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save me from myself

@kalter-krieg

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Du hasst den Spiegel, weil er ehrlich ist, weil er nichts schön malt, weil er zeigt wie du bist. Deine ehrlichen Gefühle zeigst du niemanden mehr, weil sie dich sowieso nicht verstehen werden. Glückliche Menschen können nicht nachvollziehen wie es ist, sich selbst so sehr zu hassen, dass man keine Angst davor hat sich die Klinge über den Arm zu ziehen. Glückliche Menschen verstehen die Liedtexte deiner Lieblingsband nicht, weil sie die Tiefgründigkeit dieser traurigen Lieder nicht sehen. Früher hast du Musik gehört, weil du die Melodie gefeiert hast, doch jetzt hörst du diese Musik, weil du dich in den Zeilen wiederfindest, weil du jetzt verstehst, was der Sänger sich von der Seele schreit. Du Lächelst also, weil niemand verstehen würde, warum du nicht lächelst. Was antwortet man denn bitte auf die Frage „Warum lachst du nicht?‘‘ Wie sagt man jemanden etwas, was man selbst nicht genau beschreiben kann? Es ist kein traurig sein, kein Schmerz. Es ist vergleichbar mit etwas, das nicht wirklich existiert. Wenn man es versuchen würde zu erklären, dann könnte man sagen, dass dieses Gefühl wie eine Leere ist. Eine Leere, die an der Stelle existiert, wo sich eigentlich das Herz befinden sollte. Es ist so, als ob eine durchsichtige Mauer dein Herz eingeschlossen hat und es keine Freude mehr heranlässt.