Witzig, wie man anderen Personen bei ihren Problemen zuhört und Tipps gibt, obwohl das eigene Leben ein einziger Scherbenhaufen ist.
Oft genug wurde ich gefragt, wieso ich nach all dem was du mir angetan hast, immer noch für dich da bin. Nie, hatte ich auch nur eine einzige plausible Erklärung dafür. Du hast dir viel geleistet. Zu viel. Und trotzdem habe ich dich immer gehalten. Ich bin da geblieben, während du mich tiefer und tiefer fallen gelassen hast. Ich habe mir Hilfe gesucht und erkannt, dass als das meine Vergangenheit ist. Du - jetzt auch. Ich wollte eben nie einsehen, dass alles - einschließlich ich - was in unsere Beziehung und kurze Ehe investiert wurde, einfach für nichts gewesen ist. Ich wollte nicht akzeptieren, dass all meine Mühe und Liebe umsonst gewesen sein soll. Wärst du von vorne herein ehrlich gewesen, dann wäre die Hälfte davon nie passiert. Aber du warst zu feige, weil du genau wusstest, was du alles verlieren würdest. Du hast durch mich so viel erreicht und wusstest ganz genau, wenn ich gehe, dann wirst du jeden kleinen Teil davon verlieren und nur noch das Mädchen bei dir haben, mit dem du all die Zeit fremdgegangen bist. Nur deshalb hast du mich trotzdem geheiratet, obwohl es sie scheinbar nebenher gab. Weil dein Verlust mir mit größer ist als die Nähe zu ihr, aber jeder Mensch wird schlau. Auch ich. Jetzt hast du Sie, sonst nichts. Und ich habe mich, aber dafür all das andere, was ich eigentlich für dich aufgebaut habe.
Es gab schon viele Momente im Leben bei der die Frage auf kam "wow… das alles ist mir nicht einmal aufgefallen?", auch nach all dem Chaos mit dir. Ich saß im Auto, starrte in das schwarze Nichts und stellte mir dieselbe Frage. Doch vor allem, wie?! Wie kann das nicht heraus gekommen sein? Doch, nach all der Zeit des Leid's ist es offensichtlich. Deine Fehler sind da gewesen. Sie wurden von mir entdeckt, von Freunden gesehen und von meinem Körper gespürt. Dennoch. In deinem Leben wird es immer wieder mal Menschen geben, deren Dasein dich erinnert glücklich sein zu können, Liebe empfinden zu dürfen und genau deshalb würdest du niemals, nie nie niemals daran glauben, dass der andere Mensch dich hintergehen und verletzen würde. Blindes Vertrauen, tiefes Empfinden, eine gemeinsame Seele. Wie soll jemand, der doch ähnlich wie du gelitten hat, dich jemals verletzen können? Ganz genau. Gar nicht. Und gute Menschen glauben nicht an böse Menschen genauso wenige wie Menschen die viel durchgemacht haben daran denken würden, dass Menschen die dasselbe mit anderen durchgelebt haben, dir diesen Schmerz härter zufügen können. Aber das geht. In manchen Fällen passiert sowas. In genau diesem Augenblick bleibst du jedoch naiv, weil du"s nicht glauben willst, nicht wahrhaben möchtest… und innerlich hoffst, dass dein eigenes Ich es einfach nur nicht erträgt vollkommen glücklich zu sein. Und, um dir selbst diese peinliche Blöße vor all den anderen zu ersparen, weil die Naivität manchmal viel zu weit geht. Viel zu weit…
“And in the end, we were all just humans… Drunk on the idea that love, only love, could heal our brokenness.”
