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bewildered.

@lizzyblaack

| 21 | GER |
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craved
“Still, there are times I am bewildered by each mile I have traveled, each meal I have eaten, each person I have known, each room in which I have slept. As ordinary as it all appears, there are times when it is beyond my imagination.”

— Jhumpa Lahiri (via quotemadness)

High to low

Schon komisch wie im Nachhinein

Alles mit dir Highlife war

Und als ich es erlebt hab nur low-key gut

Für meine Psyche

Und mein Herz

Seit Wochen hab ich nicht von dir gehört und werde es wohl auch nicht mehr tun fürs erste

Schlägt dein Herz nur für dich?

Und sollte ich mir daran ein Beispiel nehmen?

Kann man dich verletzen?

Oder war das einfach zu wenig damit du etwas spürst

Mein Herz schlägt oft genug für unsere Highs

Das war elektrisierend

Und wir sind verbrannt

Wie die erste Zigarrette die ich mir selbst gekauft hab

Um uns zu vergessen

Wie stolz musst du sein, ja wie stolz, wenn ich dir von diesen Kleinigkeiten erzähle, die gar nicht noch mehr zeigen könnten, dass ich nun erwachse.

Ich liebe dich für so Vieles.

Und eben auch für diese zu langen Pausen am Telefon, wenn ich weiß, dass du gerade nachdenkst und nicht die Worte findest, weil du so verblüfft bist.

Dann frage ich immer "Hallo? Bist du noch da?"

Und du antwortest mit einer kleinen Verzögerung "Ja, schlaue Sachen sagst du".

Ich könnte für kein anderes Kompliment gerührter sein.

Natürlich will ich manchmal noch immer über dich schreiben.

Aber es lohnt sich kein Stück und bringt auch nichts ein.

Ich bin lieber mit mir selbst allein.

Hier lerne ich Liebe, hier möchte ich bleiben.

Die größte Lüge wenn ich allein bin

Falsche Freunde

Und aus dem nichts

Während alle schliefen

Zwischen 4 und 6

Waren wir wieder

Wach

Freunde

Es ist kurz so echt und greifbar

Wir sind reifer

Ehrlich

Beinah

Bis Floskeln sprudeln

Größere Lügner

Unterhalten sich gerade nicht

Freunde

Wohl wissend

Dass sobald wir aufwachen

Nur du und ich übrig sind

Immer da sein, wo du bist

Ich vermisse dich

Auf eine Weise

Für die diese Worte nicht reichen

Schon in der Sekunde

In der ich dein Lächeln

Für die nächste Zeit

Zum letzten Mal sehe

Ich liebe dich

So sehr dass ich platze

Tränenerfüllt

Weil nichts schöner ist

Als mit dir lachen zu können

So befreit

Auch wenn der Alltag

Uns im Nacken sitzt

Ich hätte nicht gedacht

Dass es etwas gibt

Das so schrecklich doll schmerzt

Unabhängig von Zeit und Raum

Egal was man mir anbieten würde

Egal wie sehr es glänzt und nach mir ruft

Ich weiß jetzt dass die Sehnsucht danach

Niemals größer sein könnte

Als nach deinen schützenden Armen

Und zarten Küssen auf die Stirn

„Ich will nicht bereuen, diese Chance nicht ergriffen zu haben“

Ist eine Floskel die ich nun meiden will

Weil mir ihre Kraft erst jetzt bewusst wurde

Nichts da draußen ist es wert

Nicht neben dir aufzuwachen

Wenn draußen noch der Mond scheint

Ich will diesen dusseligen Alltag zurück

So dumm doll

Einfach um dir wieder nah zu sein

Ich kenne keine Worte

Die mehr Sinn ergeben

Denn ich will immer da sein

Da

Wo du bist

„Für immer“ hab ich zu schnell kommen sehen

Das konnte ich mir erst im Herbst eingestehen

“The path isn’t a straight line; it’s a spiral. You continually come back to things you thought you understood and see deeper truths.”

— Barry H. Gillespie

“Life is a play that does not allow testing. So, sing, cry, dance, laugh and live intensely, before the curtain closes and the piece ends with no applause.”

Unknown

“Rest and self care are so important. When you take to replenish your spirit, it allows you to serve others from the overflow. You cannot serve from an empty vessel.”

— Eleanor Brown

Du

Du hast Angst

Dass es mir auf einmal so viel besser gefällt alleine zu schlafen

In fremden Betten aufzuwachen

Nächte durchzumachen

Ohne dich

Du hast Angst dass ich den Timer immer seltener auf Snooze stelle

Viel zu nüchtern und wach an alles heran gehe

Und aus dem Traum erwache

Ohne dass du es merkst

Du hast Angst dass ich gehe

Nicht auf ganz und schnell sondern mit Samtpfoten immer ein wenig durchsichtiger erscheine

Du bald nicht mehr weißt, was du noch in mir siehst

Weil ich dich nicht mehr sehe

Du hast Angst dass dieses so fragile Gebilde zerbricht, was du sanft in tausend Decken wickelst

Du hast so schreckliche Gedanken und nimmst Zustände an, die gar nicht sind

Du siehst Tüll wo Betonmauern stehen

Du siehst Regenwasser wo Honig fließt

Du glaubst zu wissen was ich denke, während ich dich als Vater meiner Kinder seh

Vertrau doch einfach mal deinem Herzen

Will ich sagen

Doch wie sollst du nach den enttäuschenden Tagen von vor tausend und einer Nacht vor mir

Vertrau mir

Wenn ich sage dass ich nichts versprechen kann aber es trotzdem tue

Vertrau mir wenn ich sage, dass sich das alles schon ergibt

Und vor allem

Vertrau dem Moment der die tragenden Steine für die Zukunft legt