlichen Angelegenheiten angeboten, sondern auch ein soziales Ankommen ermöglicht werden. Lasst uns zeigen, dass ein solidarisches Miteinander in der Stadt möglich ist und besucht am Dienstag unser „mobiles Wohnzimmer“.

Der Grundidee des Zentrums entsprechend, soll auch das „mobile Wohnzimmer“ ein offener Ort für alle Interessierten und Unterstützer*innen in Frankfurt sein. Kommt vorbei, informiert euch über unser Projekt, lernt uns kennen und habt Spaß – allem Verwaltungswahnsinn zum Trotz. Wir treffen uns um 16 Uhr in Bornheim Mitte am Uhrtürmchen und ziehen von dort über den Luisenplatz und den Friedberger Platz zur FH.

#KeinFrankfurtohneuns!

Join the Mobile Living Room!

While the politicians still discuss our project’s „priority“, we invite you to join our„Mobile Living Room“ on a tour through Bornheim. Show that this is what solidarity looks like! During the las tfew weeks, Project.Shelter activists presented again their demand for a house to the City-planning and Social Committee of Frankfurt. As a reaction, the city is still trying to play the waiting game. The same tactics were used when we started a protest action via E-mail, to request the members of the city parliament to pressingly demand those in charge to take care of our matter. Once again, we were asked to patiently wait for further discussions.  

But we can’t wait any longer. We need room for a self-organized center for migrants NOW! Ashelter, where we offer not only places to sleep and legal advice, but also the chance to arrive socially in Frankfurt.  Let’s show, that solidarity in Frankfurt is possible and join our “Mobile Living Room” onTuesday. Just as the basic idea of our shelter, the “Mobile Living Room” should be an open space for everybody interested and in support of our project. Come around, learn more about our project, get to know us and just have a good time – despite all the trouble. We meet at Bornheim Mitte next to the clock-tower at 4 pm to walk to the “Red House” at Fachhochschule via Luisenplatz and Friedbergerplatz.

Kein Plan mehr ohne uns… Kein Frankfurt ohne Shelter! Kommt alle zur öffentlichen Sitzung des städtischen Planungsausschusses am Montag (18.1.)! Treffpunkt: 16:30 Uhr am Römer (Besuchereingang: Bethmannstraße 3) Genauer Sitzungsort: 3. Obergeschoss,... Kein Plan mehr ohne uns…

Kein Frankfurt ohne Shelter! Kommt alle zur öffentlichen Sitzung des städtischen Planungsausschusses am Montag (18.1.)!

Treffpunkt: 16:30 Uhr am Römer (Besuchereingang: Bethmannstraße 3)

Genauer Sitzungsort:  3. Obergeschoss, Sitzungssaal 307 (Rathaus Südbau)

Am kommenden Montag, den 18.1., wird im Planungsausschuss der Stadtverordnetenversammlung u.a. ein Antrag (NR 1345) verhandelt, der vom Magistrat fordert, „obdachlosen Geflüchteten und Migrant*innen unverzüglich geeignete Räumlichkeiten für ein Zentrum zur Verfügung zu stellen, in dem diesen in Frankfurt Schutz und Orientierungshilfe angeboten werden kann“.

Der Antrag greift damit die zentrale Forderung unserer Initiative nach einem selbstverwalteten migrantischen Zentrum auf, für die wir mit unterschiedlichen Kampagnen und Aktionen schon seit über einem Jahr werben. Mitten im Winter könnte durch die Eröffnung eines solchen Zentrums nicht nur vielen Menschen in Notlagen geholfen werden, sondern auch ein starkes Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung in der Stadt gesetzt werden, dessen Wirkung wohl weit über Frankfurt hinausreichen würde.

Gerade in Zeiten, in denen rassistische Gewalt einmal mehr droht zum Alltag zu werden, benötigen wir unkommerzielle und selbstverwaltete Räume für einen gemeinsamen Austausch zwischen Menschen mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Hintergründen. Wir brauchen Orte, in denen konkrete Unterstützungsangebote, wie die Vermittlung und Bereitstellung von Schlafplätzen und Sprachkursen, genauso einen Platz finden wie gemeinsame kulturelle und politische Veranstaltungen.

Wir brauchen endlich einen Ort, an dem wir gegenseitige Solidarität in der Stadt organisieren, auf- und ausbauen können!