— F. Scott Fitzgerald
du hast sie im Stich gelassen, ihr das Herz gebrochen - ganz naiver Weise mehrmals nacheinander - weil sie es zugelassen hat, denn die Liebe hört nicht einfach auf, nur weil jemand auf dem Herzen tanzt. Sie schlägt weiter, geht voran. Doch Babe, irgendwann wird ein Punkt kommen, dann bist du noch da, aber nicht mehr nah. Die Entfernung wird größer, deine Liebe Erinnerung. Du schwindest. Immer, mehr und mehr. Dann wird die Liebe weniger. Es kann sogar passieren, dass sie sich plötzlich fragt ob du wirklich einmal gewesen bist.
Manchmal fragst du dich wie es dir wohl gehen würde, wenn du ein anderes Leben führen könntest, doch dann erinnerst du dich daran… vielleicht sind die anderen Personen, die du heimlich bewunderst, nur ganz genau so wie du. Zerbrochen, voll von Schicksal, aber nicht mutig genug einfach aufzugeben.
&im Grunde weißt du niemals was das Leben für dich bereit hält und hinter deinem Rücken passiert. Aber so ist es. Mal gut, mal schlecht. Mal leicht, mal schwer. Mal voller Freude und dann wieder Tonnen von Tränen. So ist es eben und niemand, niemand, niemand kann es jemals ändern. Aber du darfst auch niemals die guten, glücklichen Momente vergessen, die Augenblicke in denen du stark geworden bist, die dich wachsen lassen. Weine, lache, Schrei. Doch lass' dabei nicht zu, dass die Menschen die dich falsch behandeln oder dir schlechte Dinge antun am Schluss noch als Sieger weitergehen dürfen. Zeig ihnen, dass das was sie dir angetan haben, dich nur zu einer noch stärken Person gemacht hat.
und wenn ich meine Augen schließ für einen kurzen kleinen Moment, dann kann ich es leise flüstern hören, das verzweifelte kleine Kind. Leise sagt es "tu’s bitte nicht", doch der große Widerstand der widerspricht. Und am Ende schreit es dann verzweifelt voller Wut "ich hab dich doch gewarnt, aber du hörst wieder nicht zu".
Nach all dem Tief war sie trotzdem bereit dir ihr Herz zu schenken. Ohne zu zögern hat sie es dir in die Hand gedrückt, denn sie wusste, dass du, nach all dem was dir widerfahren ist, gut damit umgehen wirst. Sie hat sich dir gegeben mit all ihren Facetten. Sie hat sich dir geopfert. Nichts von ihr ist noch übrig. Doch du hast das Herz nicht geschätzt. Du hast all ihre Mühe und Liebe nicht ernst genommen. Als sie nicht einmal mehr ihren Namen hatte, als sie ganz sicher war, dass ihr zwei jetzt bis zum Ende vollkommen glücklich sein könnt, da hast du ihr die Augen geöffnet und mitgeteilt, dass ihr Herz bei dir nicht gut aufgehoben war. Du hast sie so lange in dem Glaube gelassen ihr Zuhause, ihr Zufluchtsort und ihre Familie zu sein. Und dann, als sie dir komplett gehörte mitgeteilt, dass das nur ein Spiel gewesen ist, bei dem andere Menschen heimlich mit spielten. Jetzt hast du nicht nur ihr Herz, ihre Seele zerstört. Nein. Du hast ihren Glauben an sich selbst und an die Liebe vernichtet. Dieses Mädchen wird nicht mehr endlos glücklich sein. Sie wird nicht mehr blind vertrauen können. Sie wird ihr Herz niemanden mehr ohne Bedenken anvertrauen können. Wahrscheinlich wird kein Mann mehr lange bei ihr bleiben wollen, weil er dabei so viel auf sich nehmen müsste, so viel heilen müsste, dass es ihm selbst irgendwann zu viel sein wird. Denn sie wird kälter, sie ist misstrauisch, sie ist verloren. Und das nur, weil sie dir all ihre Liebe gab, weil sie für dich ihr Leben gegeben hätte, aber du damit nicht umgehen konntest und sie zerstört hast. Was hat es dir am Ende gebracht, außer eine unglückliche Seele, die sich selbst nicht mehr ertragen kann? Und wie kann es sein, dass nach allem was sie für dich getan hat, du so mit ihr umgehst und auch noch stolz auf deine Taten bist oder sie schlecht redest? Was erreicht man denn damit? Kann sich so ein Verhalten, denn tatsächlich richtig und gut anfühlen? Das zerstören von Menschen bis auf den letzten Zentimeter?
