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My Lungs will phil and Dan Deflat.

@iamfuckingbrocken-blog

M/15 Fuck off.
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Psychisch krank zu sein, bedeutet nicht zu einem Arzt gehen zu können und ein Medikament zu bekommen. Es funktioniert nicht, dass man es eine Woche nimmt und die Krankheit verschwindet wie eine Grippe. Psychische Krankheiten sind lästiger. Sie bleiben. Sie nisten sich ein und es ist egal wie du dich wehrst. Du kannst schreien und Wände einschlagen, du kannst weinen oder so tun als wäre nichts. Es hilft nicht. Nichts hilft. Es nimmt dich ein und lässt dich nicht mehr los, bis du daran zu Grunde gehst. Denn erst das ist der Punkt, an dem den meisten klar wird, dass es nicht nur eine Phase ist, nicht nur Einbildung. Und auch erst jetzt merken Freunde oder Familie es. Genau das ist der Momemt, im dem sie alle mit dir reden wollen. Aber du kannst nicht reden. Irgendwann geht das nicht mehr. Das verstehen sie alle nicht. Sie verlangen von dir, dass du gesund wirst und das du deine Entscheidungen triffst. Das du sie richtig triffst. Aber du kannst sie gar nicht mehr treffen. Denn wie zur Hölle sollst du eine Entscheidung treffen, wenn du nicht einmal mehr klar denken kannst? Dann gehen sie. Sie gehen alle, weil sie denken, dass du dich an der Krankheit festkrallst. Dass du sie gar nicht los werden willst, weil du scheinbar gar nichts tust. Psychische Krankheiten zerstören alles um dich herum. Sie zerstören dich. Und du kannst es nicht alleine aufhalten. Das funktioniert nicht. Nichts funktioniert mehr. Irgendwann kannst du es auch vor niemandem mehr verbergen. Es wird auch niemand verstehen. Du bist allein. Du kannst nichts tun.

Ganz genau das ist es!

Danke für den tollen Text.

So wahr…

Leider so schrecklich

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Weißt du was nicht fair ist?  Ich kann Nachts nicht mehr schlafen. Ich kann nicht einmal mehr in diesem Bett liegen, weil mich hier alles an dich erinnert.  Sobald ich auf den Balkon sehe, sehe ich dich. Sehe dich mit einer Zigarette in der einen Hand und deinem Handy in der anderen Hand. Ich sehe dich, wie du zu mir rüber siehst und dann verlegen lächelst.  Sobald ich in meinem Bett liege und meine Augen schließe, kommt alles hoch. Wie wir hier beide hier aneinandergekuschelt lagen und du mir leise ‘’Ich liebe dich’’ ins Ohr geflüstert hast. Ich kann hier nichts tun was mich nicht an dich erinnert. Die Wand, die du mit mir gestrichen hast, erdrückt mich nun. Das Alles ist zu viel für mich. Ich habe Bilder, Briefe und Texte an dich aufgehoben. Ich habe alles noch hier. Und weißt du was wirklich nicht fair ist? Das es dich nicht einmal ein wenig interessiert. Du gehst feiern, triffst dich mit anderen Mädchen und redest schlecht über mich und ich frage mich, womit habe ich das verdient? Ich dachte wirklich, dass du mir gut tun würdest. Das du mich zwar nicht wieder ganz machen kannst, aber zumindest komplett. Und jeder sagte zu uns, wir wären das Traumpaar und wir sehen so glücklich aus. Und jetzt? Jetzt sitze ich wieder hier und weine und weine. Du kommst mit all dem davon, niemand hat dir klar gemacht, wie weh du mir getan hast. Es wäre dir aber doch auch egal,oder?