i think it’s a shame that so many people speak perfect english just from the internet/tv and get no real recognition for it. there’s this horrible assumption that being fluent in english is just a given (propaganda from americans in cargo shorts i believe) and english is brushed off as an “easy” language. that isn’t the case at all and if you’ve learned english that’s amazing and im honestly in awe. i hate that people achieve so much to reach the minimum expectation, and then english speakers will pat themselves on the back for being able to count to 10 in french
me: *buys a bottle in another country* me: *looks left* me: *looks right* me: ok but like me: where is the pfandflaschenautomat
Alternatively: Me in Germany: *empties.plastic.bottle* Me in Germany: *crushes.it* 20 friends of mine simultaneously: NOOOOOOO! 20 friends of mine simultaneously: That’s Pfaaaaand!
Other Alternative:
Me in Germany: *About to throw empty bottle in trash* Friends: NOOO! GIVE IT TO ME!
………………what the fuck are you guys talking about?
You never were in Germany right?
Haha. My life.
*takes bottles from Germany back to my own country*
German friends visiting: hey, can we have your pfandflasche?
German here. This is true.
Okay, ich bringe ungern Pfand weg. Dementsprechend viel Pfand hatte ich eben dabei, als ich zum Rewe ging. Am Pfandautomaten im Rewe angekommen - natürlich hat diese Filiale nur einen einzigen Automaten - stehen dort schon drei Kunden und zwei Rewe-Mitarbeiter. Der Automat ist offen und ein Schild hängt dran mit der Aufschrift “Techniker ist informiert”, wobei das “informiert” durchgestrichen und “bereits da” per Hand daneben geschrieben wurde. Ich wundere mich kurz über das Schild, da ja offensichtlich zwei Menschen gerade an diesem Automaten arbeiten. Offensichtlich auch schon recht lange, denn die Kunden scheinen bereits sehr genervt. Doch bald darauf sind die beiden Mitarbeiter fertig und der Automat wieder einsatzfähig. Ich lächele ihnen freundlich zu, als sie gehen, denn sie können ja nicht dafür.
Die Kundin, die anscheinend gerade dabei war, ihr Pfand abzugeben, als der Automat streikte, stellt nun fest, dass der Automat sich ihren Pfandwert nicht gespeichert hat, womit ihr drei Flaschen verloren gegangen sind. Das schreit sie laut durch den Laden, doch bekommt keine Reaktion von den umstehenden Kunden, außer ein Seufzen. Kein Mitarbeiter ist in der Nähe, um sie zu hören. Nun beginnt sie ihre restlichen Flaschen in den Automaten einzugeben. Nach zweien erscheint auf dem Bildschirm des Automaten, dass man das Personal informieren solle, da es zu einer Störung gekommen sei. Alle seufzen, eine Kundin geht. Die Kundin am Automaten drückt die Klingel. Nichts passiert. Sie drückt noch einmal die Klingel. Als Antwort ruft ein Mitarbeiter, der scheinbar im Raum hinter dem Automaten war, dass sie nun weitermachen könne. Aus Angst weitere Flaschen ohne Gegenwert an den Automaten zu verlieren lässt sich die Kundin nun nach jeder einzelnen Flasche einen Wertbon ausgeben. Der Kunde hinter ihr seufzt erneut. In dem Moment, als sie fertig ist, drängt sich eine ältere Dame an mir vorbei und erzählt mir, dass sie nur vier Flaschen hätte und ob sie als nächstes dürfe. Ich willige ein, doch der Kunde vor mir antwortet ihr in einer Sprache, die weder ich noch sie versteht.
Er beginnt seine Flaschen in den Automaten zu geben. Die ältere Kundin äußert sich empört, was das denn solle. Ich erkläre ihr, dass der Kunde schon sehr lange gewartet hat, da der Automat defekt war. Das stellt sie offenbar nicht zu frieden. Ich füge hinzu, dass er sie außerdem wahrscheinlich nicht verstanden hat. Dem stimmt sie zu und kommt zu der Schlussfolgerung, dass dieser Mann ein Flaschensammler sein müsse. Ich bereue meine Freundlichkeit, sie vorgelassen zu haben, und sage, dass sie das so ja nicht wissen könne, und schaue sie verständnislos an. Sie versteht mich nicht. Eine weitere ältere Dame kommt hinzu mit einer Flasche in der Hand und fragt, ob sie nach dem Mann kurz die eine Flasche in den Automaten stecken könne. Die andere ältere Frau beschwert sich, der Mann würde niemanden vorlassen. Ich erkläre wieder, dass der Mann da schon lange gewartet hat. Die Frau mit der einen Flasche nickt verständnisvoll und berichtet, dass sie das gesehen habe, bevor sie einkaufen war, und daher erst jetzt ihre Flasche abgeben könne. Ich lasse auch sie vor. Die Frau mit den vier Flaschen äußert laut, dass sie auch nur vier Flaschen habe und lässt die Frau mit der einen Flasche nicht vor. Der Mann ist nun fertig und geht, die Frau mit den vier Flaschen kommentiert “geht er weiter Flaschen sammeln.” Ich bin zu entsetzt, um zu reagieren.