Ich gab dir den kleinen Finger, du hast gleich die ganze Hand genommen und dann wollt' ich’s nicht mehr nehmen, weil ich dachte du könntest damit umgehen. Doch, man sollte niemals mehr als den kleinen Finger geben, denn die Hand verbrennt nur einsam im Feuer.
" & lieben sollte man, doch Liebes, sag es nicht, denn wenn du jemanden sagst, dass du ihn liebst, hat er die Macht deine Seele für immer an sich zu nehmen. Und manche Menschen, die schätzen das dann nicht, was deine Seele klitzeklein zerbricht. Also verliebe, liebe und schweige für dich."
Das ist, was Liebe macht. Leicht, verzaubert, verletzt, naiv, zum Kind, verrückt und blind. Du vertraust. Du vertraust so blind und manchmal verschwindet alles im Wind. Deine Vorsätze verschwimmen, dein Glaube erlischt. Ich wollte nur geliebt werden, weißt du. Das ist selten der Fall. Ich habe mich verschlossen, die Gefühle hinter Mauern gepackt, nachdem man das Erste Mal mein Herz gebrochen hat. Doch du bist gekommen. Ja. Und auf einmal, da dachte ich, ein verloren geglaubter Traum wird wahr. Du hast mir Dinge erzählt, es fühlte sich an als würde jemand mein Schicksal, mein Leid mit mir teilen. Zwei Seelen die das selbe erleben mussten und endlich zueinander fanden um sich gegenseitig zu heilen. Doch. Du hast mich gebrochen. Du warst nie wirklich ehrlich zu mir. Ich war naiv. Ich habe dich geliebt. Bin mit dir so weit gegangen, weil ich glaubte, die Liebe für immer gefunden zu haben. Jetzt sitze ich hier. Vor dir, vor mir. Gebrochen, betrogen, belogen. Dann sucht man die Schuld in sich, fragt ob man wirklich so furchtbar schrecklich ist. Aber du hast doch all die Fehler gemacht, nicht ich? Wieso darfst du weitergehen? Wieso hast du keine Schmerzen? Plötzlich sieht man wie respektlos du gewesen bist. Man merkt, dass Worte und Glaube selten der Wahrheit entspricht. Und ich will niemals wieder lieben. Ich habe es schon mal erlebt, dann kam die Heilung. Doch scheinbar war’s nur die Hälfte vom Weg, denn dann kamst du und warst noch gemeiner.
Am Ende kann es denen doch egal sein wie du bist?
Love.
- Ich verstehe nicht. Ich verstehe nicht das Drama der Menschenmasse. Ich verstehe nicht die Energie die man in den Job steckt, um sich hinterher zu beschweren, dass das zu viel ist. Ich verstehe nicht die Wut die man heimlich in sich trägt. Ich verstehe nicht wie einige lebensfroh auf Menschen zugehen und sich dann hinterher allein die Tränen zu trocknen. Ich verstehe nicht, dass nicht jeder Mensch perfekt sein darf wie er ist und andere Menschen sich dazu berufen fühlen sich über seine Art und Weise lustig machen zu können. Ich verstehe nicht, dass das alles so verkorkst ist oder alle sich ihr Leben selbst unfassbar schwer machen anstatt einfach nur zu leben. Ich verstehe es nicht!
“Tonight, just put your arms on me and hold me like I am yours. Leave pieces of yourself behind on my skin, and love me like it is the first and the last time for us. Fill my lungs with your breath and make me forget my name. Tonight, I am yours and I will be yours, until dawn breaks.”
— Lukas W. // Until dawn breaks