Bei Project.Shelter geht es vor allem auch um Selbstbestimmung und Empowerment, d.h. die Selbstermächtigung von gesellschaftlich besonders diskriminierten Gruppen, wie obdachlosen Migrant*innen. Anders als viele andere soziale Einrichtungen kann unser Zentrum deshalb nur selbstverwaltet seinen Zweck erfüllen, weil nur so verhindert werden kann, dass hilfesuchende Menschen einfach zu passiven Klient*innen einer Institution gemacht werden.

Wir fordern alle Stadtpolitiker*innen auf, etwaige parteipolitische oder wahlkampftaktische Erwägungen in diesem Fall außen vor zu lassen und für den vorgelegten Antrag zu stimmen! Lasst uns gemeinsam mit dem „Willkommen“ ernst machen – und ein selbstverwatetes migrantisches Zentrum in Frankfurt eröffnen!

Zusammen wollen wir die öffentliche Sitzung des Planungsausschuss begleiten, um durch unser zahlreiches Erscheinen zu zeigen, dass wir es ALLE wirklich ernst meinen. Also kommt vorbei, bringt eure Freund*innen, Kolleg*innen und Familien mit!  Egal wie das Ergebnis am Ende aussieht, 2016 wird unser Jahr! Für eine solidarische Stadt für Alle! Kein Mensch ist illegal!

2 Anmerkungen

Neue Petition an den Magistrat der Stadt Frankfurt Wir fordern die sofortige Bereitstellung eines Hauses für Project.Shelter! Link zur Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/wir-fordern-die-sofortige-bereitstellung-eines-hauses-fuer-project-shelter —- An den Magistrat der Stadt Frankfurt,     seit fast einem Jahr kämpft Project.Shelter für ein selbstverwaltetes Zentrum für obdachlose Migrant*innen und Geflüchtete. Wir haben etliche obdachlose Menschen in privaten Unterkünften untergebracht. Durch viele öffentliche Aktionen sowie eine Petition haben wir die Stadt immer wieder auf die Situation von Migrant*innen aufmerksam gemacht, die auf Frankfurts Straßen schlafen müssen. Nun ist der Winter eingebrochen und die Stadt Frankfurt bleibt immer noch tatenlos. Wir nehmen nicht länger hin, dass Menschen – gerade bei Minusgraden – auf der Straße schlafen müssen, während überall in der Stadt Häuser ungenutzt bleiben und massiver Leerstand besteht.   Deshalb hat Project.Shelter am 10. Dezember 2015 das Haus in der Berger Straße 103 besetzt; ein leerstehendes Gebäude im Besitz der stadteigenen ABG-Holding. Der Vorsitzende der Geschäftsführung, Frank Junker, war zu keinerlei Verhandlung bereit; weder über das Objekt, noch über ein Alternativgebäude oder eine Zwischennutzung. Stattdessen ließ er das Gebäude binnen weniger Stunden räumen. Bei dem Polizeieinsatz wurden dutzende Personen verletzt und die Hoffnungen vieler Menschen auf ein besseres Leben zerstört. Denn Migrant*innen leiden nicht nur unter der Wohnungslosigkeit selbst, ohne eine Meldeadresse dürfen sie auch keine Arbeit suchen. Somit fallen sie in den Teufelskreis „Ohne Wohnung, keine Arbeit; ohne Arbeit, keine Wohnung", der es ihnen unnötig erschwert in Frankfurt Fuß zu fassen. Das „Shelter“ soll jedoch nicht nur als temporäre Unterkunft und Anlaufstelle für Neu-Ankommende dienen: wir wollen einen Begegnungsort für alle Frankfurter*innen schaffen, insbesondere für die umliegende Nachbarschaft.

Es gibt genug Leerstand in Frankfurt, um ein solches Zentrum zu ermöglichen. Wir fordern deswegen erneut von der Stadt Frankfurt:

1. Ein Gebäude für ein selbstverwaltetes migrantisches Zentrum,

• das zentral gelegen und groß genug ist, um temporäre Unterbringung sowie längerfristige • Beratung und Begegnung zu ermöglichen; • dessen Adresse als Meldeadresse für Migrant*innen anerkannt wird; • dessen Unterhaltskosten (Strom, Wasser etc.) von der Stadt getragen werden.

2. Die Rücknahme aller Strafanzeigen und die Einstellung der Verfahren gegen die Besetzer*innen der Berger Straße 103.

Da die Zeit drängt, fordern wir die Umsetzung unserer Forderungen durch die Stadt bis zum 31. Januar 2016.   Dies ist die Chance für die Stadt Frankfurt und die Menschen, die in ihr leben, eine solidarische Stadtgemeinschaft zu schaffen. Für diesen ersten Schritt brauchen wir nicht mehr als ein Gebäude – aber auch nicht weniger.

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