Die Frau beginnt ihre vier Flaschen in den Automaten zu stecken. Nach zwölf bin ich stark versucht zu fragen, wie viele von ihren vier Falschen sie denn habe. Sie ist endlich fertig. Die Frau mit der einen Flasche steckt diese in den Automaten, bedankt sich freundlich bei mir und geht ebenfalls.
Nun beginne ich, meine 20 Flaschen hineinzugeben. Ich gebe die erste Flasche in den Automaten. Barcode nicht lesbar. Ich nehme sie wieder heraus und gebe sie wieder ein. Barcode nicht lesbar. Ich lege sie zur Seite und gebe die nächste Flasche ein. Barcode nicht lesbar. Murmeln in der Schlange hinter mir. Ich nehme sie heraus, überprüfe sie noch einmal auf Dellen, aber nein, keine Dellen. Ich gebe sie wieder ein. Der Automat nimmt sie. Ich gebe die nächste Flasche ein. Barcode nicht lesbar. Ich probiere es erneut. Barcode nicht lesbar. Ich werfe dem Mann hinter mir einen entschuldigenden Blick zu. Ich lege auch diese Flasche zur Seite. Die nächsten 17 Flaschen nimmt der Automat ohne Probleme, obwohl diese teilweise stark zusammengedrückt waren. Erstauntes Gemurmel vom Mann hinter mir. Ich probiere noch einmal die erste Flasche. Barcode nicht lesbar. Ich probiere es erneut. Der Automat nimmt sie an. Überraschtes Gemurmel aus der gesamten Schlange hinter mir. Ich probiere es nun mit der letzten Flasche, die er zu Beginn nicht wollte. Beim zweiten Versuch nimmt er auch diese. Erleichtert und siegreich schaue ich in überraschte und frohe Gesichter hinter mir. Viele lächeln mich an und gratulieren mir zu diesem Erfolg. Ich habe noch nie Menschen so emotional bei der Pfandrückgabe erlebt.
Ich gehe nun endlich einkaufen und stecke den Pfandbon zu meinem Studentenausweis in die Handyhülle. Der Rewe hat sogar wieder M&M’s mit Erdnüssen und Haselnüssen, ein Lichtblick bei diesem Einkauf. Ich stehe an der Kasse, räume meine Sachen ein und bezahle. Auf meinem Weg zu Bushaltestelle möchte ich meine Musik wieder anmachen, nehme mein Handy aus der Hosentasche und öffne die Hülle. Beim Studentenausweis steckt noch immer der Pfandbon. Ich seufze.
Pfandrückgabe als Passionsweg.
Eine Erzählung in sechs Absätzen
Ich glaube dieser Post hat uns gerade ein neues Literaturgenre geschenkt: Pfand-Prosa.
-Laiya Waheed
Gen z culture is wondering when the revolution will come.
I like it when tybalt tells mercutio to “have at thee boy” because it’s like a really old timey “try me bitch”
“If we wait until we’re ready, we’ll be waiting for the rest of our lives.”
— Lemony Snicket / The Ersatz Elevator
It’s such a scary feeling when you come to the realization that the only person who can save you is yourself. You have to fight your own battles and win your own wars and do everything possible to do the right thing for yourself. Nobody else knows what’s best for you and nobody else is going to protect you. Nobody else knows the depth of your emotions or how to make things better. It’s up to you. It’s all up to you.
Shoutout to the person who promised me they’d never hurt me and ended up tearing my life apart
Hogwarts is my home
“Maybe this planet is some other planet’s hell?”
— (via girlwithabrokensmile012)
e·the·re·al
/əˈTHirēəl/
adjective extremely delicate and light in a way that seems too perfect for this world.
“classic literature isn’t relatable” what about the time jay fucking gatsby nearly fell down his own staircase because his crush looked at him
Das Universum beginnt in deinen Träumen, in deinem Schlaf - in deinem Bett.
I cannot express how much this song breaks my heart yet makes me feel what I need to feel. Beautiful. James Bay is something truly special.
This song is everything :o
“—and never had she so honestly felt that she could have loved him, as now, when all love must be vain.”
— Jane Austen, Pride and Prejudice


