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Verlunteer

@ichbinnurverena

| verena | she/her | 20 |
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single favourite asoue netflix episode was when count olaf just went "yeah y'know what maybe i do have trauma maybe i am an orphan maybe my best friend killed my father and maybe i've never felt like i'm enough for anyone." and then proceeded to burn down a hotel.

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the biggest mystery in asoue is not what’s in the sugar bowl, or what’s up with vfd, or even what happened to the baudelaires, but rather, how the fuck a repulsive man like count olaf managed to pull esmé squalor.

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Good tidings friends, I would like to start a long ongoing post of Alex Brightman’s whacky faces he does in shows.

I’ll begin.

Also Sophia’s face here

Priceless.

Add more if you have some!

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elinordash

New Year, New Gifs Challenge Day 10 ● Funny Moment ● Its the Count (A Series of Unfortunate Events 1x01)

Who else has such robust good looks in such a large amount? I’m handsome and I’m talented and love your bank account!
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6k celebration meme - 7/10 quotes

believing in even the possibility of a happy ending is a very powerful thing.
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Once upon a time, there was an enchanted forest filled with all the classic characters we know. Or think we know. One day they found themselves trapped in a place where all their happy endings were stolen. Our world. Happy ten years of Once Upon a Time ♡

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19.11.2021 AT - Wien - Flex

Mein Plan war, nachdem ich von vorgestern auf gestern nur 4 Stunden im Nightliner geschlafen habe, gestern nach der Prag-Show zeitig ins Bett zu gehen und dann einfach durchzuratzen, um komplett ausgeschlafen bereit für die Wien Show zu sein.

Die Realität sah dann so aus: Ich hab so viel getrunken wie schon lange nicht mehr, hab mir nachts noch einen riesigen mit Schokolade gefüllten Baumkuchen reingezogen, um dann bis kurz vor 4 auf der Playstation Fifa zu zocken. Danach konnte ich dann bis 7 Uhr (!) nicht einschlafen und um 11 Uhr hat mich Radu geweckt, weil wir ausgemacht hatten, zusammen Käsekrainer zu essen. Richtig gut gelaufen alles.

Aber hey, wenn man in Wien ist, dann ist Käsekrainer-Essen in etwa so, als wäre man in Paris und würde sich mal den Eifelturm anschauen. Der Clou: Man sieht ihn von fast überall und kommt einfach nicht drumrum. So gehts Radu, Matze und mir eben in Wien mit Käsekrainer. Also los zum Würstelstand. Kurzer Spaziergang und wir sind da und freuen uns wie kleine Kinder, vor allem als der nette Verkäufer uns noch frisch geriebenen Kren (Meerrettich) darüberhobelt. Wie schön kann hobeln sein?! Wir machen mehr Fotos von uns und dem Essen als die ganzen Instagram-Girls auf Ibiza und sind zuerst überglücklich und dann überfressen. Herrlich.

Ich spaziere danach weiter durch die Stadt, weil Wien echt ziemlich schön ist. Mir wurde jetzt schon öfter vorgeschlagen, ich solle doch mal einen Reiseblog machen von auf Tour… aber immer wenn ich darüber nachdenke, kommt mir bloß Essen in den Sinn. Vielleicht in einem anderen Leben. Neben den schönen Gebäuden und Gassen, erfreuen mich am allermeisten die Anblicke von Kaiserschmarren-To-Go Ständen. Abendprogramm ist gesichert.

Zurück im Club bin ich happy. Und zwar einfach nur deshalb, weil ich endlich wieder in einem Club abhängen darf. Es hat soooo lange gedauert und jetzt nimmt man jede Kleinigkeit, die einen früher genervt oder kalt gelassen hat, mit Handkuss in sich auf und fühlt sich zuhause. Das Flex in Wien ist zugegebenermaßen ein ziemlich abgeranzter Rockenroll-Schuppen. Luxuriös, schick, neu oder schön ist hier gar nichts. Die Fließen in der Duschen bröckeln alle ab, der Abfluss ist verstopft, die Sofas hängen nur noch knapp über dem Boden, ständig fällt Backstage der Strom aus, die Kaffeemaschine hatte ihre besten Zeiten in den 80er Jahren und dennoch ertappe ich mich, auf der ekligen Damentoilette sitzend, dabei, wie ich denke „genau hier gehöre ich hin, genau hier will ich gerade am allerliebsten sein!!“

Und das denke ich selbst als sich nach verrichteter „Arbeit“ herausstellt, dass die Klospülung nicht funktioniert. Ich liebe das alles. So sehr.

Nach dem wie immer absolut unnötigen Soundcheck machen Radu, Matze und ich uns auf zum Abendessen. Es gibt: Käsekrainer. Irgendwie schmecken sie NOCH besser als Mittags. Zur Feier des Tages holen wir uns danach noch eine riesige Portion Kaiserschmarren-to-go und schauen danach mampfend, mit unseren Nasen an der Scheibe, dem Kaiserschmarrenmann beim Kaiserschmarrenmachen zu und rufen immer wieder völlig euphorisiert und in einer Höllenlautstärke so Dinge wie „Boaahhh, siehst du den riesigen Haufen Butter?!?“ oder „Schau wie geil er jetzt die Rosinen reinwirft“ und „Boah, wie schön das alles aussieht, ich möchte mich nackt hineinlegen.“

Wien, du bist eine tolle Stadt.

Das zeigt sich dann auch Abends als wir nach unserer tollen Supportband PABST auf die Bühne rennen und zusammen mit Wien feiern, so als gäbe es keinen Lockdown in drei Tagen. Oder vielleicht so als GÄBE es einen Lockdown in drei Tagen. Jedenfalls macht das alles unfassbar viel Spaß und dank 2G+ Regelung fühlen sich alle super und tanzen und gröhlen 1:45 Stunden lang. Jemand, der nicht in dieser Band spielt, kann sich NICHT vorstellen, wie viel uns solche Abend bedeuten. Wie sehr sie uns gefehlt haben und was ihr da mit uns anstellt. Es ist einfach nur krass und genial und toll. Danke, dass ihr auch in solchen Zeiten zu unseren Shows kommt.

Nach dem Konzert wird es kurz vor der Busabfahrt irgendwie ziemlich stark Zeit für einen Mitternachts-Snack. Um unsere Körper nicht zu sehr zu verwirren, geben wir ihnen was sie am meisten brauchen: Käsekrainer.

Gutenacht, Bussi, Baba.

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03.09.2021 München - Backstage Arena Süd / Lesung & Akustikkonzert

Kaum Luft geholt und schon rumpeln wir wieder besorgniserregend über die ramponierten Autobahnen dieses Landes. Sorgen bereitet und vor allem unser Bus: Es vergehen eigentlich keine fünf Minuten, in denen er nicht wieder neue alarmierende Warnleuchten auf dem Display aufploppen lässt: Irgendwelche roten Motor- und Öl-Symbole, Probleme mit den Frontlampen und außerdem fragt er uns neuerdings per klickbarer Anzeige, ob wir „Werkstatt jetzt anrufen?“ in Betracht ziehen. Der Service sei überfällig meint er. Er muss es ja wissen.

Wir haben zwar nicht sonderlich viel Ahnung von Kraftfahrzeugen, aber selbst wir verstehen, dass man den Kübel tatsächlich mal dringend durchchecken sollte. Dieses Wochenende muss er aber noch halbwegs halten. München und Zwickau stehen auf dem Plan – Super Sache für junge Leute wie uns.

Angekommen in München finden wir uns in der „Backstage Arena Süd“ wieder. Ein tolles, überdachtes Open-Air-Gelände mit amtlicher Bühne und davor sind für das Publikum zahlreiche Biertische bereitgestellt. Bayern eben <3

Max ist erstmal damit beschäftigt, neue Felle auf sein Drum-Set aufzuziehen, was daran liegt, dass er selbst bei andächtigen Akustikkonzerten sein Schlagzeug wie King Kong zu klump prügelt und danach alles wieder reparieren muss. Der Typ ist einfach eine, nicht zu bändigende, Percussion-Urgewalt. Quasi der Hulk Hogan der deutschen Trommel-Szene. Ein unkontrollierter Pauken-Godzilla. Ein angsteinflößender Rythmus-Hooligan. Ein wandelndes und wummerndes Abrissunternehmen. Trotzdem auch irgendwie liebenswert, oder?

Nach einem gut geölten Soundcheck, einem netten Interview und der Begrüßung zahlreicher Freund*innen und Familienmitglieder*innen, sind wir in punkto Pünktlichkeit mal wieder nicht zu überbieten und stehen ungefragt genau um 20Uhr auf der Bühne. Umgehend und unverhofft sehen wir uns einem Münchener Publikum gegenüber, das folgende besonderen Merkmale aufweist:

1) Alle sehen verdächtig gut gelaunt aus.

2) Viele klatschen überraschend energisch als sie uns sehen.

3) 80% haben einen Maßkrug Weißbier vor sich stehen.

4) Alle sind trotz allem in der Lage unserer Lesung zu folgen.

Sehr gute Grundvoraussetzungen für einen formidablen Abend also. Wir lesen und erzählen uns wild durch 20 Jahre ITCHY und fühlen am heutigen Abend eine sehr innige Verbundenheit zu unserem Bayerischen Publikum. Es ist alles einfach wirklich wundervoll und als dann im zweiten Musik-Block alle Dämme brechen und sich das ganze Prozedere von einer unterhaltsamen Lesung zu einem wilden Pogopit-Konzert entwickelt ist sowohl allen Gästen, als auch uns dreien ein 40cm breites Grinsen in die Gesichter zementiert.

Als wir später, nach zwei Stunden, von der Bühne stolpern, haben wir jedenfalls feuchte Augen, eine ordentliche Gänsehaut und das wundervolle Gefühl, dass nach der ganzen Pandemie-Scheiße alles doch endlich mal wieder gut werden könnte.

Ganz im Ernst: München, das war für uns ein besonderer Abend. Danke für alles!

Fotos: Simone sst2711